Server bzw. HTPC statt NAS

wertzuiop123

Captain
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Server statt NAS

Hallo CB :)
Ich tausche den Windows Server der Heimfirma aus und hatte zuerst an ein QNAP Turbo Station TS-670 Pro (die mit dem i3 - ist erst in Asien erhältlich und kostet mit Festplatten und RAM Upgrade ~1700€ für mich) gedacht.

Das Problem ist, dass QNAP seit Jahren MySQL nicht aktualisiert und da hängt man immer von QNAP ab. Also würde ich nun doch an eine Art HTPC mit Linux denken und manage MySQL und alle Installationen selbst.

Anforderungen:
-Backup-Service läuft drauf
-Windows VM läuft wegen dem Telefonservice, Telefone werden aber in einem zweiten Schritt ausgetauscht
-DNS Service wird installiert (Alle 5 PC's müssen auf den Server zugreifen)
-Viel Speicherplatz - 6-8TB gewünscht
-~1700€ Budget

Steht alles schon fest - nur welche Hardware würde dafür so in Frage kommen?

3x Seagate ST3000NM0023 3 TB, Festplatte SAS 600, Constellation ES.3, 24x7 - 279€ x3
(können immer mal 2-4 dazukommen)
SAS Controller KA
be quiet! Pure Power L7 350W, Netzteil - 48€
CPU Sockel 1150 Intel® Core™ i3-4330T FC-LGA4, "Haswell" - 124€
Kühler Scythe Katana 4 - 25€
GIGABYTE GA-Z87X-UD5H, Mainboard (Sound 2x G-LAN FW SATA3 USB 3.0) - 207€
Kingston ValueRAM DIMM 16 GB DDR3-1600 Kit - 150€
Cooler Master N400 mit viel Slots für die Festplatten - 50€
Laufwerk optional - ASUS DRW-24F1ST - 17€

Solid State Drive 2,5 Zoll SATA Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 60 GB - 48€

= 1490€ ca.

Anm.:
Ein i3 darf es schon sein
Besser noch eine zusätzliche Netzwerkkarte? Netzwerk PCI Express Intel® Gigabit CT Desktop Adapter

Danke und LG
 
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Was hat deine Anforderung mit einen HTPC zu tun?
Ein HTPC steht meist im Wohnzimmer und dient dazu Filme oder Musik wiederzugeben.

Was das Qnap & SQL Problem angeht: Ist es nicht möglich Mysql manuell zu installieren (ohne die QNAP Qpkg sch...)?
 
Tue noch eine kleine SSD mit 32 oder 64 GB dazu für das Betriebssystem.

Bevor ich etwas Erfahrung mit Nas4free gesammelt habe, hätte ich dazu geraten, nur fällt die Platte aus dem Verbund raus auf der das System installiert ist. Und irgendwas nachinstallieren kann man dort auch vergessen. Man kann zwar etwas nachinstallieren aber sehr umständlich und auch nur angepasste Software.

Der Vorteil liegt halt beim ZFS Dateisystem von darauf basierenden FreeBSD. Alternativ würde ich ein normales Linux nehmen oder sogar Windows 8. ( Windows 8 kann jetzt auch virtuelles Raid 5, nur fällt mal wieder die Platte flach auf der Windows rennt. Und WindowsGo funktioniert auch nicht, ist wohl schlecht programmiert )
 
Ok Danke Suxxess werde ich noch drauf schauen :-)
Wird ein Linux werden und Raid5.

Eventuell noch einen alternativen CPU Kühler?
&
Besser noch eine zusätzliche Netzwerkkarte? Netzwerk PCI Express Intel® Gigabit CT Desktop Adapter
 
Kannst ja mal schauen ob ein Windows 8 Pro für deine Bedürfnis ausreicht, ggf. dann einfach Linux mit Hyper-V virtualisieren?

Die Funktion nennt sich wohl Storage Pool oder ähnlich. Ich mag Windows 8 zwar auch nicht sonderlich, aber dies wäre wohl die gangbarste Lösung. Und 6 - 8 TB mit 2 x 3 TB wirst du nicht hinbekommen, wenn jetzt schon für das Software-Raid 5 eine Platte als Paritätsplatte verloren geht, dann bist du bei 2,8 TB
( inkl. Dateisystemverlust ).

Sprich ggf. wäre es sinnvoller dort gleich 4 x 3 TB = 12 TB - Paritätsplatte => 9 TB - Dateisystemverlust => 8,6 TB nutzbar, zu verbauen. :)
 
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Super Tipp. Hab ich ganz vergessen wieviel ich da wirklich nutzbar hab. Hab gerade auf unserer zweiten NAS geschaut wie wenig da Platz ist ;)

Eigentlich könnte ich statt dem Intel® Core™ i3-3250, CPU FC-LGA4, "Ivy Bridge" - 112€
den Intel® Core™ i3-4330T nehmen mit nur 35 Watt + zusätzlichem Kühler Scythe Katana 4 z.B.
Ergänzung ()

Ich bekomme bei Alternate aber keine gültige Konfiguration egal welche Motherborad/SAS Controller Kombination ich verwende:
http://www.abload.de/img/zzz3nebkv.jpg

Hat jemand einen Tipp? Oder muss ich dafür nun 3x SATA Festplatten verwenden? Bzw. 2x SAS und 1x SATA?
 
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Würde mir das Setup nochmal grundlegend durch den Kopf gehen lassen:
  • Sofern Availability im Vordergrund steht und keine abartige Rohleistung benötigt wird: ESXi in Betracht ziehen - reicht auf einem USB-Stick
  • Statt einem RAID5 eventuell Stablebit DrivePool verwenden.
  • Falls RAID: RAID-Controller per VTd an den Guest durchreichen!
  • i3 is leistungsschwach und hat keine Reserven. Ggf. was stärkeres nehmen. Idle-Verbrauch bleibt dadurch defacto gleich
  • Keine überteuerten 24/7-SAS-Platten kaufen - kein Mehrwert! => SATA und gut ists!
Siehe dazu auch mein Setup in der Sig. Sowohl mein Internetserver als auch mein LAN-Server laufen auf ESXi. Man kann sich somit das beste aus Linux und Windows rauspicken. Dank VTd geht das auch fast ohne Einschränkungen, nur muss die HW VTd und ESXi eben unterstützen.

Persönliche Empfehlung (wie ich das lösen würde):
Kompakter ESXi-Server mit wirklich günstigem RAID-Controller (Areca 1210 zB), der an den Guest durchgereicht wird (Win7x64). Dort kannst Du dann entweder ein RAID5 damit erstellen oder per JBOD und StableBit DrivePool wesentlich effizienter die Plattenkapazität nützen. Selbst mit JBOD ist der RAID-Controller nützlich, da so die Platten direkt vom OS verwaltet werden und nicht im ESXi aufscheinen. Macht Hot-Swap um einiges leichter...

MfG, Thomas
 
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Super Feedback Thomas
ESXi schau ich mir mal an
"RAID-Controller per VTd" ist das eine Einstellung der VM?

Folgende Hardware Änderungen:

4x Festplatten 3,5 Zoll SATA Seagate ST3000DM001 3 TB SATA 600, Barracuda 7200.14
(können immer mal 2-3 dazukommen)
be quiet! Pure Power L7 400W, Netzteil
CPU Sockel 1150 Intel® Core™ i5-4670K FC-LGA4, "Haswell"
Mainboards Sockel 1150 GIGABYTE GA-Z87X-UD5H Sound 2x G-LAN FW SATA3 USB 3.0
Kühler Scythe Katana 4
Kingston ValueRAM DIMM 16 GB DDR3-1600 Kit
Cooler Master N400 mit viel Slots für die Festplatten
Laufwerk optional - ASUS DRW-24F1ST
Solid State Drive 2,5 Zoll SATA Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 60 GB

= 1168€ ca.

Netzteil sollte ausreichen
RAID-Controller fehlt noch oder? Adaptec 1220SA zB (bräuchte ich mit 4 Festplatten 2 Adaptec?)
Die Controller vom Motherboard sollten ausreichen
 
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Willst Du wirklich 4 Festplatten gleich zu Beginn reinstecken? Tools wie StableBit Drivepool erlauben das nachträgliche Hinzufügen von Platten zum Drivepool und Verzeichnisbasiertes RAID1 (spart einem viel Speicherplatz)...
Für RAID5 müsstest Du natürlich alle Platten zu Beginn einrüsten.

Für ESXi würde ich mir nur Hardware zulegen, von der Du weißt, dass sie mit ESXi funktioniert. Dafür gibt's Listen im Netz.
Bzgl RAID-Controller würde ich stark zu einem Areca 12?0 oder AMCC/3Ware 9650SE raten. Das sind beides Auslaufmodelle und daher sehr günstig -aber trotzdem zu schnell um vom LAN ausgelastet zu werden. (>200MB/s gehen nichtmal über 2 LAN-Schnittstellen).

RAID5:
+ Hohe Performance unter allen Umständen, Cache-Bonus
+ 1 tote Platte stellt kein Problem dar
- teuer (1 ganze Platte geht drauf für Parity)
- Anschaffung aller Platten zu Beginn
- RAID-Controller = Singe Point of Failure

DrivePool:
+ Effiziente Nutzung der Platten
+ Hohe Performance bei Nutzung der Daten mehrer Platten
+ Schrittweise Aufstockung mit anderen Platten möglich
+ Daten auf anderen Rechner auslesbar
- Datenverlust nicht redundant gespeicherter Daten beim Plattenausfall
- niedrigere Performance beim Lesen einzelner großer Daten, niedrigere I/O Leistung


VT-d erlaubt es Dir PCIe-Geräte an die VM durchzureichen (RAID-Controller, Firewire-Karten -aber auch Grafikkarten und anderes PCIe-Equipment).

Ich betreibe zB in meinem LAN-Server einen 9650SE mit 6x 2TB-Platten. Der RAID-Controller wird direkt an WindowsXP64 weitergereicht. Der RAID-Controller scheint dann ganz normal in der Geräteverwaltung von Windows auf. Das ermöglich native Performance der PCIe-Geräte => Kein Virtualisierungsoverhead. VT-D wird aber NICHT von intel K-Prozessoren unterstützt! Siehe zB: http://dev-random.net/installing-vmware-esxi-on-haswell-and-z87/

Guide für Dein Setup wäre dann: http://homeservershow.com/forums/index.php?/topic/5628-nogis-haswell-esxi-build/

Als File-Server hast Du Dann Windows, dass nativ SMB/CIFS unterstützt und deine Telefonanlage und für alles andere kannst Du Dir eine oder mehrere Linux-VMs anlegen.
Disaster-Recovery is mit ESXi auch nicht sonderlich schwer: Neu installieren, BackUp der Konfiguration wieder einspielen => Fertig!
Der Worst-Case bei dem Setup ist (abgesehen von einem Hochspannungsdurchbruch am Netzteil -gegen den man sich nicht schützen kann), dass eine der Komponenten eingeht. Wiederinstandsetzung dauert als nicht wirklich lange. Eine Ausnahme wäre eine toter RAID-Controller im RAID-Modus (=> Backup?)

MFG, Thomas
 
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