Sondierungs- und Koalitionsgespräche Wahl 2021

Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Sinnhaftigkeit ist eine philosophische Frage und Menschen sowieso emotional geprägt. Worauf also hinaus?
 
Idon schrieb:
Worauf also hinaus?
Dass solche "Beurteilungen", Ad Hominem Argumente, einem der Sinnhaftigkeit(im Sinne von Sinn ergeben) der Sache (Forderungen der Aktivistin nach einer gewissen Argumentation aufbauend auf Annahmen und Logik) dienenden Diskurs nicht dienlich sind.
Dass man sich also dreimal überlegen sollte, ob man solche "Argumente" in die Findung eines politischen Kurses einbeziehen sollte.
Dass man nicht auf sowas reinfallen sollte, wenn man an einer sachlichen Betrachtung eines politischen Kurses interessiert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Idon
Der Artikel ist gar nicht mal so schlecht, weist er doch deutlich auf die Komplexität hin, zeigt aber auch keine Alternativen auf, bzw. macht eigene Vorschläge oder verweist auf Quellen, in denen bereits viele Ideen (ohne Bewertung) vorliegen.

Was im Hinblick auf "jetzt wird´s teuer" gerne vergessen wird: Wenn es tatsächlich so kommt, dann weil die Umwelt- und Klimabelastungen der vergangenen Jahrzehnte jetzt bei uns den Kredit zurückfordern, den wir uns mit unserer Lebensweise mal einfach so gegönnt haben.

Wenn man aber schon auf einen Artikel verlinkt, sollte man sich nicht nur das herauspicken, was gerade die eigene Meinung und Haltung verstärkt.

Passend finde ich bspw. auch den Abschluss:

Doch da müssen wir durch, alle miteinander – egal, ob nun Herr Laschet im Kanzleramt sitzt oder Frau Baerbock oder Herr Scholz oder doch noch Herr Schäuble. Der Gestaltungsspielraum der Politik wird kleiner, und wir werden die gesamte Innovationskraft unserer Gesellschaft brauchen, um die größte Herausforderung unserer Zeit zu meistern. "Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Transformation unserer ganzen Lebens- und Wirtschaftsweise", hat Frau Merkel gestern gesagt. Lesen Sie den Satz ruhig noch einmal, seine Bedeutung lässt sich gar nicht überschätzen. Aber wer einmal im Zeitraffer gesehen hat, wie sich unser Planet seit 1984 verändert hat, der kann eigentlich gar nicht anders, als entschlossen mitzumachen. Also packen wir's an!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedot, Mustis und KitKat::new()
Man sollte das Verteuern tatsächlich als Kreditrückzahlung der letzten Jahrzehnte sehen. Das "wir" dafür zahlen müssen ist kacke, aber nicht mehr zu ändern. Exakt das selbe ist mit der Rente passiert. "Wir" zahlen die Zeche für die Urgroßeltern, Großeltern, Eltern. Die Umweltverschmutzung war bis dato eben nie eingepreist, Waren und Dienstleistungen sind günstiger verkauft worden als sie kosten verursacht haben, schlicht weil ein Aspekt der Kosten ignoriert wurde. Fliegen wäre nie so billig gewesen, hätte man die tatsächlichen Kosten inklusive Umweltbelastung von Anfang entsprechend korrekt kalkuliert.

Oder kurz gesagt, es wird deutlich teurer, weil man früher unter Kosten verkauft hat....
 
Thane schrieb:
Bei dir ist wohl auch alles rechts, was rechts vom Spiegel steht oder kritisch über linksgrün berichtet.
Nein, aber es gibt Auffälligkeiten und die sind meist nicht zufällig!


Thane schrieb:
Ich werde eine Partei wählen, die nicht auf solche Ideen kommt wie die Grünen.
Man kann aber trotzdem fair beurteilen!
Man muss kein Anhänger der Grünen sein, ich bin es auch nicht grundsätzlich, aber wenn man Politik in einem Kernbereich macht der grundsätzlich anerkannt ist, kann man nicht entsprechende Maßnahmen als Verbotspolitik abqualifizieren.

Die Parteien haben jeweils ihre Kernkompetenz, bei SPD und Union verschwimmt das eher, bei Grünen, Linke und AfD tritt das stärker hervor und die FDP tut fast alles für ihre wohlhabende Klientel.
Insofern man deren Kernkompetenzen nicht komplett leugnet, muss man auch akzeptieren, dass sie ihre Arbeit machen können. Sogar der AfD gestehe ich das zu, auch wenn es mir schwer fällt.
Umso simpler ist es bei den Grünen, da die Probleme nun mal da sind, und sie bekommen den größten Vertrauensvorschuss sie zu lösen. Es war auch kein Zufall, dass die Grünen sich in etwa der Zeit etablieren konnten, als Flüsse nur noch lebensgefährliche Kloaken, die Luft z.T. zum Schneiden war, Pestizide der Weisheit letzter Schluss war und das eine oder andere AKW in die Luft geflogen ist.
Seit dem ist viel passiert. Die anderen haben es auch schnell kapiert, aber die Anstöße musste eben erst Mal kommen und nun sind sie Teil des politischen Establishments.
 
Zuletzt bearbeitet:
@mo schrieb:
und die FDP tut fast alles für ihre wohlhabende Klientel.
1619189751085.png


"Die Linke tut fast alles gegen die wohlhabenden Bürger" trifft es wohl eher.
 
Die tabelle ist toll. Die fdp will also slle entlasten. Wo das geld dafür herkommen soll hat sie usch dargelegt?
 
Mustis schrieb:
Die tabelle ist toll. Die fdp will also slle entlasten. Wo das geld dafür herkommen soll hat sie usch dargelegt?
Nur weil man mit etwas um die Gunst der Wähler kämpft heißt das auch noch lange nicht, dass man sich später daran erinnern, geschweige denn halten, muss. Hat die CDU ja auch bewiesen. So hat sie auch mal mit Steuersenkungen geworben. Da wurde dann nur nie etwas draus.
Was kam war die Erhöhung der Mehrwertsteuer.

Naja, mittlerweile ist zumindest der Soli für manche weg.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: seven21075 und henpara
Bei der Grafik fehlt der Ist-Zustand, um sie beurteilen zu können.
 
Vigilant schrieb:
Sieht jemand den "Fehler" bei der FDP?
Für welche Leute macht die FDP denn Politik?

Entlastung hoher Einkommen, gegenfinanziert mit Leistungskürzungen der öffentlichen Hand.

Ich kann keinen "Fehler" der FDP erkennen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vigilant
Richtig! Mal abseits der "juristischen" Gleichbehandlung aller Steuerzahler/innen hinsichtlich Entlastungen, zementiert das Gezeigte nur die aktuelle "Ungleichheit".

Der Effekt ist für die unteren Einkommensgruppen zu gering, für die hohen "unnötig".
 
Ja, also lieber Faulenzern in HartzIV mehr Geld in den Hintern blasen, das man den Leuten wegnimmt, die wirklich viel Arbeiten und/oder Verantwortung tragen.

Läuft. ;)


Es geht mir hier explizit nicht um Aufstocker in HartzIV oder Leute, die aufgrund von echten und anerkannten Behinderungen Leistungen beziehen, sondern um den nicht unerheblichen Anteil der Nicht-Woller in oder außerhalb von HartzIV-Dynastien.



Rein strategisch wird es aber wohl eine CDU-Wahl statt der FDP.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Thane, e-ding und foo_1337
Das hier finde ich ganz Interessant, weil es ein paar grundlegende Probleme beschreibt:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...olumne-a-8a3bb09c-f394-4bcc-be2f-61fd5aee72de

@Idon
Sag mal, Du hast nicht zufällig ein paar valide Statistiken und Studien parat, die Auskunft darüber geben, dass die von Dir beschriebenen Personen einen signifikanten Anteil an der Gesamtbevölkerung haben, so dass deren Verhalten sich ebenso signifikant auswirken und die ebenso darüber Auskunft geben, dass dort überwiegend Eigenverschulden für die individuelle Situation die Ursache ist?
 
Idon schrieb:
Ja, also lieber Faulenzern in HartzIV(...)
Auf der anderen Seite sitzen/liegen Leute, die dank eines zweistelligen Millionenerbes allein durch die Kapitaleinkünfte immer vermögender werden ohne je einen Finger dafür rühren zu müssen.

Muss man beides nicht mögen/verstehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: henpara
@Binalog

Hey, ich bin voll bei dir: Das muss deutlich besteuert werden! Darum geht es den Linken aber nicht (nur), sondern vor allem auch um normale jährliche Arbeitseinkommen.

@Vigilant

Das sind Daten, die absichtlich nicht nur die Jobcenter und Verbandskommunen erhoben werden.

Ich habe auch nie geschrieben, dass es hier um signifikante Teile geht.


Für einen Einblick, was ich ankreide, kann man echt mal sowas wie "Hartz aber herzlich" etc. gucken. Und nein, meine Informationen habe ich nicht aus der Serie.
 
foo_1337 schrieb:
"Die Linke tut fast alles gegen die wohlhabenden Bürger" trifft es wohl eher.
Ich habe nichts gegenteiliges behauptet.
Ergänzung ()

Idon schrieb:
Es geht mir hier explizit nicht um Aufstocker in HartzIV oder Leute, die aufgrund von echten und anerkannten Behinderungen Leistungen beziehen, sondern um den nicht unerheblichen Anteil der Nicht-Woller in oder außerhalb von HartzIV-Dynastien.
Dann benenne sie doch auch, anstatt meist pauschal über ALG ll Bezieher herzuziehen, das erspart dir solche wachsweichen Erklärungen.
BTW, nach deiner o.g. Definition, sind (kleine) Kinder eine anerkannte Behinderung, die meist alleinerziehende Frauen am Gelderwerb hindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch okay so, immerhin ist es aus ökologischer Sicht höchst verwerflich noch mehr Lebewesen auf diesen Planeten zu bringen, die diesem massiven Schaden zufügen.
 
Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben