matthias_nbg
Lieutenant
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Hallo zusammen,
ich wende mich heute in einer Angelegenheit an euch, die ich nur als humanitäre Krise auf meiner Dachterrasse bezeichnen kann: die fortgesetzte, vorsätzliche und vollkommen schamlose Besatzung meines Eigentums durch Columba livia domestica – im Volksmund auch „fliegende Ratten" genannt, was ich als Beleidigung für Ratten empfinde.
Die Situation: Eine organisierte Verbrechergruppe aus Federn und purer Dreistigkeit hat meine Dachterrasse, das Hinterhofdach sowie das gegenüberliegende Dach zu ihrem offiziellen Hauptquartier erklärt. Sie gurren. Sie kacken. Sie kacken auf alles. Sie kacken gezielt auf die Stellen, an denen ich meinen Morgenkaffee trinken möchte – ich vermute strategische Aufklärung.
Der psychologische Schaden ist beachtlich: Ich werde jeden Morgen aus dem Schlaf gerissen von einem Gurr-Gurr-Chor, der klingt wie Hitchcocks Die Vögel – Director's Cut, ungekürzt, mit Surround-Sound direkt ins Unterbewusstsein. Ich liege im Bett und bete, dass sie einfach weiterfliegen. Sie tun es nicht. Sie haben Zeit. Ich offenbar auch, weshalb ich mittlerweile nachts Strategiepapiere entwickle.
Ich habe die klassischen Abschreckungsmaßnahmen des verzweifelten Hauseigentümers vollständig durchexerziert:
Aber zunächst möchte ich die hochtechnologische Eskalationsstufe 2 vorstellen: eine audiogesteuerte Wasserspritzanlage, die bei erkanntem Gurren sämtliche Tauben-Sitzpositionen gleichzeitig unter Wasser setzt. Also: Tauben-Gulag mit IoT-Anbindung. Smart Home trifft auf Schädlingsbekämpfung. Was haltet ihr von meiner Idee bzw. meiner Anleitung dafür?
ich wende mich heute in einer Angelegenheit an euch, die ich nur als humanitäre Krise auf meiner Dachterrasse bezeichnen kann: die fortgesetzte, vorsätzliche und vollkommen schamlose Besatzung meines Eigentums durch Columba livia domestica – im Volksmund auch „fliegende Ratten" genannt, was ich als Beleidigung für Ratten empfinde.
Die Situation: Eine organisierte Verbrechergruppe aus Federn und purer Dreistigkeit hat meine Dachterrasse, das Hinterhofdach sowie das gegenüberliegende Dach zu ihrem offiziellen Hauptquartier erklärt. Sie gurren. Sie kacken. Sie kacken auf alles. Sie kacken gezielt auf die Stellen, an denen ich meinen Morgenkaffee trinken möchte – ich vermute strategische Aufklärung.
Der psychologische Schaden ist beachtlich: Ich werde jeden Morgen aus dem Schlaf gerissen von einem Gurr-Gurr-Chor, der klingt wie Hitchcocks Die Vögel – Director's Cut, ungekürzt, mit Surround-Sound direkt ins Unterbewusstsein. Ich liege im Bett und bete, dass sie einfach weiterfliegen. Sie tun es nicht. Sie haben Zeit. Ich offenbar auch, weshalb ich mittlerweile nachts Strategiepapiere entwickle.
Ich habe die klassischen Abschreckungsmaßnahmen des verzweifelten Hauseigentümers vollständig durchexerziert:
- Plastikadler → Die Tauben haben ihn als Freund adoptiert und sitzen neben ihm.
- Glockenspiel → Hat mich selbst in den Wahnsinn getrieben. Die Tauben: unbeeindruckt.
- Wedelnder Bambus → Ästhetisches Experiment ohne Wirkung. 5/7 würde nicht empfehlen.
- Hochfrequenz-Bewegungsmelder → Tauben: taub.
- Automatischer Wasserspritzer mit Bewegungsmelder → Vielversprechend! Bis sie lernten, sich einfach nicht zu bewegen. Ich beschieße jetzt essentially meditierende Tauben.
- Metallstange, persönlich geschwungen → Ich zitiere: „Kürzlich musste ich eine sogar mit einer Metallstange verjagen." Das ist die Stelle, an der man sich fragt, wer hier eigentlich das größere Problem hat.
Aber zunächst möchte ich die hochtechnologische Eskalationsstufe 2 vorstellen: eine audiogesteuerte Wasserspritzanlage, die bei erkanntem Gurren sämtliche Tauben-Sitzpositionen gleichzeitig unter Wasser setzt. Also: Tauben-Gulag mit IoT-Anbindung. Smart Home trifft auf Schädlingsbekämpfung. Was haltet ihr von meiner Idee bzw. meiner Anleitung dafür?
Ich bitte um fachliche Rückmeldung – und ggf. um einen Therapeuten-Empfehlung.
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