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News Starfield „2.0“: Nächster großer Patch ist für Fans, kein Reboot

xexex schrieb:
Wenn der Hersteller ständig neue Inhalte nachschiebt,
Du bist da einer ganz großen Sache auf der Spur.

Davon ab, wüsste ich nicht was es bei CS an neuen Content brauch, das Spielsystem ist halt genial. Übrigens aus einer Mod entstanden.

xexex schrieb:
Hat es Starfield zu einem Hit für Modder gemacht?
Die reine Modbarkeit sagt nichts über die generelle Güte aus. Kannst ja dreimal raten zu welchen Spielen und welcher schlimmen Engine immer noch wöchentlich mehr als hundert mods rauskommen.
Also die Engine scheint da weniger das Problem zu sein.

xexex schrieb:
die Spieler finden das Spiel mäh wegen der Engine.
Ergibt keinen Sinn, da Skyrim und Fallout die selbe Engine haben. Jeder SP Hersteller wäre froh über die Spielerzahlen nach so vielen Jahren. Das Problem ist nicht die Engine. Starfield hat zu vielen generischen Content und die Planeten ähneln sich mit ihren Inhalten zu sehr. Während du bei Skyrim oder Fallout an jeder Ecke irgendwas neues interessantes findest. Man merkt diese prozedural generierten Orte überall. Was dann sich negativ auf das reine Erkunden auswirkt. Das hat Skyrim und Fallout viel besser gelöst, sie hatten es aber auch deutlich einfacher. Ich weiß aber selbst nicht, wie man es in einem Weltraumspiel vernünftig lösen könnte. War übrigens auch ein Problem von Mass Effect 1. In Mass Effect 2 haben sie es so gelöst die befahrbaren Planeten einfach rauszulassen.

xexex schrieb:
bei einem Story-RPG wäre die Anzahl der Spieler entscheidend, die sich den noch nach vielen Jahren antun.
Nein, dass war nicht meine Aussage. Die Aussage ist, dass es eben Story-RPGs gibt, die von der Qualität und eventuell zusätzlich der Modbarkeit eine Langzeitmotivation erzeugen und dadurch eine überdurchschnittliche Lebensdauer haben. Die Anzahl der Spieler bestätigt das nur.

xexex schrieb:
Die meisten "normalen" Menschen
Wieso sind in deinen Augen Menschen die Spiele mehrfach durchspielen nicht "normal"?
Was ist los mit dir?

xexex schrieb:
wie viele Spieler da noch nach ein paar Jahren zugange sind, ist an dieser Stelle völlig irrelevant.
Dann frag mal Bethesda für wie irrelevant sie das halten, wie viele Spieler in ihren Spielen unterwegs sind. Kannst mir ja die Spiele sagen, die annähernd so oft neu veröffentlicht wurden wie ein Skyrim. Deine Theorie funktioniert halt nicht, denn dann würde es solche Phänomene wie Skyrim, Fallout, Witcher oder Cyberpunk nicht geben und sicherlich wird BG3 in die gleiche Kerbe schlagen und in 10 Jahren immer noch tausende Spieler fesseln.

xexex schrieb:
Eine gut erzählte Story hat ein Anfang und ein Ende, danach muss man sich die nicht ein einziges mal mehr antun wollen.
Das ist deine Meinung und das Wörtchen "antun" zeigt mir nur, wie sehr du gute Storys wertschätzt. Als ob die danach eine Katastrophe sind. Ein Film wie Memento muss dann dein persönlicher Nemesis sein.
 
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Grestorn schrieb:
Allerdings ist es in den anderen Bethesda-Spielen nicht anders. Es gibt eine Hauptquest, eine Reihe von Fraktionsquestlinien, einige Standalone-Questlinien und jede Menge Trash- und generische Quests, zum guten Teil zufällig generiert.

Wenn man alles annimmt und die Quests in zufälliger Reihenfolge spielt, dann verfranzt man sich schnell und es wird beliebig und langweilig. Es ist besser, jede Questlinie für sich zu betrachten und auch möglichst stringent dabei zu bleiben. Nur so kann man deren Story auch erleben.

Aber genau das galt auch für Skyrim und Fallout 3/4.


Absolut. Bethesda war schon immer Masse statt Klasse (damit meine ich nicht zwingend die Games, die sie publishen, siehe Arkane, die auf ihrem Peak das exakte Gegenteil von Masse statt Klasse waren -- die lassen dich gelegentlich selbst ihre besten, handgebauten Levels mal einfach so skippen, irre.)

Der Hauptunterschied zwischen Oblivion, Skyrim und Starfield: Bethesda hatten diese Handarbeit ihrer Weltenprofis über weite Strecken gegen prozedural generierten Staub am Arsch der prozedural generierten Baukasten-Galaxis getauscht. Und damit manche ihrer digitalen Dauer-Touristen auf Dauer gelangweilt, die jetzt lieber etwa zum Beispiel durch Böhmen stapfen -- das, wie man munkelt, zudem wesentlich hübscher ist. :D
 
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xexex schrieb:
Der springende Punkt ist aber ein anderer, es gibt heutzutage mehr als genug neue Filme, Spiele und Bücher jedes Jahr, damit man sich das alte Zeug gar nicht mehrfach antun braucht.

Ich weiß wirklich nicht, wieso du hier mit Begriffen wie "antun" hantierst, die implizieren, dass es eine Qual wäre bereits gesehene Filme oder schon gespielte Spiele noch einmal zu besuchen?

Wenn das deine Einstellung ist tut mir das offen gesagt leid.

Kunst ist doch kein Wegwerfartikel, den man einmalig verkonsumiert und den reinen Unterhaltungswert aussaugt, wie aus einer Packung Capri Sonne.

Mit deiner Einstellung bist du aber auf jeden Fall der perfekte Netflixkunde, irgendwer muss den bestenfalls durchschnittlichen (meist eher schlechten) und in Massen produzierten Retortenschrott ala Red Notice u.Ä. ja gucken, sry, konsumieren. Während er nebenbei auf dem Handy surft... :-)
 
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Svennc schrieb:
Der Hauptunterschied zwischen Oblivion, Skyrim und Starfield: Bethesda hatten diese Handarbeit ihrer Weltenprofis über weite Strecken gegen prozedural generierten Staub am Arsch der prozedural generierten Baukasten-Galaxis getauscht. Und damit manche ihrer digitalen Dauer-Touristen auf Dauer gelangweilt, die jetzt lieber etwa zum Beispiel durch Böhmen stapfen -- das, wie man munkelt, zudem wesentlich hübscher ist. :D
Und das ist nur teilweise richtig. Die Handgemachten Zonen in Starfield sind von Zahl und Größe her mit ziemlicher Sicherheit mehr und umfangreicher als bei allen anderen Bethesda Spielen.

Klar, die Welt von Fallout 4 oder Skyrim selbst, findest Du in Starfield in der Form nicht. Das fehlt. Aber die vielen handgemachten Zonen alleine sind schon ziemlich gut. Wie gesagt, den Zufallscontent auf den Planeten, die keine Rolle spielen, den sollte man wirklich großflächig umschiffen.

KCD2 spiele ich seit Wochen mit Begeisterung. Aber ich muss auch sagen, so gut das Spiel ist, es kann ermüden mit der schieren Zahl an Quests. Vor allem, wenn man wie ich ein Completionist ist. Da finde ich den Ansatz von Bethesda mit komplexen Questlines, die man auch abschließen kann und dann etwas erreicht hat, tatsächlich besser.
 
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Grestorn schrieb:
Aber die vielen handgemachten Zonen alleine sind schon ziemlich gut. Wie gesagt, den Zufallscontent auf den Planeten, die keine Rolle spielen, den sollte man wirklich großflächig umschiffen.
Da gebe ich dir Recht. Das Problem ist aber, viele wissen das nicht und mir geht es auch so, dass ich mir dann in den Kopf setze mal ein bisschen zu erkunden, wie eben in Skyrim oder Fallout. Nach der sechsten generischen Piratenbasis bin ich dann immer abgeschreckt von Starfield und muss sagen, das größte Problem von Starfield ist die Größe der Welt. Du kannst das nicht alles mit sinnvollen Content füllen.

Allerdings muss man auch sagen, wenn du wirklich im All reisen würdest, dann gäbe es genug Planeten auf denen eben nichts los ist, vielleicht sollte man das auch einfach so handhaben und Planeten bauen, die aber leer lassen bis auf Ressourcen und ganz auf generische Basen etc. verzichten. Eventuell wäre das eine Lösung. Planeten scannen, feststellen da ist nichts und weiterfliegen. Weniger ist halt manchmal mehr.
 
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_Cassini_ schrieb:
Ähm, weil du nicht sagen kannst es gibt so und so viele Steamaccounts und davon spielen grade! nur 0,1% solche SP Spiele. Findest du nicht, dass man das auf die Accounts beziehen sollte, die aktuell wirklich on sind?

Es sind aber an einem Tag mehr "on" als der Peak der Spieler zu einem bestimmten Moment.

_Cassini_ schrieb:
Ich rede von keinem Onlinespiel! Warum ist denn Skyrim noch so beliebt? Das Spiel ist fast 15 Jahre alt! Ihr immer mit euren 2 Jahren, da liegt übrigens auch ein BG3 drüber und schau dir mal die Spielerzahlen an.

Peak 875.000 Spiele im August 2023 ... jetzt noch ca. 117.000. Also genau das, was wir sagen ....

_Cassini_ schrieb:
Ähm, weil seine Aussage war, es werden nicht mehr sondern weniger Spieler, das widerlegt diese Statistik. Man lies doch bitte einfach erstmal, bevor du dich hier in eine Diskussion einklinkst.

Und Du solltest die Diskussion vielleicht erst einmal verstehen, bevor Du anderen Leuten an die Karre flickst. Es geht doch kein Stück darum, das die Zahl der Spieler hoch geht, ein Maximum erreicht und von diesem Moment kontinuierlich NUR nach unten.

Die Masse der Spieler geht irgendwann auf einen SP-Titel ... spielt ihn durch und dann geht die Zahl der User stark nach unten.

_Cassini_ schrieb:
Kann es sein, dass du Skyrim nicht kennst? Scheint mir so.

Habe es vor Jahren mal angefangen, aber es hat mich nicht fesseln können.

_Cassini_ schrieb:
Das ist wunderbar für dich. Das man aber trotz des Wissens über die Main Quests oder Side Quests trotzdem Spaß mit einem Spiel haben kann, kommt dir nicht in den Sinn? Schaust nen Film offensichtlich auch nur einmal.

Natürlich kann ich mir einem Spiel auch Spaß haben, wenn ich die Quests schon kenne. Aber ich habe eben noch mehr Spaß, wenn ich den nächsten Titel spiele ... wo ich die Quests noch nie gesehen / gehört habe.

Und bezüglich Filme ... als ich jung war, habe ich in einer WG gewohnt ... und wir haben uns Terminator 2 ausgeliehen. Den Film fanden wir beide so gut, das wir die Videokassette direkt zurück gespult haben und den Film nochmal geschaut haben.

ABER ... ich habe noch so viele Filme NICHT gesehen ... mir käme es im Moment absolut nicht in den Sinn, einen Film (egal wie gut) noch einmal zu schauen.

Es wartet einfach noch soviel Gutes da draußen ....

_Cassini_ schrieb:
Warum sollte das für mich unvorstellbar sein? Ihr könnt doch nicht nachvollziehen, warum es so viele Spieler zu den alten Spielen zieht.

Natürlich kann ich das. Weil es eben nur eine kleine Zahl an Menschen ist und eben nicht die schiere Masse ... die es so hölt wie ich und lieber was neues zockt.
 
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Blackland schrieb:
Dann hast Du meinen Post nicht richtig gelesen, kein Ding, bin ich gewohnt diese Trotzabwehr und Tatsachenignoranz....[...]
Haste nichts von geschrieben. Telepathie ist noch nicht so wirklich ausgereift. Warum bist Du so angeschossen wegen meines Kommentares? So reagiert man nur, wenn man zurecht getroffen wird.
Mit Polemik kann man keine Diskussionen führen. Du versuchst es trotzdem.
 
_Cassini_ schrieb:
Jeder SP Hersteller wäre froh über die Spielerzahlen nach so vielen Jahren.
Wirklich? Daran verdient Bethesda oder an verkauften Spielen? Tatsächlich kann es jedem Spielehersteller völlig egal sein, ob ihr Spiel nach einem Jahr noch von jemanden gespielt wird, Hauptsache die Verkaufszahlen zum Launch haben gestimmt.

_Cassini_ schrieb:
Wieso sind in deinen Augen Menschen die Spiele mehrfach durchspielen nicht "normal"?
Bleiben wir beim Beispiel Clair Obscur, es soll sich fünf Millionen mal verkauft haben. Das Spiel ist knapp ein Jahr alt und aktuell spielen es noch 10000 Menschen. Was ist also normal? Das Spiel durchgespielt und abgehakt zu haben? Scheinbar schon oder?

Ein Story-RPG hat eine einzige Aufgabe zu erfüllen, eine Story zu erzählen. Das hat "Clair Obscur" hervorragend gemacht, das hat auch "South of Midnight" toll gemacht oder ein "Star Wars Outlaws". Wie viele Menschen es heute noch spielen ist hingegen völlig irrelevant, außer der Entwickler will noch unbedingt Geld mit Skins, DLCs und Addons verdienen.
 
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xexex schrieb:
Was ist also normal? Das Spiel durchgespielt und abgehakt zu haben? Scheinbar schon oder?
Dann solltest du vielleicht dir mal anschauen, wie häufig ein Spiel durchgespielt wird. Bei Claire Obscur liegen wir bei 38%. Sind also nur 38% normal? Outer Worlds 2 liegt bei 24%. Es ist alles andere als normal Spiele durchzuspielen.

xexex schrieb:
Wirklich? Daran verdient Bethesda oder an verkauften Spielen?
Na dann überleg mal. Wenn ein Spiel weiterhin durch Mods am Leben gehalten wird und weiter im Gespräch bleibt, welches Spiel wird denn dann verkauft? Wie kann es sein, das Bethesda Skyrim mehrfach neu veröffentlichen konnte, wenn es doch scheinbar keinen mehr interessiert.
Mods haben massiv dafür gesorgt, dass Skyrim so beliebt ist. Und dann gibt es noch solche Videos:
knapp 500k Views und du bist der Meinung sowas sorgt nicht für zusätzliche Verkäufe? Stark.

keldana schrieb:
Es sind aber an einem Tag mehr "on" als der Peak der Spieler zu einem bestimmten Moment.
Häh? Man kann nicht sagen es gibt so viele Accounts und aktuell spielen doch nur die wenigen da das Spiel. Man muss das auf die beziehen, die aktuell Online sind, alles andere ist Blödsinn.

keldana schrieb:
Peak 875.000 Spiele im August 2023 ... jetzt noch ca. 117.000. Also genau das, was wir sagen ....
Und jetzt überleg mal, wie viele von den Peak Spielern das wirklich durchspielen. Solo RPGs sind meist recht lang und nur ein geringer Teil sieht auch wirklich das Ende. Aber die Qualität des Spiels und eventuell die Modbarkeit hält solche Spiele über lange Zeit am Leben und sorgt für weitere gute Verkäufe. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

keldana schrieb:
Habe es vor Jahren mal angefangen, aber es hat mich nicht fesseln können.
Und bist der Meinung dir ein Urteil erlauben zu können, wie das Spiel denn so bei einem Durchlauf ist.

keldana schrieb:
Die Masse der Spieler geht irgendwann auf einen SP-Titel ... spielt ihn durch und dann geht die Zahl der User stark nach unten.
Und das ist schlichtweg falsch. Nochmal für dich, die wenigsten spielen ein Spiel durch, wunderbar an den Achievements nachzuvollziehen. Die das Spiel durchspielen sind auch die, die da drin länger verweilen. Die meisten Peak Spieler legen es viel früher beiseite. Der Peak ist auch letztendlich kein Beleg dafür ob ein SP Titel dauerhaft Erfolg hat, sowas muss man sich immer nach dem Peak anschauen und genau dort siehst du zb. bei Skyrim eine Zunahme an Spielern.
Wenn es nach dem Peak gehen würde, dann könnte Bethesda Starfield auch liegen lassen, hat sich ja gut verkauft. Bethesda möchte aber wieder so eine Cashcow wie Skyrim oder Fallout 4.

keldana schrieb:
Aber ich habe eben noch mehr Spaß, wenn ich den nächsten Titel spiele ... wo ich die Quests noch nie gesehen / gehört habe.
Freut mich, wenn du aus jedem Titel deinen Spaß ziehen kannst. Aber wundere dich nicht, wenn es anderen Menschen anders geht.

keldana schrieb:
ABER ... ich habe noch so viele Filme NICHT gesehen ... mir käme es im Moment absolut nicht in den Sinn, einen Film (egal wie gut) noch einmal zu schauen.
Das ist Schade und da bist du halt weit von Cineasten entfernt, du konsumierst halt auch nur des Konsums willens. Hochkarätige Filme gibt es nicht wie Sand am Meer.

keldana schrieb:
Weil es eben nur eine kleine Zahl an Menschen ist und eben nicht die schiere Masse
Alleine Fallout und Skyrim hatten dieses Wochenende wieder 80K Spieler zusammen. Das ist für dich klein? Bei einem SP Spiel, nach so einer Zeit? Das liegt mehr als deutlich über dem Durchschnitt von "Standard" SP Spielen.
 
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_Cassini_ schrieb:
Häh? Man kann nicht sagen es gibt so viele Accounts und aktuell spielen doch nur die wenigen da das Spiel. Man muss das auf die beziehen, die aktuell Online sind, alles andere ist Blödsinn.

Müssen muss man gar nichts. Aber wie schon gesagt: "was spielt das für eine Rolle?" Und ich sage: "überhaupt keine". Ich brauche da weder etwas auf "alle Accounts", noch auf die heute oder gestern oder morgen "online" gewesenen Spieler beziehen. Das ist alles Blödsinn!

_Cassini_ schrieb:
Und jetzt überleg mal, wie viele von den Peak Spielern das wirklich durchspielen. Solo RPGs sind meist recht lang und nur ein geringer Teil sieht auch wirklich das Ende.

Richtig, aber auch hier wieder: "was spielt das für eine Rolle?" und die Antwort lautet: "überhaupt keine". Ob sich viele ein Spiel spielen und es dann irgendwann abbrechen, oder eben durchgespielt haben und dann nicht mehr anfassen ... was macht das für einen Unterschied? Genau ... gar keinen!

_Cassini_ schrieb:
Aber die Qualität des Spiels und eventuell die Modbarkeit hält solche Spiele über lange Zeit am Leben und sorgt für weitere gute Verkäufe. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Keine Ahnung wie Du auf die absurde Idee kommst, ich würde das nicht verstehen. Trotzdem ist die Zahl der User, die eine Mod benutzen eine Minderheit. In den letzten Jahren sind es zwar immer mehr Spieler geworden (die eine Mod benutzen), aber die Zahl der Spieler insgesamt ist weitaus stärker gewachsen.

_Cassini_ schrieb:
Und bist der Meinung dir ein Urteil erlauben zu können, wie das Spiel denn so bei einem Durchlauf ist.

Ich kann mir ein Urteil darüber erlauben, das es bei diesem Spiel ganz bestimmt nicht anders sein wird, wie bei jedem anderen Spiel auch. Ich mache einen Durchgang und nehme alle (fast alle) Quests mit. Und die Aufgaben, die mir durchschlüpfen sind nicht so viele, als das ich dafür das ganze Game noch einmal spielen müsste.

_Cassini_ schrieb:
Und das ist schlichtweg falsch. Nochmal für dich, die wenigsten spielen ein Spiel durch, wunderbar an den Achievements nachzuvollziehen.

Erneut ... ja, das ist ja richtig. Ist für die Diskussion hier aber völlig irrelevant.

_Cassini_ schrieb:
Die das Spiel durchspielen sind auch die, die da drin länger verweilen. Die meisten Peak Spieler legen es viel früher beiseite. Der Peak ist auch letztendlich kein Beleg dafür ob ein SP Titel dauerhaft Erfolg hat, sowas muss man sich immer nach dem Peak anschauen und genau dort siehst du zb. bei Skyrim eine Zunahme an Spielern.
Wenn es nach dem Peak gehen würde, dann könnte Bethesda Starfield auch liegen lassen, hat sich ja gut verkauft. Bethesda möchte aber wieder so eine Cashcow wie Skyrim oder Fallout 4.

Ist alles richtig, nur ... habe ich etwas anderes behauptet? Nein!

Ja, freu Dich darüber, das Du viel richtiges sagst ... nur redest Du über etwas völlig anderes als Deine Mitdiskutanten. Du bist also wie man früher in der Schule so schön gesagt hat: "völlig am Thema vorbei".

_Cassini_ schrieb:
Freut mich, wenn du aus jedem Titel deinen Spaß ziehen kannst. Aber wundere dich nicht, wenn es anderen Menschen anders geht.

Ich kann nicht aus jedem Titel Spaß ziehen. Spiele wie Elden Ring sind so schwer, das ich irgendwann aufgebe. Das macht mir keinen Spaß.

_Cassini_ schrieb:
Das ist Schade und da bist du halt weit von Cineasten entfernt, du konsumierst halt auch nur des Konsums willens. Hochkarätige Filme gibt es nicht wie Sand am Meer.

Wer bestimmt denn, was hochkarätig ist?

_Cassini_ schrieb:
Alleine Fallout und Skyrim hatten dieses Wochenende wieder 80K Spieler zusammen. Das ist für dich klein? Bei einem SP Spiel, nach so einer Zeit? Das liegt mehr als deutlich über dem Durchschnitt von "Standard" SP Spielen.

Klein im Vergleich zu der Menge an Spielern, die das Spiel gleichzeitig gespielt haben, als es "neu" war.
 
keldana schrieb:
noch auf die heute oder gestern oder morgen "online" gewesenen Spieler beziehen. Das ist alles Blödsinn!
Der Vergleich stammt nicht von mir, also adressiere den, der ihn anstellt. Ich sage nur, dass wenn man vergleicht, dann nur "aktuell online" mit "aktuell im Spiel" alles andere ist kein logischer Vergleich.

keldana schrieb:
was macht das für einen Unterschied? Genau ... gar keinen!
Doch, eure Aussage ist, die meisten spielen das durch und ziehen weiter und genau das ist falsch.

keldana schrieb:
Trotzdem ist die Zahl der User, die eine Mod benutzen eine Minderheit.
Modding ist keine Randerscheinung bei Bethesda Spielen. Ich nenne dir mal ein paar Zahlen: 127k Mods und 10,7 Mrd Downloads nur auf Nexusmods bei Skyrim SE. SkyUI zb. mit 6 Mio unique downloads, selbst wenn ich absurd hohe 50% Doppelaccounts annehme, dann kann man da sicherlich nicht von einer Minderheit sprechen.

keldana schrieb:
das es bei diesem Spiel ganz bestimmt nicht anders sein wird, wie bei jedem anderen Spiel auch.
Skyrim ist eine riesige Sandbox und beim ersten Durchgang kannst du einfach nicht annährend alle Quest spielen. Hinzu kommt der gewaltige Content den Mods noch beisteuern.

keldana schrieb:
Und die Aufgaben, die mir durchschlüpfen sind nicht so viele, als das ich dafür das ganze Game noch einmal spielen müsste.
Du betrachtest Skyrim als lineares Spiel, was es nicht ist, du müsstest das Spiel gar nicht nochmal durchspielen: Es ist eine Sandbox, du kannst machen was du willst, du kannst die Hauptquest auch komplett links liegen lassen, das ist vollkommen egal.

keldana schrieb:
Ist alles richtig, nur ... habe ich etwas anderes behauptet? Nein!
Ja doch, hast du:
keldana schrieb:
Die Masse der Spieler geht irgendwann auf einen SP-Titel ... spielt ihn durch und dann geht die Zahl der User stark nach unten.
Die Masse der Spieler startet das Spiel, spielt vielleicht ein paar Stunden und dann rühren sie es nicht mehr an. In BG3 haben 50% Akt 1 beendet, 10% haben nicht mal das Tutorial absolviert. Also nein, die Masse der Spieler spielt ein Spiel nicht durch. Diese Masse ist als Gradmesser für Langlebigkeit nicht wirklich zu gebrauchen.

keldana schrieb:
nur redest Du über etwas völlig anderes als Deine Mitdiskutanten. Du bist also wie man früher in der Schule so schön gesagt hat: "völlig am Thema vorbei".
Nein, ich bin beim Thema, es ging von Anfang an um besonders langlebige Spiele und dass das Durchspielen und weiterziehen auf die nicht zutrifft. Davon ab sind Leute die durchspielen sowieso ein relativ geringer Anteil.

keldana schrieb:
Wer bestimmt denn, was hochkarätig ist?
Nicht eine einzelne Person, es gibt aber gewisse Qualitätsmaßstäbe. Ob es jetzt das Drehbuch, Schauspiel, Schnitt, Regie, Effekte, Kamera, Musik etc. ist. Dazu kommen dann noch Kritiken, wie der Film beim Publikum ankommt und langfristige Relevanz. Ansonsten wäre der Begriff Meisterwerk auch vollkommen sinnlos.

keldana schrieb:
Klein im Vergleich zu der Menge an Spielern, die das Spiel gleichzeitig gespielt haben, als es "neu" war.
Der Peak sagt eher was über Hype/Marketing aus, als über die Langlebigkeit eines Spiels. Sind die Spielerzahlen von PUBG jetzt auch klein (Platz 4 in den Steam Charts)? Deren Spielerzahlen sind im gleichen Maße runtergegangen wie bei Skyrim. BG3 hat genau das gleiche Verhalten. Das trifft auf fast jedes Spiel zu, dass Spielerzahlen nach dem Release Peak relativ stark runtergehen, dass sagt aber erstmal sehr wenig über die Langlebigkeit eines Spiels aus. Die Peak Spieler sind zwar toll für den Umsatz, halten ein Spiel aber nicht am Leben.

Spielerzahlen die ein Skyrim, Fallout oder Witcher nach so langer Zeit haben sind bemerkenswert und liegen weit über dem SP-Durchschnitt. Wie erklärst du dir das?
 
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fineline schrieb:
Das ist nur deine Meinung. Und das ältere Spiele generell nicht mehr so viel gespielt werden, ist völlig normal. Und hat nichts mit Starfield zu tun.
Das ist die Meinung der Community. Bleib bitte realistisch. Starfield ist mit Abstand das schwächste Produkt von Bethesda zusammen mit Wolfenstein: Youngblood.

Es ist schön das du Spaß mit dem Spiel hast. Sei dir gegönnt. Aber hör bitte auf der Welt zu erzählen, wie gut Starfield ist es. Es ist kein gutes Spiel. Es ist liebloser Open World Slop.
 
Die selbe Community meint auch, dass Fallout New Vegas das beste Fallout ist. Das mag stimmen, ich habe keines gespielt, aber das ist nicht mal von Bethesda, sondern Obsidian. Bethesda Spiele sind grundsätzlich nicht besonders toll, erst Mods machen sie zu Juwelen. Starfield ist da keine Ausnahme, sondern die Regel.
 
Maex84 schrieb:
Das ist die Meinung der Community. Bleib bitte realistisch. Starfield ist mit Abstand das schwächste Produkt von Bethesda zusammen mit Wolfenstein: Youngblood.

Es ist schön das du Spaß mit dem Spiel hast. Sei dir gegönnt. Aber hör bitte auf der Welt zu erzählen, wie gut Starfield ist es. Es ist kein gutes Spiel. Es ist liebloser Open World Slop.
Es ist kein Skyrim, es ist Starfield. Die meisten hatten halt ne andere Erwartung und lassen ihren Frust ungeniert raus. Und wir, die dieses Spiel mögen, wollen uns durch nicht madig reden lassen.

Starfied ist fast der umsatzstärkste Titel des Jahres2023 geworden, trotz Gamepass launch. Das Spiel war ein Riesenerfolg, nur war es kein Skyrimersatz und wurde deshalb abgestraft von der wortstarken Skyrimgilde. Zudem ist es ein Dattelshooter für den gemütlichen Abend und kein Elden Ring mit Dauertoden. Darauf kommen auch viele nicht klar.
Andere hochgelobte Spiele der letzten Jahre sind svhon lange in der Versenkung verschwunden. Starfield lebt immer noch.

Klar hat es abseits der Mainquest prozudurale Elemente.
Ist es so erfolgreich wie Skyrim? Nein

Dennoch finden die Spieler ihren gefallen dran. Punkt.
 
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Nuklon schrieb:
Klar hat es abseits der Mainquest prozudurale Elemente.
Ist es so erfolgreich wie Skyrim? Nein
Das klingt, als wären alle Quests abseits der Mainquest prozedural. Aber das stimmt ja bei Weitem nicht. Es gibt zahllose Fraktionsquests und einfache Storyquests und auch einfach nur Stationen und andere Points of Interest im All und auf Planeten, die handgefertigt sind.

Nur wenn man auf einen beliebigen Planeten kommt und einfach so auf der Oberfläche umherläuft, findet man prozedural generierten "Content". Aber was habt ihr erwartet? Dass jemand das ganze All per Hand erstellt?
 
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_Cassini_ schrieb:
Dann solltest du vielleicht dir mal anschauen, wie häufig ein Spiel durchgespielt wird. Bei Claire Obscur liegen wir bei 38%. Sind also nur 38% normal? Outer Worlds 2 liegt bei 24%. Es ist alles andere als normal Spiele durchzuspielen.
Umso deutlicher zeigt es wie heute konsumiert wird, und das den meisten Spielern schlichtweg die Zeit und das Interesse fehlt, sich noch mit alten Gurken zu befassen. Was ändert das am meiner Argumentation? Leute kaufen sich Spiele, spielen sie durch oder halt nicht und ziehen weiter, das ist der Normalzustand. Sich ewig mit irgendwelchen alten Schinken zu beschäftigen, eine Randnotiz.

_Cassini_ schrieb:
Na dann überleg mal. Wenn ein Spiel weiterhin durch Mods am Leben gehalten wird und weiter im Gespräch bleibt, welches Spiel wird denn dann verkauft?
Für 5€ vom Grabbeltisch? Macht ja sicherlich einen Riesenumsatz...

_Cassini_ schrieb:
Der Peak ist auch letztendlich kein Beleg dafür ob ein SP Titel dauerhaft Erfolg hat, sowas muss man sich immer nach dem Peak anschauen und genau dort siehst du zb. bei Skyrim eine Zunahme an Spielern.
Kein Einzelspiel-RPG muss irgendwas dauerhaft erzeugen, auch wenn du dir das scheinbar ständig einredest. Wenn ich ein Spiel 10 Millionen mal verkaufen kann, ist es ein riesiger Erfolg, ob es jemand nach zwei Monaten noch spielt ist völlig irrelevant.
 
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xexex schrieb:
Für 5€ vom Grabbeltisch? Macht ja sicherlich einen Riesenumsatz...
Welcher Grabbeltisch? Bist Du in den 90ern hängengeblieben?

Warum musst Du um jeden Preis langlebige Singleplayer-Spiele runterziehen? Wir sollten froh sein, dass es sie auch gibt. Cyberpunk ist auch so ein Beispiel, genau wie Witcher 3.

Wer immer zum nächsten neuen Content läuft und nie innehält, um auch mal Erinnerungen aufzufrischen und erlebtes Revue passieren zu lassen, der muss ziemlich rastlos sein, finde ich. Ob das zufriedener macht...

Vielleicht auch eine Frage des Alters.
 
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Grestorn schrieb:
Cyberpunk ist auch so ein Beispiel, genau wie Witcher 3.
Cyberpunk ist eigentlich ein sehr schlechter Beispiel, das Spiel hat erst Ende des letzten Jahres seine letzten Updates gekriegt und wurde da nach vielen Jahren fertig. Langlebig? Wenn du halbfertige Spiele meinst, die man als Bananenware auf die Kunden loslässt und nach fünf Jahren dann das Spiel halbwegs fertig bekommt, da können die meisten denke ich drauf verzichten.

Grestorn schrieb:
Welcher Grabbeltisch? Bist Du in den 90ern hängengeblieben?
Nunja, es ist heutzutage ein virtueller Grabbeltisch, es bleibt aber ein Grabbeltisch, ob es verschenkt oder irgendwo im Sale für 5€ verschleudert wird.
 
xexex schrieb:
Cyberpunk ist eigentlich ein sehr schlechter Beispiel, das Spiel hat erst Mitte des letzten Jahres seine letzten Updates gekriegt und wurde da nach vielen Jahren fertig.
Sorry, aber das ist Quatsch.

Skyrim bekommt auch immer noch Patches. Ebenso Witcher 3. Und dann gibt es eben Mods.

Nicht fertig? Get real. Du drehst Dir einfach alles so, wie es Dir gefällt.

Klassischer Ringschluss übrigens:
- Spiel wird lange gespielt
-> Es gibt immer weiter Patches (und Mods), weil es auch Spieler gibt, die davon profitieren
-> Du argumentierst: Spiel ist ja nicht fertig, also logisch, dass es so lange lebt.
-> Spiel wird lange gespielt

...
 
Abseits der Geschmäcker und damit undiskutabel bleibt allerdings noch ein wichtiger Aspekt: Es ist ein Prestigeprojekt! Das muss man einfach auf dem Schirm haben und wenn es NICHT M$ + Bethesda wären, sondern irgendein anderer Publisher + Entwickler, könnte man schon vermuten, das Projekt wäre längst eingestampft.

Der große "Umbruch" bei M$ Xbox kommt nicht von ungefähr, sondern (vermutlich) daher, dass Synergien und Gewinne nicht realisiert sind und man sich viel mehr aus Studiozukäufen und höheren Abonnenten versprach. Die Politik der letzten Jahre ging schlichtweg nicht auf. Vielleicht plaudert der Phil mal was aus nach seinem dezent umgesetzten Rausschmiss Abgang.

Um beim Thema zu bleiben: Auch der "Patch 2.0" wird an alledem nichts ändern, sondern das Spielen wahrscheinlich nur etwas komfortabler gestalten (QoL), vielleicht mit ein wenig content. Mehr wird es nicht, das steht definitiv fest. Führt das zu mehr Absatz, zu mehr Spielern? Ich denke nicht.

Vielleicht sammelt man ein paar Pluspunkte - und vielleicht will man auch nicht mehr, weil man es nicht kann.
 
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