spezieller Switch für unklimatisierten Dachboden ?

Corto

Commodore
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Dez. 2009
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Hallo,

ich renoviere gerade meine Wohnung in einem 70er Jahre Fertighaus.
Im Zuge dessen werde ich Netzwerkkabel in alle meine Räume im Obergeschoss legen.
Diese Kabel kommen von der Fritzbox im Erdgeschoss, laufen durch die Decke auf den Dachboden und sollen da per Switch/Patchfeld aufgeteilt werden und dann wiederum durch die Decke in den Wanddosen der jeweiligen Räume enden.

soweit so gut, funktioniert das schon. Ich habe allerdings einen Dachboden, der im Sommer 30°+ erreicht und im Winter auch gerne mal unter 0° kalt ist.

Nimmt man für sowas spezielle Switches, die auf 24/7 Dauerbetrieb ausgelegt sind ? Wenn ja, welche kann man da nehmen ?
8 Port reicht aus.
 
du könntest doch einfach die kabel direkt bis zum keller legen dann hättest du dieses problem nicht und die müssen doch sowieso gelegt werden oder ?

edit:
ich würd noch ein kleines leehrrohr einplanen falls 1000mb nicht mehr reichen könnte man glasfaser dadurchziehen wäre später günstiger wenn nötig ;D
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau ins Datenblatt. Der hier ist. z.B. mit 0 °C bis 40 °C angegeben.
 
Ich habe auch so ein Haus und bei mir ist es im tiefsten Winter minimal 7 Grad kalt. Ich würde an deiner Stelle mal oben ein wenig isolieren. Das bringt auch unten ziemlich viel - ich weiß das aus Erfahrung :-)
Ich bin auch gerade dabei, das Haus mit Netzwerk auszustatten und habe im Dachboden schon meinen 19 Zoll Schrank angeschraubt. Allerdings baue ich den Dachboden auch aus und der Switch kommt dann ins neue Büro im Abstellbereich hinter der Trennwand beim Kniestock. Da ist dann auch geheizt.

Eigentlich sollte die Temperatur aber für den Switch kein Problem darstellen.
Mein Switch Netgear GS724T ist für 0 - 50 Grad ausgelegt.
 
wahli schrieb:
Eigentlich sollte die Temperatur aber für den Switch kein Problem darstellen.

Bei Luftfeuchtigkeit und der daraus entstehenden Kondensation sieht das schon anders aus ;)
 
Ich denke auch das Kondenswasser bei Temperaturschwankungen das größte Problem sein wird.
 
Warum sollte es da Probleme mit Kondenswasser geben?
In der Regel sollte der Switch wärmer als eine Umgebung sein (Abwärme der Elektronik) und selbst wenn, sind viele bis 90% Feuchtigkeit zugelassen und wenn es auf dem Dachboden wirklich mal 100% werden sollte, hat man eh andere Probleme als den Switch.
 
Auf dem Dachboden lebt niemand und es gibt keine Dusche, Küche oder sonstige Feuchtigkeitsquellen. Also sollte die Luftfeuchtigkeit sich in Grenzen halten bzw. die kommt nur von außen.

Ansonsten siehe Nilson Post #8.

PS: wenn der Switch wirklich nur 10 Jahre hält, dann holt man sich einen neuen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du glaubst das es zu extrem wird
es gibt auch switches für erweiterten Betriebstemperaturen
Z.B. der Hier

von -25°C bis 65 °C
das sollte auf jeden fall reichen!
 
Nimm einfach einen normalen,
und pack ihn in eine Feuchtraumdose / Kasten.

Ich hab schon etliche Switch / LTE Router / AP einfach so am Dachboden montiert,
nie Probleme - und bei einem 20€ Switch - wenn er nach 5 Jahren das zeitliche segnet, gibts halt einen neuen ;)
 
alles klar, vielen dank für eure Mühe..

ich denke es wird der einfache tp-link werden, und evtl noch ne feuchtraumdose drumrum.

ich würd noch ein kleines leehrrohr einplanen falls 1000mb nicht mehr reichen könnte man glasfaser dadurchziehen wäre später günstiger wenn nötig ;D
die 1000mbit liegen als duplex nach unten, also 2x cat7. Die nächste Fritzbox wird sicher 10gbit ports haben und wenn man ports zusammenschaltet wären das jetzt schon 20gbit die da theoretisch durchgehen.

und bis unsere Internetversorgung mal die grenzen meines Lans sprengt, wird auch noch viel Zeit vergehen...
 
Corto schrieb:
und bis unsere Internetversorgung mal die grenzen meines Lans sprengt, wird auch noch viel Zeit vergehen...
Darüber braucht man sich in Deutschland keine Gedanken machen :evillol:
 
Das gleiche Problem habe ich auch, suche einen passenden Standart für mein Patchfeld + Switch. Wenn ich es im Keller installiere muß ich für jede Dose ein Kabel durch das Haus legen, wenn ich es im Dachboden installiere spare ich mir ca. 60% Leitungslänge.

Könnt ihr es empfehlen das ganze im Dachboden zu installieren oder sind die Temperatur schwankungen doch zu groß?
 
Aus Erfahrung: Ich habe einen HP 1410-8G seit nun ~5 Jahren unterm Dach montiert, das funktioniert problemlos.
 
Hatte mal 3 Jahre mehrere Fileserver inkl. Switch und Router in einem Altbau unterm Dach stehen. Im Winter ist das Top wenn die Server bei bis zu -10°C melden das die CPU Temp nur noch 15°C ist und die Festplatten nur noch +5°C hat. Im Sommer hab ich die Lüfter dann etwas aufgedreht damit unterm Dachboden die Festplatten nicht über 50°C Laufen.

Ich hatte eher mit Spinnen und Insekten Probleme die meinten in die Server Krabbeln zu müssen. Luftfeuchtigkeit war so um die 15-20% Furztrocken und Staubig nach den 3 Jahren mussten alle Lüfter getauscht werden... bäh
 
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