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Beim freien Video-Editor Shotcut haben sich die Entwickler mit Version 26.2.26 der Behebung zahlreicher Fehler gewidmet und darüber hinaus kleinere Änderungen vorgenommen. Neue Funktionen bringt das Update somit nicht mit sich.
Habe ich auch bereits für Urlaubs oder Geburtstagsvideos genutzt. Kann sehr viel. Gibt aber vermutlich kometzielle Software die für den Heimgebrauch mit mehr Automatisierung leichter Ergebnisse auswirft. Die Shotcut braucht doch eine gewisse Einarbeitungszeit ist aber sehr Umfangreich was Funktionen angeht.
Shotcut hat keinen Plugin Katalog in in der Größe von Davinci, ist aber ein wirklich einer der Einsteiger-freundlichen Advanced-Editoren und dann auch noch Open Source. Ich nutze das jetzt schon einige Jahre zur Bearbeitung von meinen Sportaufnahmen (Trainings-Clips, Spielmitschnitte).
Das absolute Highlight für mich bleibt, dass Projekte an einem Rechner bearbeitet werden können, während man den reinen Job Export dann auf einen zweiten Rechner z.B. unter Linux im Terminal auslagern kann (melt ist das verwendete Transcoding Framework).
Kann dabei Abstriche geben, aber der Komfort das z.B. auf seinem HomeServer laufen zu lassen, der sowieso 24h rennt, anstatt extra seinen Desktop dafür zu blockieren, ist das schon komfortabel.
Abstriche sind dann z.B.:
CPUs unterschiedlicher Generationen führen zu verschiedenen Video-Datei Ergebnissen, je neuer/besser die CPU, desto kleiner ist z.B. eine h265 Video Datei bei quasi gleicher Bildqualität, denn modernere Befehlssätze finden effizientere Wege zum Kompressionsziel
Software-seitig: manche Bearbeitungseffekte, wie z.B. Video-Rotation, sind bei Shotcut/melt darauf angewiesen, dass der Rechner, der den Export macht, ein aktives Grafik-Interface bietet (also quasi eine Desktop-Umgebung und eine Grafikkarte, denn manche Effekte sind Qt-based), die fallen sonst einfach weg beim Export auf einem Terminal-only Rechner, eine Fake Qt Umgebung als Rahmen mit zu geben reicht leider nicht
Ich habe zwar beruflich Zugriff auf die komplette Adobe Range, benutze aber trotzdem ab und an XMedia Recode, weils da paar Dinge gibt, die einfach zackiger gehen oder es bei Adobe nicht gibt. Vielleicht gibts hier ja sogar noch mehr wofür man mal umsteigen kann.
Kann dabei Abstriche geben, aber der Komfort das z.B. auf seinem HomeServer laufen zu lassen, der sowieso 24h rennt, anstatt extra seinen Desktop dafür zu blockieren, ist das schon komfortabel.
So richtig viel zu konfigurieren gibt's da nicht.
Du installierst melt per package manager (oder nimmst die latest melt binary, aus dem shotcut release), kopierst dir die job.xml deines Export Jobs von Shotcut auf deinen Server, legst die benötigten Video files daneben ab/passt die Pfade im XML zu den Dateien an und führst dann "melt job.xml" aus in einer Terminal Session und wartest auf das Ergebnis.
Es lohnt sich das per screen oder tmux in eine eigene Session zu packen, damit man im Terminal nicht eingeloggt bleiben muss. Als Background Task geht das wahrscheinlich auch, ist aber nicht so friendly und anfälliger.