News SolidRuns CoMe6-Board: LPCAMM2-9600 trifft AMD Ryzen AI P100 auf winziger Platine

SaschaHa schrieb:
Mini-ITX-Boards mit SOCAMM2 wären interessant :love:
Wieso man 17x17cm Boards?
Die Dinger sind 8cm lang. Die Boards auf den Fotos da sehen nach 10x10cm aus...
Oder benötigst du zwingend noch PCI-E Slots?
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MGFirewater schrieb:
sieht i.m.Augen für den consumer markt zu teuer aus.
Der Consumer Markt kriegt nicht mal ne Preisliste zu Gesicht!
Deine einzige chance an so ein Ding zu kommen ist eine alte Maschine zu kaufen.
Oder ein defektes Steuerpanel so einer Maschine.
Wär natürlich schon geil wenns die Embedded Mainboards massenweise gebraucht günstig zu kaufen gäbe in ein par Jahren..... Aber AFAIK leider nein.
 
Haldi schrieb:
Oder benötigst du zwingend noch PCI-E Slots?
Jup. Du nicht? ;)

Strix Halo ist eine feine Sache, aber Modularität eben auch. Auf eine leistungsstarke dedizierte Grafikkarte würde ich ungern verzichten wollen, alleine schon wegen des Basteldrangs.
 
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Wie soll bei AMD LPCAMM2-9600 funktionieren, wenn auch die embedded-APUs laut Specs nur 7500, 8000 oder maximal 8533MT/s unterstützen?
 
@Haldi
Nö, wieso denn? Nur weil die Grafikkarte länger ist, muss das Mainboard doch nicht auch größer sein. Bei durchdachten Mini-ITX-Gehäusen wird das vom Mainboard eingesparte Volumen für andere Dinge genutzt, wie beispielsweise das Netzteil. So auch bei meinem DAN C4. Gut in diesem Bild zu sehen.
 
peru3232 schrieb:
Das flachte ja erst vor etwa einem Jahrzehnt stark ab und verlor somit an Zugkraft.
Die DRAM-Zelle skaliert praktisch nicht mehr. Damit entfällt der Grund warum DRAM über Jahrzehnte hinweg immer billiger wurde.

Der gesocklete DRAM vereinfachte das Konfigurieren der PCs, und macht es erst möglich Mainboards und Speicher getrennt zu verkaufen.

Die Möglichkeit des nachträglichen Aufrüstens war ein Nebeneffekt. IMO wurde dies erst ab Anfang der 2000er Jahre sinnvoll.
SaschaHa schrieb:
Jup. Du nicht? ;)

Strix Halo ist eine feine Sache, aber Modularität eben auch. Auf eine leistungsstarke dedizierte Grafikkarte würde ich ungern verzichten wollen, alleine schon wegen des Basteldrangs.
Wenn du so oder so eine Grafikkarte einstecken willst ist Strix Halo rausgeschmissenes Geld.

Außerdem hat Strix Halo nur 16 Lanes PCIe Gen 4.
 
@ETI1120
Das weiß ich. Strix Halo macht in dem Szenario Sinn, wo man eben keine dGPU benötigt und dementsprechend Mini-ITX "overkill" wäre, daher stelle ich ja genau diese Szenarien gegenüber. Strix Halo (ohne dGPU) gegenüber Mini-ITX (mit dGPU). Ich habe mir ja lediglich SOCAMM2 für Mini-ITX gewünscht, woraufhin offenbar der gesamte Formfaktor Mini-ITX infrage gestellt wurde. In diesem Kontext ist mein Kommentar zu verstehen ;)
 
SaschaHa schrieb:
@ETI1120
Das weiß ich. Strix Halo macht in dem Szenario Sinn, wo man eben keine dGPU benötigt und dementsprechend Mini-ITX "overkill" wäre, daher stelle ich ja genau diese Szenarien gegenüber. Strix Halo (ohne dGPU) gegenüber Mini-ITX (mit dGPU).
Ok, ich habe Dich falsch verstanden.

Die Frage ist dann, wenn man eine Grafikkarte haben will, warum muss es Mini-ITX sein? Wenn schon Grafikkarte dann plant man IMO doch mit vernünftig Platz, dass man genügend Optionen hat.
SaschaHa schrieb:
Ich habe mir ja lediglich SOCAMM2 für Mini-ITX gewünscht, woraufhin offenbar der gesamte Formfaktor Mini-ITX infrage gestellt wurde. In diesem Kontext ist mein Kommentar zu verstehen ;)
Was willst Du eine Desktop Plattform oder eine Notebook-Plattform? Aktuelle Desktop-Prozessoren können kein LPDDR SDRAM nutzen und die Plattformen sind auf DDR5 SDRAM ausgelegt. Also bringt Dir SOCAMM2 nichts.

SOCAMM2 wäre etwas für eine Kombination mit einem Notebook-Prozessor, die sind grundsätzlich verlötet. Es gibt ein paar Mini-ITX-Boards mit Notebook-Prozessoren. Hier wäre SOCAMM2 oder LPCAMM2 eine Option. Allerdings muss man bei Notebookprozessoren muss man darauf achten wieviele PCIe Lanes überhaupt zur Verfügung stehen. Und wie dann der PCIe-Steckplatz angebunden ist.

Aus diesem Grund finde ich z. B. Gorgon Point in AM5 sehr grenzwertig.
 
ETI1120 schrieb:
Die Frage ist dann, wenn man eine Grafikkarte haben will, warum muss es Mini-ITX sein? Wenn schon Grafikkarte dann plant man IMO doch mit vernünftig Platz, dass man genügend Optionen hat.
Nicht jeder will einen riesigen Klotz neben oder auf seinem Schreibtisch stehen haben, manche wollen einfach eine hohe Performance-Dichte, und dafür ist Mini-ITX optimal. In meinem Case steckt eine 3,3-Slot-GPU, Platz ist dort sogar für Karten bis 3,9-Slots. Das Case hat ein Volumen von 14,7 Litern, das ist weniger als ein Drittel von normalen Midi-Towern. Auch eine 280mm-AiO steckt mit drin und sorgt für einen leisen und kühlen Betrieb.

Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, warum jetzt auf einmal der gesamte Formfaktor infrage gestellt wird, der sich seit vielen Jahren bewährt hat und sich einer großen und steigenden Beliebtheit erfreut. Glaubst du denn, dass die Leute den aus reiner Willkür kaufen? Ich persönlich habe mich sehr bewusst dafür entschieden und freue mich täglich darüber. Für meine Bedürfnisse ist Mini-ITX genau das Richtige.

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ETI1120 schrieb:
Aktuelle Desktop-Prozessoren können kein LPDDR SDRAM nutzen und die Plattformen sind auf DDR5 SDRAM ausgelegt. Also bringt Dir SOCAMM2 nichts.
Das gilt es ja zu ändern. Erst durch diese neuen Standards ist die modulare Verwendung von LPDDR-RAM in Desktop-Systemen ja überhaupt erst möglich geworden. Wenn man diese Standards mit all ihren Vorteilen etablieren möchte, wird man kaum drumherum kommen, bei zukünftigen CPU-Generationen auch eine entsprechende Unterstützung dafür zu gewährleisten. Alles andere wäre aus meiner Sicht sehr schade!
 
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ETI1120 schrieb:
Die DRAM-Zelle skaliert praktisch nicht mehr. Damit entfällt der Grund warum DRAM über Jahrzehnte hinweg immer billiger wurde.

Der gesocklete DRAM vereinfachte das Konfigurieren der PCs, und macht es erst möglich Mainboards und Speicher getrennt zu verkaufen.

Die Möglichkeit des nachträglichen Aufrüstens war ein Nebeneffekt. IMO wurde dies erst ab Anfang der 2000er Jahre sinnvoll.
ja klar, das schreibe ich ja - aber durch die jetzige Situation, tritt der gleiche Effekt wieder ein. Also die Möglichkeit, dass in 3,4 Jahren der Preis auf "normales" Niveau sinken kann oder tiefer und damit geviertelt

Also mein erster PC (nach C64 und Amiga) hatte 8MB EDO-RAM den ich kurz später mit zusätzlichem 8MB und als Krönung noch 2x32 dazusteckte für unglaubliche 80MB RAM - dass war etwa Mitte der 90iger. Es waren also dazumal schon 4 RAM Riegel üblich und gerne genutzt - allerdings afaik begann es bereits in den 80igern - ein Spetzi hatte einen alten 286er und der wurde auch aufgerüstet - um noch etwas gegen meinen Amiga anstinken zu können :D also zumindest theoretisch, das war ja nicht wirklich Konkurrenz ;-)
 
SaschaHa schrieb:
Ich kann ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, warum jetzt auf einmal der gesamte Formfaktor infrage gestellt wird, der sich seit vielen Jahren bewährt hat und sich einer großen und steigenden Beliebtheit erfreut.
Ich stelle nicht den Formfaktor in Frage. Ich habe gefragt, warum es Mini-ITX sein muss wenn man so oder so eine große Grafikkarte einbauen will.

SaschaHa schrieb:
Das gilt es ja zu ändern. Erst durch diese neuen Standards ist die modulare Verwendung von LPDDR-RAM in Desktop-Systemen ja überhaupt erst möglich geworden. Wenn man diese Standards mit all ihren Vorteilen etablieren möchte, wird man kaum drumherum kommen, bei zukünftigen CPU-Generationen auch eine entsprechende Unterstützung dafür zu gewährleisten. Alles andere wäre aus meiner Sicht sehr schade.
Es hat gründe warum LPDDR SDRAM in der Regel verlötet wird. LPDDR SDRAM so mit der Annahme designed, dass er möglichst nah am Prozessor sitzt. Idealerweise sitzt LPDDR SDRAM im Package des Prozessors. Direkt direkt neben oder auf dem Prozessor.

Der niedrige Verbrauch der Macs liegt auch dran, dass der Hauptspeicher im Package sitzt.

Die extrem schleppende Einführung von LPCAMM2 und die verschobene Einführung von SOCAMM zeigen, dass LPDDR auf Module so packen, nicht trivial ist.

Außerdem hat LPDDR SDRAM eine schlechtere Latenz als DDR SDRAM.

peru3232 schrieb:
ja klar, das schreibe ich ja
Nein. DRAM auf Modulen hat nichts mit dem Preisverfall von DRAM zu tun. Und der Nutzen für Kunden ist heute auch sehr theoretisch.

Ich hätte nur bei meinem ersten PC den Speicher aufrüsten müssen, habe ihn aber ohnehin ausgemustert, weil ich einen GHz Athlon haben wollte. Alle folgenden PCs habe ich mit ausreichend Speicher gekauft. Der Grund die folgenden PCs abzugeben war nie, einen neuen PC zu brauchen, weil die Leistung knapp wird. Ich bin nie in die Situation gekommen über das Aufrüsten des Speichers nachzudenken. Allerdings konnte ich mit den alten Speicher auch nie für den neuen PC verwenden, da er inkompatibel war.

peru3232 schrieb:
- aber durch die jetzige Situation, tritt der gleiche Effekt wieder ein. Also die Möglichkeit, dass in 3,4 Jahren der Preis auf "normales" Niveau sinken kann oder tiefer und damit geviertelt
Es ist doch ganz einfach. Die PC-Anwender außerhalb der Computer-Base-Blase kaufen keine PCs, wenn diese zu teuer sind. Deshalb wird der PC-Absatz einbrechen. Was den Preisanstieg dämpfen wird.

Der Grund, warum es Speicher auf Modulen gibt und PC OEMs LPCAMM2 zur JEDEC gebracht haben, ist, dass nachrüstbare DRAM-Module die Konfiguration der PCs vereinfachen, für die OEMs, für die Großkunden.

peru3232 schrieb:
Also mein erster PC (nach C64 und Amiga) hatte 8MB EDO-RAM den ich kurz später mit zusätzlichem 8MB und als Krönung noch 2x32 dazusteckte für unglaubliche 80MB RAM - dass war etwa Mitte der 90iger.
In dieser Phase sind die Anforderungen der Anwendungen dank Windows auch explodiert.
Ein Studienkollege hat sich ein PC gekauft, weil Studenten einen PC haben. Den PC aber nie verwendet. Als er ihn endlich 3 Jahre später gebraucht hat, war die Krücke, die er sich aufschwatzen ließ, viel zu langsam, ...

Als Windows 95/98 durch, war kamen speicherhungrige Java-Applikationen, ...

Ich bin erst 1997 auf den PC gegangen. Wie viel DRAM ich hatte weiß ich nicht mehr. Aber es gab da eine Java-Anwendung der ging der Speicher aus und ich konnte ihr zusehen, wie die die Boxen gezeichnet hat. Auf einem anderen Rechner mit ähnlichem Prozessor aber mehr Speicher war alles OK.

2001 habe ich meinen ersten PC weitergeben (mit dem dringenden Rat zusätzlichen Speicher zu besorgen) und mir einen Athlon geholt.

Die Spiele, die ich spiele fordern die GPU nicht sonderlich. Deshalb habe ich meine PCs im Schnitt ca. 6 Jahre. Meine aktuelle Kiste habe ich 6 Jahre.
 
ETI1120 schrieb:
Ich stelle nicht den Formfaktor in Frage. Ich habe gefragt, warum es Mini-ITX sein muss wenn man so oder so eine große Grafikkarte einbauen will.
Von "groß" war zuvor nicht die Rede, du hattest es allgemein formuliert:
ETI1120 schrieb:
Die Frage ist dann, wenn man eine Grafikkarte haben will, warum muss es Mini-ITX sein?

Sofern es dir nur um die Größe der Grafikkarte ging, kann ich die Einwände nachvollziehen.

Hier dann nochmal meine vorangegangene Erklärung, warum Mini-ITX auch bei großen Grafikkarten (für mich und viele andere) Sinn macht, sofern du diesen Kommentar übersehen hattest:
SaschaHa schrieb:
Bei durchdachten Mini-ITX-Gehäusen wird das vom Mainboard eingesparte Volumen für andere Dinge genutzt, wie beispielsweise das Netzteil. So auch bei meinem DAN C4. Gut in diesem Bild zu sehen.
Ich denke, zusammen mit meinem ausführlichen Kommentar sollten die Fragen diesbezüglich beantwortet sein. Für mich bleibt Mini-ITX immer noch der Formfaktor meiner Wahl, auch bei großen GPUs ;)

ETI1120 schrieb:
Es hat gründe warum LPDDR SDRAM in der Regel verlötet wird.
Schon, nur liegt der Vorteil von (SO)CAMM(2) ja nicht nur in der Verwendung von LPDDR RAM, sondern vor allem im Formfaktor. Bei klassischen Steck-Modulen ist die Signalintegrität deutlich schlechter, da unter anderem die (verhältnismäßig langen) Enden der Sockel-Pins, die die Kontaktpunkte der Module berühren, ungewollt als Antennen fungieren, was bei höheren Taktraten zum Problem wird. Dieses Problem ist bei CAMM deutlich geringer bzw. spielt dort kaum eine Rolle. Direkt auf dem Board verlöteter oder im Package vorhandener LPDDR RAM ist natürlich nochmal besser, aber CAMM kann schon so einige Vorteile ausspielen.

ETI1120 schrieb:
Die extrem schleppende Einführung von LPCAMM2 und die verschobene Einführung von SOCAMM zeigen, dass LPDDR auf Module so packen, nicht trivial ist.
Trivial nicht, aber schlussfolgern würde ich das nicht aus der schleppenden Einführung. Hier spielen ja zwei Faktoren eine Rolle: Der Speichertyp und der Formfaktor. Die Einführung eines neuen Formfaktors neben einem seit Jahren (DDR5) bis Jahrzehnten (DIMMs, also vertikal gesteckte Module) etablierten und bewährten Standard ist fast immer schleppend, zumal die Vorteile sich auch erst mit der Zeit ausgeprägt haben. Letztendlich ist ein solcher Schritt ja auch mit Risiken verbunden, daher werden die Hersteller da auch recht behutsam vorgehen.

ETI1120 schrieb:
Außerdem hat LPDDR SDRAM eine schlechtere Latenz als DDR SDRAM.
Das mag sein, wird wahrscheinlich aber einer der Kompromisse sein, die man für das "LP" (Low-Power) im Namen eingehen musste. Ob die aber nun auf die Technologie oder die Spezifikation zurückzuführen ist, sei mal dahingestellt. Letztendlich werden die CAMM-Module selbst zeigen, wozu sie imstande sind. Ich halte sie jedenfalls für äußerst vielversprechend. Und ich bleibe dabei: Mini-ITX-Boards mit SOCAMM2 wären interessant :love:
 
Zuletzt bearbeitet:
SaschaHa schrieb:
Schon, nur liegt der Vorteil von (SO)CAMM(2) ja nicht nur in der Verwendung von LPDDR RAM, sondern vor allem im Formfaktor.
Dieser Formfaktor ist nur dadurch möglich, dass die Dies im Package gestapelt werden.
Bei LPDDR waren es bisher 8 Dies. SKHynix hat scheinbar vor mit LPDDR6 16 Dies zu stappeln.

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https://news.mynavi.jp/techplus/photo/article/20260305-4187325/images/005l.jpg

Witzigerweise erreicht Micron dieselbe Kapazität (32 GByte) bei LPDDR5X mit 8 Dies.
SaschaHa schrieb:
Bei klassischen Steck-Modulen ist die Signalintegrität deutlich schlechter,
Es spielt da viel rein, ... auch leere Steckplätze.

Verlötet hat trotzdem noch Mal erheblich bessere elektrische Eigenschaften. Und man ist beim Board Design nicht an die Form der Module gebunden.

Auf der anderen Seite sind die Schrauben, die die hohe Anpresskraft und damit den guten Kontakt ermöglichen auch eine Unbequemlichkeit. Diese schreckt einige ab. Die JEDEC hat sogar angedeutet, dass sie eine Umsetzung ohne Schrauben prüfen, ...

SaschaHa schrieb:
Trivial nicht, aber schlussfolgern würde ich das nicht aus der schleppenden Einführung. Hier spielen ja zwei Faktoren eine Rolle: Der Speichertyp und der Formfaktor. Die Einführung eines neuen Formfaktors neben einem seit Jahren (DDR5) bis Jahrzehnten (DIMMs, also vertikal gesteckte Module) etablierten und bewährten Standard ist fast immer schleppend, zumal die Vorteile sich auch erst mit der Zeit ausgeprägt haben.
LPCAMM2 kombiniert den fürs Notebook prädestinierten Speicher und austauschbare Module. Da hätte ich eine erhebliche schnellere Verbreitung erwartet. Vor allem hat es mich umgehauen, dass nach dem ersten Notebook, das ja relativ flott gekommen ist eine lange Flaute eingesetzt hat.

Die Problematik sieht man auch an Strix Halo. Lt. Framework wäre mit LPCAMM2 nur die halbe Frequenz möglich gewesen. Das wird wohl nicht am zusätzlichen Kontaktwiderstand liegen, sondern an der vorgeschrieben Anordnung der Dies bei Strix Halo die mit LPCAMM2 nicht umsetzbar ist. D.h. AMD musste Package und Anordnung der LPDDR Packages eng abstimmen um auch mit 256 bit 8000 Mbps zu erreichen.

SaschaHa schrieb:
Das mag sein, wird wahrscheinlich aber einer der Kompromisse sein, die man für das "LP" (Low-Power) im Namen eingehen musste. Ob die aber nun auf die Technologie oder die Spezifikation zurückzuführen ist, sei mal dahingestellt.
Es geht nicht um LP im Namen. LPDDR SDRAM ist ein Speichertyp der für Anwendungen Entwickelt wurde die entweder Effizient sein müssen oder nur wenig Power benötigen dürfen. Und das zieht nun Mal Designentscheidungen nach sich, die LPDDR SDRAM anders als DDR SDRAM machen.

SaschaHa schrieb:
Letztendlich werden die CAMM-Module selbst zeigen, wozu sie imstande sind. Ich halte sie jedenfalls für äußerst vielversprechend.
CAMM2 mit DDR SDRAM wird es extrem schwer haben. Einen zweiten Standard für Module zu haben, der keine deutlichen Vorteile bietet, bringt nur höhere Kosten. Den Einstieg über höhere Frequenzen könnte CUDIMM verhageln.

SaschaHa schrieb:
Und ich bleibe dabei: Mini-ITX-Boards mit SOCAMM2 wären interessant :love:
Interessant ist vieles.

Was ich nicht einschätzen kann, ist, ob es bei der Aufteilung LPCAMM2 für Notebooks und SOCAMM für Server bleibt.
 
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