Serververbindung mit mobilem Endgerät

mario_84

Lieutenant
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März 2004
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616
Hallo,

wir benötigen in unserer Firma für die Außendienstmitarbeiter eine "Echtzeit"-Kommunikationslösung. Ich habe nun vom meinem Chef die Aufgabe bekommen ein Konzept zu erstellen.

Hier mal ein Beispiel:

Der Außendienstmitarbeiter (AMA) ist beim Kunden und realisiert den Auftrag. Er muss für eventuelle Auftragsänderungen auf den Server in der Firma zugreifen und auch den Auftrag bearbeiten können. Der Kunde soll dann auch digital den Auftrag unterschreiben oder die Änderungen bestätigen können.

Ich habe hier an folgende Komponenten gedacht:

- PDA/TabletPC für AMA
- UMTS Verbindung für Datenaustausch
- bei der Software habe ich leider keine Ahnung (VPN?)
- Webserver in Firma

Es wäre schön, wenn ihr mir Lösungsvorschläge bzw. Verbesserungen unterbreiten könntet.

Danke schonmal für die Antworten
Mario
 
Du brauchst dazu keine besondere Software.

Win2k Server, WinXP und Win2k3 Server liefern Remote Access Lösungen bereits mit.

Was du benötigst, ist lediglich ein Gerät am Server (Modem, ISDN-Karte, etc...) über das sich der Mitarbeiter von draussen einwählt.

Wenn Sicherheit sehr wichtig ist, kommst du um eine hardwaremäßige VPN-Lösung (z.B. von Watchguard) nicht umhin.

Ich kann von einer Einwahl über Mobilfunk nur abraten. Die Transferraten sind sehr gering (9600 - 14400 Baud, je nach Anbieter) und UMTS- oder GPRS Verbindungen sind schlichtweg zu teuer, um größere Datenmengen zu übertragen.
Wirklich ernsthafte Anwendungen greifen auf ISDN oder Analogtelefonie zurück.
 
jup VPN...

am einfachsten ist es, wenn die Mobiles eine VPN-Verbindung über UMTS zum Gateway aufbauen, damit sind sie ja dann innerhalb des Firmennetzes.

Dann kann der Aussendienstler eure Netzwerksoftware ganz normal nutzen.

edit: @numpsy, hab ja bei der teledumm nen paar jahre im aussendienst gearbeitet, ne einwahl über isdn bzw. dsl von den aussendienst tabletpcs war zwar möglich, aber nicht praktikabel, wenn du beim kunden erstma nach nem anschluss fragen musst usw.
bei der telekom lief das alles über vpn und gprs ... die datenmengen die übertragen werden sind bei den wirtschaftssystemen nicht wirklich viel ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, wir haben solche Lösungen gebaut um Aussendienstlern den Zugang zu ihren Mails und persönlichen Daten zu ermöglichen.
Da führt derzeit noch Weg an ISDN bzw. DSL vorbei.
Und für unsere Techniker war es nie ein Problem, beim Kunden ne freie Dose zu finden.


Wenn es wirklich nur um einen schnellen Datenbankabgleich geht, kann man u.U. auch eine Umsetzung per Mobilfunk einrichten. Allerdings is das ein Kostenfaktor.
Ein/zwei ISDN-Leitungen hat ne Firma immer frei und die Technik kostet nicht die Welt.
Einen Mobilfunkt-Zugangspunkt zu schaffen, ist da schon teurer. Zumal zusätzliche Mobilfunkverträge nur für die Aussenmitarbeiter beauftragt werden müssen - je nach dem, wieviel sich simultan einwählen können sollen.
Hinzu kommen noch Kosten für das übertragene Datenvolumen hinzu.

Mobilität ist halt leider noch sehr teuer.
 
Es soll schon eine unabhängige mobile Lösung sein, auch wenn die Kosten vielleicht höher sind.

Was denkt ihr ist dann besser? PDA oder TabletPC, es geht vorallem auch um die digitale Unterschrift mit einem Stift oder so. Wie sieht die Sache rechtlich eigentlich aus? Bei Paketdiensten unterschreibt man ja auch auf so einem mobilen Gerät.
 
mario_84 schrieb:
Was denkt ihr ist dann besser? PDA oder TabletPC, es geht vorallem auch um die digitale Unterschrift mit einem Stift oder so.
Kommt drauf an, was eure AD-Mitarbeiter alles machen.
Brauchen sie einen Laptop und die Möglichkeit größere Datenmengen einzugeben bzw. zu speichern, oder genügt ein fummeliger PDA als besserer Terminkalender?

Wie sieht die Sache rechtlich eigentlich aus? Bei Paketdiensten unterschreibt man ja auch auf so einem mobilen Gerät.

Was meinst du genau?
Unterschrift is Unterschrift. Egal ob sie elektronisch oder auf Papier existiert.
Software für elektronische Unterschriften stellt selbstverständlich Mechanismen bereit, die eine Manipulation erschweren.
 
kommt drauf an, was an daten eingegeben werden muss ...

wenn du ein ganzen formular ausfüllen musst, sprich Serviceauftrag usw. dann ich das mit nem Tabletpc angenehmer, da Tastatur.

Wenn er jedoch nur aus ein paar Dropdown-Menüs auswählen muss, tuts auch der PDA ...
 
OK. Dann ist wohl ein TabletPC die komfortablere Lösung, auch wegen der Änderungsmöglichkeiten.

Noch eine Variante wäre ein kleines Subnotebook, ist nur die Frage wie man hier die digitale Unterschrift realisieren könnte. Oder man nimmt so einen TabletPC-Notebook-Klon.
 
ich nutze z.b. selbst das fujitsu Siemens Lifebook T, ist nen schöner kleiner TabletPC/Notebook mit schwenkbarem Display, wiegt unter 2kg, kann ich nur empfehlen, hab bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit gemacht ...

Bei interesse an solchen Geräten, kannste mich ja mal per PM kontakten ...
 
Ein Blackberry kommt wohl nach etwas Überlegen nicht in Frage. Man soll ja auch Aufträge verändern können und das ist auf einem Smartphone/PDA nicht möglich. Da ist auch ein TabletPC die einfachere Variante auch wenn man etwas mehr zu schleppen hat.
 
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