SSD partitionieren

@Madman

Na klar macht es Sinn, auch Daten auf einer SSD zu haben. In diesem Fall, Moment, dass habe ich schon mal geschrieben, weil eben nur ein Laufwerk existiert. Das eine Trennung von OS und Daten eingehalten werden sollte, hat ja erstmal nichts mit den Kosten der SSD zu tun. Neben der allgemein besseren Performance, gibt es auf einem Notebook noch zwei weitere gute Gründe für eine SSD: Geringerer Energieverbrauch und geringere mechanische Empfindlichkeit.
Eine SSD macht im Notebook ebenso Sinn, wie die Trennung von OS und Daten!

Mir ist es ziemlich unbegreiflich, wie du alle Argumente hierfür ignorierst.
 
Zudem habe ich, damit ich zu kompilierende Projekte auf die SSD legen kann, im Desktop eine größere SSD verbaut - dennoch will ich nicht, dass diese Projekte auf der Systempartition liegen ...
 
Bei HDDs ist partionieren meiner Meinung nach aus Performancegründen sinnvoll, da ich so eine stärkere Fragmentierung des Systems verhindern kann, wenn auf der Datenpartition ständig viel geschrieben/gelöscht wird. Ob das vielleicht nur psychologisches Voodoo ist, ich weiß es nicht :)

Bei meiner SSD (128GB) im Notebook partitioniere ich deshalb nicht, weil ich sonst immer Platz "verschenke". Das Systemlaufwerk sollte nicht zu knapp sein, also gebe ich ihm mindestens 50 GB. Davon sind dann 20-30 GB frei. Brauche ich diesen Platz nun auf der Datenpartition, muss ich erst mal Daten auf die Systempartition umschaufeln. Das spare ich mir, indem es nur eine Partition gibt.

Trotzdem verstehe ich, wenn man das nicht machen will - eine Trennung von OS und Daten durch Partitionen hat schon ihre Vorzüge. Bei einer 160 GB SSD im Notebook würde ich vielleicht sogar auch partitionieren. Bei 128 GB ist mir dazu der Platz zu knapp.
 
Klar, 128 GB sind nich viel, deshalb hab ich mir gleich ne 256er fürn Laptop gegönnt... (und selbst die ist eigentlich zu klein ^^)
 
Hi,

@kaimauer

Auch in diesem Fall macht es eben keinen Sinn sondern ist ein notwendiges Übel - da sehe ich einen Unterschied. Geringerer Energieverbrauch halte ich nach wie vor für ein Gerücht, vernünftige 2,5"-Platten brauchen nicht merklich mehr (in einigen Fällen sogar weniger). Die mechanische Empfindlichkeit passt - aber hat auch 0 mit der Partitionierung zu tun.

Und genau für diese Partitionierung fehlt mir nach wie vor ein stichhaltiges Argument oder wirkliche Vortiele. Es ging hier nicht darum, ob eine SSD in einem Laptop sinnvoll ist oder wo die Vorzüge einer SSD gegenüber einer HDD liegen. Es ging um die Frage "Ist es sinnvoll, eine SSD zu partitionieren und wenn ja, wie macht man das". Und "pro Partitionierung" lese ich hier lediglich "es geht halt hier nicht anders, weil es nur ein Laufwerk gibt". Das sehe ich einfach nicht als valides Argument an zu sagen, es macht generell Sinn eine SSD zu partitionieren.

Klar ist eine Trennung von Daten und OS sinnvoll, das habe ich auch gar nicht bestritten - aber meiner Meinung nach gehören auf eine derart kleine und € pro GB derart teure Platte wie eine SSD einfach nur performance-relevante Daten und z.B. nicht die Musik und Bildersammlung.

Um mich mal selber zu zitieren:

Ich finde, in dem Fall wäre es weit besser, die SSD so zu lassen wie sie ist und wenn möglich auf eine zweite HDD (intern wenn möglich, extern wenn nötig) zu setzen - der Speicherplatz einer SSD ist einfach sehr knapp und da auch noch Daten drauf zu packen finde ich vom monetären Standpunkt aus verbesserungswürdig

Was daran nicht logisch ist erschließt sich mir nicht.

Fazit für mich: auch in diesem Fall ist es nicht sinnvoll, aber anders schlicht nicht lösbar.

Aber jetzt genug OT, der TE weiß ja jetzt Bescheid.

VG,
Mad
 
Zuletzt bearbeitet:
@Madman1209: Selbst in diesem Fall ist es sinnvoll. Von Musik und Bildersammlung hat hier auch keiner gesprochen *kopfschüttel*

Vor allem wenn das Argument überwiegt, eine separate Partition für Windows und (mindestens) eine separate Partition für persönliche Dateien zu haben, dann interessiert es einfach gar nciht, ob es eine SSD ist oder nicht. Die Partitionen können natürlich auch auf unterschiedlichen Datenträgern liegen.
Aber: Eine 120 GB-HDD würden wohl die meisten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht in eine System- und eine Daten-Partition unterteilen. (und bitte nicht sagen "vor 8 Jahren hab ich das aber gemacht, es geht um's Heute)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

lassen wir es einfach. Du hast deine Meinung, ich meine. Auf den Punkt "Die Partitionen können natürlich auch auf unterschiedlichen Datenträgern liegen. Aber: Eine 120 GB-HDD würden wohl die meisten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht in eine System- und eine Daten-Partition unterteilen." können wir uns einigen.

Ich weiß zwar nicht, wieso du selbst sagst "Eine 120 GB-HDD würden wohl die meisten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht in eine System- und eine Daten-Partition unterteilen.", im gleichen Atemzug aber sagst, bei einer SSD wäre genau das sinnvoll, aber sei es drum.

Für mich hier: Ende der Geschichte.

VG,
Mad
 
Ich würde mir niemals nur eine 128 GB große SSD einbauen, ohne zusätzlich eine HDD für meine Daten dazuzunehmen.
Mir wäre das Geld zu schade für die SSD, um sie nur für das BS zu verwenden.

Eine SSD mit mindestens 256 GB Speicherplatz, diese in zwei Partitionen aufteilen und darauf dann auf der einen Partition das BS und auf der anderen Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitungsprogramme, sowie Spiele.
Dazu eine HDD zum Auslagern von Dateien, wie eben z.B. Bilder, Musik und Videos, sowie die Savegames der installierten Spiele, soweit das möglich ist.

Das ergibt für mich irgendwie einen Sinn, wenn ich mir eine relativ teure SSD zulege.
 
Das Trennen von System und Programmen durch verschiedene Parttitionen bringt bei einer SSD nichts, denn wenn einem ein Filesystemfehler eine Partition zerschiesst, dann muß man i.d.R. doch alles neu installieren. Für die Performance bringt die Partitionierung auch nichts. Man läuft also am Ende nur Gefahr eine schlechte Aufteilung gemacht zu haben und dann ist die eine Partition zu groß und die andere zu klein.
 
Holt schrieb:
denn wenn einem ein Filesystemfehler eine Partition zerschiesst, dann muß man i.d.R. doch alles neu installieren
Wenn du jetzt noch sagen könntest, auf welche Aussage sich das bezieht...

@Madman1209: Ich habe gesagt "Eine 120 GB-HDD würden wohl die meisten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht in eine System- und eine Daten-Partition unterteilen", aber habe ich irgendwo gesagt dass ich es für sinnvoll halte? Ich wollte damit zeigen, dass nicht das Medium der Grund ist, warum die Leute partitionieren, sondern eher das Problem, dass man Angst hat, eine der Partitionen zu klein zu machen...
 
1668mib, auf die Idee von Mich45 im Posting über meinem, wo er eine 256GB SSD in zwei Partitionen aufteilen will.

Aber auch generell ist das so, dass Pratitionieren bei HDDs viel mehr bringt, da bei diesen die Kopfbewegungen geringer ausfallen können, wenn man durch die Partitionierung dafür sorgt, dass z.B. die Dateien des Betriebssystems eben nicht über die ganze Platte verteilt werden. Das fällt bei SSDs eben komplett weg.
 
Partitionieren geht im Prinzip genauso, aber um Daten auf einer SSD zu organisieren sollte man sich meiner Meinung nach andere Wege suchen als die altgewohnten.
Der grosse Nachteil ist, das der SSD Speicher zu teuer ist, um Reserven auf mehreren Partitionen zu betreiben. Zu den Reserven gesellt sich die unwahrscheinlichkeit ,die richtige Grössenaufteilung zu treffen. So wird am Ende eine Partition zu klein und die andere zu gross sein.
Aber das ist auch nur Wertschätzung.
 
@Holt: Und wo hat er konkret gesagt, dass man in jedem Fall immer nur das OS neu installieren müsse?
Eine Trennung von System und Daten erleichtert Backups usw... und auch die Datenrettung, wobei es soweit wegen Backups ja nicht kommen sollte... und sorgt dafür, dass man weiß, dass man niemals Rücksicht auf deine System-Partition nehmen muss, wenn es mal zu einem Fehler/Problem kommt. Dass die Daten auf der Datenpartition in irgendeinerweise durch die Partitionierung alleine sicherer sein sollen hat keiner behauptet und scheint deiner Phantasie zu entspringen...


Und bei HDDs: Und effektiver als Partitionieren ist dann eher das Defragmentieren... Aus Performance-Gründen zu partitionieren halte ich für kompletten Unfug.
 
1668mib schrieb:
@Holt: Und wo hat er konkret gesagt, dass man in jedem Fall immer nur das OS neu installieren müsse?
??? Wie wo was, ich verstehen das jetzt nicht wirklich was Du da schreibst.

Aber wenn man Programme und System trennt, dann kommt man beim Ausfalle einer Partition kaum um die Neuinstallation von beiden herum, wenn man nicht ein vernünftiges Vollbackup beider Partitionen hat. Fällt die Systempartition aus, so muss man auch die Programme neu installieren, weil man noch deren Eintragungen in den Systemordnern und der Registry nicht mehr hat. Fall der Programmordner aus, so nutzen einem die alten Einträge auch nichts mehr und stären nur, so dass man am Ende doch gleich alles neu machen kann, bevor am die Reste der verschwundenen Programme einzeln entfernt.

Trennung von Programmen und System durch getrennte Partitionen bringen also wenig und genau draum ging es doch in dem Post den ich kommentiert habe:

Micha45 schrieb:
Eine SSD mit mindestens 256 GB Speicherplatz, diese in zwei Partitionen aufteilen und darauf dann auf der einen Partition das BS und auf der anderen Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitungsprogramme, sowie Spiele.

1668mib schrieb:
Eine Trennung von System und Daten erleichtert Backups usw... und auch die Datenrettung, wobei es soweit wegen Backups ja nicht kommen sollte...
Das ist richtig und eine SSD ersetzt ja auch kein Backup sondern im Gegenteil, da diese gewöhnlich ohne Vorwarung ausfallen, sollte man mit dem Backup noch gewissenhafter vorgehen.

1668mib schrieb:
und sorgt dafür, dass man weiß, dass man niemals Rücksicht auf deine System-Partition nehmen muss, wenn es mal zu einem Fehler/Problem kommt. Dass die Daten auf der Datenpartition in irgendeinerweise durch die Partitionierung alleine sicherer sein sollen hat keiner behauptet und scheint deiner Phantasie zu entspringen...
Es entspringt hier Deiner Phantasie von System- und Datenpartition zu reden, ich bezog mich alleine auf die Trennung von System- und Programmpartition!
1668mib schrieb:
Und bei HDDs: Und effektiver als Partitionieren ist dann eher das Defragmentieren... Aus Performance-Gründen zu partitionieren halte ich für kompletten Unfug.
Defragmentieren und chkdsk laufen bei kleinen Partitionen halt schneller, aber es ist nicht so ein großer Unfug wie bei SSDs. Durch das Anlegen einer eigenen Systempartition erreicht man immerhin, dass die Kopfbewegungen und damit die Zugriffszeiten innerhalb der Systempartiotion geringer bleiben und da Windows ja immer wieder mal bei den Updates einige Systemdateien austauscht, landen diese sonst eben schon mal ganz weit von den anderen auf der Platte.

Bei SSD mit Sandforce Controller hat das Partitionieren wieder ein klein wenig mehr Sinn, denn bei denen hängen die IOPS ja auch wieder von der Größe des Adressbereiches ab, über den die Zugriffe stattfinden. Man sieht das bei den Angaben zu den IOPS z.B. im Datenblatt der Agility3 oder der Vertex3 in den Fussnoten. Der Unterschied ist da teils schon ganz schön groß, je nachdem ob über 8GB oder 85% der Kapazitä gemssen wird.
 
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Ach ok, sorry Holt, ja... :-)
Einmal irgendwie "falsch eingeschossen" und dann fixiert auf der falschen Meinung ^^
Hab nur "Bild und Video" gelesen und das als Dateien betrachtet, Spiele landen bei mir im Übrigen nicht auf der Systempartition, auch im Laptop nicht... aber ja, ich stimm dir vollkommen zu, ich hab also an dir vorbeigeredet (nicht wir an uns, weil du nciht an mir ... kompliziert, oder? :P).
 
Also dann ist ja alles klar und wie sind einer Meinung: Programme und System zu trennen bringt nicht viel und die Daten gehören sowieso nicht auf die gleiche Partititon, auch wenn Windows da per Default halt so anlegt. Aber entweder verteilt man sie eben manuell entsprechend um oder verschiebt die Verlinkungen, was ja bei Win 7 recht einfach geht.
 
Ich hab noch einen Grund für die Partitionierung von SSDs: Dualbootsysteme. Da kriegt man gut nen Win 7 und nen Ubuntu drauf. Daten liegen natürlich auf ner HDD (so hab ichs gemacht) oder sogar nem NAS
 
Quickbeam2k1, Dual-Boot von einer Platte und dann auch noch Betriebessystemen die verschiedene Filesysteme verwenden, erfordert natürlich zwingend eine Partitionierung, egal ob HDD oder SSD. Obendrein ist natürlich auf allen bottfähigen Platten sowieso eine Partitionstabelle nötig und Windows 7 legt gewöhnlich auch zwei Partitionen an, wobei die Partition für den Bootloader aber nur 100MB groß und versteckt ist. Hier ging es ja aber darum, ob man den verbeliebenden Teil dann noch weiter in Partitionen teilen sollte oder eben nicht.
 
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