Serveranschaffung Win2012 ~30 Clients

MS RDP ist natürlich quelloffen und sicher.

Der Teamviewer bietet, wenn man ihn lizenziert, auch etwas mehr, als die geschenkte Privat Lizenz.
 
Ok, also danke für die vielen Antworten zunächst einmal.
Ich hole mal etwas weiter aus: Ich habe bereits in einer "Pommesbude" von IT-Unternehmen als Systemadministrator gearbeitet (ca 20 Clients). Und ja, auch wenn ihr jetzt alle denkt, dass Ich keine Ahnung davon habe etc. ist mir zunächst einmal gleich. Ich habe euch nicht darum gebeten mir fachliche Hilfestellungen dazu zu geben, wie ich meine gesamte IT-Infrastruktur auslegen soll. Ich habe ein Informatik-Studium hinter mir und habe auch schon ein Netzwerk mit Virtualisierung, HA, Fehlertoleranz etc. aufgebaut. Backup-Konzepte und Notfallpläne werden erstellt, das war auch nicht meine Frage.

Das Unternehmen meines Bekannten ist ebenfalls eine "Pommesbude" eines ein-Mann Unternehmens und kann sich die Kosten von 4000 Euro Hardwareanschaffungen und Wartungsvertägen nicht leisten, für das was der Server eigentlich bereitstellen soll (Bei dem Preis lohnt es sich nicht einen Server zu kaufen, dann bleibt alles so wie es ist! Wird alles mit Desktop gelöst momentan). Die Ressourcen werden sowieso vom Fat-Clients übernommen und effektiv wird auf den Server ja ohnehin nicht gearbeitet! Das AD soll sich auf dem Server befinden und NAS-Funktionalitäten und einzelnde Programme die zentral genutzt werden sollen dort laufen. Ich möchte mal kurz entschärfen, dass das was ich vorhabe als ein so großes Hexenwerk bezeichnet wird, was unbedingt die Fachkompetenz von Profis benötigt wird, die alleine für das Reden schon mehr Geld abkassieren als das ganze Projekt an Budget hat!

Es ist mir wohl bewusst, dass ich hier keinen 24-Stunden Kunden Support habe, aber dieses Risiko wird in Kauf genommen. (Mit vernünftigem IT-Continuity und den richtigen Backups ist das alles machbar).

Alles was ich von euch wollte, ist ein paar Anhaltpunkte was an Hardware für dieses Projekt gekauft werden sollte: Welcher Xenon reicht aus? und wie viel Ram und SSD sollte ich einplanen. Mehr nicht. Also bitte hört auf mit: Dafür gibt es Profis etc.

Und zu dem Teamviewer: Weil es ein Risiko darstellt auf einem Server 24/7 Teamviewer laufen zu lassen. Dann lieber per Remote auf die Server mit eigener Authentifizierung.

Eine Sache noch: Nochmal: Es arbeiten ca. 6-10 Clients gleichzeitig, aber es wird ein Kontingent von 25 Benutzern ca. sein
 
Zuletzt bearbeitet:
BlubbsDE: Das Windows RDP in allen Belangen besser ist habe ich nicht behauptet, keine Ahnung wieso du damit anfängst.
TeamViewer in der Pro Lizenz bietet zwar mehr, das grundlegende Problem bleibt jedoch. Ich sage ja nicht, dass TeamView unbrauchbar ist, ab einem gewissem Level an Kritikalität ist es jedoch fraglich, ob TeamView eingesetzt werden sollte (meine Meinung)

@Zkor: Ja mein Gott, was sollen wir denn bitte für ne CPU oder RAM raten, wenn wir nichts wissen. Tendenziell lauffähig sind alle Serverdienste auf einem Intel Atom der letzten Generation. Wohingegen (mit entsprechendem Netzwerk als Anbindung) schon 1-2Nutzer einen 12Kern Xeon gut auslasten können. Ebenso reicht es für viele Server wenn sich Punkt 8Uhr alle Mitarbeiter in die Domäne einwählen und die Rechner ihre Nutzerordner mit dem Server syncen etc. pp. Da machen wirklich kleine Unterschiede beim Nutzungverhalten einen Unterschied zwischen dem Bedarf eines 400€ Maschinchens und einer 14.000€ Infrastruktur.
Also solltest du als studierter Mensch mal überlegen was du gelernt hast, wie man Probleme analysiert und Lösungen ableitest, bisher ist da deine Vorleistung ganz au0erordentlich Schwach.
 
@Zkor: Mir ist klar, was du hier erreichen willst. Du hättest gerne eine Zusammenstellung für einen günstigen "Marke Eigenbau" Server. Wirst du hier aus verschiedenen Gründen, die schon genannt wurden nicht bekommen. Hol dir doch die Kaufempfehlung für Desktop PC und lass die Grafikkarte weg. Nur wirst du damit nicht glücklich werden.

Der Titel meiner Diplomarbeit (ja habe auch studiert) lautet übrigens: Security Risk Management - IT Risiken bewerten. Was du da vor hast ist ganz einfach gesagt fahrlässig und ein Systemausfall ist vorprogrammiert. Was machst du denn eigentlich wenn AD, DNS, Netzwerkordner nicht mehr funktionieren und von Verschlüsselung fange ich besser gar nicht an? Lass es besser sein und bleibt bei der Client Lösung.

Übrigens können moderne NAS viele Serverfunktionen übernehmen, z.B. als FTP Server. Deine Liste war: Email, NAS, FTP, Owncloud, Backups, Drucker - alles per NAS lösbar außer der E-Mail Server. Ist mir zumindest nicht bekannt. Vielleicht reicht euch das ja aus aber auch hier gilt: Immer auf Redundanz achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist nicht fahrlässig. Wenn die Kohle für ein solches System nicht vorhanden ist, kann es nicht gekauft werden. Aus meiner eingeschränkten Erfahrung schließe ich, dass sich viele KMU ein Serversystem von IBM/DELL/HP etc. implementiert von einem Systemhaus nicht leisten können. Für viele ist es auch egal, ob das Server-System mal paar Tage ausfällt, weil es eine Arbeitserleichterung aber nicht zwingend für den Betrieb notwendig ist.

Der Vorschlag von Haakon mit einer FertigNAS ist sehr vernünftig. Musst du aber selbst wissen, ob die Funktionen ausreichen. Warum muss Virtualisierung überhaupt sein? Ist das nicht eher ein Wunschgedanke deinerseits, weil du das für geil hälst? Synology bietet zumindest auch eine Email-Erweiterung der Software für ihre NAS an und es gibt genug Anbieter für Webmail.

@Tkor:
Warum regst du dich auf? Du hast fast nichts an Anforderungen genannt und jammerst darüber rum, dass dich die Leute gleich abstempeln. Da kann ich auch nur sagen, selbst Schuld. Solche Anfragen, wie sie im Eröffnungspost stehen, nehme ich in diesem Forum gerade mal wahr aber nicht für voll.

Vielleicht kann man einfach nochmal vernünftig drüber sprechen und überhaupt klären was notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uwe F. schrieb:
Server BS werden in erster Linie gewerblich eingesetzt.
Das Forum dient als Hilfe von privat an privat.
Wenn in den Foren Hilfe von privat an gewerblich angeboten wird, dann haben wir ganz schnell eine Menge Arbeitslose aus den Systemhäusern.

Also, entweder selbst in die Materie einarbeiten oder ein Systemhaus aufsuchen.

Das kann es doch nicht sein, oder? Wo steht das in den Forumsregeln?

Mal abgesehen davon, dass ich schon oft mitbekommen habe, wie Systemhäuser Kunden gnadenlos über den Tisch gezogen haben, wenn die keine Ahnung hatten. Oftmals bzw. meistens ist es ja sinnvoll, wenn mit einem Systemhaus zusammengearbeitet wird, aber besser ist, wenn dies auf der Grundlage auch eigener Kompetenz erfolgt. Ist diese nicht vorhanden, ist ein Forum wie das hiesige doch ganz wunderbar geeignet. Oder sollen die systemhäuser hier dabei unterstützt werden, ihre Kunden über den Tisch zu ziehen?
 
Wir betreue grundsätzlich nur Mittelständige kunden als Systemhaus.
Sofern der Server nur als Mail und FTP-Server dienen soll reicht generell halt nen 0815 Server mit nem Xeon 2XXX für 2011(-3) und 8-32GB RAM.
Dazu ne ordentliche Raid- und Backuplösung... und der Kuchen ist gegessen.

Wenn du keinerlei Service, Wartung bzgl. der Sicherheit in Anspruch nehmen möchtest baust du das Teil halt selbst und lädst dir die Verantwortung auf.


Aber wie viel RAM, wie viel CPU-Leistung, Speicherplatz... du brauchst, das weis keiner von uns.
 
Ich muss jetzt erst mal los und schau es mir nachher mal an - ist ja nicht so schwer. Wenn ich richtig überflogen habe, 5-6 gleichzeitige Clients aus einem Pool von 25-30 oder so. Ich muss es erst mal in Ruhe lsen ... bis später.
Ergänzung ()

  • Wie groß ist denn das Datenvolumen?
  • Was sind das für Daten, Office-Dokumente, große Bild oder Videodateien oder Anderes?
  • Mit welchem Datenwachstum ist zu rechnen?
  • Läuft da auch eine Datenbank, also ein Abrechnungs-, Warenwirtschaft-, oder Produktionsplanungssystem oder so?
  • Ist schon was zur Datensicherung vorhanden?
  • Muss der Server leise sein?
Ergänzung ()

Um mal eine erstes Beispiel abzugeben, was man dann gemäß der Fragen auf obige Antworten ggf. variieren muss. Sinnvoll kann sein, zwei Systeme anzuschaffen. Eines, dass dann in hiesigem Beispiel als Server fungiert, und eines, das aus kompatiblen wenn nicht baugleichen Teilen besteht und als normaler Arbeitsrechner genutzt wird. Geht am Server was kaputt, hat man zum einen Hardware zum Testen, was kaputt gegangen ist - und kann natürlich sofort austauschen. Das ist besser als jeder 24h-Austauschservice und kostet fast nichts - lediglich den Aufpreis eines normalen Clients zum Ersatzteilclient.

Server ohne Festplattensystem:

1 x Intel Xeon E3-1246 v3, 4x 3.50GHz, Sockel 1150, boxed (BX80646E31246V3)
2 x Kingston ValueRAM DIMM 8GB, DDR3-1600, CL11, ECC (KVR16E11/8)
wenn sich in der Praxis zeigt, dass das nicht reicht, kann immer noch nachgelegt werden
1 x ASUS P9D WS (90SB03E0-M0UAY0/90SB03E0-M0EAY5)
Alle nicht benötigten Funktionen im Bios deaktivieren.
1 x Thermalright HR-02 Macho Rev. B (100700726)
Hat gute semi-passiv-Eigenschaften, was bei Lüfterausfall hilfreich ist.
1 x Fractal Design Arc XL mit Sichtfenster (FD-CA-ARC-XL-BL-W)
Viel Platz und Luft, was bei Lüfterausfall helfen kann - den oben verbauten Lüfter mit vorne einblasend versetzen.
1 x Corsair RM Series RM450 450W ATX 2.31 (CP-9020066-EU)
Vollmodular und daher im Ernstfall schnell ausgetauscht. Das kann auch semi-passiv betrieben werden, was hier aber nicht gemacht werden sollte. Den Lüfter eher relativ hoch drehen lassen, was man bei diesem Netzteil einstellen kann. Mit der Lüfteröffnung nach oben verbauen, damit die semi-passiv-Eigenschaft bei Lüfterausfall optimal zum tragen kommt.
1 x APC Back-UPS 800VA, USB (BX800CI-GR)

Das sind dann die 1.000,- € ...

Ersatzteilclient:

1 x Crucial BX100 250GB, SATA 6Gb/s (CT250BX100SSD1)
1 x Intel Xeon E3-1226 v3, 4x 3.30GHz, Sockel 1150, boxed (BX80646E31226V3)
1 x Kingston ValueRAM DIMM 8GB, DDR3-1600, CL11, ECC (KVR16E11/8)
1 x ASUS P9D WS (90SB03E0-M0UAY0/90SB03E0-M0EAY5)
1 x EKL Ben Nevis (84000000119)
1 x Antec VSK-4000E USB 3.0
1 x Corsair RM Series RM450 450W ATX 2.31 (CP-9020066-EU)

Festplattensystem

Hier gibt es schier endlose Möglichkeiten - dazu braucht man erst mal Antworten auf obige Fragen. Falls Sachen ganz schnell sein müssen, vor allem Datenbanken oder Webseiten, kann man zum Beispiel dafür einfach einen RAID 1 aus zwei SSDs machen, zum Beispiel 2 x Crucial BX100 250GB, das sind 250GB sehr schneller ausfallsicherer Speicher. Und/oder 4x Western Digital Se 2TB im RAID10, das wären 4TB schneller und stabiler Platz. Das sind schon mal günstige Möglichkeiten für aktive Daten. Dann noch was hübsches zur Datensicherung - wobei das besser in einem anderen Gehäuse, also zum Beispiel einem NAS, sein sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben