News Seltener nervige Cookie-Banner: EU will jetzt lieber Regelung auf Browser- oder OS-Ebene

Die (wenigen) Seiten, die ich regelmäßige aufsuche, laufen in einer normalen Browser-Session. Alles andere im Private Mode (verschiedener Browser). Ab und an starte ich diese Sessions neu.

Darüberhinaus interessiert mich das Thema nicht mehr weiter.
 
Bloß weg mit dem Mist! Genau so schlimm wie Werbung, wenn man welche sieht. ;)
 
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Dr. MaRV schrieb:
Sie hat das Problem, was vorher keines war, selbst geschaffen, wie kann man da einen Daumen hoch geben?
Wie kann einem Datenschutz so egal sein, als das einem das Grundproblem einfach null interessiert ?
 
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the_IT_Guy schrieb:
Diese Cookiebannerregelung ist auch auch ein Paradebeispiel für "gut Gemeint"

Schön das endlich mal jemand auf die Idee kommt das EINMAL im Browser zu regeln. Hoffentlich geht das auch sauber durch und nicht noch 50000 Sonderlocken.
Es wird zu 100% standartmäßig erlaubt sein und der 0815 user wird es zu 99% nicht ändern weil es in den Einstellungen versteckt ist. Google meint es doch nur gut mit den Usern denn ohne Kekse gibt es einschränkungen ;(
ABER die option wäre ja da :/
 
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Wird nichts bessern, die Cookie-Banner sind schon jetzt "malicious compliance".

Die Webseiten wollen ein "Do Not Track"-Signal vom Browser nicht akzeptieren, durch Banner die sich mit einem einfachen ;-) Klick auf "Accept All" direkt und für immer loswerden lassen sind da viel eher im Sinne des Anbieters.

Und wenn die Anbieter weiterhin einfach das Ausleiten der Nuztzerdaten als "legitimes Interesse" deklarieren und so die Präferenzen des Nutzers ignorieren ist es eh wertlos.
 
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Rhemsey schrieb:
Seit der Aktivierung des passenden Filters in uBlock Origin unter Firefox, sehe ich diesen Quatsch zum Glück gar nicht mehr.
Das Problem ist, dass das wegfiltern bei einigen Seiten zu Problemen führt.
 
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Im CB Artikel gehts ja offensichtlich erstmal hauptsaechlich um das Cookie Thema.

Dass da aber viel mehr dahinter steckt, und die Beweggruende alles andere als Gute sind, sieht man im The Verge Artikel und im letzten Absatz ganz speziell:

The decision follows months of intense pressure from Big Tech and Donald Trump — as well as high-profile internal figures like ex-Italian prime minister and former head of the European Central Bank Mario Draghi — urging the bloc to weaken burdensome tech regulation. The Commission has sought to frame the changes as simplifying the EU’s tech laws, not weakening them – a way of soothing growing fears in Brussels that its tough rules are hampering its ability to compete globally. With very few exceptions, Europe doesn’t have any credible competitors in the global AI race, which is dominated by US and Chinese companies like DeepSeek, Google, and OpenAI.
 
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Salamimander schrieb:
Wie kann einem Datenschutz so egal sein, als das einem das Grundproblem einfach null interessiert ?
Man hat es einmal im Browser eingestellt und es war gut. Geht auch heute noch.
Die ganze Cookieabfrage ist und war völlig überflüssig.
Gegen diesen überflüssigen Irrsinn zu sein, hat nichts mit Desinteresse an Datenschutz zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Brave regelt 😂
 
Oder einfach nur technisch notwendige Cookies erlauben und alles andere illegal machen. Es brauch nicht 300 Millionen cookies zum tracken.
 
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the_IT_Guy schrieb:
Schön das endlich mal jemand auf die Idee kommt das EINMAL im Browser zu regeln.
Für mich ist es das Revival der DoNotTrackMe-Funktion. Also jene Funktion, die es früher schon mal in jedem Browser gab.

EL-Xatrix schrieb:
die frage ist eher warum das jetzt erst auffällt das die nervig sind?
haben die leute seit 2018 nicht mal ne neue seite im internet aufgerufen?
Bei der Einführung von Gesetzen gibt es immer eine Übergangsfrist und erst danach werden sie vollständig gültig. Diese Zeit wird den Unternehmen gegeben, damit sie auf die Veränderung reagieren können.
Dann lässt man ein Gesetz ein paar Jahre laufen und erst danach prüft man es nochmal.

In Deutschland kann dieser Prozess mal schnell 3-4 Jahre dauern, bei der EU dauert es entsprechend länger. Es sind ja mehr Stimmen, auf die gehört werden muss.

D0m1n4t0r schrieb:
Bis es diese aktuelle bescheuerte Regelung gab konnte man es im Browser einstellen!
Das gibt es heute immer noch. FF kann es im Prinzip von Haus aus, aber man muss selber aktiv werden. Wer ein Popup haben will, braucht jedoch ein Addon wie CookieAutoDelete.

Cabranium schrieb:
wie wird das dann mit den nicht deaktivierbareb Optionen “Berechtigtes Interesse“. Wenn man da mal genauer hinschaut, dann sind da
oft die Sachen drin, die man zuvor abgewählt hat. Wenn die dann automatisch alles darein packen, denkt man nur man hat alles abgewählt, aber in wahrheit greifen sie alles ab.
Das würde ich auch gerne wissen.
Ich hasse diese Option. Wer die "Berechtigtes Interesse" genannt hat, hat zu viel 1984 gelesen. Das ist Gutsprech vom Feinsten! Interesse haben die Firmen doch alle; berechtigt, mich zu tracken, sind sie aber nicht!

Termy schrieb:
Ich nutze Consent-O-Matic in Kombination damit, dass alle* Cookie beim Beenden des Browsers automatisch gelöscht werden.

* Ausgenommen einiger per Hand ausgewählter Seiten.

D0m1n4t0r schrieb:
"Nur Webseiten die man auch tatsächlich besucht (Browser URL), dürfen überhaupt Cookies setzen und das auch nur wenn es technisch notwendig ist."
Es können sowieso nur die Seiten, die gerade vom Browser geladen wurde, Cookies setzen.
Beziehst du dich hier auf Tracking Pixel und ähnliches? Wie soll man die von anderen Seiten (zB CDNs) unterscheiden?

Avatoma schrieb:
Die ganze Datenschutz-Scheiße ist einfach nur extrem lästig und behindert jegliche Innovation.
Tja, wenn es dich stört, sag doch einfach immer Ja und Amen. Ich hingegen will nicht, dass meine Daten im Netz verteilt werden und werde das so gut ich es kann auch durchsetzen.

Weyoun schrieb:
Nervig ist vor allem, dass jede Seite alle 90 Tage erneut anfragt. Wenn man regelmäßig hunderte Seiten besucht, ist das eine "Never-Ending-Story".
Ich bin mir sicher, das ist Absicht. Man nervt die Konsumenten so sehr, bis sie irgendwann einfach aufgeben. Und dann werden die Datenfluttore maximal geöffnet.

NameHere schrieb:
Warum nicht einfach Tracking und Drittanbieter-Cookies verbieten?
Weil den Politikern dann die Wirtschaft ins Gesicht springt. Hier geht es um hunderte Milliarden Euro, vielleicht sogar Billionen, die direkt und indirekt da dran hängen!
Es braucht zielgerichtete Werbung, damit Firmen ihren Kunden finden. Finden sie keine Kunden, muss die Firma schließen. Das ist die Krux an der Sache. Also einfach stumpf verbieten funktioniert nicht, es sei denn man will eine Rezession auslösen.


Es braucht eine Balance zwischen Privatsphäre und Werbe-Tracking. Wie die aussehen kann, weiß ich nicht. Ich wünsche mir aber auch, dass das Tracking reduziert oder idealerweise komplett verboten wird.
 
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Avatoma schrieb:
Die ganze Datenschutz-Scheiße ist einfach nur extrem lästig und behindert jegliche Innovation.
Dir ist schon bewusst, dass diese "Innovationen" dann hauptsächlich daraus bestehen von jedem Menschen maximal genaue Nutzerprofile (Alter, Einkommen, sexuelle Orientierung, politische Einstellung, Weltanschuung, Krankheiten, Ausgaben, Interessen, Sorgen, wann hast du zuletzt was gekauft, etc...) zu erstellen, die dann gegen Geld an interessierte Gruppen wie Krankenkasse, Versicherer, Werbeunternehmen etc. verkauft werden?

Bonitätsauskunftteien können schon jetzt auf Basis intransparenter "Scores" darüber entscheiden ob du eine Wohnung, einen Mobilfunkvertrag oder einen Kredit bekommst, ohne das du dich wirklich wehren kannst.
 
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Und auf so eine Idee kommt man nicht sofort?
 
@0xffffffff

Mir geht's nicht um Cookies, sondern um die Gesamtwirtschaft in der EU.

Das mit den Bonitätsauskunfteien finde ich als Vermieter und in verantwortungsvoller Position im Unternehmen auch korrekt. Jeder kann selbst dafür sorgen seinen Score in Ordnung zu haben und zu halten. Warum soll die Allgemeinheit darunter leiden?

@Krik

Ja, ich will auch vieles nicht. Life is not fair.
 
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ich versteh das schon das das dauert bis das umgesetzt ist, es dazu fristen gibt...aber wir sind jetzt bei 7 jahren...woanders sind die dagegen deutlich schneller mit irgendwas anpassen und auf umsetzung pochen...

persönlich seh ich nicht allzuviele von den fenstern...passender browser oder erweiterung blockt oder lehnt das ja schon seit jahren ab...da kommt jetzt jahre nachdem das bei einigen schon so gehandhabt wurde die vorgabe das sollen jetzt alle so machen? sowas hätte man nach ner übergangsfrist nicht nach 1 jahr mal checken können? oder war das für einfügen der popups jetzt ne übergangsfrist von 5-6 jahren? das halte ich für sehr großzügig bei der schnellebigkeit des ganzen internetneulands ;)
 
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Vor allem gab es die Möglichkeit im Browser schon damals. Da oben sitzen nur Idioten, aber keine Leute, die davon Ahnung haben. Das ist alles verrückt. 🤷‍♀️
 
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Avatoma schrieb:
Das mit den Bonitätsauskunfteien finde ich als Vermieter und in verantwortungsvoller Position im Unternehmen auch korrekt. Jeder kann selbst dafür sorgen seinen Score in Ordnung zu haben und zu halten.
Als reiner "Indikator" gehe ich da mit, aber nicht als ultimative Instanz wie es leider häufig ist.

Und selber in Ordnung halten kannst du halt eben nicht immer. Da reichen Verwechselungen, Falschinformationen oder irgendwelche ranzigen Unternehmen die Bullshit melden. Und dann hast Du das Gerenne und teilweise kaum eine realistische Handhabe. Da von einer Bringschuld auszugehen finde ich unfassbar anmaßend.
 
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Mir fehlt für die Umfrage die Option, daß die Websitenbetreiber zuviele Daten abgreifen. und damit wesentlich zur Cookiebannerflut beigetragen haben.
Wer keine Cookies setzt, braucht schließlich auch kein Banner zu schalten.
 
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Finde es ein wenig kurios, dass die teils klare malicious compliance der Webseitenbetreiber fast 100%ig zu Lasten der EU (Regelung) gedeutet wird.

Die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich leider langsam. Und gerade in Tech-Kreisen wo das Mantra gilt "Move fast and break things" und "Better ask for forgiveness than permission" ist das natürlich denkbar ungünstig.

Ich gehe mit, dass die Regelung sehr ungelenk ist und man früher hätte tätig werden können - wahrscheinlich sogar müssen. Aber Die Hörigkeit gegenüber BigTech ist hier (für mich) wieder erstaunlich.

Und das soll keine Generalamnestie für die EU in Sachen Digitales sein. Man hat ja erst kürzlich mit Chatcontrol und jetzt der potentiellen Änderungen über die Hintertür des "Digitalen Omnibusses" gesehen welchen Geistes Kind manche in der EU sind, bzw. wo die Lobbyisten ganze Arbeit geleistet haben.
 
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