Simulationsrechner auf Ryzen-Basis, ca. 800-850€

pragmapain

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Okt. 2018
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Liebes ComputerBase-Forum,

ich möchte mir einen leisen, potenten Rechner für Studienzwecke (Engineering...) zusammenbauen und benötige hierfür Unterstützung, weil ich noch nie selbst einen Rechner zusammengebaut bzw. gestellt habe:

1. Was ist der Verwendungszweck?
Intensive MATLAB-Berechnungen ohne graphischen Output (parallelisiert; deswegen denke ich, dass ich von 6 Cores profitieren kann);
Coding in einer Linux VM-Umgebung; Microsoft Office; ein wenig CAD (siehe 1.2).

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?
Keine Spiele.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
CAD: Autodesk Inventor mit kleinen Baugruppen (< 50 Teile). Ich experimentiere ein wenig mit Blender, aber das nur als Hobby-Spielerei.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?
Darstellung an einem 24" Full HD Monitor (gibt es schon; Dell). Kein OC. Verlässlichkeit/Qualität ist mir wichtig. Ich wünsche mir einen besonders leisen Rechner. Hintergrund: Der Computer wird im Schlafzimmer stehen, gleichzeitig soll der PC aber auch mal über Nacht für die ein oder andere Simulation ohne starke Geräusche durchlaufen.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden? 8 Jahre alter Thinkpad Notebook ;-) Eine frische 1 TB 3,5" Seagate-Platte liegt noch bereit für Backups...
  • Prozessor (CPU):
  • Arbeitsspeicher (RAM):
  • Mainboard:
  • Netzteil:
  • Gehäuse:
  • Grafikkarte:
  • HDD / SSD:

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
800 - 850 Euro

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?
2 Jahre für Berechnungen, danach eher Einsatz als Multimedia-Computer.

5. Wann soll gekauft werden?
Eigentlich sobald wie möglich, es sei denn bis Mitte Januar fallen die Preise deutlich (> 50 Euro Preisdifferenz bzgl. Preise momentan).
(PS: Kommt man durch Black-Friday/Weihnachtsgeschäft günstiger weg?)

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Ich habe noch nie einen PC eigenständig zusammengebaut, und hoffe dass ich mit Hilfe von ComputerBase (zusammen mit CB-Helfern vor Ort) diese Bildungslücke schließen kann... ich denke, das wird nicht mein letzter Computer sein ;-)

Ich habe mir auf der Basis der Gaming-PC-Vorschläge schon mal selbst was überlegt:

https://www.mindfactory.de/shopping...2216bff560bd149fd64095c4f444c0ace0072943c9898

Ich bin mir bei der Zusammenstellung unsicher ob das unausgewogen ist und wo es sich lohnt mit ein paar Euro mehr oder weniger das beste für das Budget zu bekommen, gerade wenn es um Mainboard, Netzteil, Gehäuse und CPU-Lüfter geht für ruhigen Betrieb mit moderaten Temperaturen geht.

Schon mal herzlichen Dank für alle Kommentare zu der Zusammenstellung!

Viele Grüße,
pragmapain
 
Eine Frage fehlt. Wie viel RAM brauchen deine Berechnungen? Reichen 16 GB? Viele Kerne bringen dir gar nichts wenn der RAM vollläuft.
 
Finde die 570 etwas überdimensioniert, eine RX 550 langt, die gibt es <100€.
Dafür dann lieber einen 2700 mit 8 Kernen oder 32GB RAM, falls du aufwendige Berechnungen machst.
 
Hallo, schon mal vielen Dank für die schnellen Antworten! Pro Thread brauche ich momentan ca. 1 GB RAM, ich denke, da reicht erst einmal 16 GB @ 6C/12T. Bei 8C/16T würde ich dann auch eher zu 32GB gehen, aber das wird mir dann ehrlich gesagt zu teuer. Daher auch nicht das mATX MSI B450M Pro-M2 mit nur zwei Speichersteckplätzen, damit ich noch nachrüsten kann... Mit der RX550 meinst du die 2GB Sapphire oder? Die hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm, danke.
 
  • Wenn wirklich jeder Thread 1 GB benötigt, dann empfinde ich 16GB schon als etwas knapp. Irgendwie ist ja doch immer noch eine Menge nebenher offen.
  • Wenn die Grafikkarte nicht für GPGPU-Berechnungen genutzt wird, dann ist die RX 570 tatsächlich klar überdimensioniert. Eine RX550 reicht aus, die gibt es ab ewa 90€. Das macht dann 100€ frei, was fast für den Wechsel auf 32GB reichen würde.
  • Beim Speicher aufpassen und die QVL-Liste des Boards beachten. Da steht das Aegis-Kit nicht drin. Bei G.Skill gibt es speziell für Ryzen die Fortis-Kits. Es kann laufen, aber vielleicht nur mit DDR-2133 und nicht mit DDR-3000. Bei nicht auf der QVL-Liste stehenden Modulen ggf. immer auf Bedarf für manuelle Anpassungen vorbereitet sein.
  • Die µATX-Variante des Boards (Achtung, kein DisplayPort) mit ebenfalls 4-Speichersteckplätzen gibt es 14€ günstiger. Wenn das Budget arg knapp ist, kann auch das eine Überlegung wert sein.
 
Nur so als Info:
Wenn du wirklich viel rechnen willst damit, ist es vielleicht billiger die Clouddienste von Mathworks zu nehmen
da zahlst du je nach Angebot z.B. nur 7 cent pro worker pro h
d.h. du kannst da ~800h am Server rechnen bevor du Anschaffungskosten her innen hast (Strom brauchst du ja auch noch)
 
Die Cloud-Computing-Option kannte ich bisher noch nicht, und wird in Summe wohl am Besten zu mir passen, da ich bei Bedarf für Rechenspitzen an eine Großzahl an Cores komme. Daher Richtungsschwenk: Auf einem günstigen 4C-Rechner anrechnen, dann ab mit dem Jobin die Cloud. Annehmbar schnellen 16 GB RAM zu vernünftigen Preisen würde ich mir aber definitv trotzdem gönnen; mit 8 GB komme ich sicher nicht hin, wenn mehrere Programme offen sind. Ich habe mal an meiner Zusammenstellung gewerkelt, die sich an der "idealen" Office-PC-Empfehlung anlehnt:

https://www.mindfactory.de/shopping...221e46404021431d63bcc5c20c20a3c423fb96dd018f0

Vielen Dank für den Hinweis mit der QVL-Liste, das war mir nicht klar. Die Aegis-Variante hab ich mir übrigens von der CB-Zusammenstellung Gaming-PC (850€-Version) abgeschaut.... Ich hoffe, dass bei meiner Zusammenstellung diesmal RAM und Mainboard und CPU zusammenpassen. Die Listen zu durchsteigen fällt mir nicht immer leicht, vor allem bei GIGABYTE, bei dem ich nicht den Eindruck hatte, dass viele Kits getestet wurden. Daher habe ich mal das MSI ausgewählt, da kam ich besser zurecht. Ich würde gerne ein QVL-RAM Kit unter 150€ anpeilen, das mit der maximalen RAM-Geschwindigkeit ohne OC (2966?) stabil läuft. Mit dem Gehäuse schwanke ich noch M25 schallgedämmt/nicht gedämmt; mir gefällt das einfach optisch. Die 300 Euro unter Budget gehen dann in die Cloud ;-)
 
Das mit dem Hinweis auf den Aegis-Speicher in den Empfehlungen kommt mir nun zum zweiten Mal unter. Ich hoffe, dass das ohne Probleme läuft. Der Hinweis auf ein "D.O.C.P."-Profil ist irreführend, denn das ist ein Marketing-Begriff von ASUS, aber es wird ein ASRock-Board empfohlen. Hoffentlich ist damit einfach nur das entsprechende XMP-Profil gemeint.
 
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