SSD taucht auf dem Rasperry Pi 5 nicht auf

Schabing

Lieutenant
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Hallo zusammen,

meine SSD (müsste 980Pro sein 1TB) wird mir auf dem Raspi Pi 5 unter Ubuntu LTS 24.4.04 nicht angezeigt unter "Discs". Laut KI wird diese unterstützt.
Ich sollte die PCI Schnittstelle unter /boot/firmware/config.txt mit dtparam=pciex1 aktiviert haben. Sie taucht aber nacht wie vor nicht auf (lsblk).
Beim booten kommt im Screenshot stehende Fehlermeldung. Sie ist aktuell noch NTFS, aber da ich sie unter Discs nicht mal formatieren kann bzw. sie im Terminal nicht mal auftaucht, kann ich sie nicht umformatieren.

Ich dreh mich im Kreis, hat jemand eine Lösung? Das Flachbandkabel ist fest drin und sollte laut Anleitung richtig rum drin sein. Die Fehlermeldung lässt mich denken, dass sie erkannt wird aber mit NFTS nichts anfangen kann.

Bin über jede Hilfe dankar!
Beste Grüße.
 

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Mir fallen spontan zwei Dinge ein spontan ein, ein defekter bzw. nicht vollständig kompatibler USB‑Adapter oder eine zu schwache Stromversorgung. Das wären auf jeden Fall die ersten Punkte, die ich prüfen würde.

Eventuell auch mal die USB‑Ports durchprobieren und schauen, ob sich etwas ändert.


Sorry hier stand mist ^^ Update kommt gleich ^^ (nicht richtig gelesen)
 
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Zu schwache Stromversorgung wäre auch das erste was mir in den Kopf kommen würde.
 
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Danke für eure Antworten. Habe gelesen, die SSDs können gerne mal 3,5W oder so ziehen.
Ich habe folgendes Netzteil benutzt, im moment habe ich mal mit dem Originalen Netzteil gestartet. Finde es immer noch nicht.
 
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Hier gibt es im Grunde zwei Dinge, die man prüfen sollte:

1. Die EXT4‑Fehlermeldung. Beim Booten versucht Ubuntu offenbar, eine nicht vorhandene Partition aus der /etc/fstab zu mounten. Das hat vermutlich nichts mit der NVMe‑SSD zu tun.

2. Die PCIe‑Anbindung. Nach erneutem Lesen ist mir erst aufgefallen, dass du eine Samsung 980 Pro über den PCIe‑Slot am Raspberry Pi 5 betreibst. In diesem Fall liegt das Problem sehr wahrscheinlich nicht am Dateisystem (NTFS/EXT4), sondern daran, dass die SSD über PCIe gar nicht korrekt erkannt wird.

Wenn sie weder in lsblk noch in „Disks“ auftaucht, wird der NVMe‑Controller vom System evtl. nicht initialisiert.

Am besten prüfst du einmal, ob dtparam=pciex1 korrekt in /boot/firmware/config.txt gesetzt wurde.

Wenn der Parameter korrekt gesetzt ist, unbedingt auch das Flachbandkabel prüfen, es lässt sich leicht falsch herum oder nicht vollständig eingerastet beim einbauen, und dann funktioniert der PCIe‑Link evtl. nicht.

Wenn dann nichts geht noch solltest du zusätzlich sicherstellen, dass es sich wirklich um die gannte NVMe‑SSD handelt. Nicht das du hier dich hier vertan hast und es eine M.2‑SATA‑SSD ist, diese würde am Raspberry Pi 5 nicht funktionieren, da der Pi nur PCIe‑NVMe unterstützt.
 
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1. eigentlich sollte er das nicht, weil ich soweit noch gar nicht bin, hab ich noch gar nicht eingerichtet... puh da weiß ich grad nicht weiter.

2. Ich habe halt einen Hat draufgeschraubt. Das Flachbandkabel habe ich sogar mal umgedreht... Ich prüfe es nochmal!

Ich schau mir nochmal die Punkte an, aber bis dahin: Kann er evtl. die PCIe 4.0 nicht erkennen und auf 3.0 "runterregeln" oder so?
Diese SSD habe ich.
 
@Max__59 Im Amazon Bestellverlauf ist diese Samsung 980 PRO NVMe M.2 SSD aufgelistet. Das ist sie, um wirklich das physisch nochmal zu bestätigen müsste ich sie morgen kurz ausbauen. --> PCIe 4.0
Ich wäre davon ausgegangen, dass das abwärtskompatibel ist (PCIe 3.0).
 
@Schabing

Das Laufwerk sollte grundsätzlich kein Problem sein. Standardmäßig läuft der PCIe‑Port beim Raspberry Pi 5 im PCIe 2.0 x1 Modus, optional kann man PCIe 3.0 aktivieren, ob man das braucht, hängt vom Einsatzzweck ab.

Als Erstes würde ich aber in der Datei /boot/firmware/config.txt prüfen, ob der Eintrag dtparam=pciex1 vorhanden und nicht auskommentiert ist. Ich weiß nicht, ob Ubuntu 24.04 LTS das standardmäßig aktiviert.

Wenn der PCIe‑Port korrekt aktiviert ist, kann man mit der eigentlichen Fehlersuche weitermachen.
 
Installiere gparted
und starte das, im Auswahlmenü schauen, zeigt er dir die Platte?
fschk -f /dev/sdb1
könnte auch was bringen.

Dann einfach "mkdir /media/user/hdd/"
Und "mount /dev/sdb1 /media/user/hdd/"

Könnte so funktionieren. Das FETT gedruckte durch deine Daten ersetzen.
 
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