News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

Ich hatte vor üer 20 Jahren mal ein Raid 0 und da ist mir aber das Board abgeschmiert.
Zum Glück waren nicht all zu viele Bilder etc drauf.
Seitdem gibts immer eine Sicherung auf einer zweit Platte im System und eine auf einer Externen
 
Ja ich hatte schonmal Datenverlust, ja ich bin selbst schuld daran (ich habe damals die falsche HDD formatiert). Ja ich mache Backups. In meinem Fall liegen Daten lokal auf dem PC und dem Notebook vor, außßerdem auf dem NAS und es gibt ein weiteres System, das mit den wichtigsten Daten bei meiner Mutter (damit Offsite) steht.

Thema "kein Backup, kein Mitleid": ja das trifft meine Sichtweise dazu sehr gut. Denn es gibt eigentlich keine Ausrede, selbst für wenig Technikaffine Menschen.
Backup kann sehr komplex sein, muss aber nicht. Die einfachste Variante ist ein externes Laufwerk (erstmal egal ob USB-Stick, HDD, SSD) und manuell wichtige Daten dort hin kopieren. Nicht jeder braucht ein mehrstufiges, durch automatisiertes Backupsystem. Und erst recht muss nicht jeder ein solches, komplexes System selbst aufsetzen, warten und verstehen können.

Und nein ich bin eigentlich nicht der Typ, der da steht und andere auslacht, wenn es zu Datenverlust kommt. Aber wenn dann klar wird, dass nichtmal der Versuch unternommen wurde, ein regelmäßiges Backup zu machen, dann überwiegt eben der "Pech, selbst Schuld" Aspekt.
 
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Mir sind 2 identische Samsung Festplatten (HDD) vor langer Zeit mal von alleine kaputt gegangen, glaube bei nem Kumpel war das gleiche Modell damals auch defekt, also Ausfallrate 100%. Ich hatte damals nur Spiele auf der Festplatte.
Meine allererste SSD funktionierte irgendwann auch nicht mehr richtig.
 
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Hatte ich mal bei Win XP SP2 glaub ich, startete nur noch mit Fehlermeldungen und Reparatur in Dauerschleife und hab es platt gemacht ohne Backup, gab später einen Fix dafür.:freak:
 
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Ich hasse diesen Spruch "Kein Backup, kein Mitleid" wie die Pest. Ich kann das gar nicht ab wenn das jemand unter einen Beitrag postet, wo jemand um Hilfe bei Datenverlust bittet. Jeder, der schonmal wichtige Daten verloren hat weiß, wie sich das anfühlt und so ein "nachtreten" ist selten hilfreich und erst recht nicht notwendig. Dennoch fühlen sich einige immer wieder dazu berufen, das zu posten.
 
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3TB Seagate HDD ohne äußere Wirkung selbst kaputt gegangen -> Head crash. Und das wars. :D
 
Fotos in der Apple iCloud
Foto Backup bei Google One
 
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Ich weiß es nicht...

Mir ist als Kind mal eine 320GB HDD heruntergefallen, gab aber noch eine Kopie auf einer 1TB HDD, allerdings weiß ich nicht wie groß der Zeitabstand zwischen der Kopie und dem Ausfall der HDD war.

Mir ist inzwischen auch die Erste SSD kaputt gegangen, ging einfach nicht mehr als ich sie wieder angeschlossen habe, da ich die alten SSDs aber einfach zum mehrfachen Speichern wichtiger Daten Nutze, gehe ich nicht von einem Verlust aus auch wenn ich nicht weiß was genau drauf war.

Wirklich Datenverlust hatte ich als Kind mit einem Passwortmanager der am nächsten Tag die Passwortdatei nicht mehr lesen wollte, erstes Google und Microsoft Konto weg, inklusive Daten in der jeweiligen Cloud

Naja man hat aus den Fehlern seiner Kindheit gelernt, heute ist alles in 3 Facher Kopie, Passwortmanager ist KeePass und nicht irgend ein Murks auf der ComputerBase Heft CD und für wichtige Accounts gibt es YubiKeys für U2F.
 
Hab 2x die Inhalte von Platten durch Linux-Installation verloren.

Beim ersten mal war es wahrscheinlich mein Fehler und Linux landete auf einer anderen Partition als ich dachte.

Bei zweiten Mal war es definitiv ein Bug in Ubuntu, war dann auch in nem Forum zu lesen.
Linux schrieb den Bootsektor auf ne ganz andere Platte als die ausgewählte.
Blöderweise war die in meinem Fall Truecrypt-verschlüsselt… und das noch mit einer Version, die den TrueCrypt-Header nur an den Anfang schrieb und nicht gleich noch als Backup nochmal ans Ende der Partition. Das machte TrueCrypt erst mit späteren Versionen.
Linux hatte also schön den einzigen TrueCrypt-Header überschrieben und die Daten waren futsch.

Danach nie wieder Bock auf Linux gehabt.

(jaja, ich hätt alle Plattenkabel ziehen sollen…)
 
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Kein Backup = kein Mitleid?
Im professionellen Umfeld stimme ich da 100% zu.

Im privaten Umfeld sehe ich es etwas differenzierter. Richtige Backup-Strategien sind nicht trivial und gerade ältere Menschen haben zusätzlich eine Abneigung gegen Cloud Lösungen (die aus meiner Sicht am komfortabelsten sind). Da kann ich schon Mitleid haben wenn plötzlich irgendwelche Fotos oder sonstige Daten verloren gehen. Selbst schon erlebt in der Familie und Bekanntenkreis.
 
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Ich habe derzeit 2 externe HDD's mit 1 + 1,5 TB, 1 SSD mit 1 TB und die wichtigsten Daten mehrfach abgesichert.
Die interne 12TB HDD Seagate Exos X14 hat diese Daten auch + mehr ( Gaming-Daten sind egal ), aber die könnte zuerst kaputt gehen und mittlerweile über 5 Jahre alt.
Die letzte 4 TB Seagate HDD ging nach knapp 6 Jahren kaputt und die letzte Samsung 850 Pro SSD nach knapp 10 Jahren kaputt.
 
Kein Backup, kein Mitleid! Gilt für andere als auch für mich.

Ich hatte mal einen heftigen Datenverlust vor einigen Jahren. Dabei sind Daten aus der Kindheit bis zum Erwachsenenalter verloren gegangen. Das war damals ohne eine Backup-Strategie oder sonstiges.

Inzwischen wird die 3-2-1 Backup Strategie konsequent durchgezogen.

Neben der eigentlichen Datei wird auf dem NAS Zuhause als auch verschlüsselt auf einem Server außerhalb gesichert.

So ein Datenverlust ist extrem schmerzlich, das wird hoffentlich nie wieder passieren!
 
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Ich hab bisher keine Daten verloren und musste aber auch noch nie ein Backup einspielen. Diese Option fehlt irgendwie in der Auswahl.

Ich hab mehrere Backups und eines davon trage ich sogar immer bei mir ^^, wenn ich außer Haus bin.
 
RAID ist kein Backup!

3-2-1 Backup ist der einzige richtige Weg!

Kuristina schrieb:
musste aber auch noch nie ein Backup einspielen

Ich hoffe du testest regelmäßig :)
 
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nighteeeeey schrieb:
immer diese pseudo Anglizismen, was gefaellt dir an dem Wort "gesichert" nicht?

BtT:
Mir ist einmal ein fataler Fehler menschlichen Versagen geschehen, alle Daten waren pfutsch und mit Nullen ueberschrieben.

Seit dem arbeite ich mit der 3-2-1 Backup Regel. Das funktioniert i. d. R. vollautomatisch, wird dennoch gegen geprueft.
 
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Drei Mal im Leben habe ich ALLE meine Daten verloren und hatte kein Backup.
Beim ersten PC 2001 mit Windows 98 wegen eines Viruses, als ich neu formatieren musste. Zu viele GB um auf Disketten zu passen. Brenner waren zu teuer damals.
Dann später einmal bei Windows XP vor der Neuinstallation als das Partionstool einen Fehler gemacht und hunderte an GB angezeigt hatte und ich leider bestätigte anstatt neu zu starten.
Mit Recoverytool bekam ich wenigstens einige Daten zurück, zudem waren ein alter Teil der Musik auf CD vorhanden.
Beim dritten Mal ebenfalls unter Windows XP, wollte ich eine Datei auf dem Desktop löschen, markierte aber aus Versehen "Eigene Dateien" und löschte diese :volllol: Recovery Tool musste wieder dran.
Heutzutage habe ich alle Daten als Kopie auf einer zweiten Festplatte im System. Zudem eine zweite Kopie auf externen Festplatten in solch einem kleinen Gehäuse welches vier Stück aufnimmt.
 
Kein Backup, kein Mitleid.
Bei ITlern JA, die anderen 99% wissen es einfach nicht.
Ich bin froh, wenn ich keine 10 Briefe mehr pro Tag öffnen muss, wenn die Sicherheit stimmt, gerne digital und ich scannen allfällige Post noch und ab in die Cloud!/NAS damit.

Ich nutze einen Familien NAS, den alle Mitglieder nutzen können und für mich noch ein Cloud Backup bei Proton.

Dazu ein wassserdichtes und feuerfestes Tresorfach bei meiner Bank, für materielle Dinge und darunter mein Proton Pass Passwort. Mittlerweile sind da keine digital gespeicherte Datenträger mehr.

Mein erster und letzter Datenverlust (zum Glück nicht 100%) war die 182 seitige Abschlussarbeit vor 18 Jahren!
PC mit USB (Backup 1) ging in Flammen auf (Nvidia GPU 😜), Grund unklar aber vermutlich PSU 😁.
In 2 Tagen alles vom Backup 2 (~600 Seiten) wieder auf 180 Seiten runtergeschrieben und eine 5.75/6 bekommen. Hatte keine Zeit mehr die Rechtschreibung durchlaufen zu lassen, sonst wäre es eine glatte 6 geworden... ob ich jemals darüber hinweg sehen kann?
 
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Hatte auch mal Datenverlust...hatte doppeltes Backup und trotzdem was verloren...erst ist eine Platte verstorben, danach vor dem Backup aus versehen die falsche Platte formatiert :-/ lsblk und 2 Gramm Konzentration hätten geholfen. War zum Glück nichts ganz kritisches mehr drauf aber naechstes mal stecke ich die Backupplatte zum formatieren und FS aufsetzen ab...
 
Problem bei meinem Datenverlust war dass ich die Daten verschlüsselt habe und den Key jeweils verlegt hatte…
 
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