SSD Systempartition verkleinern, was beachten?

Einhörnchen

Rear Admiral
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Ich muss das Upgrade von Win7->Win10 aufgrund eines Mainboarddefekts erneut durchführen (mangels Anniversary Update noch keine Lizenz mi Konto). Um nicht alles neu zu installieren war in Anlehnung an diesen Tipp mein Plan:

1.) Systempartition auf SSD (500 GB) verkleinern mittels der Win10 eigenen Datenträgerverwaltung
2.) Neue Partition (70 GB) erstellen
3.) Darauf Win7 installieren & Win 10 Upgrade & Reboot
4.) In alte Partition booten, Aktivierung aktualisieren, Win7/10 Partition löschen

Gibts da irgendwas zu beachten, insb. bei Schritt 1? Defragmentieren muss man bei SSDs vor sowas ja nicht?

P.S.: Der Win10 Key ist ein MSDNAA/Dreamspark, Clean Install geht daher nicht (und möchte ich auch nicht)
 
Sollte so gehen.

Bei Dreamspark bekommt man doch auch den ganz normalen Softwarekey oder?
Also meiner Meinung nach ist ein CleanInstall ganz klar vorzuziehen.
(Wegen Treibern und um einfach mal den ganzen Müll aus dem System zu bekommen.)
 
Auch mit einem solchen Key ist eine normale Windows 10 Installation möglich, also einfach mit dem Media Creation Tool einen aktuellen Datenträger erstellen und nackt installieren, den Umweg über 7 benötigt man nicht. Alles andere ist unsinnig.
 
3TR3M3 schrieb:
(Wegen Treibern und um einfach mal den ganzen Müll aus dem System zu bekommen.)
Habe im Juli erst mühsam alles schön aufgesetzt, wollte mir das nicht nochmal antun. Clean Install geht mit den MSDNAA/Dreamspark Keys wie gesagt leider nicht. Ist ein häufiges Problem (siehe Google oder entsprechende Diskussionen hier im CB-Forum).

Edit: Zu den Dreamspark Keys siehe hier: https://www.computerbase.de/forum/threads/msdnaa-win7-key-upgrade-win10.1585113/
 
Soweit ich weis betrifft das Problem NUR Win7 Keys.
Habe nämlich schon öfters Win 10 mit Dreamspark Keys aufgesetzt und hatte noch nie Probleme. (Das letzte mal vor ca 3 Monaten)
 
Ost-Ösi schrieb:
Bist du sicher, dass man die Systempartition des laufenden Systems verändern kann?
Nein, deshalb dieser Thread.
3TR3M3 schrieb:
Habe nämlich schon öfters Win 10 mit Dreamspark Keys aufgesetzt und hatte noch nie Probleme. (Das letzte mal vor ca 3 Monaten)
Es handelt sich leider um einen Win7 Dreamspark (genauer gesagt noch dessen Vorläufer MSDNAA).
 
@cyberpirate:
beim Mainboardwechsel?! Da, wo alle Komponenten drauf enthalten sind, die zur Generierung der HWID (welche für die Aktivierung wichtig ist) benötigt werden (wie Chipsatz, MAC etc.)....
Die gesicherte Aktivierungsdatei bringt im dem Fall garnichts (ansonsten müsste nämlich das bestehende Win10 System auf dem neuen MB problemlos = aktiviert weiterlaufen).

Nachtrag an TE:
Du kannst auch einfach auf einer zweiten Platte Win7 installieren und upgraden und dann die Aktivierungsdatei kopieren.
Dann entfallen die Schritte "Partition verkleinern, weitere Partition erstellen, diese wieder löschen und alte Partition wieder vergrößern".
Die Aktivierung ist unabhängig von der Platte/SSD.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typos, Nachtrag)
Danke für eure Hartnäckigkeit bzgl. dem Win7 Pro Key und dem Aniversary Update. Hat doch was gebracht ;)

Versuch 1: Win10 1511 starten, Aktivierung -> fehlgeschlagen, Product Key eingeben -> abgelehnt.
Versuch 2: Auf 2. Festplatte die Datenpartition formatieren, Win7 installieren -> fehlgeschlagen wegen GPT (zum Glück nur wenige Daten).
Versuch 3: Win10 1511 auf 1607 upgraden, Aktivierung -> fehlgeschlagen, Product Key eingeben -> akzeptiert.

Es kam zwar eine Meldung, dass die Aktivierung über den Aktivierungsserver meiner Organisation erfolgt, aber er hats dann trotzdem gemacht. Denke das deutet an, was man oft liest: Einige MSDNAA/Dreamspark Lizenzen sind im Bereich der Volumenlizenzen verortet. Jetzt läuft jedenfalls alles ganz ohne Win7 oder Clean Install.

Dabei noch gelernt: Wenn Windows Update 1 h bei "Update wird vorbereitet" hängt darf man auch runterfahren, es macht später dann weiter.

Versuch 4 (nicht mehr durchgeführt): 2. Festplatte komplett geleert, Partition mit MBR angelegt, Win7 installieren, Win10 Upgrade. Hätte sicher auch geklappt, wäre aber mehr Arbeit gewesen.
 
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