News Spotify-Alternative: Spotifast bringt Winamp zurück und spart RAM

natto schrieb:
Dafür spart man sich Entwicklungszeit weil die nativen Apps auf PC und Smartphone sowie die Webseite zum größten Teil gleich sind.
Das ist das Problem. Für weniger Entwicklungszeit werden Ressourcen von allen Usern verbrannt. Für mich ist das auch eine Form von Umweltverschmutzung, aber wir driften ab…

Den Client werde ich definitiv testen, mehr als Musikwiedergabe brauche ich nicht. Wenns ausschaut wie Winamp 2.x, dann gibts dafür Bonus Punkte :D

Randnotiz schrieb:
Chromium Dingen, genauso wie Steam, EPIC und ganz viele andere ebenfalls.
Ganz schlimm sind Teams und Discord. Generell empfinde ich Chromium/browserbasierte Software als Zumutung.

Weiteres Beispiel: der Atom Texteditor. Geiles Teil, aber fraß RAM zum Frühstück und war träge. Mittlerweile ein paar Jahre beerdigt und ich nutze stattdessen Zed, der ist extrem flott, ebenso genial zu nutzen und halt keine Webapp.
 
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Tzk schrieb:
Ganz schlimm sind Teams und Discord.
Teams musste ich noch nie nutzen, bekomme davon immer nur online mit tatsächlich.

Bei Discord hab ich das selbe tatsächlich in der letzten Meldung zum Client schon angemerkt, das Teil könnte eine Kur vertragen, oder zumindest einen Lite-Release, wo außer statischen Emotes, Text- und Voice-Chat nichts anderes drin ist, was dann auch schwächeren Telefonen zu gute kommen würde.

Dass von/mit LLMs geschriebene Anwendungen Umweltverschmutzung sind, da würde ich mittelfristig sogar noch mitgehen, denn anders als der geisteskranke Jensen es sich einbildet, hat die Mehrheit der Leute noch längst kein Geld für eine 5090 oder den fetten Ryzen A.I. Max, mit 128GB RAM oder so was.

Wenn dem irgendwann der Fall ist, sollen die Leute meines wegen soviel Software damit schreiben wie sie wollen, aktuell ziehe ich die Reizleine bei Anwendungen, welche einfach nur das selbe machen, wie alle anderen, oder jene, die versuchen einen USP aufzuweisen.

Hier bei dem Client hat man immerhin weniger verbrauchten Arbeitsspeicher, das Problem wie gut und sicher der Code geschrieben ist, bleibt dennoch.
Ist ja das selbe Thema, warum es in der Mailinglist vom Linux-Kernel in den letzten Wochen soviel Diskussionen um die Nutzung von A.I. bei der Weiterentwicklung gab.
 
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Die App ist top, nutze ich auch schon länger.
 
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Okay, beim Winamp Skin hatten sie mich...werde ich mal ausprobieren 😅
 
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Randnotiz schrieb:
Dass von/mit LLMs geschriebene Anwendungen Umweltverschmutzung sind,
Ich meinte jetzt weniger die Programmierung, sondern die Nutzung. Wenn eine Software millionenfach läuft und im Idle plötzlich für 0.5W Mehrverbrauch des Systems sorgt, dann sind das mal eben mehrere Millionen Watt. Du selbst merkst davon quasi nix, aber in Summe ist es halt ein Haufen Strom. Ob nun eine Person diese Software mit ein „paar“ Watt extra gecodet hat oder nicht, dass ist im Gesamten quasi vernachlässigbar.

Aber ja, auf alles einfach blind KI (aka Rechenleistumg) zu schmeißen kann nicht die Lösung sein. Von daher bin ich um jedes Modell froh, das günstiger wird. Denn günstiger ist hier gleichbedeutend mit stromsparender.
 
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Tzk schrieb:
In Zeiten von KI-Gigafactorys zum Erstellen von KI-Slop soll ich an Strom sparen denken?

Mir isses auch egal wie viel Speicher Spotify braucht, ich habe 64 GB Arbeitsspeicher.
 
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Arboster schrieb:
In Zeiten von KI-Gigafactorys zum Erstellen von KI-Slop soll ich an Strom sparen denken?
Springst Du aus dem Fenster, wenn es alle anderen auch machen?
Das älteste Gegenbeispiel der Welt, passt aber halt wieder.
 
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Arboster schrieb:
In Zeiten von KI-Gigafactorys zum Erstellen von KI-Slop soll ich an Strom sparen denken?

Vor der eigenen Tür muss man immer kehren, egal wie dreckig es bei den anderen ist.
 
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Es gibt einige coole Client Alternativen die irgendwas besser können. Aber
Die verlustfreie Wiedergabe von Spotify Lossless ist derzeit nicht möglich
ist dann leider der Grund, warum ich auch die coole WinAMP Variante nicht nutzen werde.
 
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Petoschka schrieb:
Nicht nur "Nicht gut meinen" sondern auch ungeprüft alles rausschleudern, was die KI ihnen zusammenschreibt. Nee, ich bleib da als alter weißer Mann lieber erstmal bei Original App oder webplayer.
Ihh wie Modern.
Ich habe hier diese Silberscheiben aus Plaste. Ansonsten gibt es noch den Rundfunkempfänger bei mir. Da kann ich aber nur eingeschränkt meinen Musikwunsch wählen.
Das schöne am Radio ist dass man halt nichts auswählen kann außer den Sender. Spart mir Zeit meine Musikwünsche zu sortieren.
Ich höre aber auch eher passiv als dass ich geplant die Schalldose anschalte und Lieblingslieder suche.
 
Ich hatte mir hier erhofft von nutzern weitere Alternativen zu einen Spotify Client zu lesen.. Ein reiner Mediaplayer ist keine Alternative
 
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Arboster schrieb:
Nun, Du rechtfertigst Deinen Stromverbrauch damit, dass die ganzen Rechenzentren selbst Unmengen an Energie benötigen.

Es stimmt schon, dass wir Privatverbraucher am wenigsten für die Situation können, trotzdem sollte gerade in Zeiten, wo Rohstoffe knapp werden und immer mehr Kommunen und Ortschaften auch schon mit Wasserknappheit zu kämpfen haben, darüber überlegt werden, ob das alles so langfristig noch passt.

Ich denke mir bei dem ganzen, auch was Software betrifft, ist es erstmal ohne Maßstab, dass immer mehr Leute sich für den kleinsten Furz alles von A.I. Modellen basteln lassen, auch wenn ich zugegeben auch kein Problem habe, Code auszuführen, welcher von dieser zusammengeklebt wurde.

Dass ein Musik/Podcastplayer 1GB an Arbeitsspeicher frisst und dann auch noch einen 4 Kerner am besten zum ausführen braucht, um beim Beispiel mit Spotify zu bleiben (wobei Discord und Teams genauso bekloppt ist), ist trotzdem erbärmlich.
Bin keiner, der alten Zeiten hinterher schreit, doch diese Basisaufgaben hat mein Pentium MMX200 mit seinen 48M RAM und Windows 2000 damals gepackt.
Vielleicht weniger fancy, den schicken Winamp-Skin hatte ich trotzdem.
 
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Spotify hat bisher jeden mir bekannten alternativen Desktop Client verhindert oder zumindest behindert. Würde mich wundern wenn es nicht auch diesen treffen würde. Die Original Spotify Apps sind leider überladener Müll, egal auf welchem OS.
 
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Bits&Bytes schrieb:
nett gedacht, aber die Einrichtung (zumindestens unter MacOS) ist grauenhaft
Ging bei mir super einfach. Zwar Windows, aber der Weg ist ja der Gleiche.
 
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valizz schrieb:
Ich hatte mir hier erhofft von nutzern weitere Alternativen zu einen Spotify Client zu lesen..
Du kannst dir mal Sonora ansehen, falls es das ist was du unter Alternative verstehst.
 
VALERIVS schrieb:
Foobar2000 ist mein Player der Wahl. Sieht nicht schön aus, ist aber schlank, schnell und braucht kaum RAM. Lässt sich wohl auch anpassen/erweitern. Ob sich da irgendwie Spotify integrieren lässt? Dafür fehlen mir leider die Kenntnisse.
Naja, was für mich WinAMP ausgemacht hat, war die Visualisierung. Seit dem habe ich keinen anderen Player gefunden der das so Umfangreich kann und zudem Streaming Anbieter unterstützt. Ich hoffe die angeworbene Software kann das anständig, unter Linux einfach Sandboxen und Gut ist.
 
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