News Smartphones: Apple will einheitlichen An­schluss zum Laden verhindern

Herdware schrieb:
Was Apple hier macht, ist doch ganz offensichtlich. Denen geht es nicht darum, die Verbraucher selbstlos vor Stagnation zu schützen, sondern sie wollen ihre Hard- und Software weiterhin möglichst als propritäre Insellösung erhalten, weil das für sie profitabler ist.
Und warum bieten sie mittlerweile fürs iPad USB-C? Warum haben die Netzteile USB-C? Warum haben sie als erstes konsequent USB-C im Macbook angeboten?
 
H3llF15H schrieb:
Dafür hat Apple immerhin seit 8 Jahren den selben Stecker während andere Hersteller teils zweigleisig gefahren sind (Mini- und Micro-USB). Somit war Apple der einzige Verein der sich zumindest ansatzweise an einen Standard gehalten hat - auch wenn es deren eigener war ;) Aber völlig unstrittig ist, wie robust der Lightning-Stecker ist.
Ich habe bislang noch kein Mobilgerät mit Mini-USB gesehen. Magst du eins nennen? Meine haben alle ausnahmslos Micro-USB oder wenn neuer USB-C.
 
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Haggis schrieb:
Und warum bieten sie mittlerweile fürs iPad USB-C? Warum haben die Netzteile USB-C? Warum haben sie als erstes konsequent USB-C im Macbook angeboten?

du stellst die falsche Frage, warum Sitzt Apple im USB Konsortium und war maßgeblich an der Definition des neuen USB-C Schnittstellenstandards beteiligt :)
 
zEtTlAh schrieb:
Ich habe es damals gesagt und ich sage es wieder... Wenn die Politik konsequent wäre, dann würde sie einfach einen europaweiten Verkaufsstop für Apple Produkte ausrufen. Dann würde Apple sich das schnell anders überlegen.

Zur Abwechslung mal ein gutes Beispiel an der USA nehmen (Huawai), auch wenn es da natürlich um ein völlig anderes Thema geht. Aber man sieht, es geht...

Naja so völlig anders ist das Thema ja nicht. Im Vordergrund bzw. in den Medien wird die Spionagegeschichte hoch gepusht. Ich bin mir aber sicher, dass es auch den Hintergrund hat, dass Trump will, dass ein US Hersteller die Netzwerkkomponenten auf Amerikanischen Boden liefert. Hätte also genau so einen wirtschaftlichen Hintergrund wie ein Verkaufsverbot von Apple in Europa, weil sie sich nicht an Standards halten wollen.
 
Coeckchen schrieb:
Ja, und jetzt braucht jeder Lautsprecher nicht nur die klassischen Materialien sondern auch noch einen Akku, Damit gewinnen alle, außer die Umwelt :D aber wer braucht die schon.

Naja also wenn man mit dem Argument kommt dürfte man am besten gar nichts mehr mit Akku nutzen...
 
Dieser Standardisierungsversuch ist doch Schwachsinn hoch drei! Seit Einführung des Micro-USB-Standards hat es sich sowieso zu Netzteilen mit USB-A und entsprechendem Ladekabel entwickelt. Sollens doch USB-A zum Standard machen, dann benötigts nur noch das passende Adapterkabel.
 
So unterschiedlich können Erfahrungen mit den Lightning Kabel sein.

Mir sind in der Lebenszeit meines iPhone SE (3 Jahre) schon vier Lightning-Kabel kaputt gegangen (vor allem der Original-Schrott von Apple direkt). Das Problem hab ich bei USB-C bisher nicht. Die Buchse wirkt auch deutlich stabiler.
 
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USB-C als Standard wäre zwar ein sehr guter Schritt, aber einen Stecker wie Lightning würde ich noch bevorzugen. Die lassen sich besser einstecken, weil die Kontakte außen liegen und die Stecker und Buchsen ganz leicht abgeflacht sind. Der Stecker "rutscht" quasi in die Buchse, während man bei USB-C die Buchse sehr exakt treffen muss.
Aber grundsätzlich ist EIN Standard absolut überfällig. Dann aber auch einer mit Zukunft. Abgesehen von der Steckerform sind auch mögliche Übertragungsstandards nicht zu vernachlässigen. Dass manche nagelneuen Smartphones intern noch auf USB 2.0 setzen ist ein schlechter Witz. Gerade angesichts steigender Speicherkapazitäten mit teilweise 512 GB und mehr.
 
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Floxxwhite schrieb:
lt. Statista 6,5 Mrd. USD. Mit den Wearables in Q3 19, In Q3 14 (da gabs noch keine Watch, Airpods und Lautsprecher) 1,3 MRd. USD.
Setzt man mal ne steigerung von 6 % p.a. an (höherer Umsatz, Inflationsaufschlag, etc.). Bist du bei etwa 1,73 Mrd. USD.

Auffällig in der Statistik ist, dass es vor der watch etc. kaum Quartalsschwankungen gab (da kein aktiver Produktlaunch erfolgte). Daher sind 1,6 - 1,8 Mrd. für jedes Quartal drin. Also etwa 6,4 - 7,2 Mrd. USD im Jahr.

In Relation nur zu den ca. 200 Mio verkauften Iphones pro Jahr (ganz grob), sind das also ca. 50 EUR Zubehör pro Gerät. Allein an Kabel etc. Wobei man da noch die Pads und Macs mit rechnen müsste.

https://de.statista.com/statistik/d.../quartalsumsatz-von-apple-nach-produktgruppe/

In der Gruppe liegt sämtliches Zubehör und damit auch jedes iPhone Case und Smartcover oder Smart Keyboard für ein iPad.


Zum Thema: Es ging schon damals um die Vermeidung von Elektroschrott und in der Hinsicht war Apple bei den Ladegeräten immer vorbildlich!
Ich kann afaik auch heute noch ein iPhone 11 Pro mit einem Ladegerät von einem alten iPod laden, da die Ladegeräte (nach der Anfangsphase mit Firewire) auf USB A-Ausgänge setzten und ich einfach ein entsprechendes Kabel wähle.
Die Konkurrenz hat ewig Ladegerät mit festen Kabeln verwendet, an denen dann ein MicroUSB-Stecker war oder sogar was noch ekligeres.
Wenn ich unterwegs bin und nicht mehrere Dinge gleichzeitig laden will kann ich problemlos ein altes 12 Watt iPad-Ladegerät mitnehmen und dann eben zusätzlich jeweils ein USB A -> Lightning-Kabel, ein USB A -> Apple Watch Charger-Kabel und ein USB A -> USB C-Kabel und kann damit iPhone, Apple Watch, Nintendo Switch und Oculus Quest laden.
 
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autoshot schrieb:
Ist das jetzt nur auf das Laden von Smartphones bezogen oder auf technische Geräte im Allgemeinen (USB-C Adapter o.Ä.)? Weil das ist mMn das viel größere Problem. Wie oft haben wir im Meeting schon 10min verloren, weil jemand seinen Laptop mit USB-C mangels Adapter nicht am Beamer anschließen konnte...
Beides ist häufig der Fall.
Der Fall, den du beschreibst, der zeigt es ja auch ganz schön.
Kabel, welche sowohl Ladungs- als auch Übertragungskabel und in dem Fall, bei einheitlichen Anschlüssen auch noch für andere Geräte genutzt werden könnten(z.B. als Verbindung zum Beamer), dass würde doch die Suche und das Lösen des Problems deutlich vereinfachen.
Natürlich muss dann auch der Anschluss am Beamer passen und auch hier müssten Regularien in Kraft treten.
Die Vereinheitlichung muss aber irgendwo anfangen.
Nur auf andere Gewerke zu verweisen löst das Problem nicht.

Daher ärgert mich das Widerspenstige bei Apple hier.
Wir könnten uns doch auf USB-C/Thunderbolt als In/Out einigen, übergreifend auf alle Devices und schon wäre es ein Kabel zur Verbindung von allen Geräten.
 
Ist schon gut, daß die EU mehr und mehr durchplant und vorschreibt. Der Umwelt zuliebe, der Gleichheit zuliebe, der Gerechtigkeit zuliebe, des guten Gefühls zuliebe. Eigentlich ist Planwirtschaft doch was gutes.
 
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Apple halt <augenroll>
Es gibt genug Gründe, dieser Firma weitläufig aus dem Weg zu gehen.
Sie beweisen es immer und immer wieder.
 
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Der letzte Drecksladen dieses Apfelding... aber so waren die schon immer. Wäre echt toll, wenn die EU denen so richtig die Daumenschrauben anlegt.
 
Zero_Point schrieb:
Ich habe bislang noch kein Mobilgerät mit Mini-USB gesehen. Magst du eins nennen? Meine haben alle ausnahmslos Micro-USB oder wenn neuer USB-C.
Wurde vor Micro-usb genutzt. Kameras, Mobiltelefone, PDAs,...
 
Letzten Endes kanns der EU Kommission wurscht sein, denn wenn der Standard verbindlich wird, muss Apple sich fügen oder verliert den EU Markt. Wer da wohl klein bei geben wird....
 
Ich glaube hier wurde schon ein Großteil von dem gesagt, was an Apples Standpunkt doof ist.

Mich würde aber interessieren, wie viel Apple an dem Apple-proprietären Zubehör tatsächlich verdient?
Sowohl direkt über den Verkauf von "first party" Zubehör aber auch indirekt über Lizenzen für "third party" Zubehör.
 
wie emotional hier teilweise über Apple gehatet wird... amüsant wie hier irgendwelche Komplexe offenbart werden.
Die Frage ist doch wie sehr Apple das eigene Leben tangiert wenn ich die Produkte nicht möchte? Gar nicht. Also entspannt euch! Konkurrenz belebt das Geschäft. Seit 2007 profitieren doch alle von den gegenseitigen Innovationen.
 
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