Server Idee - Umsetzung möglich ?

kekeao

Cadet 3rd Year
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März 2005
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47
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken ein kleinen Server zur Bereitstellung von Dateien und zu Sicherung einzurichten. Meine zusammenstellung bisher

http://geizhals.at/eu/?cat=WL-258228

kann ich Ubuntu von einem USB Stick laufen lassen ? ohne System platte ? Wenn ja, mit welchem Stick geht sowas am besten ?

Hätte dann alle Sata Plätze frei für HDDs ..

Danke für eure Antworten
 
Das System ist so in Ordnung. Du kannst Linux von einem USB Stick laufen lassen. Anstatt 2x2GB nimm lieber 1x4GB RAM.
 
Würd statt nem Server auch ein NAS bevorzugen.
 
Er will sich ja ein NAS selbst bauen. Dieser ist Leistungsfähiger als der Standard NAS und dabei deutlich günstiger in der Anschaffung. Durch die Festplatten erhöht sich die Leistungsaufnahme sowieso stark, sodass der Unterschied in der Leistungsaufnahme zwischen ARM und x86 System nicht stark ins Gewicht fällt.
 
Mr.Wifi schrieb:
Würde mir nen HP ProLiant kaufen http://geizhals.at/eu/688459

"Profi Hardware" die angefangen von Linux, BSD, den neuen Solaris Distros von Illumos bis hin zu VM Ware mit quasi allem aus der Server Welt kompatibel ist.

Das hatte ich auch schon gesehen, nur gefällt mir das nicht.
Ich möchte evtl auch mehr Platten unterbringen wenn nötig.

Wenn ich Linux auf nem Stick laufen lassen möchte, spielt die Geschwindigkeit eine Rolle ?
Und wieviel GB sollte der Stick min. haben ?
Oder doch besser eine 64GB SSD als Systemplatte ? würde man die Geschwindigkeit merken ?

Ein NAS habe ich bereits von Synology das DS212j. Dort laufen 2x1TB platten mit Synology Apps und Musik+Fotos. An einem USB Port habe ich eine Dockingstation von Sharkoon mit 2x2TB Platten mit Videos. Diese werden aber ab und zu nicht erkannt und eine BackupLösung dafür habe ich nicht.

Daher möchte ich diese 2 Platten in den Server einbauen und 2 zusätzliche entweder intern oder extern zur Sicherung einbringen.

Ich möchte einfach Dateien per SMB freigeben und evtl auf externe USB Platten daten sichern können. WOL ist mir wichtig und evtl BackupProgramm
 
Zuletzt bearbeitet:
Merkbar ist wohl maximal die Bootzeit. Ich würde dir ein aktuellen 16GB USB 3 Stick empfehlen, da kommst du auf mindestens 50MB/s sequenziell schreibend. Für Linux würde dir sogar etwas zwischen 4 und 8GB reichen - abhängig von der Installation.

Als OS würde ich dir mal FreeNAS empfehlen, dann aber eher mit 8GB RAM.
 
nladas schrieb:
Das hatte ich auch schon gesehen, nur gefällt mir das nicht.
Ich möchte evtl auch mehr Platten unterbringen wenn nötig.

Hmm.. du kannst 4 3,5" Platten wie vorgesehen montieren, da du 2 mini SAS Anschlüsse hast kannst du dir auch im CD Rom Slot noch einen Wechselramen einbauen wo du 6 weitere 2,5" Platten unterbringen könntest. Brauchst nur ein mini SAS auf 8x Sata Kabel.

http://geizhals.at/de/541610

Überleg es dir mit dem HP, das Gehäuse ist sogar aus Alu und viel wertiger als der Plastik Spielzeug Mac Pro Verschnitt aus deinem Link. Du kannst dir mit dem Teil schon ne coole ZFS Maschine aufbauen. Dagegen sieht selbst dein NAS mehr als alt aus.

Wenn ich Linux auf nem Stick laufen lassen möchte, spielt die Geschwindigkeit eine Rolle ?
Und wieviel GB sollte der Stick min. haben ?

Ja, sollte schon ein schneller USB3 Stick sein. Wenn du Ubuntu nehmen willst sind 8GB freier Platz das Minimum da der Installer sonst streikt ;)
 
Danke für die Antwort,

nur das MB hat kein USB3 nur USB2 daher werd ich solche Raten nicht erreichen mit dem Stick.
ALs OS schau ich mir mal FReeNas an, obwohl ich eher an Ubuntu gedacht habe.

Anspruch ans OS :

SMB / DLNA Freigaben
WOL
Backuplösungen
RemoteDesktop
etc...
 
nladas schrieb:
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken ein kleinen Server zur Bereitstellung von Dateien und zu Sicherung einzurichten. Meine zusammenstellung bisher

http://geizhals.at/eu/?cat=WL-258228

kann ich Ubuntu von einem USB Stick laufen lassen ? ohne System platte ? Wenn ja, mit welchem Stick geht sowas am besten ?

Hätte dann alle Sata Plätze frei für HDDs ..

Danke für eure Antworten

Kleine SSD für das Betriebsystem einsetzten . 32 GB reichen zu 100% aus . Dort das Linux booten lassen. Spart den USB Stick immer einzustecken und ein USB Slot ist dann frei falls man was anderes damit planen will.
2 Festplatten für Raid 1 einsetzten 2TB oder mehr ( je nachdem wer was wieviel braucht)
.dann ein Debian Linux nehmen und sich alle wichtigen tools und Programme drauf installieren. Ubuntu als NAS eignet sich nicht so richtig weil vieles mit Scripten behaftet ist und auch bei 2X 1 GHZ Prozessor eher hinderlich als förderlich ist. Daher sollte man auch hier nicht nur den Geizhals bei der Hardware sondern auch bei der software raushängen lassen und all das was man nicht braucht einfach entfernen. Debian selbst ist in der grundkonfig recht spartanisch und man muss auch hier nicht allzuviel entfernen. Wenn man Webzugriff haben will kommt Apache ins Spiel. Für Freigaben und Dateimanagment im Netzwerk kommt man über Samba nicht drum herum. Vor allem wenn andere Windoof Pc Systeme drauf zugreifen sollen.
Wenn man abersich nicht für die DEB Schiene entscheiden will kann sich auch mal Openfiler ansehen. Basiert auf Red Hat Linux (RPM). Man kann sich auch mal das Linux Open-E DSS ansehen wenn man sich nicht überfordert fühlt. Es gibt noch weitere Projekte in dieser Art ,da müsste man einfach nur googlen. Jedenfalls ist bei einer NAS weniger gleich mehr. Meine eigenbau Nas hat ein Debian Installiert worrüber ich über telnet zugreife. Web zugriff brauche ich nicht also Deaktivert. Alle einstellungen werden über telnet vorgenommen. In einem 100 M/Bit Netz schafft diese NAS auch das Netzwerk ans Limit zu fahren in Sachen Datenübertragung. bei G/Bit Netzwerk kommt sie nicht ans Limit ,hat aber dafür schön hohe Übertragungsraten mit denen man auch via FTP schnell Daten übertragen kann.
 
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