In Sachen USB Geschwindigkeit und fehlerhafter Stromsparmodus (was aber auch zum Teil auf Microsofts Kappe geht) waren die Vorgängerchipsätze von ATI suboptimal. Genau in der Hinsicht ergänzten sich die ULi Southbridges mit der ATI Produktlinie vortrefflich.
Von daher war die komplette Übernahme von ULi seitens NVIDIA
ein genialer Schachzug, da ATI vom "Wohlwollen" seines Konkurrenten NVIDIA abhing/abhängt [digitimes.com]. Kurzfristig wollte NVIDIA aber die Verträge von ULi für ATI einhalten. Langfristig hat NVIDIA aber 0% Unterstützung für weitere ULi Chipsätze mit PCI-Express Chipsatzinterface** "zugesichert".*
So war ATI unter Zugzwang gekommen, wie auch die Systempartner von ATI, da die Mainboard-Hersteller langfristig planen.
MFG Bobo(2006)
* = Orthy.de "
Quo Vadis Uli"
** = Es geht um die Datenverbindung zwischen North- und Southbridge. ULi gehört zu den wenigen Chipsatzschmieden, die eine eigenständige Linie mit PCI-Express Chipsatzinterface zwischen North und Southbridge haben, wie auch mit HyperTransport. Die HyperTransport Chipsatzentwicklung ist bislang bei ULi NICHT abgekündigt worden, langfristig könnten daher kostengünstige ULi Weiterentwicklungen kommen, wenn auch unter dem Dach der NVIDIA Eigner.