Serverausstattung für Virtualisierung in einem KMU

kijoke

Cadet 1st Year
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Apr. 2014
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Hallo.

Ich bräuchte mal eine kurze Einschätzung zu meinem Vorhaben für das Büro meines Bruders.
Ist-Situation:
6 Mitarbeiter (Clients)
1 Server (Windows SBS 2008)

Wir möchten nun für das Mailsystem auf OpenXChange umsteigen. Da dies nur unter Linux installierbar ist haben wir uns nun folgende Konfiguration überlegt:

- Windows SBS 2008 (bzw. evtl. Windows Server 2012 R2 Essentials)
- Debian mit OpenXChange in einer VM

Der Windows Server muss leider bestehen bleiben, da dort zwei Immobilienverwaltungsprogramme laufen die nur unter Windows installierbar sind.

Meine Idee war nun folgende:
Proxmox installieren und auf einer VM den Windows Server laufen lassen, auf der anderen Debian mit OpenXChange.

In diesem Zuge möchten wir nun gerne auch neue Serverhardware kaufen. Und genau da knüpft nun meine Frage an, da ich in Sachen Virtualisierung noch keine all zu großen Erfahrungen habe.
Meine Konfiguration die ich mir ausgesucht habe ist folgende:
Fujitsu PRIMERGY RX100 S8
- Xeon E3-1200v3 mit 3,1 bzw. 3,2 GHZ
- 24 oder 32GB RAM
- 2x500GB SATA im Raid1 (Proxmox) oder eventuell 2x148GB SAS im Raid1?
- 2x1000GB SATA im Raid1 für die VMs

Vom Speicherplatz her für die VMs sollte es reichen. In unserem momentanen System sind auch 2x1000GB im Raid1 verbaut. Von diesem 1TB sind gerade ca. 300GB in Benutzung. Da ist für die nächsten Jahre auch keine große 'Explosion' der Datenmenge zu erwarten, die ca. 300GB sind aus ca. 5-6 Jahren Geschäftstätigkeit.
Aktuell sind 12GB RAM verbaut wovon vielleicht gerade mal im Schnitt ca. 6-8GB in Benutzung sind.

Ist denn die Konfiguration für mein Vorhaben so in Ordnung? Oder muss ich für die Virtualisierung (zwingend) ein System mit zwei CPUs einplanen?
 
Am preiswertesten bekommst du die meisten Threads und ECC-Unterstützung wohl mit ner AMD CPU. Die eignen sich recht gut zum virtualisieren
 
Für das Hostsystem brauchst du jedenfalls keine SAS Platten. Die sind eher spannend für die VMs, sofern man ein paar mehr drauf laufen läßt. Ich persönlich würde wahrscheinlich zusehen, mit vier Platten ein Raid10 für die VMs einzubauen, in deiner Konstellation dürften die beiden Platten im Raid1 aber auch ausreichen.

Zwei (oder mehr) CPUs brauchst du ebenfalls nicht. Die von dir genannte Xeon Reihe hat ja vier Kerne (bis auf die eine L Version).

Sofern du nicht vor hast die Anzahl der VMs großartig zu steigern, reicht der Server wohl dicke. Viel Luft hast du aber auch nicht. Vor allem die Platten I/O dürfte als erstes zum Problem werden.
 
Danke für die Antworten. VMs werden definitiv nicht dazukommen. Wir sind ja jetzt schon so mit unserem einzigen System, dem SBS 2008, gut zurecht gekommen, wollen allerdings unseren DavidFX ablösen da es für unseren Anspruch zu komplex und zu teuer ist. Aus diesem Grund sind wir eben auf OpenXChange gekommen, uns gefällt die AppSuite sehr gut, läuft aber eben nur unter Linux.

Das mit dem vier Platten ist eventuell echt eine Option. Danke!
 
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