News Soundcore Liberty 5 Pro (Max): In-Ear-Kopfhörer machen leise mit AI-Chip Made in Germany

Ich benutze derzeit den Vorgänger bzw. die Liberty 4 Pro. Soweit sind die völlig in Ordnung. Das ANC ist für den Preis gut, der Klang ebenfalls und Probleme habe ich mit denen noch nie gehabt. Das Case der 4 Pro hat ebenfalls ein Display, welches ich absolut nie benutze. Und ehrlicherweise sehe ich bei dem Nachfolger hier keine wirklichen Verbesserungen.

Im Netz sind bereits erste Tests und die zeigen, dass das ANC zwar besser geworden ist, aber nicht signifikant. Beim Klang soll sich ebenfalls nicht wirklich was getan haben, außer dass sie noch bassbetonter sein sollen. Ist das nun den Aufpreis wert? Da ich keine KI-Features oder ein noch größeres Display brauche ist es das für mich nicht. Zudem bekommt man für knappe 190€ die Airpods Pro 3 und die sind beim ANC noch mal sehr viel besser.

Mir scheint es eher so, als wenn Soundcore mit KI/AI den Preis nach oben schrauben möchte und daher schon den Nachfolger gebracht hat. Denn zwischen den Soundcore Liberty 3 Pro und 4 Pro verging bedeutent mehr Zeit.
 
Für den Preis wird es schwer, Anker hat immer mit Preisleistung gepunktet aber hier will man ins Premiumsegment und da reicht es nicht einfach nur ein Display aufs Case zu packen.

iPhone Nutzer kaufen wegen der exklusiven Funktionen ihre AirPods und die Samsung Nutzer die GalaxyBuds. Andere greifen dann noch zu Sony aber dann ist ein Großteil des Marktes abgedeckt. Das was dann noch übrig bleibt ist so hart umkämpft, das da locker 40 Hersteller sich gegenseitig das Leben schwer machen. Anker konnte aber in dem Markt immer punkten und wachsen, trotzdem können sie keine exklusiven Funktionen anbieten, da wird es schwer gegen Apple, Samsung und Sony.
 
Holzfällerhemd schrieb:
Was habt ihr immer mit Ökosystem, es sind Kopfhörer. Die werden per Bluetooth verbunden, nutzen idealerweise einen ordentlichen Codec z.B. LDAC der quasi lossless ist (sowas gibt es in deinem Ökosystem gar nicht) und die Sache ist erledigt, für weiteres kann man sich dann die App des Herstellers installieren, oder es bleiben lassen. Meist lohnt es sich aber und kostet ja nix.

Also Ökosystem ist aus meiner Sicht absolut kein Grund sich für oder gegen einen Kopfhörer zu entscheiden. Die haben völlig unabhängig davon zu funktionieren egal ob ich die jetzt mit nem Smartphone, PC oder Fernseher verbinden möchte.
 
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BAR86 schrieb:
Also wenn man die Settings für ANC und Co am Case ändern kann wär das vielleicht tatsächlich schon mal was.
Wieso? Ich habe das Case nur zur Entnahme in der Hand.

Ansonsten lassen sich die 3 Modi (Normal, Ambient, ANC) am bud durchschalten. Und die zig verschiedenen ANC in der App.
BAR86 schrieb:
ich fühl das aber voll, ist nämlich ein Touchscreen
Hmmm. Der fühlt dich, aber doch nicht groß anders herum? Ist halt ne glatte Scheibe. Fühlt sich immer gleich an
 
nospherato schrieb:
Also meine Nothing und Libratone haben da das korrekte an "Display"... ne LED fürs Laden... Der Rest ist doch echt unnötig.
Du bist doch nur neidisch, weil Du kein Crysis auf dem Ladecover deiner BT-Lautsprecher spielen kannst.
Was eine sehr sehr sehr wichtige Funktion wäre... :P
 
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Marcel55 schrieb:
Was habt ihr immer mit Ökosystem, es sind Kopfhörer.

Da gibt es schon noch ein paar Komfortfunktionen, die einem Apple-User das Leben leichter machen. Böse Zungen behaupten - nicht ganz zu Unrecht - das muss man auch, weil diese Leute ansonsten ohnehin nicht die hellsten Kerzen auf der Technik-Torte sind und daher schnell überfordert.

M. W. hängen die Airpods nach dem ersten Koppeln mit einem Gerät quasi am Apple-Konto des Benutzers, und koppeln sich dann automatisch an jedes weitere Gerät des Benutzers, ohne dass man etwas tun muss.
 
Rubbelkater schrieb:
Was ich mir bei InEars schon seit Ewigkeiten wünsche ist die Möglichkeit die Ladung der Ohrhörer im Case auf 70-80% zu begrenzen zu können. Manchmal nutze ich die Geräte sehr selten und dann liegen sie da wochenlang drin, mit 100% Akkustand ...

Bei manchen Smartphones, Tablets, Notebooks geht es doch auch schon ab Werk, wieso nicht bei Ohrhörern mit Case? Das wäre für mich jedenfalls mal ein Kaufgrund.
Apple Airpods pro 3 machen das, sogar auf eine ziemlich penetrante Art und Weise. Ich möchte das nicht und muss es daher regelmäßig deaktivieren...
 
nlr schrieb:
Der AI-Chip ist dabei auf Edge-AI-Anwendungen ausgelegt, es läuft darauf kein vollwertiges LLM, wie es bei Gemini oder ChatGPT zum Einsatz kommt, [...]
Nimm es mir bitte nicht übel, aber wieso sollte ein LLM auf den Dingern laufen? So richtig verständlich ist es mir nicht, wo bei Audiogeräten der "es ist kein LLM" herkommt, dafür aber nicht beschrieben wird was das Ding zum AI-Ding werden lässt bzw. was den Chip konkret von jedem anderem DSP unterscheidet.
Selbst der Trick, dass das Ding NOR-Speicher nutzt für "in Memory" Compute, ist ja an sich nicht neu: https://en.wikipedia.org/wiki/Flash_memory#FPGA_configuration

Ansonsten ist der Artikel sehr lang dafür, dass es vor allem Featurebeschreibung ist, die so mehr oder weniger der Präsentation von Anker entspricht.
 
Ab 180€ ?

Das ist mir leider doch zu viel für In Ear Kopfhörer.
Ich habe aktuell die Liberty NC 4 und bin eigentlich sehr zufrieden nur leider sitzen die Buds nichts sicher im Ohr.
Mir ist es mit mittlerweile schon mehrmals passiert das einer der Buds rausfällt, und wenn man Pech hat kann es sein das dass Teil für immer weg ist und dann hat man im Zweifelsfall viel Geld verloren.
 
Nerdpatrol schrieb:
Technisch anscheinend wirklich tolles Spielzeug.
Bin ich heute der einzige Mensch, der Kopfhörer mit eigener KI-Aufnahme-Funktion NIEMALS kaufen und nutzen würde?
Ich weigere mich, in jedem einzelnen Gerät Mikrofone und KI-Kram mit Speicher drinzuhaben.
Ne du bist nicht der einzige. Die ganzen Spielereien braucht und will mittlerweile kein Mensch mehr. Fortschritt hat auch teilweise echt seine Grenzen.
 
Generell gut für DE wenn hier sowas komplett gefertigt wird bzw werden kann. Allerdings frage ich mich in welcher Größe der DIE in Dresden vom Band läuft... 12-14nm? Kann man da wirklich effektiv gegen Apple H2 und Co. mit <=7nm FinFet++ mithalten? (Laufzeit, Leistung)

In der Preisklasse bewegt man sich ja aktuell?
 
@Sun_set_1
Der Anker Thus Chip verwendet intern NOR-Speicherzellen, um Gatter zu konfigurieren um gewünschte Matritxberechnungen abzubilden. Da kann man viel Geld auf 0.3nm Fintfet++ Doppelplusgut ULTRA Fertigung drauf werfen für nahezu keinen Vorteil, weil schlicht die NOR-Speicherzellen noch die eingebundenen Gatter gescheit skalieren. Die NOR-Speicherzellen müssen ja die Ladung halten können, was bedingt, dass die zu steuernden Gatter bzw. Transistoren vergleichsweise dicke Isolationsschichten zwischen Channel und Gate brauchen damit etwaige Leckströme praktisch unterbunden sind.

Ansonsten braucht der Chip als noch Logik fürs Steuerung und Modem und PHY für Bluetooth. Die Logik ist auf dem Chip und beim Energiebedarf für diese Anwendungen aber eher klein und die PHY(sikalischen) Schaltunen für Funkanwendungen skaliert bei 12nm schon nicht mehr gescheit.

Heise hat Vermtungen zum Aufbau und Erklärung: https://www.heise.de/news/Anker-Thu...bessert-Geraeuschunterdrueckung-11267979.html
 
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@Piktogramm

Ach, krass. Hatte ich nicht auf dem Schirm. Cool, danke für die Aufklärung und den verlinkten Artikel! :)
 
Haldi schrieb:
Kabel klingt meistens besser.. Egal wie toll der Bluetooth codec auch wird. Da die komplette Logik im abspiel gerät statt findet und nicht im inEar.
Die Begründung, ist Käse. In der Signalverarbeitung sind längere Signalwege immer schlechter.
Was bei Bluetoothkopfhörern Verluste an Qualität beding ist, dass der Audiostrom komprimiert werden muss. Im Regelfall erfolgt das im Dreieck an Anfoderungen an verfügbarer Bandbreite, geringer Latenz und hoher Qualität, wobei sich diese drei Parameter grundlegend gegenüberstehen.
Höhere Qualität bedingt höhere Bandbreiten und/oder höhere Effizienz bei der Kompression.
Höhere Effizienz bei der Kompression benötigt größere Samples, was die Latenz in die Höhe treibt.

Insofern sind die meisten Bluetoothcodecs ein Kompromis aus allen drei Aspekten.
 
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Hört sich spannend an! Vor allem die Tatsache, dass in Dresden ein KI Chip entwickelt wurde, finde ich sehr interessant. Darüber würde ich gern mehr erfahren.
Ansonsten eigentlich auch nettes Feature mit dem Display auf dem Ladecase. Wenn die jetzt noch nen MP3 Player eingebaut hätten, wär's richtig geil. Dann könnte man einfach mit dem Ladecase in der Tasche mal raus gehen und trotzdem Musik hören.
 
50 Euro Aufpreis für die Aufnahme Funktion? Damit werden Sie auf die Nase fallen. Und die laden dann die Meeting GesprächsDaten direkt nach China zur Analyse hoch?

Ich mag die Marke eigentlich, aber scheinbar fahren sie jetzt eine hochpreis Politik. Ich warte auf noise cancelling, das Kindergeschrei perfekt filtern kann, das andere Geblubber von Milliarden Rechenoperationen interessiert mich nicht. Ki oder Sprachbefehle möchte ich nicht drin haben. Display brauche ich auch nicht und hätte immer Angst es zu verkratzen in der Tasche.
Nunja gut, dann werden hoffentlich die Vorgänger etwas billiger.
 
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Abexa schrieb:
Ich verstehe den ganzen Hype um Bluetooth In-Ears, Noise Cancelling und dem ganzen Kram eh nicht. Alleine meine Fosi IM4 klingen besser als allen Bluetooth Käse, den ich bis jetzt gehört hab!

Abexa schrieb:
Dann fängt jeder Kabellose In-Ear das Weinen an.

Deine Meinung ist deine Meinung. Allerdings finde ich dein fehlende Verständnis anderer Lebenswirklichkeiten oder schlicht Anforderungen bemerkenswert.

Kabellos ist nunmal eine Lösung für viele Anforderungen, für die es keine Alternative gibt. Und das wird für 99% der User am besten mit Bluetooth gelöst.

Ebenso geschlossene Kopfhörer, wenn man nicht möchte, dass alle in der Umgebung gestört werden (Büro, Bus und Bahn usw)

Andere Perspektive für dich:
Ich kann diesen ganzen Hype um lossless, zwingend Kabel und extrem teures Equipment nicht verstehen. Ich will doch nur meinen Podcast beim Joggen hören... Als ob ich da den Unterschied in Qualität brauche.
 
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bin auf Tests und richtige Vergleiche gespannt. Nutze seit der Einführung die Liberty 4 NC und hab die auch schon ein paar Kollegen in der Firma gekauft (IT Admin). Die sind, vor allem aufgrund des P/L-Verhältnisses, sehr begeistert. Bin zwar privat mittlerweile auf die Air Pods 3 Pro umgestiegen, aber kann die 4er nur empfehlen
 
Rubbelkater schrieb:
Was ich mir bei InEars schon seit Ewigkeiten wünsche ist die Möglichkeit die Ladung der Ohrhörer im Case auf 70-80% zu begrenzen zu können. Manchmal nutze ich die Geräte sehr selten und dann liegen sie da wochenlang drin, mit 100% Akkustand ...

Bei manchen Smartphones, Tablets, Notebooks geht es doch auch schon ab Werk, wieso nicht bei Ohrhörern mit Case? Das wäre für mich jedenfalls mal ein Kaufgrund.
Das geht mir mit meinen AirPods Pro 2 genauso. Das ist echt nervig.
 
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