Sportart mit 15/16

iliketurtles

Lieutenant
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Mai 2010
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Hallo

Ich suche schon seit längerem ne gute Sportart die ich auch in meiner Stadt ausüben kann ohne ins gebirge fahren zu müssen (MTB..)
Ich wollte eigentlich immer schon in einen Thai sport verein gehen, da mich diese kampfkunst einfach fasziniert und ich nicht wie all meine anderen kumpels pumpen gehen will
das geht aber leider nicht, da mein vater nicht damit einverstandanden ist weil ich angeblich dann noch viel aggressiever werde etc.. (er will dass ich beim radsport bleibe..)
Fußball kommt in meinem alter eh nicht in frage, außerdem spiel ich nicht so gerne fußball obwohl ich für einen untrainierten gelegenheitsspieler relativ gut bin..
Ich suche halt irgendwas wo man sich Körperlich ordentlich betätigt..

kennt jemand etwas wo man als 16 järhig noch als neuling einsteigen kann ?
habe jahrelang den radsport professionell ausgeübt, aber das is mittlerweile nich mehr so meine welt..
 
Also ich kann dir Boxen sehr sehr empfehlen. Habe den Sport selbst 3 Jahre lang betrieben.
Und dann kannst du dich sehr ordentlich wie du schon selbst sagst betätigen :D
Also das ist definitiv einer der vielen Sportarten bei denen du einfach alles trainierst:
Ausdauer, Muskeltraining, Kondition, Konzentration, Reaktion... einfach alles :)
 
Tennis, hab selbst mit 16 Jahren angefangen und spiel nun mittlerweile 5 Jahre.
Ist halt nicht ganz günstig, trotzdem macht es mir jedes mal Spass. Besorg dir auf jeden Fall einen Trainer, der dir die Grundschläge beibringen kann.
 
@
mito64
ja boxen verbietet mir mein vater wenn dann bräuchte ich ein paar wirklich gute argumente dafür..
besonders wichtig ist es mir dass ich auch meine Konzentration verbessere und ich auch mal nen paar mehr muskeln bekomme..

wie könnte ich denn meinen vater überreden ?
 
Um deine Muskeln zu üben reicht dir auch zu hause ein paar Übungen.

Ich würde mich, wie ich das so lese, für eine Verteidigungs-Kampfsportart (wobei sich das schon aus dem Wort heraus banal ist) entscheiden. Wenn du kaum Muskeln hast lernst du dort Kondition, Ausdauer, diverse Verteidigungsarten.

Und Muskeln sind nichts wenn du sie nicht richtig einsetzen kannst ;) Also nicht auf Bodybuilder gucken sondern lieber einige bekannte Kampfsportler. Die sind auch keine Muskelberge sondern eher flexibel, schnell und kräftig.
 
Ich wäre auch für eine "Kampfsportart", denn dort lernst du auch noch richtige Disziplin kennen (was sehr vorteilhaft ist) und man lernt dort auch, sich richtig zu Konzentrieren.
Habe von 12 - 17 Karate gemacht und ich bereue es immernoch das ich es nicht weiter gemacht habe :(

Und aggressiver wird man (zumindestens der größte Teil der Schüler) davon nicht, denn dort kann man sich schön auspowern.

Hier mal ein Auszug aus dem Beitrag über Anti-Aggressionstraining bei Wikipedia:

Körperübungen:

Hierzu zählt das Kämpfen nach Regeln. Hierzu werden oft Elemente aus dem Judo oder dem Ringen verwendet. die Übungen dienen dazu, für das Thema Gewalt zu sensibilisieren und die Thematik richtig wach zu rufen. Es kommt nicht auf das Training sportlicher Fähigkeiten an. Man führt damit vor, dass Gewalt Spaß machen kann, wenn sie regelgeleitet und nach Normen geschieht. Diese Spiele werden meist in der Turnhalle auf Matten durchgeführt und leiten in andere Übungen ein.

MfG
 
Warum verbietet dir dein Vater zu boxen?

Wenn er nicht will, dass du beim Wettkampf KO oder ähnliches geschlagen wirst, kann ich verstehen.

Ansonsten aber nicht.
Bin auch ehemaliger Kampfsportler (Kindheit Judo, dann Ringen, später Boxen) und kann dir sagen, Kampfsportler sind die ausgeglichensten Menschen überhaupt. :)

Und wie schon richtig gesagt wurde, bei den meisten Kampfsportarten trainierst du den gesamten Körper und nicht einseitig, wie z.B. beim Fußball, eher nur Beine.

Nicht umsonst sehen viele Sportärzte "Boxtraining" als eins der besten Fitnesstrainings überhaupt an.

Beim Boxen erhälst du eigentlich alles, aber vor allem Schlagkraft und Ausdauer.
Beim Ringen liegt der Fokus eher auf gesamte Körperkraft und vorallem Beweglichkeit.
 
@VD mein vater denkt ich werde dann noch aggressiver
ich glaube aber eher das liegt daran, dass ich NICHT kompfsport treibe..
habe auch sonst keine betätigung mich mal so richtig auszuschlagen'
 
Dann sollte dein Vater sich mal darüber informieren.

Durch Kampfsport wirst du definitiv nicht aggressiver, eher das Gegenteil ist der Fall !

Es sei denn man ist ein böser Mensch und lernt den Sport nur, um anderen Leuten Schaden zuzufügen.
Aber das will ich dir mal nicht unterstellen.
 
naja also ich würde sowas eher machen um mich in notsituationen zu verteidigen bin zwar keine bohnenstange aber in diesen schlechten zeiten muss man ja immer mehr auf sich achten
 
Kommt drauf an, wo man wohnt und wohin man geht.

Falls es aber garnicht zu vermeiden ist, ist Boxen sehr gut geeignet, um sich zu verteidigen.
 
Wenn man aber selber weiß, dass man was kann traut man sich vielleicht auch mehr, dass man z.b. nicht mehr so viel angst hat vor stärkeren
 
Habe so ziehmlich jede Sportart mal ausprobiert, Fußball, Handball, Krafttraining , Volleyball, Hockey, Kung Fu und hängen geblieben bin ich beim Judo und Tennis.

Beides grundverschiedene Sportarten, aber ganz ehrlich mir bringen sie einfach Spaß.

Und der Standpunkt deines Vaters ist verständlich, allerdings völlig falsch, so schult man beim Judo nicht nur seinen Körper sondern auch den Geist, sodass man ausgeglichen ist.

Wenn du "Wettkampfjudo" betreibst (machst du etwas später) wirst du nach und nach ordentlich Muskeln aufbauen und zwar auf natürliche Art ohne irgendwelchen Eiweißshakes o.ä..

Es gibt aber auch viele versch. Trainingsarten vom Judo, so trainieren manche eher "klassisch" mit Schwerpunkt auf Verteidigung mit klassischen Judo Techniken, allerdings ohne Bezug zum richtigen Leben.
Andere Trainingsgruppen konzentrieren sich allerdings auch auf eine Mischform versch. Kampfsportarten mit Schwerpunkt auf Judo, sodass auch mal ohne Anzug trainiert wird oder andere Späße.

Informier dich einfach mal was bei dir so angeboten wird und wie das Training abläuft, am Besten Schnuppertraining !

Falls du Fragen hast oder ähnliches ich antworte dir gerne.

mfg Jan
 
sollte man eigentlich zu einem richtig Asiatischen Trainer gehen oder kann man auch zu nicht Asiatischen lehrern gehen ?
mir wurde mal gesagt, dass bei Schulen, die einen nicht Asiatischen lehrer haben, sich mehr "assis" tummeln
weil wohl Asiatische lehrer viel mehr wert auf anständigkeit legen..
stimmt das ?
 
Generell sagen kann man das so nicht, ich trainiere bei einem "Nicht"-Asiaten, bzw. bei mehreren (unsere Co-Trainer sind auch "Nicht-Asiaten").

Es kann allerdings sein, dass in der Nähe von soz. Brennpunkten es durchaus vorkommen kann, dass Kampfsport von "Assis" dominiert wird, so haben wir in der näheren Umgebung einen von Russen dominierten Verein, welcher zwar tolle Sportler rausbringt, aber nicht sehr angesehen ist und das wohl auch zu Recht.

Es kommt halt immer drauf an, wo du anfängst, ich z.B. trainiere in einem Polizei-Sportverein und dort ist ein gewisses Maß an Anstand natürlich vorhanden, vllt. hältst du Ausschau nach solchen Vereinen, dann bist du auf der sicheren Seite.

"Notfalls" einfach mal zum Probetraining gehen, sollte nix kosten und du bekommst einen guten Einblick, wer auf der Matte kuschelt und wie die Trainingsmethoden sind.
 
also ich kenn eine Kung Fu schule die zwar etwas weiter weg ist, aber dafür sieht das wirklich dannach aus was ich suche
http://www.kung-fu-kunst.com/meister.html

aber stimmt das eigentlich, dass man in solchen schulen auch "erzogen" wird ?
also meine tante macht Karate und hat glaube ich den 3. schwarzen gürtel oder sowas...
Jedenfalls lebt die halt sozusagen das ganze drum und dran
trinkt auch nur noch grünen tee und ist eigentlich extrem ausgeglichen

das was ich eigentlich auch suche...
fragt sich ob ich sowas auch irgendwann erreiche
mein größtes problem ist dass ich immer an irgendwas festhalte und nur ganz wenige dinge wirklich richtig zuende bringe
jetzt weiß ich nicht wenn ich jetzt Kung Fu anfange, ob ich dass dann auch wirklich durchziehe
also ob die lehrer dann auch wirklich darauf setzen dass man zum training kommt und auch so ne art lehrer beziehung aufbauen wie jemanden zu dem man aufschauen kann, hätte halt arge probleme wenn demjenigen der mich da "lehrt" es eigentlich schnuppe ist ob ich jetzt da bin oder nicht..
vielleicht kann da jemand aus erfahrung sprechen ?
 
Also in unserem Verein ist es eher eine freundschaftliche Basis auf der wir trainieren.

Wie es jetzt in dem Verein aussieht kann ich nicht beurteilen, ich kann dir wirklich nur zum Probetraining raten.

Kannst ja erste Erfahrungen und Eindrücke mal kundtun, aber du musst nicht gleich so "hart" rangehen und nur noch grünen Tee trinken o.ä., besser ist es sich langsam aber stetig in die Materie einzuarbeiten und den Körper erst an das neue Training zu gewöhnen, ähnlich deine Mentalität, du kannst nicht von jetzt auf gleich den Kippschalter zum friedlichen Leben umlegen.

Mfg Jan
 
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