News Spotify Family: Ohne QR-Code-Prüfung droht 12-monatige Sperre

Kuristina schrieb:
Die Maßnahmen wären vielleicht nie nötig gewesen, wenn man es nicht so ausgenutzt hätte. :)


Mein Punkt war, dass es ein Scheinargument ist. Ich versuche es ja extra milde auszudrücken. Die Gier, die man Spotify unterstellt, ist genauso die Motivation für ein Tricksen von eigener Seite.

Soviel zu "Scheinargumenten", gibt es Zahlen Daten, Fakten die spotify nennt um das "ausnutzen" zu belegen? Es wird ja nicht mal als Grund von ihnen selbst genannt. Aber da "scheinen" einige hier wohl besser informiert zu sein.

Glaubst du wirklich das "Gier" hinter den meisten geteilten Familienabos steht? Gibt es dazu denn belastbare Argumente? Ich "rate" dagegen und sage es sind wohl eher Familien, Freunde und Bekannte die sich das teilen. Eben weil es ging und einfach war und man was sparen konnte. Zuden hat man vllt nur drei echte Familienmitglieder, da kann man z. B. den Neffen, Nichte eben auch noch versorgen. Man zahlt ja eh für fünf. Aber gut. Damit muss man dann leben, dass man damit, nach Meinung anderer, höchst illegal und gierig handelt. Während ein Unternehmen Milliarden schäffelt, seine Künstler ausbeuten und mit eben dieser angewansten Marktführerschaft den Musikmarkt an die Leine gelegt hat. So ist die Welt eben geworden. ✌️
 
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@silentReader

Es waren eben keine „Einzelfälle“ sondern das Teilen mit Bekannten oder der Weiterverkauf nicht benötigter freien Plätze unter der Hand an Fremde ist Gang und Gebe.
Hier mal ein Beispiel, wo darüber diskutiert wird: Spotify Family Abo (ARS) gekündigt
Oder hier: Wie kann man sein Spotify-Duo- oder Familienabo teilen?

In den mydealz-Kommentarforen wurden in der Vergangenheit Angebote unterbreitet, einem Familienabo beizutreten, bei denen nicht benötigte freie Plätze gegen Geld aufgenommen wurden.
Es wurden viele Anfragen von mydealz Nutzern gestellt, ob man in ein „ Familienabo“ mit aufgenommen werden könnte.
Natürlich wurde das Familienabo dabei im großen Stil ausgenutzt und freie Plätze an Fremde gegen Bezahlung abgegeben.
Und selbstverständlich zahlen Großkonzerne durch Steuertricksereien deutlich weniger, als sie eigentlich müssten.
Um das zukünftig zu unterbinden, ist der Gesetzgeber gefragt.
Er muss das Steuerrecht so gestalten, dass dies zukünftig nicht mehr möglich ist.
Das rechtfertigt jedoch nicht, sich selbst ausnutzend zu verhalten, denn dann ist man keinen Deut besser als diejenigen, die man kritisiert.
 
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silentReader schrieb:
gibt es Zahlen Daten, Fakten die spotify nennt um das "ausnutzen" zu belegen?
Allein hier im Forum gibt es viele Beispiele. Die Leute schreiben es sich ja munter von der Seele. :)

silentReader schrieb:
Glaubst du wirklich das "Gier" hinter den meisten geteilten Familienabos steht?
Das Prinzip ist Gewinnmaximierung vs Kostenminimierung. Möglichst viel bekommen und dafür möglichst wenig bezahlen. Kann man von Spotify auf die Leute übertragen und das ist auch in Ordnung, wenn man nach den Regeln spielt. Wenn man die Regeln darüber hinaus nach belieben dehnt und andere, billigere Länder dafür nutzt, dann bekommt das eine andere "Qualität". Die meisten werden das ja nicht tun, weil sie sich die paar Euros nicht leisten könnten.
 
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Alphanerd schrieb:
Da hat der Künstler den du neu entdeckt hast halt nix von.

Es sein denn, du kaufst Platten, Merch oder besuchst Konzerte.

;)
 
Spotydoof... jahrelang hifi hinauszögern und den Preis erhöhen. Tidal hat mir am Anfang den höheren Tarif zum kleinen Preis überlassen und erhöht jetzt erst im Nachhinein die Preise. Bis zum damaligen höheren Tarifpreis fehlt aber noch ein gutes Stück, da klick ich dann instant auf "gib mal 2€ mehr, bitte".
 
AMDMonster schrieb:
Du kannst diese Geschäftspolitik gerne verteidigen.
Ich verteidige gar nix, ich weise Dich nur darauf hin, dass Spotify die Nutzung des Family Abos ganz offensichtlich auf Menschen beschränkt, die in einem Haushalt leben.

Kann mir alles prinzipiell sogar völlig egal sein, denn ich nutze Spotify gar nicht. Nur verstehe ich halt nicht, warum manche Menschen bei eingegangenen Geschäftsbeziehungen offenbar selbstherrlich und einseitig die Vertragsbedingungen zu ihren Gunsten ändern müssen.
 
JanaWattdenn schrieb:
Bis jetzt bin ich zu faul zu Tidal zu wechseln.

Bei qobuz konnte ich nach anmeldung einmal einen Abgleichdienst für die Playlists nutzen, so einen dienst würde ich bei vielen listen nutzen...
Ergänzung ()

Ich stelle mir immer erwachsene Menschen mit nem Schnuller und dämlichen Klamotten vor, die hinter dem einen zahlenden "Erwachsenen" stehen, um beim All u can Eat Buffet als Kind durchzugehen... ein Erwachsener und 5 Kinder, oder sooo...

Dann sagt der Wirt: "Ausweise bitte" und aus verkleideten Pappnasen werden heulende Dramababys!

Fressen ist lecker aber zahlen, sollen andere...

Ach ja, der Wirt, dessen Kunde man ja schon länger ist, ist ein raffhieriges schwein, soll sich doch freuen, dass man als Ehrenmann seinen Frass hinunterschlingt...
 
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areiland schrieb:
Ich hab meine CD Bibliothek schon vor zwanzig Jahren digitalisiert und auf Festplatte abgelegt. Aber auch diese ~32.000 Songs ändern nichts daran, dass ich auch gerne mal aktuelle Sachen hören möchte und die in dieser Sammlung eben nicht vorhanden sind.
Das Argument verstehe ich natürlich. Weil man kann seine Sammlung ja leider nicht mit neuen interessanten Tonträgern erweitern.

Neben allem Spaß muss ich mich da aus Platzgründen tatsächlich etwas zurückhalten und kaufe Musik of nur noch als Download auf Bandcamp. Hier gibts dafür dann oft auch höhere Bitraten als auf der CD.

Noch mal; ich möchte kein bestimmtes physisches Medium glorifizieren. Ich möchte nur klarstellen, dass es auch andere Wege gibt als sich in die Abhängigkeit von Streamingdiensten zu begeben.
 
Das ist so sinnlos da schickt man per Discord den QR Code und hat seine ruhe, unnötig....diese Abfrage ist einfach nur Gängelei....
Ergänzung ()

Djura schrieb:
Die „Strafen“ sind noch zu lasch. Ich wäre für 1 Kündigung/Sperrung des Hauptaccounts inkl. 1 lebenslanges „Hausverbot“ für jeden der versucht Nutzungsbedingungen für sich zu verbiegen. Egal ob Spotify, Netflix, PSN und wie sie alle heißen.
so kannst du auch dein Geschäft abwürgen und am eigenen Ast sägen xD
 
wtfNow schrieb:
Das Problem sind Menschen die anderen Vorschreiben wollen wie sie zu leben haben.
Wenn Klaus Müller jeden Tag Discounter-Fleisch haben will, aus welchen Gründen auch immer, soll er das tun können.
Wer Tieren, Musiker oder was/wem auch immer mehr unterstützen möchte, soll es auf freiwilliger Basis tun. Es gibt für jeden das passende Angebot, aber einer Gruppe das Angebot wegen anderer Ansichten zu entziehen, lehne ich ab.
Es kommt darauf an, wer die Allgemeinkosten zahlt.

Die Sozialisten sagen: Alle
Die Libertären sagen: Ich nicht.
 
PastaSchuta schrieb:
@silentReader

Es waren eben keine „Einzelfälle“ sondern das Teilen mit Bekannten oder der Weiterverkauf nicht benötigter freien Plätze unter der Hand an Fremde ist Gang und Gebe.
Hier mal ein Beispiel, wo darüber diskutiert wird: Spotify Family Abo (ARS) gekündigt
Oder hier: Wie kann man sein Spotify-Duo- oder Familienabo teilen?

In den mydealz-Kommentarforen wurden in der Vergangenheit Angebote unterbreitet, einem Familienabo beizutreten, bei denen nicht benötigte freie Plätze gegen Geld aufgenommen wurden.
Es wurden viele Anfragen von mydealz Nutzern gestellt, ob man in ein „ Familienabo“ mit aufgenommen werden könnte.
Natürlich wurde das Familienabo dabei im großen Stil ausgenutzt und freie Plätze an Fremde gegen Bezahlung abgegeben.
Und selbstverständlich zahlen Großkonzerne durch Steuertricksereien deutlich weniger, als sie eigentlich müssten.
Um das zukünftig zu unterbinden, ist der Gesetzgeber gefragt.
Er muss das Steuerrecht so gestalten, dass dies zukünftig nicht mehr möglich ist.
Das rechtfertigt jedoch nicht, sich selbst ausnutzend zu verhalten, denn dann ist man keinen Deut besser als diejenigen, die man kritisiert.
Es gibt keine einzige Zahl dazu, weder wieviele Familienabos überhaupt von Spotify existieren, noch wie groß der Anteil der Familienabos an den Gesamtnutzern ist, geschweige denn wie hoch der deutsche Anteil ist. nichtmal einen prozentualen Anteil gibt Spotify für irgendwas raus. Ich wage stark zu bezweifeln dass die paar hundert Familienabos, die in einem mydealz-Thread durch Nutzer aufgefüllt oder abgeschlossen werden, einen hohen prozentualen Anteil davon ausmachen.
 
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Foxley schrieb:
so kannst du auch dein Geschäft abwürgen und am eigenen Ast sägen xD
Zu deiner Information: SONY sperrt unwiderruflich PSN-Konten, die gegen Nutzungsbedingungen verstoßen. Teilweise sogar in Verbindung mit einem Hardware-Bann der Konsole. Und den Laden gibt es heute noch.
 
Es ist doch ganz einfach. Es darf nicht Familienabo heißen, da das bewusste Kundenirreführung ist. Denn Familie wohnt nun mal meist verteilt, hält sich an verschiedenen Orten auf.

Es muss demnach Haushaltsabo heißen. So viel zu den Tricks von Unternehmen. Und ja, was Spotify hier macht ist einen schmutzigen begrifflichen Trick anzuwenden. Übliche Praxis.

Und ich schätze genau das stößt im Kern sauer auf.
 
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Alphanerd schrieb:
Diese Antwort hilft mir genauso wenig, wie eine Antwort der anderen Siri. ;)
Bloß das ich weitaus älter bin, als die andere Siri. Merc kaufe ich, alles Andere fällt flach.
 
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@Alexander2 doch, die Antwort war ja hilfreich. Siri unterstützt auch neu entdeckte Künstler.

Von den Pfennigen, die Spotify da auszahlt, können nur ganz wenige leben.

Und auch die leben schon ohne Spotify sehr gut.

Kohle wird nur über Merch und Konzerte gemacht. In ganz kleinem Umfang noch mit Platten/CDs.

Vor Spotify konnten die CD Verkäufe auch kleinere Künstler tragen.

Auch zur Vermarktung braucht man Spotify eigtl nicht, es gibt ja YT und social Media. Früher Mal MySpace für die älteren hier.
 
Ist ja nichtmal nen Spotify oder Dienst sonstwas ding. Die künstler werden überall reichlich abgezogen. und in der regel sind die Konzerte die einzigen richtigen Einnahmequellen.

Da nehmen sich Label vs Streamingdienste etc. sicher nichts.
Die einzigen Künstler die wohl mit diversen vertiebswegen recht gut verdienen sind die, die selbst label gegründet haben, sich selbst vertreiben etc...
 
PastaSchuta schrieb:
Das klingt eher danach, dass Spotify Nichteinhaltung bzw. Missbrauch seiner AGB/Regeln, denen der Abonnent/Nutzer bei Vertragsabschluss zugestimmt hat, ausschließen will.
Ohne nachgesehen zu haben bin ich mir recht sicher das als ich meine Familien Account vor vielen Jahren angelegt habe das da noch nicht drin stand.

Das dieser überhaupt noch läuft liegt eigentlich nur daran das ich keine Lust habe meine Eltern neu einzurichten aber wenn Spotify mich eh zwingt mich damit zu befassen könnte man sich ja auch die Konkurrenz Mal ansehen.
 
Foxley schrieb:
Das ist so sinnlos da schickt man per Discord den QR Code und hat seine ruhe, unnötig....diese Abfrage ist einfach nur Gängelei....

Das Gerät, was den QR Code erstellt und das scannende Gerät müssen aber zum Zeitpunkt des Scannvorgangs im gleichen WLAN sein.
 
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