Servdiscount Erfahrung und Empfehlung

Mubala

Cadet 3rd Year
Registriert
Feb. 2025
Beiträge
52
Ich suche einen Anbieter für den Betrieb von Emailserver, NextCloud und Vaultwarden. Verwendet wird das ganze von mir und Personen in der Familie bei Bedarf. Ich habe nun servdiscount im Auge bin mir aber noch nicht klar ob Vserver oder Root besser geeignet wäre.
Eigentlich würden der Vserver 15 Euro HDD schon reichen sind 500GB, bei einem Root 25 Euro hätte ich aber 2x 1TB das schon eine Hausnummer und wohl für die Zukunft ausreichend. Nur macht da ein Rootserver Sinn oder doch lieber VPS oder überhaupt bei diesem Anbieter ?
 
Kannst du einen Server auch verwalten?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skudrinka und JumpingCat
Noch nie gehört. Wieso der Anbieter und nicht was etabliertes bekanntes wie hetzner oder netcup?

Btw vergrößern sollte bei jedem Anbieter doch ad hoc möglich sein.

Mit Root und VPS sind inzwischen oft fast das gleiche gemeint. Das eine ist eine virtuelle KVM mit fest reservierten Ressourcen, bei dem VPS hat geshared und nicht exklusiv.

Ein richtigen root Server oder Bare Metal dürftest du nicht unter 100€/Monat bekommen.

Wie viel know how hast du das deine Installation dann 24/7 gegen alles stand hält?
 
Bei einem Root hat man langfristig mehr Aufwand um die Hardware zu überwachen und am laufen zu halten. Ein Virtual Server ist relativ teurer, dafür ist er ausfallsicherer und kann leichter skaliert werden.

Ich persönlich betreibe privat einen Hetzner Virtual Server ("Cloud Server") auf dem u.a. Mail etc. läuft. Zusätzlich hoste ich bei Hetzner ein sog. Storage Box, die ich in den Server einklinke und dort größere Datenmengen wie z.B. die Nextcloud oder Immich Datenordner abzulegen. Mit etwas Erfahrung geht das ganz gut.

Ein gutes System (ARM, 4-8 CPU Kerne, 8-16 GB RAM, 1 TB Storage Box) kostet damit 10 - 16 Euro. Dazu noch überlegen, wie du die primären Daten der VM und der Storage Box "irgendwo" backupst - vielleicht auf eine Storage Box an einem anderen Standort.

Als Softwarelösung würde ich Yunohost oder Coolify empfehlen. Sie haben andere Aspekte, sind aber beides gute Tools um ein Server und darauf laufende Software zu verwalten. Insbesondere mit Yunohost ist der Betrieb eines Mailservers viel leicht zu stemmen. Manueller Betrieb (Instllation, Konfiguration und Wartung) eines Mailservers ist alles andere als trivial - bitte lesen: sehr komplex.

Hetzner Cloud Server: https://www.hetzner.com/de/cloud
Hetzner Storage Box: https://www.hetzner.com/de/storage/storage-box
Yunohost: https://yunohost.org/
Coolify: https://coolify.io/

Ich hab eben gesehen, dass man bei Coolify auch 20 Euro Gutschein für Hetzner Cloud erhält: https://coolify.io/hetzner .
 
Also Hetzner ist da halt schon recht teuer was die Speichergröße angeht. Bei dem obigen Anbieter bekomme ich einen VPS 8x 2GHZ 16GB Ram und 500GG HDD für 15 Euro. Oder eben einen Supermicro mit ILO 8x 2,3GHZ 16 GB RAM und 2x 1TB SATA für 25 Euro. Sind schon günstige Preise nur bin mir eben nicht sicher ob den VPS für 15 oder den "echten" Server, wie gesagt Hetzner hat da schon andere Preise.
 
JumpingCat schrieb:
Ein richtigen root Server oder Bare Metal dürftest du nicht unter 100€/Monat bekommen.
Also bei Hetzner fangen die schon deutlich drunter an. Da ist dann halt kein fetter Epyc oder Xeon drin, sondern nen i5-13500, Ryzen 7 Pro 8700GE oder Ryzen 7 7700 ab 40-60€.
 
Hetzner ist weit weg von teuer. Abgesehen davon ist der Preis nicht alles, es geht auch um Qualität und Support. Was nützen dir 8 Kerne, wenn die so überfüllt sind, dass sie quasi immer voll ausgelastet sind? Oder 10 Jahre alte CPUs die entsprechend nur einen Bruchteil der Leistung moderner hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mibbio
Es wurde nun Alfahosting weil mich irgendwie die Trustpilot Bewertung von 4,9 umgehauen hatte.
 
Ich nutze Coolify seit etwa zwei? Jahren. Es ist eine coole Anwendung um seinen eigenen Softwarestack zu verwalten.

Für den Heimgebrauch würde ich es eher nicht einsetzen, da gibt es womöglich besser darauf ausgerichtete Software? Was ist denn dein Usecase?
 
andy_0 schrieb:
Für den Heimgebrauch würde ich es eher nicht einsetzen, da gibt es womöglich besser darauf ausgerichtete Software?
Aus welchem Grund?
Es scheinen alle Alternativen nicht wirklich richtig Open Source zu sein

andy_0 schrieb:
Was ist denn dein Usecase?
Self-Hosting mit Docker Contaner
 
Loretta schrieb:
Self-Hosting mit Docker Contaner
Coolify orientiert sich eher an den professionellen Einsatz. Die Komplexität ist nicht zu gering.

Für meinen Raspberry Pi nutze ich bislang Portainer um so drei Container zu hosten. Weiß nicht, ob ich das heute so noch mal machen würde. Coolify kann man dafür definitiv auch einsetzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Loretta
Zurück
Oben