Kabel/Coax Segmentierung/Verglasfaserung bei Vodafone Kabel

Man kann auch R-PHY und Analoge Nodes weiter verwenden, in dem man den R-PHY vor den Analogen Node hängt.
Den Platziert man dann meist im HUB.
 
Holzkopf schrieb:
Man kann auch R-PHY und Analoge Nodes weiter verwenden, in dem man den R-PHY vor den Analogen Node hängt.
Den Platziert man dann meist im HUB.
Die Methode kenn ich bisher, wenn VF die Glasfaser-NE3 (CPoP bis Verstärkerpunkt) anmietet. Bei einem Neuausbau/Neu-Segmentierung wäre das aber schon recht verwunderlich für mich.
 
rezzler schrieb:
Wie hast du das festgestellt? Weil als Gegenstelle noch ein "klassisches" CMTS angezeigt wird?
Genau. Es ist weiterhin ein Casa-CMTS (wenn auch ein anderes), und soweit mir bekannt, verwendet Vodafone keine Remote-PHY Lösung von Casa. Mutmaßlich wurden also am bestehenden CMTS-Standort ein paar neue PHY-Module installiert und die neue Glasfaserverbindung zu "meinem" BK-VrP dort angeschlossen.
rezzler schrieb:
Bei mir hier in der Ecke sind auch noch sehr viele klassische CMTS in Betrieb. Die vCMTS scheinen hier (!) erst langsam in die Fläche zu kommen. Wohin die 10G von den bestehenden Remote-PHY gehen wüsste ich allerdings auch mal gerne.
In "die Cloud" natürlich. Und wenn man Pech hat, in eine geographisch nicht günstig gelegene...
rezzler schrieb:
350 Kunden im Downstream und dann trotzdem segmentierter Upload? Respekt.
Die Upstream-Segmentierung war ja auch der wichtigere Schritt. Den Downstream-Split hätte es eigentlich nicht mehr gebraucht, da waren die höchsten Lastspitzen auf den EuroDOCSIS 3.0 Kanälen schon seit dem ersten Segmentierungsschritt vor einem Jahr (~400 Kabelmodems abgekoppelt, von ca. 1170 auf 760 Kunden gesenkt) nur noch bei knapp über 60%, und die Last die meiste Zeit des Tages unter 40%.

Seit der Segmentierung gestern gab es nur noch eine ganz kurze Lastspitze von knapp unter 40%, ansonsten idlen die EuroDOCSIS 3.0 Kanäle jetzt bei <25% Last vor sich hin. Da könnte man problemlos die Hälfte der Kanäle für DOCSIS 3.1 umwidmen (wer weiß, vielleicht passiert das ja bei der anstehenden "Netzangleichung").

Der Upstream war dagegen häufiger am Limit. Am Abend vor der Segmentierung gab ein Speedtest wieder mal nur 18Mbit/s Upstream her. Geht man von einer Gleichverteilung der Nutzung aus, hätte eine Halbierung der Kabelmodems im Upstream-Segment von 700 auf 350 also nicht ausgereicht. Mit der durchgeführten Viertel-bis-Fünftelung sollte es dagegen rechnerisch jetzt mehr als ausreichen. Eigentlich könnte man jetzt sogar die 100Mbit/s Upload wieder angehen...
 
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