News Schweden: Stromschiene im Asphalt soll Elektroautos laden

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#2
WoW, das wäre geil. Ohne "Tanken" von A nach B.
 

hamju63

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#3
Bei dem Aufwand der dann auch noch zusätzlich beim Straßenbau (und in der Herstellung der Technik) betrieben werden muss, möchte ich wirklich mal eine ernsthafte Aufstellung lesen, ob Elektroautos wirklich energetisch sinnvoll und für die Umwelt besser sind - was die Gesamtbilanz angeht.

Auch bei den aktuellen Elektroautos ist es ja so, dass bei der Herstellung der Akkus so viel CO2 erzeugt wird, dass man ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb etwa 3-4 Jahre fahren kann, bevor das Elektrofahrzeug hier in den positiven Bereich kommt.
Und der Trend geht ja zu größeren Akkus, was die Umweltbilanz der Elektrofahrzeuge immer weiter verschlechtert.

Und Lithium ist ein recht knapper und nicht regenerativer Rohstoff.
Vergessen viele gern.
 
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donativo

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#4
Schweden hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 CO2-neutral zu leben und dies sogar in einem Gesetz festgeschrieben. Um dies zu erreichen, muss vor allem der Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen vermindert werden, der mit über 30 Prozent einen wesentlichen Anteil an der Luftverschmutzung ausmacht.

Zur News: Schweden: Stromschiene im Asphalt soll Elektroautos laden
Alles Augenwischerei. Wenn die 30% von der Strasse runterkommen gehen die 30% in die E-Werke und das Batterierecycling wieder rein. Klar, man kauft Strom aus dem Ausland und verwertet in China oder anderen Drittländern. So kann man auch alles von sich weisen.... Nette Idee, aber pure Milchmädchenrechnung, das Problem wird nur ausgelagert. :freak:
 

Volkimann

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#5
Wenn die Straße eh in Stand gesetzt werden muss, und das klappt hoffentlich besser als in Deutschland, kann die Technik eh integriert werden.

Lithium mag zwar endlich sein, aber die Forschung bleibt ja nicht stehen.
Ich bin zwar kein Freund von E-Autos, aber erst recht keiner von fossilen Verbrennern, die *surprise* auch endlich sind....

Der Individualverkehr muss eh ausgedünnt werden, der ÖPNV ausgebaut und gefördert werden. Konzepte erstellt werden wie kleine Dörfer und ländliche Gegenden erschlossen werden.
So kann es nicht weitergehen, auch wenn die Autoindustrie schon wieder Schaum vor dem Mund kriegt....
Und natürlich ein paar Leute, die jammern das man ihnen ihr geliebtes Auto wegnehmen will.
 

Suito

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#6
Ob sich carrera diese Technik patentiert hat ;-)

Stellt sich nur die Frage wie das gesichert ist, denn auf ner Straße ne stark Strom Leitung zu legen wird interessant wenn diese jemand berührt
 

Fliz

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#7
Elektroautos sind die Zukunft, da gibts nunmal nichts zu rütteln. Ob das Problem der Speicherung von Energie nun mit Batterien oder per Schleifkontakt gelöst wird ist erstmal egal, hauptsache es geht mal voran.
 
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#8
stromschiene in der straße? da stellt sich mir die erste frage: mit welcher spannung soll denn geladen werden? und die zweite frage: ist es eine doppelschiene mit plus und minus nebeneinander oder wo soll die masseverbindung herkommen.
und ja, auch 48V tun bereits ziemlich weh, mal abgesehen von tieren, die regelmäßig gegrillt werden.

oberleitungen haben den vorteil, das sie außer reichweite sind, das liegt in der natur der sache.

vor kurzem erst wurde im TV vorgerechnet, das ein tesla gut 100.000km fahren muss, um klimafreundlicher als eine e-klasse/5er bmw zu sein (was schon große autos sind, die relativ viel CO2 und sonstiges erzeugen), gar nicht auszudenken, wo da ein golf oder ähnliches liegt.

diese tollen e-autos sind wirklich nur augenwischerei, feinstaub durch reifenabrief und bremsenabrieb und aufwirbelung wird man damit auch nicht lösen können, das wird dann auch irgendwann die DUm(m)welthilfe merken, das sich nichts bessert in der hinsicht.

edit: elektroautos mögen die zukunft sein, aber die batterien werden anders geladen werden müssen, z.b. durch eine brennstoffzelle, bei der man das H2 mit solar oder wind erzeugt.
 
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#9
wird eh nicht gemacht

die großen Automobilhersteller setzten zukünftig auf die Brennstoffzelle
der Akku ist nur eine Übergangslösung die relativ schnell verschwinden wird
 

mithy

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#10
Ob sich carrera diese Technik patentiert hat ;-)

Stellt sich nur die Frage wie das gesichert ist, denn auf ner Straße ne stark Strom Leitung zu legen wird interessant wenn diese jemand berührt
Das habe ich mich auch gefragt. Interessant ist ja wie schnell ich meinen Akku damit auflade. Reicht der Strom "nur" zum fahren oder sogar zum laden während der Fahrt? Wie bezahle ich für die Ladung?
 

Cool Master

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#11

tarkin77

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#12
Übrigens Lithium ist ein recht knapper und nicht regenerativer Rohstoff.
Vergessen viele gern.
ähm... nein? Lithium ist ausreichend für die nächsten paar hundert Jahre vorhanden! Bis man das wirklich ALLES abgebaut hat, gibts längst irgendeinen nächsten heißen Shice... Warpantrieb zB. ;)

Von Recycling ganz zu schweigen.

Aber das ist mal wieder typisch... Qualitätsmedien und Staatsfunkt flöten da mal wieder jede Menge Unwahrheiten in die Gehirne der Leute!

Lithium ist total knapp... und GIFTIG ... wir werden alle sterben!!!

Von den VIEL selteneren Metallen wie (Platin) und andere seltenen Erden die in so Katalysatoren von Dieselfahrzeugen enthalten sind, davon wird nichts erzählt.

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...iegt-auf-der-Strasse-als-seltenes-Metall.html
 
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#13

FaDam

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#14
....

Lithium mag zwar endlich sein, aber die Forschung bleibt ja nicht stehen.
Ich bin zwar kein Freund von E-Autos, aber erst recht keiner von fossilen Verbrennern, die *surprise* auch endlich sind....

...
Man kann aus Holz, Diesel machen. Mann kann Holz direkt vergasen. Man kann aus Biomüll Diesel machen. Die Nazis haben aus Luft und viel viel Energie Brennstoff gemacht.
Brennstoff geht nicht aus.

Man muss sich nur mal für 1 Weg entscheiden.
Der mit den Batterien ist es nicht... .
 
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#16
Besonders toll auch für Motorräder wenn da so ne Schiene in der Straße verbaut ist...da legts dich dann nicht nur hin, man bekommt auch gleich noch eine gewischt
 
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#17
Bei dem Aufwand der dann auch noch zusätzlich beim Straßenbau (und in der Herstellung der Technik) betrieben werden muss, möchte ich wirklich mal eine ernsthafte Aufstellung lesen, ob Elektroautos wirklich energetisch sinnvoll und für die Umwelt besser sind - was die Gesamtbilanz angeht.

Übrigens Lithium ist ein recht knapper und nicht regenerativer Rohstoff.
Vergessen viele gern.
Das haben die vielen Techniker die sich Tag und Nacht damit beschäftigen natürlich nie bedacht... :)

Ich weiss nicht wie das gehen soll aber Schienen verlegen mit 1km/h ist schon beeindruckend. In 10 Tagen könnte die Strecke Berlin Hamburg komplett verlegt werden.

Natürlich fährt man nur mit Super Plus statt mit minderwetiges Benzin oder Diesel. Ach was, gleich mit Nitromethan. Genauso wie für Akkus nur das Beste in Frage kommt. Akkus dürfen nur mit Lithium gebaut werden.

Es geht gar nicht mehr um die Effizienz sondern ob wir noch atembare Luft in Städten haben wollen. Sicherlich könnte man noch Benzin sparen wenn einem die Abgaswerte egal wären aber wir sind jetzt schon soweit, dass wir mehr Benzin verbrennen, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren.

Abgasentstehung raus aus den Städten funktioniert bei Autos mit Verbrennungsmotoren nicht.
 
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#18
du weißt doch gar nicht wie das aussieht.....die werden da nicht ein 6 cm tiefes loch in den asphalt hauen und da nen offenes Kupferkabel verlegen.....manchmal zweifel ich am logischen Denken einiger Mitmenschen.
 

SothaSil

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#19
Alles Augenwischerei. Wenn die 30% von der Strasse runterkommen gehen die 30% in die E-Werke ...
Die Annahme, dass außerhalb von Foren offensichtliche Probleme einfach ignoriert werden ist immer wieder haarsträubend. Aber welche der schwedischen AKWs oder Wasserkraftwerke eine Luftverschmutzung abseits von Wasserdampf produzieren, musst du mir noch erklären.
 
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#20
LESEN ... dann schreiben

Schiene UNTER der Straße !

zur Oberleitung:

Muss was was gutes sein oder darf es auch was von Siemens sein
 
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