[Seagate Freeagent] Unterseite heiß wenn ausgeschaltet

k4li

Captain
Registriert
März 2003
Beiträge
3.497
Hey,

ich habe die 750 GB Version von o.g. externer Festplatte.

Sie wird manchmal, auch in ausgeschaltetem Zustand sehr heiß auf der Unterseite, erreicht dann Temperaturen wie unter Last, die eh schon sehr hoch sind für meinen Geschmack.

Ausserdem gibt sie manchmal komische Geräusche von sich, die zwar nicht laut sind aber auch nicht 'normal' klingen. Mit der mitlerweile randvollen Platte ansich hatte ich bisher keine Probleme. Transfer und Zugriffe gingen problemlos.

Muss ich mir Sorgen machen?
 
Nun, wenn die komischen Geräusche wirklich nicht normal sind (du kannst dir ja mal diverse Hörproben downloaden), dann hast tatsächlich ein Problem...
Ich würde mal diverse Diagnosesoftwaretools drüber laufen lassen, einen Windows-CHKDSK-Lauf machen und mir die S.M.A.R.T.-Werte ansehen. Und vor Durchführung dieser Schritte natürlich eine Sicherung anlegen - wenn die Platte wirklich schon kurz vor dem Untergang ist, dann kann ihr genau diese Behandlung den Rest geben...

Das mit den Temperaturen ist bei externen Festplatten halt so eine Sache - die Platten werden in ein Gehäuse verpackt, statt mir einem Kühler versehen zu werden... Vielleicht lohnt es sich, die Platte in ein besseres Gehäuse (eventuell aktive gekühlt) umzusiedeln. Eine Möglichkeit würde auch ein Firmware-Mod darstellen, der die Umdrehungszahl auf zum Beispiel 5400 rpm senkt. Dadurch leidet zwar vor allem die Zugriffszeit, die Datenübertragungsraten dürften aber recht unbeeindruckd davor bleiben, da diese so oder so vor allem durch die USB-Schnittstelle (ich gehe halt einfach mal davon aus, dass das eine USB-HDD ist) limitiert werden.
Andererseits ist eine externe Festplatte ja so oder so nicht für den Dauerbetrieb gedacht - sofern du sie nicht in solchem missbraucht, könnte man natürlich diese hohen Temperaturen (werden wohl nicht über 60° sein ==> sieh mal mit einem S.M.A.R.T.-Tool nach) sozusagen tolerieren und hoffen.
 
wo bekomme ich denn so ein firmware mod? habe durch googeln nichts brauchbares gefunden.

das problem mit der hitze am fuß ist anscheinend bei seagate bekannt und sie versichern dass es kein defekt ist.

dennoch wäre es sinnvoll die upm zu reduzieren da es eigentlich nur als Archiv dient und die Zugriffszeiten keine Rolle spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir nur davon abraten an der Firmware rumzupfuschen.
Die Gefahr dass dabei was schiefgeht ist nicht zu unterschätzen, zumal es sich um eine externe Angelegenheit handelt. Du sagst, Seagate wäre das bekannt, hast du den Support denn bereits auf dein Problem kontaktiert? Wenn ja, warum schenkst du deren Aussage keinen Glauben? Wenn nicht, schreibe Seagate an und frage nach.


Bye,
 
Die FreeAgent wird wegen der Elektronik im Fuß heiß, die Platte selbst sollte das nicht weiter stören. Macht also keinen Sinn, die RPM zu reduzieren.
 
In dem Fuß ist doch das Netzteil eingebaut, klar das es da warm wird.
 
Es geht ja um den AUSgeschalteten Zustand, da find ichs schon komisch dass es so heiß wird.

Ausserdem darf sie gern noch etwas leiser sein, daher mein Interesse an dem Firmware Mod.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, ich muss zugeben, dass es schon eine Weile her ist, dass ich so was gemacht habe - moemtan bin ich da nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand.
Das waren damals noch die Platten mit dem trolligen, 40-poligem Anschluss - wie hieß das noch gleich - PATA.^^
Nun, was ich sagen will, ist, dass ich mehr, als den Hinweis zu geben, dass so was möglich ist, nicht mehr im Stande bin. Aber Dr. Google scheint sich auszukennen, ich hab mal kurz nachgeschlagen, da findest recht schnell was.

Aber nur zur Sicherheit:
So was ist recht kompliziert - ein Graka-BIOS-Flash ist dagegen eine recht einfache Sache, die wesentlich seltener schief geht. Und die Garantie ist auch garantiert weg.
Falls du beabsichtigst, einen Firmware-Mod vorzunehmen, dann empfiehlt es sich logischerweise, vorher eine Sicherung anzulegen.
Und noch was: Das geht sicher leichter, wenn du Platte ausbaust, und in einem Rechner verbaust - über USB dürfte so was noch wesentlich komplizierter sein - ich denke nicht, dass da entsprechende Tools zu finden sind, die das so "Plug'n'Play-mäßig" auf die Reihe bekommen.
 
Zurück
Oben