Sehr schlechte Low-Light-Fotos trotz großem Sensor - DJI Osmo Action 5 Pro (1/1,3'') vs. Sony DSC-HX60 (1/2,3'') und Samsung S24 (1/1.56" & 1/2.55")

King_Rollo schrieb:
Mir geht es ausschließlich darum, welche Kamera das meiste Licht einfängt. Mein Thread-Titel ist in diesem Zusammenhang vielleicht ein bisschen reißerisch. ;)
Das Licht wird vom Objektiv eingefangen, du konzentrierst dich aber nur auf den Bildsensor.
Also schaue lieber auf die Blende(nöffnung).


King_Rollo schrieb:
Am Ende will ich doch nur das, was alle wollen: auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen (abends daheim oder bei der abendlich Gartenparty etc.) möglichst brauchbare Fotos machen - sprich mit möglichst wenig Verschlusszeit und dabei noch möglichst kleinen ISO-Werten.
Willst du viel Licht einfangen oder geringe ISO-Werte?
Denn das eine braucht lichtstarke Objektive und das andere Sensoren mit hohem Pixelpitch.


King_Rollo schrieb:
Und ich möchte verstehen, warum eine Kamera, die auf dem Papier die massiv bessere Technik hat, das in der Realität nicht umgesetzt bekommt.

Nein, eben gerade nicht! Weil ein größerer Sensor ja viel mehr Licht einfängt als ein kleinerer und genau deswegen sollte das Foto mit großem Sensor bei sonst gleichen Einstellungen heller sein.
Das wurde dir bereits erklärt, du hast unterschiedliche Blendenwerte bei den Aufnahmen.
Und die Kamerasoftware manupuliert das Bild nachträglich, wenn du dies nicht deaktiviert ist.


King_Rollo schrieb:
Denn auch nur dann habe ich ja bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Karten, da ich trotz wenig Licht mit kürzeren Verschlusszeiten und/oder geringeren ISO-Werten arbeiten kann.
Zuerst brauchst du ein Objektiv mit großer Blendenöffnung, um überhaupt Lichtstrahlen einzusammeln.
Dann kommt es auf die Pixelgröße des Bildsensors an, um Rauscharme Bilddaten zu erzeugen.


Es lässt sich auch vor dem Kauf anhand von Testberichten herausfinden, welche Kamera die eigenen Prioritäten am ehesten erfüllt.
https://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Action-Kameras--index/detail/id/1105/
 
King_Rollo schrieb:
Nein, eben gerade nicht! Weil ein größerer Sensor ja viel mehr Licht einfängt als ein kleinerer und genau deswegen sollte das Foto mit großem Sensor bei sonst gleichen Einstellungen heller sein.

Denn auch nur dann habe ich ja bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Karten, da ich trotz wenig Licht mit kürzeren Verschlusszeiten und/oder geringeren ISO-Werten arbeiten kann.
Blende und Belichtungszeit bestimmen die Lichtmenge pro Fläche. Die Sensorgröße sagt einfach nur, wie viel du von der Fläche nutzt. Es ist überall gleich hell auf der Fläche. Bei gleichen Einstellungen ist das Bild eines riesigen Vollformat Sensor also gleich hell, wie das eines Winzsensors eines Smartphones. Oder noch einfacher: Wenn ich das Bild einer Vollformatkamera so weit ausschneide, dass es der Bildfläche eines Smartphones entspricht, wird das Bild ja nicht dunkler.
 
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King_Rollo schrieb:
Welche Modelle wären das? Vielleicht ist das ja eine Alternative für mich! :)
Also wir haben die Insta360 Ace Pro im Einsatz und die macht wirklich sehr gute Bilder bei geringem Licht.
Hab ein S22 und das ist gleich gut, wenn nicht sogar schlechter. Ein A56 hängt die Cam allemal ab.

Allerdings nutzen wir die weniger für Bilder, als vielmehr für Videos. Und da kann ich nicht meckern...


Aber, wie @Christian1297 auch schon nachfragte, sind die Bilder in RAW oder als jpg (oder gar was ganz anderes) gespeichert?
Evtl hilft die manuelle nachsteuerung der RAW-Daten...
 
King_Rollo schrieb:
Nein, eben gerade nicht! Weil ein größerer Sensor ja viel mehr Licht einfängt als ein kleinerer und genau deswegen sollte das Foto mit großem Sensor bei sonst gleichen Einstellungen heller sein.

Nein, wie zuvor besprochen: Die Sensorgröße ist NICHT relevant für die Helligkeit des Bildes!
baXus1 schrieb:
Deine Beurteilung "schlechte Low-Light-Performance" scheint sich rein auf die erzielte Helligkeit des Bildes zubeziehen. In diesem Scenario ist nicht Sensorgröße relevant. Einziger Faktor (bei selben ISO/Belichtungszeit) ist die Blende.


King_Rollo schrieb:
Am Ende will ich doch nur das, was alle wollen: auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen (abends daheim oder bei der abendlich Gartenparty etc.) möglichst brauchbare Fotos machen - sprich mit möglichst wenig Verschlusszeit und dabei noch möglichst kleinen ISO-Werten.

Denn auch nur dann habe ich ja bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Karten, da ich trotz wenig Licht mit kürzeren Verschlusszeiten und/oder geringeren ISO-Werten arbeiten kann.
Dann ist deine Herangehensweise falsch. Du vergleichst Helligkeiten, du möchtest aber eigentlich die beste Bildqualität, die kannst du nicht mit der Helligkeit des Bildes messen.

Größere Sensoren haben ein besseres Rauschverhältnis. Dieses nutzt du nicht, wenn du bei allen Kameras dieselbe ISO nutzt. Heißt: Du musst den großen Sensor diesen Vorteil auch nutzen lassen.
Ergo: Großer Sensor → ISO hoch, Kleiner Sensor → ISO runter.
Dann wird die Bildqualität vergleichbar bzw. deine Belichtungszeit beim großen Sensor wird kürzer.

Die Reihenfolge der besten Bildqualität bzw der schnellsten Belichtungszeit ist diese:
  1. Samsung S24 Main
  2. DJI Osmo Action 5
  3. Samsung S24 UW
  4. Sony HX60
 
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Hallo zusammen. Ich muss gestehen, dass ich einen massiven Denkfehler bzgl. ISO-Werte, Sensorgrößen und Lichtempfindlichkeit hatte! Es ist alles korrekt so, wie es ist! Von daher danke für euren Input! :)
 
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@King_Rollo Ist etwas her, irgendwie hatte ich die Antwort übersehen oder vergessen... Deswegen habe ich auch nicht mehr alles auf dem Schirm um was es hier ging, aber magst Du nochmal was dazu sagen, wo konkret Dein Denkfehler lag? Danke. :)
 
Es ist tatsächlich so, dass ISO zwar in dem Sinne standardisiert ist, dass der doppelte ISO-Wert auch doppelt so empfindlich ist wie der vorherige (also ISO 200 und doppelt so empfindlich wie ISO 100), woraus resultiert, dass man bei ISO 200 nur noch die Hälfte der Belichtungszeit von ISO 100 benötigt, aber wie viel Licht bei ISO-Wert und auf Kamera Y "eingefangen" wird, ist tatsächlich von Hersteller/Modell zu Hersteller/Modell unterschiedlich.

Die ISO-Werte zu fixieren und diese dann zu vergleichen, war als tatsächlich Blödsinn.

Ich hätte - wie glaube ich auch schon gesagt wurde - schauen müssen, wie sich bei fixer Verschlusszeit und verschiedenen ISO-Werten die Fotos gleichen und welches dann die beste Qualität hat im Sinne von Rauschverhalten usw.

Und auch, dass ein größerer Sensor per se mehr Licht einfängt, scheint so nicht zu stimmen. Ein großer Sensor kann aber mit höheren ISO-Werten arbeiten und trotzdem noch rauscharme Qualität liefern.
 
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Ah, ok, Danke.

Naja, mehr Licht fängt er ja schon ein, nur nicht mehr Licht pro Fläche, und pro Pixel ist halt eh immer fraglich. Aber ja, ich weiß wo das Problem liegt... :)
 
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commandobot schrieb:
Das wurde bereits vor 2 Wochen geschrieben.

Was hast du nun vor?
Ich versuche weiterhin durch verschiedene Tests und Vergleiche eine Kamera zu finden, mit der ich zufrieden bin. :)

Das ist leider gar nicht so leicht, weil verschiedene Hersteller und Modelle verschiedene Dinge gut können...
 
Und kosten darf es vermutlich auch nichts?
 
Natürlich nicht! ;) Was soll die Frage? :D
Ergänzung ()

Aber nur mal aus Interesse: was wäre denn, wenn es Geld kosten dürfte? ;)
 
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Dann nimmt man eine moderne Vollformat DSLR mit lichtstarkem Objektiv. ;)
 
natürlich nicht, davon war aber bisher nicht die Rede
 
Ja... sorry! Da hast du natürlich Recht. :) Ich bin hier ein bisschen in meiner Blase bei dem ganzen Thema...
 
King_Rollo schrieb:
Aber nur mal aus Interesse: was wäre denn, wenn es Geld kosten dürfte? ;)
Die Antwort hattest du bereits erhalten.
Weshalb hast du keine Sony RX0 mit 1" Bildsensor?
commandobot schrieb:
 
Weil die Sony RX0 schweine-teuer ist und keine richtige Action-Cam. Und weil ich aktuell mit verschiedenen Cams teste, die alle mit 1/1,3''-Sensoren von 1'' nicht so weit weg sind.

Aber trotzdem danke für den Hinweis! :)
 
King_Rollo schrieb:
Weil die Sony RX0 schweine-teuer ist
Wenn du dir die 250€ für ein gebrauchtes Exemplar nicht leisten kannst, aber Handy und 2x Actioncams welche neu jeweils >400€ gekostet haben. Klingt äußerst merkwürdig.
kleinanzeigen.de/s-foto/sortierung:preis/preis:200:400/sony-rx0/k0c245


King_Rollo schrieb:
und keine richtige Action-Cam.
Was unterscheidet sie deiner Meinung nach von einer richtigen Actioncam?


King_Rollo schrieb:
Und weil ich aktuell mit verschiedenen Cams teste, die alle mit 1/1,3''-Sensoren von 1'' nicht so weit weg sind.
Dann viel Glück.
 
Dann doch lieber die DJI Osmo Action 6 ... die hat auch 1''-Sensor und kann deutlich mehr als die (abgekündigte) Sony... ;)
Ergänzung ()

commandobot schrieb:
Wenn du dir die 250€ für ein gebrauchtes Exemplar nicht leisten kannst, aber Handy und 2x Actioncams welche neu jeweils >400€ gekostet haben. Klingt äußerst merkwürdig.
kleinanzeigen.de/s-foto/sortierung:preis/preis:200:400/sony-rx0/k0c245

Hm... du vergleichst Gebrauchtpreise mit Neupreisen... böses Framing! ;)
Ergänzung ()

commandobot schrieb:
Was unterscheidet sie deiner Meinung nach von einer richtigen Actioncam?
Die Sony ist meines Wissen explizit nicht als Action-Cam auf den Markt gekommen. Das zeigt sich auch allein schon an der Brennweite von 24 mm.

Aber ich gebe dir Recht, dass Sie in Aussehen und Funktion in vielen Dingen das gleiche tut.
Ergänzung ()

commandobot schrieb:
Dann viel Glück.
Danke! :)
 
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