News Schalter entdeckt: Windows 11 wird für Advanced Performance Extensions gerüstet

MichaG

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Den einzigen Vorteil, den ich hier herauslese, sind bessere Akkulaufzeiten im Notebook-Segment, und da bin ich noch sehr skeptisch.
 
bin gespannt von wieviel mehr man ausgehen kann, und ob es kompatibel ist mit älterer Software
 
Ältere Software nutzt einfach die neuen Instruktionen nicht. Da wirds keine Probleme geben.
Und da es sich auch die nächsten Jahre nicht lohnen wird, neue Hardware zu kaufen (außer man muss absolut), ists auch nicht so wild wenn das ganze erst Ende des Jahrzehnts weit(er) verbreitet ist ^^
 
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nova Lake? Hatten wir nicht schon früher ein Nova Lake oder täuschen mich da diese ganzen Lakes einfach nur?
 
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Das Feature betrifft nur kommende Intel Hardware. Es bringt etwas, aber deswegen kommt kein Neukauf in Frage. Vllt ist es ein Pluspunkt auf der Leistungs-Kauf-Entscheidungswaage zwischen Novalake und Zen6.
 
Mehr Leistung durch Schalter. Hier per Software.
Liesst sich fast wie die Rückkehr des Turbo Knopfes bei den guten alten 486-PCs.
 
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Stellarix schrieb:
Den einzigen Vorteil, den ich hier herauslese, sind bessere Akkulaufzeiten im Notebook-Segment, und da bin ich noch sehr skeptisch.
Dann hast du nicht sehr gründlich gelesen…
 
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Na wenn das mal nicht danach klingt, zukünftig wieder gewisse Prozessorgenerationen auszuschließen. Ja, mir ist bekannt, daß es damals um "Sicherheit" ging.
 
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-oSi- schrieb:
Mehr Leistung durch Schalter. Hier per Software.
Liesst sich fast wie die Rückkehr des Turbo Knopfes bei den guten alten 486-PCs.
Das hast komplett falsch verstanden, der Turbo Knopf hat aktiviert überhaupt nichts gemacht. Ihn auszuschalten hat die CPU untertaktet, damit alte Spiele und Software nicht zu schnell liefen.

@MichG Das man einen noch nicht erschienen Intel Prozessor braucht, sollte am Anfang und nicht am Ende stehen.
 
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-oSi- schrieb:
Liesst sich fast wie die Rückkehr des Turbo Knopfes bei den guten alten 486-PCs.
Nur der Turbo-Knopf hat die PCs nicht schneller gemacht, sondern Langsamer. Damals waren die Geschwindigkeit der Games an die Taktfrequenz der Hardware gekoppelt.
Versuch mal ein Rennspiel in X-facher Geschwindigkeit zu spielen. Deswegen der Trubo-Knopf der die Leistung gedrosselt hat und die Games spielbar blieben.
Wieso der dann trotzdem "Turbo" genannt wurde? Ich vermute wegen dem Marketing, es kommt halt nicht wirklich gut an, wenn man auf dem Knopf schreibt, dass die Hardware damit langsamer wird.
 
Cabranium schrieb:
nova Lake? Hatten wir nicht schon früher ein Nova Lake oder täuschen mich da diese ganzen Lakes einfach nur?
Seit gut nem halben Jahr gibts halt mindestens wöchentlich News zu irgendwas mit Novalake, da kann man schon mal denken der "ist längst da". Aber ja, der Dschungel mit den 50 Lakes seit 10 Jahren ist echt nervig geworden.
 
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Stellarix schrieb:
Den einzigen Vorteil, den ich hier herauslese, sind bessere Akkulaufzeiten im Notebook-Segment, und da bin ich noch sehr skeptisch.
Nein, das ist an der Stelle vollkommen falsch!

APX erweitert die grundlegende x86-ISA um 16 weitere Register, sowie die Möglichkeit, dass viele Operationen ab jetzt nicht mehr zwangsweise ein Register überschreiben.

Für letzteres kurzes Beispiel A = A + B. Das kann nun auch ein A = B + C sein. Das verhindert an der Stellen, dass eine Kopie von einem Register angelegt werden muss - womit man sich eben genau das sparrt und mit den andegen beiden Registern weiter arbeiten kann.

Die Vergrößerung von 16 auf 32 Register wiederum ist für den Compiler primär wichtig, weil weniger Load, Store, sowie eben Copy-Anweisungen im Binary zu finden sind. Auch für die µ-Arch kann das später vorteile haben, weil das Programm wesentlich länger mit den vorhanden Registern arbeiten kann - das "Fehlen" von Load- und Store-Anweisungen entlasstet an der Stelle die Infrastruktur der CPU. Ebenso wird es für OoO und die spekulative Ausführung einfacher, weil zwar weiterhin hier mit Schattenregister und Register-Renaming gearbeitet wird, gleichzeitig sinkt jedoch der Aufwand für dessen Verwaltung.

Damit ist es am Ende auch einfacher für einen Thread einen CPU-Kern wirklich auszulasten, weil man nicht auf Daten im Cache oder schlimmsten Fall RAM warten muss, viel mehr Optionen hat Werte "zwischen" Zulagern direkt im Kern und am Ende die Verwaltung dessen auch einfacher wird.

Cubbi223 schrieb:
bin gespannt von wieviel mehr man ausgehen kann, und ob es kompatibel ist mit älterer Software
Nein, es ist nicht kompatibel mit älterere Software, die alte Software kann weiterhin nur die 16 Register nutzen. Damit die Software es nutzen kann, muss sie neu kompiliert werden.

So richtig wird sich APX sobald man auch weiß, ob AMD hier "mitziehen" darf. Bis dahin klingt APX toll und wird bei Software, die APX unterstützt auch dafür sorgen, dass die Kerne besser ausgelastet werden können. Die breite Unterstütztung wird allerdings erst kommen, wenn AMD es auch hat.
-oSi- schrieb:
Mehr Leistung durch Schalter. Hier per Software.
Nein, nicht mehr Leistung durch Schalter und auch hier nicht per Software. APX ist eine ISA-Erweiterung und hat entsprechende Auswirkung direkt auf die Hardware, weil die ISA bestimmte, was die Hardware machen kann.
 
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Ich hätte hier auch noch CPU`s mit 3DNow!
Wenn APX genau so gut einschlägt ... :evillol:
 
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DevPandi schrieb:
Die Vergrößerung von 16 auf 32 Register wiederum ist für den Compiler primär wichtig, weil weniger Load, Store, sowie eben Copy-Anweisungen im Binary zu finden sind. Auch für die µ-Arch kann das später vorteile haben, weil das Programm wesentlich länger mit den vorhanden Registern arbeiten kann - das "Fehlen" von Load- und Store-Anweisungen entlasstet an der Stelle die Infrastruktur der CPU.
Mir fallen auf Anhieb wenig Funktionen, Methoden oder Algorithmen ein die von mehr als 16 Registern (speziell GPR) profitieren.

Hast du konkrete Beispiele parat?
 
Zuletzt bearbeitet:
0x8100 schrieb:
Schön, dass Linux da ohne Schalter auskommt. Dumm nur, dass dir das aktuell nichts bringt, weil es die APX CPUs für das hier noch gar nicht zum kaufen gibt.
Der Schalter bei Windows, taucht nach Artikel in einer Experimental Insider Build auf. Für Entwickler und Tester sind solche Funktionen notwendig, zum Testen mit oder ohne APX Support.

Das Linux den Code bereits hat liegt vor allem daran, da Intel schon sehr früh ihre Patches ausrollen wegen dem Server-Markt, dass die schon bereit sind, wenn die APX CPUs irgendwann mal kommen.
Kurz gesagt, ohne Intel hätte der Linux-Kernel den Patch nicht.
 
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AndrewPoison schrieb:
da es sich auch die nächsten Jahre nicht lohnen wird, neue Hardware zu kaufen
Solange man keinen neuen Speicher oder SSDs benötigt, ist es kein großes Problem. Weder CPUs noch Boards sind relevant im Preis gestiegen. Theoretisch könnten diese Produkte sogar günstiger werden, da weniger Leute bereit sind bei den aktuellen Preisen einen neuen Rechner zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
foofoobar schrieb:
Hast du konkrete Beispiele parat?
AKTUELL alles, was AVX512 verwendet. das darf schon heute bis zu 32 - spezialisierte - Register nutzen.

Prinzipiell: Interessant, wie Intel heute dafür trommelt, dass die doppelte Register-Zahl ein Vorteil ist und wie sehr man zu AMD64-Zeiten dagegen war, weil es halt von der Konkurrenz kam... :D Damals hatten sich schon einmal die General Purpose Register verdoppelt. War damals Teufelszeug.

Aber genauso wie damals wird sich zeigen: Software, die APX verwenden kann, wird es tun, die die es nicht kann, wird es lassen. Linux wird den Vorteil haben, dass man große Teile des Software-Parks durch die neuen Compiler jagen kann und ähnlich wie bei aktuell CachyOS modernisierte Binärpakete auf die neuen CPUs zugeschnitten liefern zu können. (Aktuell läuft sämtlicher Linux-Code auch auf Rechnern mit klassischer AMD64-Erweiterung. Ich bin mir nicht sicher, ob AVX2 auch Pflicht ist...)

Regards, Bigfoot29
 
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