Server als Virtueler Windows Rechern, zum Zocken, und das übliche ?

Nur mal so am Rande, weil mich die Ausrede gerade tierisch ärgert: Auch als Legastheniker kann man die in handelsüblichen Browsern integrierten Rechtschreibtools zur Beseitigung der gröbsten Schnitzer nutzen. Übrig bleiben dann nur noch Fälle, die auch Otto Normal gerne verhaut (den vs. denn, das vs. dass, ...).
 
deydi schrieb:
Nenne es neugierde.
Wenn es dir nur um eine Machbarkeitsstudie - mit Sinnhaftigkeit außen vor gelassen - geht dann sei nur soviel gesagt:

Ja, es geht.
LinusTechTips hatte auch mal diesen "8 Gamers 1 PC" build, der führt ja in die Richtung die du ansprichst.
 
@Mihawk90

Naja, von ja es geht sollte es hoffendlich irgendwann zu Es funktoniert 100% gehen :D

Die latenz wäre natührlich ein thema. Aber das müsste irgendwie Funktonieren.
Ich meine Stadia und Shadow haben ja im Grunde nichts anderes, oder Schulen mit ihren 20 Pcs die alle über einen server gehostet werden.

Mihawk90 schrieb:
LinusTechTips hatte auch mal diesen "8 Gamers 1 PC" build, der führt ja in die Richtung die du ansprichst.

Was ist daraus geworden ?
 
Benzer schrieb:
Die läuft, schau in seinen Videos.

Aso jetzt klar, das video hab ich ja vorhin gesehen.
Nur was der gute Herr da nutz, ist Preislich so hoch, da ist die 2000 Dolla Lösung auch nichts mehr, was denn preis umhaut. alein der AMD epic....

Das lohnt sich ggf. wenn du auf youtube so wie er so viel zuschauer und/oder demensprechend Geld hast.....
Aber das ist ein andere lvl.
 
deydi schrieb:
Ich meine Stadia und Shadow haben ja im Grunde nichts anderes, oder Schulen mit ihren 20 Pcs die alle über einen server gehostet werden.
Jain.
Stadia ist nur ein Videostream vom eigentlichen Spiel, man bekommt keinen vollen Desktop, dementsprechend ist das auch nicht mit einem Virtuellen/Remote Desktop zu vergleichen.

Bei Shadow wurde sicher ein proprietäres Protokoll entwickelt/implementiert, das auf die Latenz ausgelegt ist.

Bei Schulen ist die Latenz halt (relativ) egal. Im Desktop Betrieb merkt man das nicht so, aber die Remote Desktop Protokolle sind halt alle genau darauf ausgelegt und entsprechend schnell lässt sich das übertragen. Bei Spielen hat man aber halt keine festen Formen ;)
 
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Der Stromverbrauch ist in der Tat ein Thema. Man darf nicht vergessen, dass der "Server" über das Netzwerk bedient werden soll - es sind also gleich zwei Maschinen an. Das kann man hinrechnen wie man will, aber zwei PCs/Server schlagen einen einzelnen....
 
Sonnst müsste es doch halbwegs Latenzfrei gehen, zumindest am Rechner, über Lan ? Müsste ja auch im Heimnetztwerk, Remote gehen ?.

Raijin schrieb:
PCs/Server schlagen einen einzelnen....

naja, ist dann halt wie in einem haushalt in dem 2 Pcs laufen.
 
Nein, die 2 PCs laufen dann ja bei jeder Anwendung, der Server, weil er per Definition ja mehr oder weniger 24/7 laufen muss und zusätzlich der Client-PC. Nur weil man 2 PCs zu Hause hat, müssen die noch lange nicht gleichzeitig laufen...........
 
Was Du dabei leider übersiehst sind die nicht unerheblichen Energiekosten die so ein Server produziert!
...und dann ist da noch das Thema Ausfallsicherheit und Backups.
 
deydi schrieb:
Sonnst müsste es doch halbwegs Latenzfrei gehen, zumindest am Rechner, über Lan ?
Ich denke wir reden über verschiedene Latenzen.
Ich spreche nicht über die Latenz im Netzwerk von einem PC zum anderen, denn die ist im Heimnetzwerk in der Regel vernachlässigbar, wenn alles rund läuft.
Ich rede viel mehr über die Latenz die durch die Art der Übertragung entsteht.
Da du keine Rohdaten von der GPU über das Netzwerk übertragen kannst (1. mangels Standards und 2. mangels Bandbreite), müssen die Daten zwangsläufig irgendwie encoded und als eine Art Videostream übertragen werden (Implementierung variiert natürlich je nach verwendeter Software/Protokoll). Und auch bei "Echtzeit"-Encoding kommt es hier sowohl beim Encoding, als auch beim Decoding zu Latenzen. Und je nach Spiel kann sich das schon bemerkbar machen.
 
Ja. Irgendwie muss das Bild ja übertragen werden und das geht mangels Alternativen nur mit einer Art Videostream und damit Encoding (auf dem Server) und Decoding (auf dem Client/PC).
 
Mit einer Elgato bräuchtest du aber den Video-Ausgang am Server, dann ein wie-auch-immer-langes HDMI-Kabel (HDMI geht allerdings theoretisch über LAN, entsprechende Adapter sind nur nicht billig), in die Elgato... Und unbedingt latenzfrei sind die auch nicht zwingend (gibt ja schon genug Leute denen die Latenz zu hoch ist wenn sie ne Konsole an die Dinger anschließen).
 
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Ich finde dein Vorhaben von der Idee sehr interessant, aber lass mich dir dazu einiges sagen:
  • Das Vorhaben ist ein Konfigurationsmonster. Du steckst bestimmt locker 80 Stunden in die Konfiguration rein, bevor es halbwegs annehmbar läuft
  • Das Vorhaben ist nicht billig. Du bräuchtest ein Mainboard, eine CPU und eine Grafikkarte, die PCIe Passthrough unterstützen, außerdem eine zweite GPU für die Nicht-Gaming-VMs.
deydi schrieb:
neuste Spiele Spielen
- Damit ist für dich schon mal entweder die neueste Client- oder aber die neueste Gaming-Hardware gesetzt. Mit alter Hardware kannst du die neuesten Spiele vergessen.
deydi schrieb:
- ich nehme an, die Renderzeiten sollen halbwegs brauchbar sein. Damit sind kleine Prozessoren schonmal raus aus der Liste der möglichen Geräte.

Das ganze als "One-Server-Projekt" wird dich sehr viel Geld kosten. Alleine eine taugliche CPU kostet über 1000€, dazu ein Board, welches um die 500€ kostet. Der nötige Arbeitsspeicher, die Festplatten, passende GPUs ... Dazu der wirklich enorme Konfigurationsaufwand. Ich würde, so interessant ich das Projekt finde, das nicht umsetzen. Du liegst selbst mit billigen Komponenten echt nah an den 3000€.

Sinnvoller wäre eher, eine kleine Serverkiste zu kaufen, irgendetwas stromsparendes, auf dem du Streaming, Cloud und Hackintosh spielst und die rechenaufwendigen Sachen über deinen PC löst. Falls du im Hackintosh was aufwendiges machst, dann auch diesen auf den heimischen PC. Abgesehen vom Hackintosh würde ich dabei gar nicht auf VMs setzen, sondern einfach auf parallele Dienste.
 
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Mihawk90 schrieb:
(HDMI geht allerdings theoretisch über LAN, entsprechende Adapter sind nur nicht billig),

Wenn es hart auf hard kommt, HDMI der Server GRAKA überall durchziehen, wenn zu wenig Steckplätze halt über einen Switcher.
Ab 20m brauchts dann halt noch nen verstärker. Aber so was kommt erst zum Einsatz wenn alles so wie ich will läuft :) also wenn der kleine Testserver klappt.


edit:

Wobei ich nicht weiß, ob LAN auf lange Strecken Mehr oder weniger Signal verliert als HDMI
Da ist die frage ob verstärker billiger als der von dir erwähnte Adapter ist.


Ergänzung ()

SoDaTierchen schrieb:
Du liegst selbst mit billigen Komponenten echt nah an den 3000€.

Na, ich glaube nach wie vor wenn alles Läuft, wie erhofft, dürfte es sich mächtig lohnen.
Der Bau (nicht der P. type der richtige) Wird auch Dokumentiert, und auf Youtube gezeigt :)
Es reizt mich einfach zu sehr.

SoDaTierchen schrieb:
Du steckst bestimmt locker 80 Stunden in die Konfiguration rein, bevor es halbwegs annehmbar läuft
Nicht viel für so ein Monsterprojekt.. Vor allem, wenn das ergebniss dann läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
deydi schrieb:
Wobei ich nicht weiß, ob LAN auf lange Strecken Mehr oder weniger Signal verliert als HDMI
Da ist die frage ob verstärker billiger als der von dir erwähnte Adapter ist.
LAN Kabel sind bis 100 Meter verlustfrei spezifiziert, wenn man also keinen Müll kauft ist das kein Problem.
Ob Adapter oder Verstärker billiger sind hängt am Ende von der Gesamtstrecke ab.
 
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