Schenkt ihr euren Boten hin und wieder etwas?

seluce

Commander
Registriert
Nov. 2010
Beiträge
2.418
Ein Bote, vor allem die Paketboten, haben es wohl nicht immer einfach. Viele bestellen sich hier ein ganzen Rechner oder auch mal was Anderes und der Bote darf meist die schweren Sachen bis in die X. Etage tragen. Wie ich finde, ein bescheidener Beruf - oft gibt es auch Reportagen wie diese Zusteller einfach ausgenutzt werden und gerade mal ein paar Cent dafür bekommen. Ich bestelle öfters was online (weil billiger und Verfügbarkeit ist besser) und bekomme meist immer den selben Boten. Immer freundlich, immer schnell und auch kleine Gespräche sind keine Seltenheit.

In meiner Umgebung kann ich nur positives zu DHL sagen, zumindest zu den Fahrer bei mir. Daher bekommt er von mir hin und wieder ein kleines Geschenk. Zum Beispiel Pralinen Die Besten. Es zählen auch Kleinigkeiten. So brauchen sich nicht einige Beschweren, dass die nur gelbe Zettel rein werfen oder nie klingen. Bei mir ist sowas nie der Fall (auch zu den Anfangszeiten nicht) ;)

Wie schaut es bei euch aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Trinkgeld gibts bei mir auch immer, allein schon, weil ich mit DHL bislang auch ausschließlich gute Erfahrungen gemacht habe und aus eigener beruflicher Erfahrung weiß, wie man sich über eine Kleinigkeit freut.
 
Meine Mutter hat die letzten Wochen vor Weihnachten ein paar kleine Körbe zusammengestellt mit einer Flasche Wein und einer Tüte Plätzchen und das dann an Post-/Paketboten oder auch Gemüsehändler, die zum Haus kommen, verteilt. Ist bestimmt gut angekommen :)

Sie meinte auch, dass eine Postbotin vor 2-3 Jahren immer relativ miesepetrig drauf war. Seit so einem Geschenkkorb ist die immer freundlich und seitdem auch mal für einen Small-Talk zu haben.
 
Ich gebe jedem Boten grundsätzlich Trinkgeld, ob Pizzabote oder Paketlieferant.

Habe mir zu Weihnachten einen Fernseher für 800€ bestellt, er kam kurz glaub ich am 23.12.
Da habe ich dem DHL-Mann auch 10€ gegeben.

Ansonsten gebe ich meist 2€, egal ob die Pizza kommt oder das Paket. :)

Ich weiß, was für ein Kackjob das ist (habe selbst Pizza ausgefahren) und dass sich jeder über ein paar €, die keinem weh tun, freut ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Weihnachten bekommen die Müllmänner (kommen immer die gleichen), Postboten und Paketboten ein kleines Trinkgeld.

Aber auch nur wenns wirklich der gleiche ist, ich mag meinen DHL Fahrer mittlerweile recht gern, kennen uns schon beim Vornamen und er weiß genau wo er die Pakete deponieren muss/darf =)

Gruß
 
Paketboten bekommen zu Weihnachten immer eine gute Flasche Wein nach Wahl (weiss / rot / rose, trocken oder lieblich).
Essen bestelle ich eigentlich nie nach Hause - bei Parties oder sowas, bekommen die Lieferanten zwischen 5 und 10 Euro - abhängig vom Gesamtpreis und ob alles gepasst hat - allerdings zuletzt kamen die 1 Stunde zu spät und waren patzig = da gabs nix!

Sonst, neulich hat mal ein Paketbote zweimal an einem Tag bei mir vorbeigeschaut, da ich beim ersten Mal nicht da war, das Paket aber eilig war - da gabs natürlich extra, in dem Fall 5 €!

Edit: Müllmänner bekommen auch Wein......
 
Nein die bekommen nichts extra, weil die auch nur ihren Job machen. Sonst könnte ich der Frau beim Bäcker Trinkgeld geben, dem Müllmann, der Friseurin, dem Hausmeister etc.

Bei sehr großen Lieferungen (Möbel) in hoher Stückzahl gebe ich aber auch mal Trinkgeld oder ein gratis Essen :)
 
Natürlich machen die auch nur ihren Job, aber vergleichbar mit einen Bäcker ist das nicht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass einfach zu viele Leute rumheulen, dass das Paket nicht kommt oder das dies oder jenes passierte. Die Zusteller sind unter Stress und einige werden auch nur nach Anzahl der ausgelieferten Pakete bezahlt. Viele sehen das einfach als eine Selbstverständlichkeit, dass es sofort in 1-2 Tagen da sein muss. Es sind auch nur Menschen und freuen sich über Belohnungen.

Vor allem wenn der Zusteller einfach sympatisch ist, warum sollte man nicht einfach mal etwas geben anstatt immer zu nehmen? Da macht es für die jeweilige Person auch mal Lust ein wenig die Treppen zu laufen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Bookstar


Sagen wir mal du wohnst im Zehnten Stock. Er kann das Paket auch einfach unten liegen lassen oder du musst runter und es holen.

Oder er bringt es dir hoch. Wenn es zudem ein schweres Paket ist, sollte man ihn doch für seine Mühen belohnen. Bei jedem Wind und Wetter kommt der Mensch zu dir, warum also nicht ein paar wenige € schenken?

Dem Kellner gibt man ja auch Trinkgeld, der macht nichts anderes ...
 
Bringen bei euch die Postboten Pakete tatsächlich die Treppen hoch vor die Wohnungstür? Wo lebt ihr bitte alle? Bei mir kam während der letzten 7 Jahre noch nie, ich wiederhole, NIE, ein Postbote vor die Wohnungstür, immer nur bis an die Haustür.

Wenn man dann fragt ob er einem beim hochtragen helfen könnte, weil das Paket so unhandlich und schwer ist (dafür würde ich auch Trinkgeld geben), dann heissts ganz trocken "Lieferung bis an die erste Tür, was dahinter ist geht mich nix an" .. ja, sorry, dann gehts mich auch nix an wie schlecht der Kerl bezahlt wird und was für furchtbare Arbeitsbedingungen er ertragen muss.

Die Vergleiche mit Kellnern und Pizzaboten hinken übrigens, weil deren Löhne unter der Annahme kalkuliert werden, dass sie Trinkgeld bekommen. Der tatsächliche Stundenlohn ist dann ziemlich bescheiden, man könnte sagen diese Leute leben zur Hälfte vom Trinkgeld. Bei Paketboten ist das mMn nicht so.

Ach, und zu dem "mit Trinkgeld läufts besser"-Argument... das mag ja sein, nur Trinkgeld ist ne Belohnung, die es gibt, NACHDEM gute Arbeit geleistet wurde. Trinkgeld geben zu müssen als Anreiz, um überhaupt erstmal gut bedient zu werden, ist irgendwie ne verquere Sichtweise... "Bitte 2€ Trinkgeld, sonst gibts in Zukunft nur noch gelbe Zettel im Briefkasten".. das ist 40% Erpressung, 40% Korruption und 20% Unverschämtheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
trinkgeld/geschenke?

kurz und knapp --> nein.

Ich hab auch ehrlich gesagt noch nie einen Gedanken daran verschwendet, wieso auch?
der Arbeitgeber soll sie gerecht bezahlen, das geht mich doch nichts an!
 
redsector schrieb:
Ach, und zu dem "mit Trinkgeld läufts besser"-Argument... das mag ja sein, nur Trinkgeld ist ne Belohnung, die es gibt, NACHDEM gute Arbeit geleistet wurde. Trinkgeld geben zu müssen als Anreiz, um überhaupt erstmal gut bedient zu werden, ist irgendwie ne verquere Sichtweise... "Bitte 2€ Trinkgeld, sonst gibts in Zukunft nur noch gelbe Zettel im Briefkasten".. das ist 40% Erpressung, 40% Korruption und 20% Unverschämtheit.

Nur das die bei mir auch kommen, wenn man denen nichts gibt. War eine ganze Zeit so, die sind immer hoch gekommen und haben auch die Pakete beim Nachbarn abgeben, wenn wir nicht erreichbar waren (ebenfalls die am 3. Stock), also ich kann nur Gutes berichten - also warum nicht mal Trinkgeld? Ist ja nicht so, dass ich das jedesmal mache ;)

Kein gelben Zettel, immer freundlich. Es freut auf jeden Fall den Zusteller, wenn man auch an denen denkt :)

Nur bei Hermes habe ich so meine Erfahrung gemacht. Oft klingen die nicht und wenn die doch mal das Paket abgeben, dann ganz unten und ein Zettel rein: "Wir haben niemand erreicht, abholen beim Nachbar". Naja.. immerhin.

Außerdem muss man unterscheiden was man für Zusteller hat, nicht jeder arbeitet direkt für DHL.
http://www.youtube.com/watch?v=my-u7lp5st4

Edit: Ist das neu, dass das Video eingebunden wird? Find ich geil ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Direkt Trinkgeld gegeben habe ich den Fahrern bisher nicht, aber einem ein Mountainbike geschenkt. :lol:

Der DHL-Fahrer, der mich beliefert ist wirklich nett. Immer freundlich, wir quatschen und rauchen zusammen auch mal eine Zigarette bei Gelegenheit, wenn es die Zeit beiderseits erlaubt.

Wir kamen dann halt auch mal auf das Rad vor meiner Tür zu sprechen, da da schon ein paar Kleinteile fehlten. Ich hatte es qausi als Ersatzteillager nehmen wollen, ich hatte 2 identische Räder. Ich hatte mir das erste gekauft und festgestellt, dass beim Hinterrad die Speichen nachgezogen werden mussten, weil das Rad unrund lief und man hatte mir (anstatt es zu reparieren) ein neues Rad geliefert, ohne das alte mitzunehmen. Ich habe dann eben beide behalten (natürlich auch bezahlen müssen), um eben das eine Rad als Erstzteillager zu gebrauchen.

Er erzählte mir, dass seine Tochter gerne ein Mountainbike hätte, ihm das aber zu teuer wäre.
Ich habe ihm halt kurzerhand das Teil geschenkt. Er hat das Rad eingeladen und er bedankt sich heute noch dafür, wenn wir uns mal sehen. :)

Das heisst nun natürlich nicht, dass ich mein Hab und Gut verschenke. Wenn ich aber von etwas mehr habe (in dem Fall 2 Räder), ein Mensch wirklich nett und hilfsbereit ist und ich ihm helfen kann dann freue ich mich, wenn ich solchen Menschen mal eine Freude machen kann.

Tringelder gebe ich den Fahrern nicht, denn zu schleppen haben die ja auch nichts bei mir, ich wohne nicht im 10. Stock. Wenn eine schwerere Lieferung kommt, gehe ich sogar selber mit auf die Strasse und trage es selbst mit rein.
Bei Pizza-Lieferanten würde ich sicher auch Trinkgeld geben, aber ich bestelle mir kein Essen, die Pizza kann ich mir um die Ecke selber abholen.

Einem bestimmten Paketfahrer (Unternehmen nenne ich jetzt mal nicht) würde ich sowieso nichts geben, weil er grundsätzlich unfreundlich ist. Tja, so kann ich auch sein, denn wie es in den Wald usw.. :p
 
Seluce' Video hat mich ja schon etwas schockiert, ist ja schlimmer als bei Zeitarbeitsfirmen...

Unser DHL-Fahrer beliefert mich seit knapp 8 Jahren und ist immer super höflich und auch manchmal auch für kurzen smalltalk zu haben, so wirklich Trinkgeld hat er bisher nie bekommen, obwohl es auch schon schwerere Trümmer waren die er damals in den 3. Stock geschleppt hat. Zu Weihnachten gab es halt mal ne Karte und 'n 10er oder ähnliches.

Mittlerweile seit dem Umzug (paar Straßen weiter) kommt er zwar auch ab und zu vorbei und liefert die Sachen, aber halt sehr selten - schade eigentlich, denn der neue Lieferant ist 'n riesen Mongo, unhöflich, wirft teils wenn man Zuhause ist auch nur ne Karte ein und nimmt das Paket wieder mit zur Post oder gibt es einfach ohne eine Karte einzuwerfen bei irgendeinem Nachbarn ab die dann 1-2 Tage später klingeln und einem sagen, dass sie ein Paket für einen haben. So jemand wird halt dann dementsprechend auch nie ein Danke oder gar Trinkgeld bekommen.
 
Ich gebe den Paketboten grundsätzlich nichts. Warum denn auch?

Wenn ich zu dem Boten sage: "Das Paket bitte in den dritten Stock, wir haben einen Aufzug."
Der Bote aber sagt: "Nein, kommen Sie runter und holen Sie es bitte ab"

Da sehe ich einfach nicht ein, wieso er Geld verdient hätte.

Außerdem kriegen Lageristen auch kein Trinkgeld, obwohl sie täglich mehrere Tonnen (aufsummiert) schlepppen, verladen und was weiß ich was.
Diese kriegen ihren normalen Stundenlohn.
 
Also ich habe hier soviele verschiedene Postboten, wenn ich jedem was in die Hand drücken würde wäre ich schnell arm.

Aber das ist nicht der Punkt. Das Video finde ich erschreckend, ändert aber meine Meinung nicht. Das ist moderne Sklaverei, und leider machen die, die dort arbeiten das wahrscheinlich nur mit, weil sie Angst haben gar keine Arbeit mehr zu bekommen. Mich verwundert das auch nicht. Viel schlimmer finde ich, dass nach so einer Bekanntgabe im TV nicht gehandelt wird. Ich wäre sehr wohl dazu bereit einen Tag länger zu warten auf meine Post. Wer Express-Versand will, muss ja auch Express-Versand bezahlen. Früher (ganz früher) kamen die Pakete auch erst nach langer Zeit an. Ebenso scheinen hier viele Firmen ihre Waren per Post zustellen zu lassen, anstatt direkt einen Zustelldienst zu nutzen. Das lässt mich darauf schließen, dass diesen Unternehmen es billiger kommt, wenn sie die Fahrer der Postzustelldienste benutzen, als eigenständige Zustelldienste.

Was wiederum zeigt, dass auch Speditionen weniger einnehmen. Was macht man da? Na die Löhne kürzen. Um dann auch noch Konkurenzfähig zu sein, müssen die zu denselben Mitteln greifen.

Ein Teufelskreis, in dem der eigentliche Fahrer immer schlechtere Konditionen bekommt, mehr Druck und Stress, und dann natürlich mehr Fehler produziert oder öfter krank wird.

Diese Leute verdienen von uns kein Trinkgeld, sie sollten richtig entlohnt werden.
 
Ich gebe auch kein Trinkgeld. Bei uns sind das mittlerweile auch so viele verschiedene Boten.
Der Zusteller der deutschen Post, kommt bei uns mittlerweile mit dem Auto und schafft es zuzustellen ohne auszusteigen.

DHL fällt, weg da ich eine Packstation habe, weil die Fahrer nie geklingelt haben egal wer daheim ist. Und DPD, GLS usw. kommen sehr selten.


Als ich noch kleiner war, gab es noch die Deutsche Bundespost, und da hatten wir "unseren" Postboten, also immer der selbe und das über Jahre. Der bekam dann an Weihnachten schon ein Trinkgeld bzw. ab und zu mla im Jahr
 
Onkelhitman schrieb:
Was wiederum zeigt, dass auch Speditionen weniger einnehmen. Was macht man da? Na die Löhne kürzen. Um dann auch noch Konkurenzfähig zu sein, müssen die zu denselben Mitteln greifen.
Ich denke nicht, dass die Speditionen generell weniger einnehmen. Wenn sich das Geschäft nicht lohnen würde, dann würden sie es nicht machen. Viele Fahrer werden mit Absicht kurz gehalten, denn was man dem Arbeitnehmer nicht zahlt, dass bleibt dem Arbeitgeber als Gewinn. Ich fahre schon seit 15 Jahren Lkw (sowohl Nah- als auch Fernverkehr) und seit ich denken kann wird von Arbeitgeberseite gesagt, dass die Zeiten schlecht sind (auch wenn das Handelsblatt schreibt, dass die Spedition-Branche gewachsen ist und die Firmen Gewinne machen wie schon lange nicht mehr). Erst nach und nach bekommt man dann in der Firma mit, wo der Chef überall sein Geld angelegt hat (Ländereien, Immobilien usw.). Vor ca. 2 Jahren hab ich auf einer ADR-Schulung (Schulung für Gefahrgut) mit einem Berufskollegen gesprochen und der hat mir von seinem Vorstellungsgespräch erzählt, welches er vor kurzem hatte. Beim Vorstellungsgespräch wurde im auch erzählt, dass man ihm nicht so viel zahlen kann, weil die Zeiten schlecht sind. Das Vorstellungsgespräch hat übrigens in der Villa (Nachbau eines Mittelalterlichen Schloßes) des Chefs stattgefunden. (...) Da kann man sich dann seinen Teil zu denken. Über genügend Nachschub braucht die Branche auch nicht zu bangen, denn die Arbeitsagentur schult fleißig zum Berufskraftfahrer um. Nach der Umschulung sind die frischgebackenen Lkw-Fahrer quasi gezwungen jedes Job-Angebot anzunehmen. Ansonsten werden die Bezüge gekürzt.

In den Niederlanden oder Norwegen verdienen Lkw-(Fern)Fahrer übrigens sehr viel mehr als die deutschen Berufskollegen. Netto-Löhne von 2.500,- bis 3.000,- Euro sind dort keine Seltenheit. Trotz Konkurrenzkampf zu anderen europäischen Speditionen. ;)
 
Kurz vor Weihnachten bekommen die Müllmänner und der DHL Postboote eine kleine Aufmerksamkeit. Natürlich auch der Zeitungsausträger, ich finde sowas gehört sich einfach. Bin damit immer gut gefahren :)
 
Also ich muss jetzt nochmal was dazu schreiben, weil ich das Video aus Post# 12 erst jetzt gesehen habe. Das was da abläuft ist eine riesen Sauerei! Erstmal wurden im Vorstellungsgespräch vorsätzlich falsche Versprechungen bezüglich des Lohns gemacht. Zum anderen sind ca. 5,- Euro die Stunde Sittenwidrig und wie die Rechtsanwältin richtig sagte, muss der Arbeitgeber die Überstunden bezahlen. Normal müssten die Fahrer die Auzahlung vor dem für sie zuständigen Arbeitsgericht einklagen. Das kein Betriebsrat (das böse "B" Wort) gewollt ist, dass erinnert mich stark an das Gebaren von McDonalds und UPS. Dort werden auch Mitarbeiter gemobbt und ggf. auch rausgeschmissen, wenn das böse "B" Wort fällt.

Aber irgendwo haben die Fahrer auch selbst Schuld. Ein einzelner hat natürlich schlechte Karten bzw. der Chef leichtes Spiel. Wenn sich alle Fahrer zusammentun würden, dann würde die ganze Situation schnell unangenehm. Und zwar für den Chef! Denn dieser kann nicht alle Fahrer rausschmeissen.
Aber nein, die deutschen buckeln und lassen sich mal wieder einschüchtern. Allerdings ist es auch gut möglich, dass der Chef des Subunternehmens selbst eine arme Sau ist, weil der wiederum von DHL (dem Auftraggeber) drangsaliert wird.

Leider muss ich aber auch vielen Berufskollegen meiner Zunft ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Da werden von oben angeordnete Hackordnungen ohne kritische Hinterfragung akzeptiert und ggf. auch Kollegen denunziert. Nur um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben