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NewsSparmaßnahmen: Intel streicht 35 Prozent beim Marketing
Intel will künftig kräftig sparen, wie der CEO des angeschlagenen Halbleitergiganten Anfang August angekündigt hatte. Jetzt wird eine weitere konkrete Maßnahme bekannt: In der Marketing-Sparte sollen bis Ende des Jahres über 35 Prozent der Kosten eingespart werden.
Na dann müssen sich die ganzen Influenzer wohl in Zukunft vermehrt selbst die Hardware kaufen, die armen...
Erst lässt sich Papa Pat eine dicke Gehaltserhöhung geben und anschließend streicht man Stellen und fährt das Marketing zurück, klasse Strategie.
Wenn man einfach gute Produkte bringt, kann man sich tatsächlich Marketing teilweise sparen. Aber Intel behebt ja bekannte Sicherheitslücken monatelang nicht, sondern bereitet in der Zeit Marketing vor um es herunterzuspielen.
Oder man verkackt über Generationen die Technik und muss das erstmal medienwirksam auf die Nutzer, Mainboardhersteller und alle anderen schieben bevor man täglich neue Aussagen tätigt, die im Nachhinein nochmal geändert werden.
Und selbst der krumme Sockel 1700 wurde gekonnt weggeschwiegen, nach außen hin war es lediglich das Phänomen, und jegliche Datenblätter dazu wurden überarbeitet damit die Maße nicht mehr zu sehen sind.
Was war bisher die Hauptaufgabe von Intels Marketing? Gefühlt das erstellen von langen Balken in Präsentationen. Das kann auch eine KI erledigen (oder der Praktikant).
Bei Intel habe ich immer das Gefühl, dass man Marketing nach dem Motto betreibt: "Viel hilft viel" Ob es am Ende zielführend ist wurde nicht überprüft, denn die Geschäftsergebnisse waren über sehr lange Zeit sehr gut. Jetzt gibt es endlich mal richtigen Druck, das Unternehmen auf den komplett auf den Prüfstand zu stellen und alle Abteilungen zu durchleuchten.
100-300 Mio. ist eine ganze Menge und weiß wieviel die überhaupt bringen. Alle die sich wenig für Technik interessieren kennen eh eher Intel, da es der größere Name ist und diejenigen die sich für Technik interessieren entscheiden vermutlich eher nach Zests, als Werbung. Für mich ist es fraglich ob die Werbung überhaupt solche Summen durch zusätzliche Verkäufe generieren könnte...
Mehr Understatement, mehr Ehrlichkeit wären allgemein wünschenswert im Marketing. Man erinnere sich nur an das Marketing Fiasko Arc. Die Karten sind nicht schlecht, aber das Marketing war unpassend. Lessons learned bei Intel?
Das ist das sie subventionieren Einkäufe der großen Abnehmer bzw. wurde ja sogar nachgewiesen das sie dafür bezahlt haben das ja nicht die Konkurrenz verbaut/verkauft wird.
supertramp schrieb:
Ob diese Sparmaßnahme auch für den Gelsinger gilt?
Genau darum hat AMD auch keine so große Gruppe. Es braucht eben nicht viel Marketing und darum ist die Gruppe sehr klein. AMD hat mehr Menschen in Entwicklung und Forschung als in Marketing. Intel macht das also nach. Dann werden die kommenden produkte von Intel hoffentlich besser werden. Damit kann sich dann in Zukunft sowas was AMD abgezogen hatte mit Zen 5 auch nicht mehr leisten. Und auch umgekher ist es wichtig das Intel da aus dem Debakel dazu gelernt hatte.
Der Wasserkopf bei Intel muss schon sehr groß sein, normalerweise werden die Menschen in der Produktion als erstes entlassen, obwohl die am wenigsten für den Misserfolg können.
Nach der nicht ausreichenden Informationspolitik (Aktionäre) und Marktmanipulation trifft es diesmal die richtigen Personen (Marketing).
Würde mich jetzt nicht zwangsläufig der nicht so verdeckten Schadensfreude anschließen, nachdem ich aber vor einigen Monaten selber gemerkt habe wie entlastend das in der ILV ist, wenn die Marketingabteilung eingekürzt und wieder dem technischen Personal angegliedert wird...
Marketing ist extrem wichtig, aber eben eine interdisziplinäre Geschichte, man kann hier unfassbar viel Geld ausgeben und schlicht nichts erhalten, vorallem die moderne Influenzerindustrie dürfte hier bei den Techkonzernen erheblich ins Budget gehen.
Das Marketingbudget wird durchaus ausreichen Schlangenöl Botschaften zu bewerben.
Wenn die Luft für intel lodernd brennt über unnötige Bewerbungsstrategien zu stürzen.
Produkte aus Haifa verkaufen sich übrigens selbstredend. Da muss man nur "Designed in Haifa" auf der Bühne aufleuchten lassen und kann sich weitere Überzeugungsarbeit vereinfachen.