SCSI320 oder SATA ?

Das interessiert mich jetzt aber wirklich woher du das weißt
So habe ich es gelernt und so stand es u.a. mal in der c't.

Okay, S-ATA etabliert sich mittlerweile etwas, aber Heise, und Google sind doch nun wirklich keine Unternehmen solch immenser Größe.
Zitat:
"Fallbeispiel Google - Klasse durch Masse

Die Internet-Suchmaschine Google speichert zurzeit einen Datenbestand in der Größenordnung von 10 TByte. Dafür kommen IDE-Platten mit 7200 U/min zum Einsatz. SCSI-Platten mit 15 000 U/min wären zwar für diese Anwendung schneller, doch sie rechnen sich nicht, so Google-Fellow Urs Hölzle. Wenn man für das gleiche Geld entsprechend mehr IDE-Platten kauft, kann man unter dem Strich mehr Suchanfragen pro Sekunde beantworten. Google besteht inzwischen aus mehr als 15 000 Rechnern, die auf jeweils einer bis vier Festplatten ein Datenvolumen von insgesamt über einem Petabyte speichern, das sind eine Million Gigabyte.

Wenn bei Google mal eine Festplatte ausfällt, wird der betreffende Rechner einfach abgeschaltet. Da die Daten vielfach auf verschiedenen Maschinen repliziert sind, geht dabei nichts verloren, und die Software kann die Anfragen einfach auf die übrigen Rechner verteilen. Dank der großen Anzahl an PCs ist Google auch nicht darauf angewiesen, defekte Maschinen sofort zu reparieren, sondern kann dies schubweise tun und so die Kosten senken. Die durchschnittlichen jährlichen Reparaturkosten pro Maschine wollte Hölzle nicht beziffern, sie seien jedoch `sehr gering'."

Und 15.000 Rechner nennst du wenig?

Aber SCSI werden sie niemals verdrängen.
Hat auch niemand behauptet

Nur bringt es mir einfach nichts, wenn die Platte ausfällt. Daten, die weg sind, sind maßgeblich weg!
Das gilt auch für SCSI ;). Egal welche Schnittstellentechnik zum Einsatz kommt, wichtige Daten müssen regelmäßig gesichert werden.
 
Glaub mir, seit dem Tag werden meine Daten regelmäßig auf DVD gebrannt! ;D

-> 15000 Rechner mögen auf jedenfall viele sein. Ich frage mich nur, ob es effizient ist, oder anders herum: Wäre es effizienter, wenn man ein anderen Interface nähme wie SCSI? ;)

Natürlich! ;) Mir sind bisher diverse IDE Disks verreckt... bei SCSI wars eine. (Meine pers. Erfahrung) ^^

MfG GuaRdiaN
 
Glaub mir, seit dem Tag werden meine Daten regelmäßig auf DVD gebrannt! ;D
Aha, dir ist schon bewusst, dass DVDs alles andere als geeignete Backup Medien sind? Zumindest für langzeit-Backups eigenen sie sich gar nicht. Außer DVD-RAM, da hier ein Defektmanagment ähnlich das von Festplatten zum Einsatz kommt. Die Schreibqualität der Brenner und auch die Rohlingsqualität haben noch keinen besonders hohen Standard erreicht, wie Tests der c't jedes mal wieder aufs neue belegen. Wunder dich also nicht, wenn du nach ein paar Jahren deine auf DVD gespeicherten Daten nicht mehr lesen kannst. Das nur mal so am Rande ;).

-> 15000 Rechner mögen auf jedenfall viele sein. Ich frage mich nur, ob es effizient ist, oder anders herum: Wäre es effizienter, wenn man ein anderen Interface nähme wie SCSI?
Anscheinend ist die Lösung mit vielen Rechnern und wenigen ATA Platten pro Rechner finanziell attraktiver als vergleichsweise wenige Rechner und viel SCSI Platten pro Rechner.
 
Blutschlumpf schrieb:
Unter XP kannste nur ein Software Raid 5 machen,
Was heißt denn "nur"? ;)
Soweit ich mitbekommen habe, sind Software RAID´s schneller als Hardware RAID´s.
 
Madnex schrieb:
Was verstehst du unter "Hardware-RAID"?
Ein HARDWARE SCSI RAID Controller, also einen physikalisch vorhandenen RAID-Controller im oder am Board. Software RAID = Windows eigene Festplattenverwaltung.
 
Ok, als "Hardware-RAID" bezeichnet man allerdings nur RAID-Controller, die ihren eigenen Prozessor mitbringen. Die günstigen RAID-Karten und auch die RAID-Adapter auf den Mainboards haben keinen eigenen Prozessor, weshalb hier der Begriff "Hardware-RAID" nicht angebracht ist. Grundsätzlich arbeiten solche Karten und onboard Adapter (ohne Prozessor) nicht anders als das Windows eigene Software-RAID. Der Treiber und somit die CPU selbst übernimmt hier die ganze Arbeit. Bei diesen billig Lösungen handelt es sich im Eigentlichen also um Software-RAID. Es ist also kein Wunder, dass zwischen dem Software RAID von Windows und dem "pseudo-Hardware-RAID" der Karten und onboard Adapter kaum ein Leistungsunterschied besteht. Die CPU wird durch das Software-RAID von Windows auch nicht mehr belastet.

Zudem bringt ein eigener Prozessor nur bei den höheren RAID-Levels was. Bei RAID-0 und -1 sind "echte" Hardware-RAID Adapter auch nicht schneller, manchmal sogar langsamer als die Software-basierenden. Bei RAID-5 z.B. sieht allerdings die Sache dann wieder ganz anders aus. Dort wird dann der Prozessor und auch der Speicher, den solche Karten oft besitzen, gefordert, was man auch an der Leistung merkt. Software-basierende RAID-5 Adapter brechen hier, im Vergleich zu den Hardware-RAID Adpatern, stark ein.

CU
 
GRAKA0815 schrieb:
Was heißt denn "nur"? ;)
Soweit ich mitbekommen habe, sind Software RAID´s schneller als Hardware RAID´s.
Ja, wenn du den Satz sinnverfremdet zitierst, dann kommt da halt sowas raus. ;)
das "nur" bezog sich auf ",wenn du ein paar Systemdateien hackst."

Ich benutz übrigens selber Software-Raid (also Win2003, kein Promise/Highpoint/Silicon Image oder so ein Müll), weils auch nen Hardwarewechsel überlebt und imo keinerlei nennenswerte Nachteile mit sich bringt.

Ein HARDWARE SCSI RAID Controller
Hardware Raid ist nicht zwangsläufig SCSI, guck mal hier:
http://www.3ware.com/
 
Blutschlumpf schrieb:
Hardware Raid ist nicht zwangsläufig SCSI, guck mal hier:
http://www.3ware.com/
Des is scho klar!
Habe selbst hier einen LSI MegaRAID i4 ATA100 RAID Controller mit 16MB Cache. :D
Aber nicht mehr im Gebrauch. :(
 
Madnex schrieb:
Aha, dir ist schon bewusst, dass DVDs alles andere als geeignete Backup Medien sind? Zumindest für langzeit-Backups eigenen sie sich gar nicht. Außer DVD-RAM, da hier ein Defektmanagment ähnlich das von Festplatten zum Einsatz kommt. Die Schreibqualität der Brenner und auch die Rohlingsqualität haben noch keinen besonders hohen Standard erreicht, wie Tests der c't jedes mal wieder aufs neue belegen. Wunder dich also nicht, wenn du nach ein paar Jahren deine auf DVD gespeicherten Daten nicht mehr lesen kannst. Das nur mal so am Rande ;).

Ist mir bekannt. Es liegt ebenfalls immer ein Image meiner Datenplatte (36GB SCSI) auf unserem Win2K3 Server, der ebenfalls nur mit SCSI Platten bestückt ist. Wenn ich die Daten dann dennoch verliere, dass war es so gewollt. Aber Ich bin so recht zuriefen. Zudem Hat der Server ein Bandlaufwerk auf dem die Platte dann auch nochmal ist. Die Chance dass ich die Daten verliere ist recht gering!

Dann zu den DVD's. Ich Bewahre sie trocken und gut geschützt auf und wenn sie dann ihre 3-4 Jahre halten, haben sie ihren Dienst verrichtet, und ich bin zufrieden! ;D

MfG GuaRdiaN
 
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