Spritpreise nicht mehr ertragbar

AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

Mich nerven die Preise nicht, ich fahr einfach weniger. Gegenüber dem letzten Jahr hat sich mein KM-Aufkommen halbiert. Wenn die Jungs mein Geld nicht haben wollen, ist das ihr Problem, bin nicht auf mein Spritschlucker angewiesen.

Das Auto wird halt so langsam zum Luxus-Artikel, ich find das cool das man immer mehr Fahrräder und Roller auf den Straßen sieht.

Was ich nicht mehr tragbar finde sind mehrfache Satzzeichen im Fred-Titel :-)
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

-oSi- schrieb:
Sag das denen, die ihr Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen.
Ohne Auto geht für viele gar nichts mehr.

Ohne Auto = keine Arbeit, ohne Arbeit = kein Geld u.s.w. ...

natuerlich bedeutet das auto für viele existenz...nur die zeit von billigem öl wird zwangsweise irgendwann vorbei sein. all diese pendler dürfen sich also nicht wundern, dass sprit niemals mehr das preisniveau der 80er oder 90er erreichen wird und kann. es kann und wird nur weiter nach oben gehen und da würd ich mich als vielfahrer schon allein deshalb nach alternativen umgucken, keine alternativen in rohstoff, nein, vielleicht doch mal näher an arbeitsplatz ziehen oder ähnliches.
man sollte mobilität immer noch als luxus betrachten und dann hat man auch ne andere sicht darauf.
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

Solange es noch immer Leute gibt, die V-Power Diesel oder Mega Ultra Super Plus kaufen, können die Treibstoffpreise noch gar nicht hoch genug sein.:mad:

die ösis zocken einen ja nur ab.
Jahresvingnette ~90€ (manche Versicherungen nehmen einen die Vingnette gleich ganz ab), Verkehrstrafe bis 40km/h darüber auch recht günstig.;)

Diesel 1,07€/l im Moment.:(
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

dogio1979 schrieb:
Sorry, aber für Leute die meinen unbedingt einen Mercedes S500 fahren zu müssen, sollten die Spritpreise nun wirklich keine Rolle spielen. Wenn man meint, dasss man so ein Auto braucht, dann gibts dir auch als "leckere" CDI.

Und Lute, die meinen einen SUV oder andersartigen Geländewagen fahren zu müssen, ohne dass sie Förster oder sonstwas sind, da habe ich auch mal so gar kein Mitleid.
Das Spritsparen fängt beim Autokauf an.

leckere cdi gibts in der tat , 420cdi als e ist scohn lecker =). aber wirklich spaß macht eben nurn v8 *g*

(s500 muss ich aus beruflichen gründen fahren, man muss halt ne gewisse repräsentation hervorbringen wenn man das alter noch nicht hat =))
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

der spritpreis ist imo wirklich noch nicht hoch genug.

wenn man sich mal die ganzen spinner anschaut, die mit durchdrehenden reifen losfahren 8im dorf!) oder meinen, geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nur für andere ... es gibt auch spezialisten, die holen ihren getuneten rpoll-golf aus der garage, um damit vorm bäcker "anzugeben" ... welcher nur 300m vom wohnhaus entfernt ist.

sicher kotzt es mich auch an, dass ich als "normaler" fahrer auch dank solchen trotteln soviel zahlen darf, allerdings kann man - wie schon gesagt wurde - sehr gut und effektiv an sich arbeiten.

beispiel: meine schwägerin.

ich fahre einen 2003er astra caravan 1,6 16v super-benziner mit 103 ps. eigentlich ein spritfresser und drehzahlhungrig. sie fährt einen 1996er vw passat, gleiche leistungswerte, gleiche tankgröße (52l). warum brauche ich auf 100km 6,5 und sie 9 liter? ganz einfach: sie ist der festen (und irrigen) überzeugung, dass es viel ausmacht, wenn man schnell fährt - egal wo.

das lustige (oder traurige) ist ja, dass wir eine zeitlang dieselbe strecke zur selben uhrzeit gefahren sind .. und ich zwar 5 minuten später ankam, aber eben nur 2x im monat tanken musste statt 4x ...

idioten gibt es überall, und solange die leute nicht anfangen, über die folgen ihrer handlungen nachzudenken, wird sich daran nichts ändern - und ebenfalls am spritpreis nicht.

ps:
ein weiterer grund ist wohl auch, dass viele immer noch bei "marken-tnakstellen" ihren kraftstoff kaufen (soll ja besser sein als der billige noname-mist) ... wer einmal an einer füllstation für tankwagen war, weiss allerdings, dass das nicht stimmt. unter ein und derselben abfüllstation fahren nacheinander die verschiedensten tankzüge durch ... shell, aral, jet, bft, esso, ...

aber der mensch ist nunmal passiv und naiv - und glaubt dem, was in irgendwelchen gazetten steht oder im ach so seriösen tv kommt. selbst infos zusammensuchen ist auch zu zeitaufwendig, da bleibt ja kaum noch zeit zum "0wnz0rn" oder fürs opel/vw/bmw/zermedes-treffen mit gogo-girls und bier .. und hektoliterweise verschwendetem sprit ...
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

@bonestorm333

Schon richtig.
Ich habe das Probloem, dass meine Ex-Frau mit meiner Tochter 50km entfernt wohnt.
Also fahre ich jeden Monat mindestens 4 mal hin und 4 mal zurück. Das ist schon eine Tankfüllung. Und mit Bus und Bahn bin ich über 2 Stunden pro Fahrt unterwegs.
Mit kleinem Kind nicht machbar.
Meine Arbeit ist 40km entfernt, da kann ich aber mit der Bahn fahren. Mach ich auch.

Ansonsten fahre ich so wenig wie möglich.
Wie HisN geschrieben hat: Autos sind ein Luxusartikel, auch wenn viele eins haben.

Gruß
MichaW
 
AW: Spritpreise nicht mehr ertragbar???

bonestorm333 schrieb:
man sollte mobilität immer noch als luxus betrachten und dann hat man auch ne andere sicht darauf.

So siehts aus.

Die Leute sollten flexibler werden und nicht 100km Arbeitsweg fahren, nur weil sie bei der Familie oder sonstwo "unbedingt" wohnen bleiben wollen.

@-oSi-

Stimmt nicht ganz.
Es gibt auch öffentliche Verkehrsmittel die man nutzen kann, um zur Arbeit zu gelangen.
Man benötigt nicht zwangsläufig ein Auto um eine Arbeit zu bekommen.
Nur sind die Menschen ja von Haus aus bequem.
Warum 2h mit dem Bus fahren, wenn man mit dem Auto nur 1h braucht.
Dann arbeiten sie lieber nicht, bevor sie sich das "antuen".

Ich gehöre auch zur bequemen Sorte, könnte locker jeden Tag mit dem Fahrad zur Arbeit fahren, aber ich sitze lieber entspannt im Auto. Sonst würd ich ja nur 1-2x im Monat zum Autofahren kommen. ;)


greetings
 
lazsniper schrieb:
leckere cdi gibts in der tat , 420cdi als e ist scohn lecker =). aber wirklich spaß macht eben nurn v8 *g*

(s500 muss ich aus beruflichen gründen fahren, man muss halt ne gewisse repräsentation hervorbringen wenn man das alter noch nicht hat =))
Kann ich in gewissen Grenzen auch nachvollziehen, dass man aus Repräsentationsgründen ein schniekes Auto braucht. Die Frage ist, ob das Prestige mit dem CDI wirklich niedriger wäre`Und mir ist auch zu Ohren gekommen, dass ein V8 auch mit Autogas Spaß machen soll :) Und die Umaukosten fallen bei einem S500 nun wirklich nicht mehr ins Gewicht.
 
*Singmodus an*

Und kost's Benzin auch drei Mark zehn
scheiß egal, es wird schon geh'n

*Singmodus aus*

*Heulmodus an*
 
nicht alles liegt an den öl-multis. denn ohne die schwachsinnige ökosteuer wären die spritpreise in deutschland gar net so hoch.

also: vielen dank bundesregierung
 
Für PuG eine etwas magere Eröffnung und auch die nachfolgenden Beiträge sind zu dünn für das Forum.
Hier im Treffpunkt ist das regelmäßige Benzinpreisgejammere gut aufgehoben.
 
Mobilität wird immer mehr zum Luxus, und daran wird sich auch nix mehr ändern. Zu diesem Thema gibt es aber zuviele Sichtweisen bzw. verschiedene Lebensituationen um darüber vernünftig diskutieren zu können.
Die einen kümmert der Preis überhaupt nicht, andere müssen ihr Geld eben zusammenhalten.

Ein Beispiel wie wenig manchen das Geld ausmacht: im Nachbarort gibt es seit Jahren eine Esso, und ca. 25 m weiter eine andere, relativ neue Tankstelle, die IMMER mindestens 1 ct günstiger ist. Jetzt ratet mal, wo die meisten Menschen tanken - richtig, bei Esso. Da kann man sich nur an den Kopf fassen.

Mal abgesehen davon: als begeisterter Rennradfahrer würde ich mich z.B. über autofreie Sonntage freuen :-) da die meisten nicht mal am WE aufs Auto verzichten können.

Die Bahn als Alternative halte ich für einen Witz, zumindest in den meisten Regionen in Deutschland. Ich bin/war als Student jahrelang auf die DB angewiesen, und stand zu oft im Winter vergebens am Bahnhof und habe auf einen Zug gewartet, mit einem überteuerten Ticket in der Hand.
Und die Bahn wird in Zukunft noch unattraktiver, wenn sie wirklich teilprivatisiert wird.

Insgesamt eine neverending Story, die in den nächsten Jahren noch extremer wird.
 
lazsniper schrieb:
(s500 muss ich aus beruflichen gründen fahren, man muss halt ne gewisse repräsentation hervorbringen wenn man das alter noch nicht hat =))

wieso aus repräsentativen gründen...macht ihr eure meetings im auto?:freak: wem willst hier was beweisen?
das sind wieder solche leute, die sich für was besseres halten ohne rücksicht auf andere.
die behaupten von sich selbst, dass sie mehr für die gesellschaft und wirtschaft tun als andere und sich deshalb solche privilegien leistten dürfen. dass andere leute auf dieser welt sich noch nicht mal ein liter sprit leisten können, obwohl sie in erdölreichen ländern leben (zb nigeria) und dass oft eben genau diese kleinen leute die schweinsarbeit für die ach so tollen manager erledigen, sehen solche menschen gar nicht.
naja auch diese leute werdens zwangsweise irgendwann mitbekommen. hoffenltich
 
@blackraven:
Natürlich gibt es öffentl. Verkehrsmittel.
Nur bringen die einen oftmals nicht mal in die Nähe der Arbeitsstätte.
Dann ist man zwangsläufig auf ein Auto angewiesen.

Die Politik zwingt einen doch buchstäblich zum Pendler zu mutieren, der auf sein Auto angewiesen ist.
Der dann widerum gute Steuereinnahmen in die Kassen spült.
 
also ich wohn aufem LAnd.
Um es ganz deutlich zu sagen: Ohne eigens Auto bist du hier tot.
Ich muss jeden Tag 50km zur arbeit fahren und natürlich auch wieder zurück (entspricht jeh nach uhrzeit und verkehrsaufkommen ca 30-40 minuten FAhrtzeit). Würde ich das mit dem ÖPNV bewerkstelligen wollen, müsste ich jeden Tag 2 1/2 Stunden früher aufstehen und wäre ca. 2 Std später zuhause.
Da hat mich dann auch der Dieselpreis von 1,20 am Samstag geschockt.
 
ToNkA23 schrieb:
Ein Beispiel wie wenig manchen das Geld ausmacht: im Nachbarort gibt es seit Jahren eine Esso, und ca. 25 m weiter eine andere, relativ neue Tankstelle, die IMMER mindestens 1 ct günstiger ist. Jetzt ratet mal, wo die meisten Menschen tanken - richtig, bei Esso. Da kann man sich nur an den Kopf fassen.

sorry, aber wer sich wegen diesem einem cent so anstellt soll sich mal an den kopf fassen... 1 cent bei 60 litern sind, wow, ganze 60ct. was krieg ich denn dafür? nen schnuller anner tanke, mehr aber auch nicht!

ich tanke weiterhin bei den großen tankstellen... die sind meistens nicht so überfüllt und sparen tut man bei den kleinen freien tankstellen auch nicht viel... und bevor ich auch nur 5 minuten warte zahle ich lieber 60ct mehr!

außerdem gibt es an den kleinen tankstellen meist kein super+, also könnte ich da gar nicht tanken...

und wer nach autofreien sonntagen schreit hat se auch nicht mehr alle!
 
bei den sprit-preisen kann man stolz sein, wenn man weder führerschein noch auto besitzt.
 
@ morphium

60Cent mögen bei einmaligem Tanken nicht viel sein, aber wenn du das ein Leben lang machst, kommt da schon ein nettes Sümmchen zustande.
-> Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert.
 
Da kommt auf ein Leben gerechnet eine kleine Summe zusammen.
Aber für eine Person die eh nicht aufs Geld achten muss is das wieder irrelevant. Und genau solche sind ja meistens die Leute die an ein Markentankstelle gehen.. Der normal betuchte Ortskundige fährt nach meiner Erfahrung zu den Billigtankstellen.
 
billigtankstelle = Billigsprit
ist meine Erfahrung.
Du sparst dir zwar nen Ast (lol) aber durch den Hochwertigeren Kraftstoff an den meisten MArkentankstellen kommst du auch weiter mit derselben menge. Ist zumindest meine subjektive Erfahrung...
 
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