Speicher auf 200mhz anstatt 400mhz ?

Merx

Cadet 3rd Year
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39
Ok... also hab mir heute nen 1GB DDR RAM gekauft.
Und jetzt mit Everest nachgeguckt, der und der andere den ich vorher drin hatte (isn 256er) laufen auf 200mhz, obwohl beide auf 400mhz laufen sollten, kann man das irgendwie umstellen?
Mein Motherboard ist ein Asus K8V-X
Motherboard ID 63-0402-000006-00101111-080304-Hammer$A0091006_BIOS Date: 08/03/04 15:28:21 Ver: 08.

und die beiden speicher:

Infineon 64D32300GU5B
Seriennummer 0301F751h
Speichergeschwindigkeit PC3200 (200 MHz)

Tatsächlicher Takt 200 MHz (DDR) <-- keine ahnung was die
Effektiver Takt 400 MHz Zeilen bedeuten
Bandbreite 3200 MB/s


Infineon 64D128320HU5B
Seriennummer 020D1511h
Speichergeschwindigkeit PC3200 (200 MHz)


Hoffe mir kann jemand was dazu sagen =/
Schon mal danke an alle die das hier lesen
MfG Merx =D
 
Er hat recht. bei DDR ist es so, 400 = 200, oder 333 = 166, oder 266 = 133 usw.

Alles in Ordnung, du brauchst deinen RAM nicht in die Tonne kippen.;)
 
Ja der tatsächliche takt ist bei ddr und ddr2 ram immer die hälfte vom "richtigen" effektiven takt. BSP:DDR2 800 tats. Takt 400 Effekt. takt 800
Manche Hertseller geben auch z.B die Geschwindigkeit so an DDR400 = PC3200 oder
DDR2 800=PC 6400.
Dazu musst du den effektiven Takt immer mit 8 multiplizieren bzw. um den tatsächlichen Takt zu erhalten durch 8 Teilen.
mfg
 
Ich muss danken und mich zugleich entschuldigen, ich hab irgendwie gar nichts beachtet =P aber inzwischen hab ichs raus und dann kam von euch noch die bestätigung, also danke ;) und ich nehm an 1280mb mit ddr400 sind besser als 1504mb mit ddr333 oder =P ;)

also danke nochma =)
 
Hää?
Wie meinst du das?

Wichtig ist in jedem Fall, daß die CPU im Gleichttakt läuft.

Eine 166 Mhz CPU arbeitet mit 333er Speicher schneller als mit 400erter!
Und NATÜRLICH solltest du sie im "Dualchannel"-Betrieb arbeiten lassen.
Quasi ein "Raid 0" für Ram-Speicher
 
Merx schrieb:
und ich nehm an 1280mb mit ddr400 sind besser als 1504mb mit ddr333 oder =P ;))
Hi!
Ist mir zwar nicht ganz klar, woher du jetzt den 224MB-Riegel hernimmst, aber ansonsten liegst du richtig;) (1280 + 256 = 1536)

Im Ernst: Wenn du keine Anwendungen hast, die wirklich extrem RAM fressen, lass den dritten Riegel weg und dafür die beiden anderen auf DDR400 laufen.

Grüße
 
Rasemann schrieb:
Wichtig ist in jedem Fall, daß die CPU im Gleichttakt läuft.

Eine 166 Mhz CPU arbeitet mit 333er Speicher schneller als mit 400erter!
Und NATÜRLICH solltest du sie im "Dualchannel"-Betrieb arbeiten lassen.
Quasi ein "Raid 0" für Ram-Speicher

Das stimmt zwar für den Athlon XP, dem Athlon 64 allerdings (er besitzt offensichtlich eine Sockel 754-Variante) ist ein asynchroner Ram-Takt herzlich egal. Demnach sind 400 Mhz Speichertakt selbstverständlich schneller als 333 ...
 
Seit wann ist ein asynchroner Takt egal?
 
Seitdem der Athlon in seiner "64"-Version einen integrierten Speichercontroller besitzt.

Zitat:

"Speichertakt:
Der Speichertakt bezeichnet den Takt des Arbeitsspeichers. Viel interessanter bzw. wichtiger ist aber wie er ermittelt wird. Daneben gibt es aber noch andere Feinheiten zu beachten:

Beim Sockel A:
Hier gibt es zwei Möglichkeiten; entweder man betreibt den Speicher synchron oder asynchron zum FSB. Man sollte ihn aber immer wenn möglich synchron betreiben, da eine asynchrone Taktung grundsätzlich langsamer als eine synchrone Taktung ist, selbst wenn der Arbeitsspeicher mit einem Takt betrieben wird, der höher als der FSB ist. Dies kommt daher, dass der Chipsatz des Mainboards für das ungleiche Verhältnis zwischen CPU und Arbeitsspeicher zusätzliche Berechnungen durchführen muss.

Wie man nun welchen Betrieb aktiviert, hängt vom Mainboard und vom BIOS ab.

Beim Sockel 754/939/940:
Der Speichertakt hängt beim Sockel 754/939/940 vom CPU-Takt ab. Der CPU-Takt wird durch einen Teiler geteilt, der maximal so groß ist wie der CPU-Multiplikator (den Speicherteiler kleiner als den CPU-Multiplikator zu wählen ist in der Regel nicht möglich). Das bedeutet wiederum, dass der Speichertakt maximal dem Referenztakt entspricht.
Allerdings ist dabei zu beachten, dass wenn man einen ungeraden CPU-Multiplikator (z.B. 10.5) verwendet, dieser nicht gleich dem Speicherteiler ist! In diesem Falle wird der Speicherteiler immer auf den nächsten glatten Wert aufgerundet (bei CPU-Multiplikator 10.5 also auf 11). Von daher sollte man entweder ungerade CPU-Multiplikatoren vermeiden, oder aber in speziellen Fällen sich dieses Aufrunden zu nutze machen. Ein solcher Fall ist gegeben, wenn man beim Übertakten hohe Referenztakte erreicht, den Arbeitsspeicher aber ganz bewusst nicht so hoch takten möchte.
Fälschlicherweise spricht man hier manchmal von synchroner und asynchroner Taktung des Arbeitsspeichers. Da aber der Speichertakt beim Sockel 754/939/940 aber nichts weiter mit dem Referenztakt zu tun hat, gibt es hier keine synchrone/asynchrone Taktung des Arbeitsspeichers! Dementsprechend ist dies beim Sockel 754/939/940, im Gegensatz zum Sockel A, auch keineswegs schlecht für den Speicherdurchsatz bzw. die Speicherperformance."

Quelle: http://www.ocinside.de/go_d.html?http://www.forum-inside.de/cgi-bin/forum/topic.cgi?forum=1&topic=11240
 
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