Sinnvoll R5 1600 zwei Kerne zu deaktivieren für bessere Spieleleistung?

rioguevara

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#1
Da meines Wissens für Spiele fast durchgehend die Singlecoreperformance wichtiger ist, habe ich mich gefragt, ob es nicht sinnvoll sein könnte bei einem Ryzen 5 1600 zwei Kerne dauerhaft zu deaktivieren, um die verbleibenden 4 Kerne bei besseren Temperaturen auf höhere Taktraten zu bekommen. Dabei natürlich vorausgesetzt, dass der Rechner hauptsächlich zum Spielen genutzt wird.

Was meint ihr?
 
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#4
wenn ein Spiel einen Kern nicht braucht dann nutzt es ihn auch nicht ergo wird dann auch kein Strom verbraucht ... ergo auch keine Wärme dafür frei.

Und wenn ein Spiel die Kerne braucht dann muss man nicht erst wieder umschalten .


Weiterhin kann man einzelnen Prozessen selber Kerne zuweisen ohne die irgendwie abzuschalten.
 
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#5
Halte ich für nicht sinnvoll.
1.: Können durchaus manche Spiele mit 6 Kernen und 12 Threads umgehen. Kann man also nicht verallgemeinern.
2.: Ist bei Ryzen meist nicht die Temperatur das Problem beim Overclocking. 4Ghz +-100MHz ist in 99% der CPUs das natürliche Limit, egal wie die Temperaturen aussehen.
 
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#6
Das ist ja genial!

Du sprichst hier also von einer Möglichkeit, sagen wir mal, die benötigte Leistung zu forcieren, nur auf den Kernen die benötigt werden, um dadurch, sagen wir mal, die Spieleleistung zu erhöhen!
Omg ich habe eine Idee! Wir nennen es: Turbo!

Willst du AMD die Email schreiben oder soll ich?
 

Roche

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#7
Das ist völliger Quatsch. Die Chips haben nunmal eine gewisse Grenze an der keine Taktsteigerung mehr möglich ist.
Die liegt bei den aktuellen Ryzen bei um die 4 GHz.
Die Temperaturen der Ryzen CPUs gehen mit nem gescheiten Kühler aber auch bei OC nicht extrem hoch. Das stellt also gar nicht das Problem dar. Es geht einfach irgendwann nicht mehr Takt aufgrund des Chipdesigns.

Mit der Deaktivierung zweier Kerne würde man sich lediglich Leistung klauen, weil dann Prozesse, die gar nicht zum jeweiligen Spiel gehören, aber auch im Hintergrund abgearbeitet werden müssen, eben von 2 Kernen weniger übernommen werden müssen.
 

Lawnmower

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#8
Wenn Kerne nix zu tun haben, schickst die staubsaugen und das Bier aus dem Kühlschrank holen - MultiThreading at it's best eben :D

Im Ernst: Werden Kerne nicht gebraucht, takten die soweit als möglich runter (bzw schalten sogar ab aka "Core Parking") und die anderen Kerne die arbeiten müssen, kriegen mehr Leistung zugute (wie schon geschrieben wurde: Turbo).
 
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#10
Prinzipiell ist dein Gedanke nicht so verkehrt, praktisch wird das aber nicht klappen. Wie meine Vorredner (teils sehr unhöflich) bereits richtig herausgestellt haben, gewinnst du damit nichts. Nicht benötigte Kerne schalten sich nahezu ab und behindern die anderen Kerne nicht beim arbeiten.

Das einzige, was dir einen kleinen Leistungsgewinn bringen KANN (aber nicht zwingend muss) ist das abschalten von SMT. Damit stellst du sicher, pro Kern je nur ein Thread laufen wird und nicht mehrere Threads auf dieselben Resourcen warten müssen. In der Regel liefert aber auch das keinen großen Gewinn, weil Windows von sich aus schon versucht, die Leistung so zuzuweisen, dass jeder Kern möglichst nur einen leistungsintensiven Thread bearbeitet.

Oder in Kurz: Durch das gezielte Abschalten von Prozessor-Resourcen gewinnst du keine Leistung.
 
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