SCSI320 oder SATA ?

soul710

Cadet 4th Year
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Hallo allerseits,

werde mir im Mai nen neuen Rechner anschaffen. Zum Einsatz wird ein Dual-Opteron System kommen, Mainboard wird das Tyan Thunder K8WEX werden. Jetzt die Frage, ich hatte erst geplant, einen 3Ware 4Kanal SATA Kontroller zu kaufen, das Board hat praktischerweise ja PCI-x Slots. Dazu 4 WD Raptoren mit 74GB (Raid 1+0). Aber das Board hat eben auch nen onboard SCSI320 Raid Kontroller, den ich nutzen könnte.

Jetzt die Frage an die Experten:
- wie unterscheiden sich die SCSI/SATA Platten in Lautstärke und Temperatur
- lohnen sich die Mehrkosten für die SCSI Variante ?

Das ganze würde in einem Lian Li PC-V2000 in den 5,25" Schächten verbaut werden, und entsprechend aktiv gekühlt werden.

Einsatzgebiete des Rechners:
- sicher, auch Spiele, wobei dort die HDD wohl kaum entscheidend sein würde
- Multimedia bereiche, d.h.
-- Videoschnitt, Videobearbeitung mit Software wie Avid Xpress oder Adobe Produkten (vom Studium aus und auch privat)
-- 3D Bearbeitung mit Maya, entsprechend auch Rendern

Dann mal danke für alle Antworten, ob ich jetzt auf dem Holzweg bin oder nicht :)
 
ich würde es mal so ausdrücken:

s-ata platten sind im vergleich zu scsi deutlich langsamer, aber auch deutlich leiser+werden weniger heiß (-->weniger umdrehungen)

die entscheidung liegt trotzdem noch bei dir :)
 
Erzähl doch keinen Stuss :rolleyes:

SCSI Platten sind nicht deutlich schneller.
Modelle mit 10.000 U/min sind teilweise sogar langsamer als ne Raptor, Modelle mit 15.000 rpm können auch nur mit guten Zugriffszeiten punkten, in Sachen Transferleistung bringt SCSI fast nix.

Ich weis nicht ob überhaupt und inwiefern Maya die Platte belastet, aber für Videobearbeitung wirst du keine guten Zugriffszeiten brauchen, sondern eher reine Transferleistung.
Imo kommt mir da eher die Frage auf ob sich überhaupt ne Raptor lohnt oder gar 4x Hitachi 7k250 reichen würden.

In Spielen wirste den Unterschied eh kaum bemerken.

btw: Ist da ein SCSI-Raid-Controller drauf ?
Das wäre enorm ungewöhnlich. Ich lese überall nur, dass da ein SCSI Controller drauf ist, also ohne Raid.
 
Blutschlumpf schrieb:
btw: Ist da ein SCSI-Raid-Controller drauf ?
Das wäre enorm ungewöhnlich. Ich lese überall nur, dass da ein SCSI Controller drauf ist, also ohne Raid.

OHa, bin mir jetzt nicht ganz sicher, da hab ich mich wohl verlesen. Scheint ein normaler SCSI Kontroller zu sein.

Also bleibe ich bei der SATA Lösung.

Dazu gleich im Anschluss: wird es in absehbarer Zeit (bis Mai) SATA ROM Laufwerke geben ? Plextor hat ja schon den Vorstoss ins SATA Gebiet gewagt, aber reine Laufwerke hab ich bislang noch nicht gesehn. Möchte ehrlich gesagt nicht auf ein 2. opt. LW verzichten, und 2 SATA Brenner sind übertrieben.
Ich weiss, ich kann IDE verwenden, möchte ich nach Möglichkeit aber nicht.
 
Trotzdem mit einer SCSI Platte mit dem U320 Protokoll erreichst du teiweise dann noch sehr schnelle Raten, oft einfach schneller als bei S-ATA Platten. Gerade die 15 K Platten sind wirklich sehr schnelle Raten möglich. Auf Arbeit haben wir auch eine U320 Platte in unserem Exchange Server und diese ist wirklich sehr schnell.

Gruß

Willüüü
 
Blutschlumpf ich verstehe dich nicht, es geht schon wieder los! :D

Jeder Benchmark zeigt dir unter Windows, dass SCSI und SATA sich von der Performance her nichts tun. Wenn du dein System später groß ausbauen willst, bist du mit SCSI besser beraten, da du 15 geräte an einem Kanal unterbringen kannst. Das ist vorteilhaft wenn du sehr viel Speicher haben willst.
Der Vorteil von SATA ist einfach der Anschluss, da die Kabel einfach keine Luftströme behindern. Dazu gleich, es gibt Air-Flow SCSI Kabel, allerdings sind diese sehr schlecht, weil das LVD Prinzip sehr darunter leidet. Je nach dem, welche RAID Modi duu nutzten willst kannst du dir überlegen, welche Platten es sein sollen. Die Redundanz der "nicht OEM" SCSI Disks liegt weitaus höher als die von SATA Disks, da die SCSI Disks einfach für den Workstation und Serverbereich komzipiert worden sind.

Wenn du einen SCSI Controller on Board hast, würde ich dir empfehlen, diesen zu nutzen. Die Platten kosten zwar mehr Geld und sind leider marginal lauter, dafür halten die Platten wirklich lange. Die Temperaturentwicklung wird bei SCSI Disks erst ab 15000rpm ein Problem, die 10000er laufen in der Regel noch relativ kühl.

Ich verwende nun seid ca. 5 Jahren nur noch SCSI und muss sagen, dass ich mit keinem Standart je zufriedener gewesen bin. Man muss nur dazusagen, dass SCSI nun langsam dem Ende entgegensieht, da Techniken wie SAS (Serial Attached SCSI) einzug halten werden.

MfG GuaRdiaN

@ Blutschlumpf:

Die Meisten Controller On-Board sind, wenn sie von Adaptec sind der AIC-7902B oder der AIC-7901B, diese Controller unterstrützten in vielen Fällen, je nachdem welches BIOS installiert ist, HOST Raid. Dieser Raid ist leider auf Raid 1 / 0 / 10 beschränkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@GuaRdiaN
Du vergisst dabei eins. Die Raptor ist eine Platte aus der Enterprise Serie von WD und basiert auf SCSI Mechanik! Der Anschluss ist zwar SATA aber die ansonstige "Hardware" ist SCSI. Also, wenn es um Zuverlässigkeit der Platten-Mechanik geht, dann gelten alle Pro-SCSI Argumente auch für die Raptor. Zudem ist die Stern-Topologie der SATA-Schnittstelle, der Bus-Architektur der SCSI-Schnittstelle in den meisten Bereichen überlegen.
 
Okay, ich werde mich dann für die SATA Variante entscheiden. Die Sache mit dem Airflow ist auch der Grund, weshalb ich eigentlich komplett auf Disketten/IDE Laufwerke verzichten will. Dass ich vermutlich für die Installation noch kurz das Floppy brauche, da Windows es immer noch nicht packt, den SATA Treiber von CD zu lesen, ist ne andere Geschichte.... :rolleyes::
 
Madnex schrieb:
@GuaRdiaN
Du vergisst dabei eins. Die Raptor ist eine Platte aus der Enterprise Serie von WD und basiert auf SCSI Mechanik! Der Anschluss ist zwar SATA aber die ansonstige "Hardware" ist SCSI. Also, wenn es um Zuverlässigkeit der Platten-Mechanik geht, dann gelten alle Pro-SCSI Argumente auch für die Raptor. Zudem ist die Stern-Topologie der SATA-Schnittstelle, der Bus-Architektur der SCSI-Schnittstelle in den meisten Bereichen überlegen.

Nur als kleiner Nachtrag:

Dann schau dir mal die MTBF Zeiten an, und sag mir, was "SCSI - Mechanik" verwendet.
Es kann sich um keine wirklichen SCSI Disks handelt, da der Preis es einfach nicht zulässt. Meine Cheetahs kosten 300€/st. Und dabei handelt es sich auch nur um 36GB HDD's. Nunja, ich denke, das ist mal wieder ein Streit, der kein Ende finden wird. Ihr werdet S-ATA nutzen, ich werde SCSI nutzen, so einfach ist das.

Nunja, ich denke, dass du mit SATA die bessere Wahl triffst, da die Platten weniger kosten und meist etwas leiser sind.

MfG GuaRdiaN
 
@GuaRdiaN: Ein Missionar gibt seinen Glauben halt nicht auf.
btw: Da ist kein Adaptec drauf sondern ein LSI 53C1030, k.A. ob der was taugt.

@Madnex: Da WD in den letzten Jahren kein SCSI hergestellt hat tippe ich mal, dass da auch kein "SCSI" drin ist.
Was aber imo nicht bedeuten muss, dass die schlechter sind.

Und selbst wenn da mal eine kaputt geht.
5x Raptor gibts günstiger als 4xSCSI, legt man sich eine als Cold Spare auf Halde.
Ich hätte in ne Raptor nicht weniger vertrauen als in ne Cheetah oder Atlas 10K.

Wer öfter mal Linux benutzt (bzw. installieren muss) weiß sowieso, dass 3Ware das absolute nonplusultra ist. ;)
Adaptec weiche von mir :D
 
@GuaRdiaN
Schau du dir lieber erst mal die MTBF Angaben der Platten an, bevor du mit solchen Argumenten ankommst ;). Die WD Raptor hat genau den gleichen MTBF Wert von 1,2 Millionen Stunden wie SCSI Festplatten.

Wobei man allerdings auch bedenken muss, dass die MTBF Angaben der Hersteller untereinander nicht direkt miteinander vergleichbar sind, da jeder Hersteller andere Berechnungsgrundlagen verwendet.

Die MTBF ist und war nie eine Zuverlässige Angabe über die Qualität eines Produktes. Also beißt euch nicht an der MTBF Angabe fest. Das bringt nichts.

Ich weiß auch gar nicht, wie du auf die 300 €/st bei der Cheetah kommst. Laut Geizhals.at/deutschland bekommt man eine 10k Cheetah mit 36,7 GB bereits ab ca. 117 €. Was du damals für deine Platte bezahlt hast, interessiert nicht. Es interessiert nur, wie viel man jetzt für so eine Platte bezahlen müsste. Und ggf. der Preisvergleich zwischen einer Cheetah mit 15.000 upm und der Raptor wäre auch nicht fair, da die Raptor nur mit 10.000 upm arbeitet.

@Blutschlumpf
Überlege dir mal wie Festplatten von der Mechnik her arbeiten! ATA und SCSI Laufwerke unterscheiden sich da NICHT. Lediglich muss die Mechanik von den hochdrehenden SCSI Festplatten mehr aushalten, weshalb hochwertigere Materialien verwendet werden MÜSSEN. Ansonsten ist nur der Interface-Anschluss und die Elektronik anders. Mit "SCSI Hardware" habe ich also gemeint, dass bei der Raptor, bedingt durch die 10k upm, eine hochwertigere Mechanik zum Einsatz kommt, als bei den standard Platten mit 7.200 upm. Außerdem ist die Enterprise Reihe ursprünglich die SCSI-Schiene von WD gewesen.

CU
 
Madnex schrieb:
@GuaRdiaN
Schau du dir lieber erst mal die MTBF Angaben der Platten an, bevor du mit solchen Argumenten ankommst ;). Die WD Raptor hat genau den gleichen MTBF Wert von 1,2 Millionen Stunden wie SCSI Festplatten.

Wobei man allerdings auch bedenken muss, dass die MTBF Angaben der Hersteller untereinander nicht direkt miteinander vergleichbar sind, da jeder Hersteller andere Berechnungsgrundlagen verwendet.

Die MTBF ist und war nie eine Zuverlässige Angabe über die Qualität eines Produktes. Also beißt euch nicht an der MTBF Angabe fest. Das bringt nichts.

Ich weiß auch gar nicht, wie du auf die 300 €/st bei der Cheetah kommst. Laut Geizhals.at/deutschland bekommt man eine 10k Cheetah mit 36,7 GB bereits ab ca. 117 €. Was du damals für deine Platte bezahlt hast, interessiert nicht. Es interessiert nur, wie viel man jetzt für so eine Platte bezahlen müsste. Und ggf. der Preisvergleich zwischen einer Cheetah mit 15.000 upm und der Raptor wäre auch nicht fair, da die Raptor nur mit 10.000 upm arbeitet.

Die Platten von Seagate haben 72 Monate Garantie, dann haben sie eine MTBF von 1,6mio Stunden. Seagate nimmt für ihre Angaben einen 24 Stundenbetrieb an 7 Tagen in der Woche. Das sind also realtische Angaben, wenn so eine Platte in einem Server werkeln soll.
Das die MTBF Angabe keine "Vorraussage" ist, ist klar, nur halten die Disks von Seagate weitaus länger, als die Angabe verlauten lässt. Deswegen können die es sich auch Leisten 72 Monate Garantie zu leisten.
Es dient nur für System Admins, um abschätzen zu können, ab wann die Platten schwächeln könnten.
Auf die 300€ komme ich, wenn man keine OEM Produkte kauft. Denn OEM Produkte sind von anderen Firmen, unter der Lizenz des Herstellers, gefertigte Produkte. Also du weiß nicht OEM Platten nie, wer sie zusammengebaut hat. Es steht aber IBM drauf.

Ich habe sowohl eine Raptor mit 36GB in meinem Rechner, sowei zwei Cheetah disks (10krpm). Und rein Subjektiv lässt sich kein Unterschied ausmachen, nur dass die Raptor lahmarschig ist, was die Zugriffszeit betrifft. Sonst tun die Disks sich nicht viel. Objektiv, sind die SCSI Disks etwas zügiger, wenn es darum geht, große Files zu kopieren, bei kleinen Files tun die beiden Platten sich nicht viel, wobei die Raptor minimal schneller ist, da das Busmanagment wegfällt.

Wenn du dir mal die Servo Motoren der HDD's ansiehst, dann wirst du merken, dass es sich einfach um eine andere Klasse handelt. Die SCSI Platten für Server (meist mit 80 Pin SCA), sind wirklich nicht kaputt zu bekommen. Nunja, SCSI Disks sind einfach eine andere Liga als S-ATA und P-ATA. Das wird auch vorerst so bleiben, denke ich. Das soll jedoch nicht heißen, dass die ATA Interface schlecht sind. Nur kommen sie an SCSI bis Dato nicht ganz ran. Wird man dir auch bei DELL, HP, und SUN sagen! ;)

@ Blutschlumpf:

Ich wollte mal ein bisschen mit Linux experimentieren. Aber du sagst, Adaptec solle dir da aus dem Weg gehen, gibt es da Probleme, wenn ja, mit was muss ich so in der Art rechnen?

Mhhh ich bin eigentlich nur mit den Controllern von Adaptec per "Du". Habe mich sonst nur mit von Intel entwickelten Controllern befasst.

Wäre dir dankbar für ne Antwort!

MfG GuaRdiaN
 
Die Platten von Seagate haben 72 Monate Garantie
Die Raptor von WD ebenso ;)

Seagate nimmt für ihre Angaben einen 24 Stundenbetrieb an 7 Tagen in der Woche.
WD eben so für die Raptor.

dann haben sie eine MTBF von 1,6mio Stunden.
Zeig mir mal wo das steht. Die Cheetah 10k.6 hat eine MTBF von 1,2 Millionen Stunden. Und eine 36 GB Cheetah gibt es bei der 10K.7 Serie nicht.

Das die MTBF Angabe keine "Vorraussage" ist, ist klar, nur halten die Disks von Seagate weitaus länger, als die Angabe verlauten lässt.
Vorauf stützt sich diese Aussage? Kennst du etwa die genaue Ausfallquote der SCSI Platten von Seagate? Glaube ich kaum. Nur weil bei dir die Platte länger hält, bedeutet das nicht gleich, dass das bei jeder SCSI Platte von Seagate oder allgemein so sein muss. Es soll auch ATA Laufwerke geben, die schon mehr als fünf Jahre halten und iimmer noch funktionieren.

Denn OEM Produkte sind von anderen Firmen, unter der Lizenz des Herstellers, gefertigte Produkte. Also du weiß nicht OEM Platten nie, wer sie zusammengebaut hat. Es steht aber IBM drauf.
Das halte ich für ein Gerücht. Beweise? Warum sollte Seagate Laufwerke von anderen Herstellern einkaufen oder unter Lizenz bauen lassen und die unter eigenem Label an Systemintegratoren verkaufen? Bei Festplatten bedeutet OEM normalerweise dass z.B. Seagate bestimmte Laufwerke als OEM in höheren Stückzahlen an Systemintegratoren mit herabgesetzten Garantiegedingungen verkauft. Dass diese OEM Platten auch in den Endkundenhandel kommen, ist ja nichts neues mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Madnex: Genaugenommen müssen die hochdrehenden Platten nichtmal sonderlich viel mehr aushalten, da die Platter weniger Durchmesser haben.

@Guardian:
3Ware ist einfach nur die Empfehlung für jeden Linuxer, weils mit so ziemlich jedem System idiotensicher läuft und ne vernünftige Managementsoftware existiert, die kein grafisches System auf dem Rechner mit dem Controller vorraussetzt (geht über IP per Webbrowser).

Bei Adaptec (2110S oder so) hab ich mir mal die Zähne ausgebissen als der 2.6er Kernel rauskam und Adaptec bei den Treibern Monate gepennt hat. Mittlerweile sollte das klappen.
Das nächste Mal (diesmal ein 1210SA) bin ich mit der Software nicht zurechtgekommen.
Das Ding ans laufen zu bekommen war schon Horror, (Silicon Image + Linux = saudumme Idee), aber die Software hab ich nicht gepackt.
Als Debian-User bin ich eh kein Freund von rpm.
Ich weiß nicht ob die Installation deshalb einfach buggy war oder das Programm selber, jedenfalls konnte ich es nicht starten. Ob die Software bei den SCSIs besser/anders ist kann ich nicht sagen, nie probiert.
 
@Blutschlumpf
Durch die hohe Umdrehungszahl, werden die Platten u.a. heißer, was zum Einen die verwendeten Materialien aushalten müssen und zum Anderen muss diese Hitze entsprechend abtransportiert werden. Dass die Platter im Durchmesser kleiner sind, hat nur was mit der Stabilität der Scheiben zu tun.
 
Madnex schrieb:
Das halte ich für ein Gerücht. Beweise? Warum sollte Seagate Laufwerke von anderen Herstellern einkaufen oder unter Lizenz bauen lassen und die unter eigenem Label an Systemintegratoren verkaufen? Bei Festplatten bedeutet OEM normalerweise dass z.B. Seagate bestimmte Laufwerke als OEM in höheren Stückzahlen an Systemintegratoren mit herabgesetzten Garantiegedingungen verkauft. Dass diese OEM Platten auch in den Endkundenhandel kommen, ist ja nichts neues mehr.


Ich werde deinen Post nunmal nicht zerlegen... *gähn*!
Steht auf den Platten meist drauf, bzw, kannst du beim Hersteller nachfragen.
Rufst du da eben an, und fragst nach, wird man dir bestätigen.

Aso, noch eben die Ausfallquote:
Es gibt viele SCSI Platten, unter anderem in meinem Artkur Linux Server seit ca. 7-8 Jahren werkeln, und das ohne ausfall. Es gibt einen Grund, warum die ganzen Systembuilder SCSI verwenden, wenn es in Richtung High End geht. (Und komm mir bitte jetzt mit sowas wie Alienware, oder dem DELL XPS. Ich rede eher von den Workstations (DELL Precision (LightSpeed)) Auch die ganzen großen Server verbauen SCSI Disks. Einfach wegen der Kabellauflänge, und wegen der angeblich gleich großen Redundanz der S-ATA Platten.

So, und um das wieder abzukürzen - denn du wirst mir nicht, und ich dir nicht glauben - wenn du für dich entscheidest, dass S-ATA besser für dich ist, dann ist das deine Wahl, die auf Grund der Gegebenheiten durchaus richtig sein mag. Ich für meinen Teil habe mich für SCSI entschieden. Ich habe beides im System, ich kann beurteilen, was mir mehr zusagt.
* :D @ Blutschlumpf *

@ Blutschlumpf:

Gut zu wissen, danke, denn ich wollte mir einfach testeshalber mal einen Linuxrechner zusammenbauen, und einen Adaptec 29160 hätte ich noch. Bin mit Linux nicht sehr erfahren, also gehts wohl ans große "Testen" ;)
Aber danke nochmal!

MfG GuaRdiaN
 
Ich werde deinen Post nunmal nicht zerlegen... *gähn*!
Steht auf den Platten meist drauf, bzw, kannst du beim Hersteller nachfragen.
Rufst du da eben an, und fragst nach, wird man dir bestätigen.
Festplattenhersteller lassen ihre als OEM-Ware ausgewiesenen Laufwerke sicherlich nicht von anderen bauen. Die Hersteller verkaufen ihre Festplatten bekanntlich nicht nur über Distributoren, sondern auch (beziehungsweise hauptsächlich) direkt an OEMs, das heißt Hersteller von Rechnern oder Speichersubsystemen. Dabei gehen sie auch auf besondere Wünsche ihrer Kunden ein und bauen auch spezielle Versionen ihrer Laufwerke. Teilweise handelt es sich dabei nur um geänderte Typenbezeichnungen, eine verringerte Kapazität oder sonstige Firmware-Änderungen, es gibt aber auch Hardware-Unterschiede wie zum Beispiel fehlende Terminatorchips bei SCSI-Platten.

Neben technischen Unterschieden bei den Platten treffen die Hersteller mit ihren OEM-Kunden auch besondere Vereinbarungen bezüglich der Garantieleistungen. Ein Hersteller von Speichersubsystemen mag es zum Beispiel bevorzugen, den Service selbst abzuwickeln, statt sich im Garantiefall an den Plattenhersteller zu wenden. Daher kauft er die Laufwerke ganz ohne Garantieleistungen, dafür aber zu einem niedrigeren Preis. Und das ist der springende Punkt. OEM-Platten haben oft gar keine Garantie beim Hersteller. Dies bedeutet aber nicht, dass diese Platten nicht von diesem Hersteller produziert wurden.

Aso, noch eben die Ausfallquote: ...
Du kannst doch wohl nicht davon ausgehen, nur weil das bei dir so ist, dass dies generell so sei. Ich bitte dich :). Dass in allen großen Unternehmen in ihren Servern ausschließlich SCSI Platten zum Einsatz kommen, stimmt auch so nicht. Zum Beispiel Google.de setzt auf ATA-Platten und auch der Heise-Verlag bzw. die c't setzt ATA-Platten ein. Und das sind nur zwei Beispiele.

Aber um das noch mal klar zu stellen. Ich behaupte NICHT, dass ATA Platten besser oder langlebiger sind als SCSI Platten. SCSI hat im Durchschnitt wohl tatsächlich eine niedrigere Ausfallquote, aber auch SCSI Platten können frühzeitig ausfallen. Dagegen schützt dich der hohe Preis dieser Laufwerke auch nicht. Und auch die WD Raptor sowie die ATA Laufwerke von Seagate haben standardmäßig 5 Jahre Garantie.

SCSI lohnt sich für die meisten Heimanwender einfach nicht, da sie einfach zu teuer sind und keine wesentlich bessere Leistung bringen. Mal abgesehen von den hochtourigen Platten. Aber welcher Heimandwender benötigt denn ernsthaft eine Platte mit 15.000 upm? Um vor seinen Freunden anzugeben? Für dich mag SCSI die richtige Wahl sein, mag sein. Obwohl ich glaube, dass du dir nur SCSI geholt hast um dich besser zu fühlen und an der vermeindlich höheren Zuverlässigkeit zu freuen. Aber wie ich bereits geschrieben habe, auch SCSI Platten können ausfallen. Dieses Gefühl hast du dann allerdings auch teuer bezahlt.

Aber um noch mal auf SATA vs. SCSI zurück zu kommen. Diese Frage wurde doch gar nicht gestellt. Es ging eher um SCSI vs. Raptor. Und es kann gut möglich sein, dass die Raptor ähnlich hochwertig verabeitet ist und designt wurde, wie manche SCSI Platte. Aber das kann nur WD selbst genau wissen. Ich gehe zumindest davon aus. Das kannst du natürlich anders sehen :).

CU
 
Mal ehrlich, bei einem solchen System wie Du es bauen willst, würde ich nicht an den Kosten von SCSI sparen.
Selbst wenn dies nur ein SCSI Controller ohne RAIDfunktion ist, kannst Du unter Windows XP ein RAID 5 einrichten. An Deiner Stelle kämen mir da 4x36GB SCSI Platten rein auf dem ich das BS installieren würde und anschließend den noch zu verfügungstehenden Platz in RAID 5 einrichten.
Dazu dann noch eine IDE Platte 160-200GB zum sichern oder zwischenspeichern.
 
Unter XP kannste nur ein Software Raid 5 machen, wenn du ein paar Systemdateien hackst.
Aber dur wirst XP nicht auf dem Array installieren können.
Und nachträglich kannste nur ein R1 aus der Systempartition machen.
 
Madnex schrieb:
Festplattenhersteller lassen ihre als OEM-Ware ausgewiesenen Laufwerke sicherlich nicht von anderen bauen.

Natürlich, so können sie einen halbwegs guten – marktfähigen – Preis erreichen. Die Lizenz zur Produktion wird an ein 3. Werk abgegeben. War bisher immer so, und wird wohl auch so bleiben. Das erklärt warum eine original (Bsp.: Seagate) Hard Disk 3 mal so viel kostet wie eine äquivalente OEM Disk.

Madnex schrieb:
Die Hersteller verkaufen ihre Festplatten bekanntlich nicht nur über Distributoren, sondern auch (beziehungsweise hauptsächlich) direkt an OEMs, das heißt Hersteller von Rechnern oder Speichersubsystemen.

Natürlich geht ein großer Teil der Platten an Reseller, das muss so sein, weil der „Otto-Normal-Markt“ Absatzmarkt nicht groß genug ist, um genügend Gewinne einzufahren.

Madnex schrieb:
Dabei gehen sie auch auf besondere Wünsche ihrer Kunden ein und bauen auch spezielle Versionen ihrer Laufwerke. Teilweise handelt es sich dabei nur um geänderte Typenbezeichnungen, eine verringerte Kapazität oder sonstige Firmware-Änderungen, es gibt aber auch Hardware-Unterschiede wie zum Beispiel fehlende Terminatorchips bei SCSI-Platten.

Ich glaube kaum, dass auf die Kundenwünsche eingegangen wird solange man nicht mal eben 1mio Platten abnimmt. Ich weiß offen gestanden nicht woher du diese Information nimmst.
Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Denn mir ist nicht bekannt, dass auf Kundenwünsche eingegangen wird. Wenn die Firma X für ihre Rechner, die angenommen nur 1GB Platten unterstützten, weil das verwendete Filesystem nicht mehr handeln kann, werden keine anderen Platten gefertigt, sondern man nimmt 9,1 GB SCSI Disks und Formatiert diese mit einer anderen Größe formatiert. (id.R.)

Madnex schrieb:
Neben technischen Unterschieden bei den Platten treffen die Hersteller mit ihren OEM-Kunden auch besondere Vereinbarungen bezüglich der Garantieleistungen. Ein Hersteller von Speichersubsystemen mag es zum Beispiel bevorzugen, den Service selbst abzuwickeln, statt sich im Garantiefall an den Plattenhersteller zu wenden. Daher kauft er die Laufwerke ganz ohne Garantieleistungen, dafür aber zu einem niedrigeren Preis. Und das ist der springende Punkt. OEM-Platten haben oft gar keine Garantie beim Hersteller. Dies bedeutet aber nicht, dass diese Platten nicht von diesem Hersteller produziert wurden.

Das interessiert mich jetzt aber wirklich woher du das weißt. Das ist mir jedenfalls neu. Habe noch nie gesagt bekommen, dass ich im Namen einer Firma in der Lage bin eine HDD für weniger Geld zu erwerben, wenn ich sie ohne Garantie kaufe. Denn dann dürfte dieses Angebot für Unternehmen aller Größen gelten. Es müssen dazu ja keine neuen Platten hergestellt werden. Ist ja in dem Sinne nur ein Verkauf. Aber wie gesagt, zeig mir mal wo ich solche Platten her beziehen kann. (Ist jetzt keine Ironie, interessiert mich wirklich)

Madnex schrieb:
Du kannst doch wohl nicht davon ausgehen, nur weil das bei dir so ist, dass dies generell so sei. Ich bitte dich :). Dass in allen großen Unternehmen in ihren Servern ausschließlich SCSI Platten zum Einsatz kommen, stimmt auch so nicht. Zum Beispiel Google.de setzt auf ATA-Platten und auch der Heise-Verlag bzw. die c't setzt ATA-Platten ein. Und das sind nur zwei Beispiele.

Okay, S-ATA etabliert sich mittlerweile etwas, aber Heise, und Google sind doch nun wirklich keine Unternehmen solch immenser Größe. Schau mal bei DELL, bei HP, bei SUN, bei Apple, oder bei Siemens. Die großen Server – auf für Kunden – sind komplett auf SCSI Basis. Ich meine, wo liegt das Problem. Ein klarer Vorteil von S-ATA und IDE Disks ist, dass sie wesentlich weniger kosten, und mittlerweile eine vergleichbare Redundanz und Leistung bringen. Ich kann sogar noch verstehen, dass heute in kleinen Workstations schon S-ATA Disks verwendet werden. Aber SCSI werden sie niemals verdrängen.

Bsp.:

SCSI Kabel dürfen – solange es sich um Low Voltage Differential – 12 Meter lang sein.
Diese Kabel dürfen dann 16 Abgriffe haben. Einer ist für den Controller. Nun können wir noch 15 Platten anschließen. (Wide SCSI)
Dann nehmen wir wahlweise 148GB HDD’s mit 68-poligem High Density Connector.
Das macht dann insgesamt, 2,22TB. Nun haben die meisten Server SCSI Controller 2 Kanäle, damit sind wir dann bei 4,44TB in einem 64-Bit PCI-X Slot. Davon haben Sever-/Workstationboards dann 3 Stück. Wenn man wollte könnte man so 13,32Terabyte an Speicher in EINEM Rechner verwalten. Ich denke da liegt der Vorteil von SCSI Systemen.

Madnex schrieb:
Aber um das noch mal klar zu stellen. Ich behaupte NICHT, dass ATA Platten besser oder langlebiger sind als SCSI Platten. SCSI hat im Durchschnitt wohl tatsächlich eine niedrigere Ausfallquote, aber auch SCSI Platten können frühzeitig ausfallen. Dagegen schützt dich der hohe Preis dieser Laufwerke auch nicht. Und auch die WD Raptor sowie die ATA Laufwerke von Seagate haben standardmäßig 5 Jahre Garantie.

Es ist richtig, dass auch SCSI Platten ausfallen können, früher als „erwartet“. Ich gebe dir da vollkommen Recht. Mir ist auch schon mal eine 18GB SCSI Disk nach 3 Wochen ausgefallen, weil es ein Fehlfabrikat gewesen ist. Sonst ist uns hier aber bisher noch nicht eine Platte ausgefallen. Und an IDE Platten sind es schon einige gewesen. Und wer einmal seine MP3’s (von vor dem 01.08.) oder seine Daten – wichtige Daten, sei dazu gesagt – verliert – mehrmals, der lernt IDE Platten zu hassen! :D

@ 5 Jahre Garantie:
Das mag stimmen. der Support ist, wie ich eben nachgelesen habe mittlerweile bei fast allen Platten gleich. Nur bringt es mir einfach nichts, wenn die Platte ausfällt. Daten, die weg sind, sind maßgeblich weg! :D

Madnex schrieb:
SCSI lohnt sich für die meisten Heimanwender einfach nicht, da sie einfach zu teuer sind und keine wesentlich bessere Leistung bringen. Mal abgesehen von den hochtourigen Platten. Aber welcher Heimandwender benötigt denn ernsthaft eine Platte mit 15.000 upm? Um vor seinen Freunden anzugeben? Für dich mag SCSI die richtige Wahl sein, mag sein. Obwohl ich glaube, dass du dir nur SCSI geholt hast um dich besser zu fühlen und an der vermeindlich höheren Zuverlässigkeit zu freuen. Aber wie ich bereits geschrieben habe, auch SCSI Platten können ausfallen. Dieses Gefühl hast du dann allerdings auch teuer bezahlt.

Ein kleines Bekenntnis:
Ich habe mir eine DELL Workstation gekauft und darin waren einfach SCSI Platten, mir wars ehrlich gesagt total egal, was darin war. Über die Zeit um mit meinem PC einen „Schwanzvergleich“ fahren zu müssen bin ich mittlerweile hinweg. Ich benutze SCSI seid ca. 6-7 Jahren. Bin davon noch nie wirklich enttäuscht worden.
Habe selbst im meinem alten Rechner ne Raptor gehabt und war damit völlig zufrieden. Nur kommt dann der Nasenfaktor hinzu, ich habe mich nicht wohl gefühlt mit meinen Outlook Files und anderen wichtigen Daten auf der Platte. :D Ich nenne es einfach mal „persönliche Präferenz“.

Madnex schrieb:
Aber um noch mal auf SATA vs. SCSI zurück zu kommen. Diese Frage wurde doch gar nicht gestellt. Es ging eher um SCSI vs. Raptor. Und es kann gut möglich sein, dass die Raptor ähnlich hochwertig verabeitet ist und designt wurde, wie manche SCSI Platte. Aber das kann nur WD selbst genau wissen. Ich gehe zumindest davon aus. Das kannst du natürlich anders sehen :).

Ich sags noch mal! ;D
Die Raptor Platten sind wirklich gut.
Ich kann mich nur nicht beherrschen, wenn S-ATA Disks auf einmal die SCSI Disks verdrängen (keinen bestimmten Markt jetzt). Es ist einfach nicht wahr! ;D

Nunja, ich bin was SCSI betrifft Fanatiker. Ich stehe dazu, und es tut mir Leid, das macht es NIE leicht mit so einem umzugehen! ;)

Mit freundlichen Grüßen GuaRdiaN
 
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