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News Steam Machine: HDMI Forum verhindert HDMI 2.1 mit mehr als 4K60 auf Linux

TheInvisible schrieb:
Wieso sollte es, gibt genau gar keinen Markt bzw struggelt der Heimkino Markt sowieso schon länger. Außerdem stehen hinter hdmi Sony, Samsung lg usw die an den HDMI Lizenzkosten mit verdienen
Auch an @Moritz Velten : gibt zumindest ein UHD Modell mit DP-alt (via USB-C Port), nämlich den Hisense U8QG. Hoffentlich nur der Anfang. Der U8QG hat noch einige Begrenzungen bei DP, u.a. AFAIK kein 288Hz VRR, aber mehr als 60 Hz in UHD soll wohl gehen.
 
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mario_mendel34 schrieb:
]

HDR ist bereits im HDMI-2.0-Standard drin, das ist auch ohne Workarounds überhaupt kein Problem.

Das weiß ich, danke, gemeint ist aber HDR mit 4:4:4 Subsampling.
Ergänzung ()

Tsu schrieb:
Du hast wahrscheinlich nach dem Wort [gleichmäßiges] Frame-Timing gesucht. ;)

Artikel bei DF mit Details und mehr.
Habe ich tatsächlich nicht. Hatte selbst nicht nicht die Gelegenheit mit vrr zu zocken, kann mir aber vorstellen was gemeint ist und das es nervig ist. Genauso wie das vrr flickern.

Also ja, zwei weitere Gründe die für 120Hz sprechen und warum es nicht notwendig ist auch 120 FPS zu erreichen.
 
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steve_gorden88 schrieb:
Das weiß ich, danke, gemeint ist aber HDR mit 4:4:4 Subsampling.
4:4:4 geht mit 10 Bit zwar nicht, aber 4:2:2, was auch schon besser ist als 4:2:0. 4:4:4 wirklich nur mit 8 Bit, was bei HDR aber schon wieder keinen Sinn macht.
 
cbmik schrieb:
Weil dann Anticheat endlich auch unter Linux kein Problem wäre (wer würde eine riesige Nutzerbasis aussperren?)
Du kannst die Anti-Cheat-Konzepte, die unter Windows funktionieren, nicht einfach auf Linux übertragen.

"Wir lassen es unter Linux mal für die paar Nerds laufen." ist nur eine Übergangslösung. Wenn Cheaten mit riesiger Nutzerbasis unter Linux erstmal Einzug hält, ist da ganz schnell der Hahn wieder zu.

BTT:
Könnte AMD denn nicht einfach einen Blob ausliefern? Will man das nicht?
Betrifft die Lizenz alle Features von HDMI 2.1?
 
iPat1337 schrieb:
Ach und Linux hat gar keine Möglichkeit einen closed Treiber zu bringen bzw einzubinden oder wie ? Sind immer zwei die da spielen wenn der eine nicht will kann ja der andere .....aber der will auch nicht .....

Aber Linux ist ja der Underdog da muss alles Open sein das ja jeder an allem rumspielen kann

Ja will das jetzt Mal so in den Raum stellen weil mich das irgendwie ankot..... Das immer alle anderen die bösen sind nur Schmuckelchen Linux nicht

Mal ne weitere dumme Frage wenn ich eh schon vielen auf die Füße trete

Kann eigentlich jemand eine Linux Version bringen der einfach drauf pfeift das alles opensource sein muss und eben ganz normal auch clouced Treiber mit anbietet ? Oder wird der dann geächtet und bekommt keine neuen Kernel Versionen
Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Ja, nur wie verbreitet sind (aktuelle) Modelle mit FreeSync- oder G-Sync-Unterstützung in den Haushalten?

Naja wenn nicht verbreitet ist die 120hz Diskussion hinfällig oder ?

Wobei hab kürzlich mein LG c0 oder max C1 und aktuell auf c5 getauscht das sind 5 Jahre der Verbreitung denn der LG konnte auch schon 120hz
 
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scryed schrieb:
Ach und Linux hat gar keine Möglichkeit einen closed Treiber zu bringen bzw einzubinden oder wie ?
Nein, die Linux Corp. SSE, in der alles entschieden und abgesegnet wird, hat sich bei der letzten Jahressitzung dagegen entschieden. Es war ein knappes Voting, aber der Mehrheitsbeschluss ist jetzt Gesetz.
AMD muss daher weiterhin den offenen Treiber im Kernel akzeptieren. Nvidia bekam hingegen eine 2-Jahres-Lizenz für das Konstrukt mit offenem Kernelmodul, weil man es sich nicht mit dem Trump-Regime verscherzen will.

Diese Vorgaben sind bindend, entlastet aber auch alle Hardware-Hersteller, weil dadurch weiterhin sämtliche Treiber in den Kernel Org Labs in Upsala (einer 100% Tochter des Konzerns) von passionierten OpenSource-Entwicklern in einem großen Bürokomplex unter direkter Aufsicht von Linus Torvalds erstellt und in den Kernel integriert werden.

Und ja, nach der 2002 eingeführten Stallman-Doktrin, die in der Linux-Konzernzentralle als 8 Meter hohes Fresko im Foyer ausgeführt wurde, muss alles in Linux Open Source sein. Nur so ist ja auch eine der berühmten Grundvoraussetzungen möglich, um für den Linux-Konzern arbeiten zu dürfen: 200 Zeilen Code des Kernels auswendig rezitieren können.
Das mag befremdlich klingen, wenn man keine Ahnung von OpenSource hat, aber so wird dafür gesorgt, dass bei der Entwicklung niemand von der Konzernlinie abweicht.

Wie vor einigen Wochen als Jonathan Brown, ein Angestellter bei Linux in Boston, diesen von ihm selbst programmierten AMD ClosedSource-Treiber auf LinkedIn beworben hat (bzw er wollte wohl dort einfach nur damit angeben).
Der Treiber, den er offenbar immer mal nebenbei in Pausen oder während Meetings geschrieben hat, war feature complete, auch bei den HDMI Specs und konnte Raytracing sogar besser als der offene. Nur für ROCm hätte er wohl allein noch 2-3 Wochen gebraucht. Dazu kam es aber nicht mehr, wegen Verstoß gegen die Stallman-Doktrin wurde er fristlos gekündig und bekam ein lebenslanges Arbeitsverbot für OpenSource-Projekte.

Also um es kurz zusammenzufassen: Nein, die Treiber bei Linux sind wie sie sind und eine Abweichung von OpenSource ist nicht möglich.


Oh und Frohe Weihnachten!
Lasst euch nicht ärgern. Humor macht die Welt immer besser.
 
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mcforest880 schrieb:
Zur Überschrift: Eigentlich wird mehr als 4K60 durch das HDMI-Forum verhindert, nicht durch Linux.
So eine Sauerei deswegen sollten solche Konzerne nie alleinig über Standards entscheiden dürfen.
 
Tevur schrieb:
Nein, die Linux Corp. SSE, in der alles entschieden und abgesegnet wird, hat sich bei der letzten Jahressitzung dagegen entschieden. Es war ein knappes Voting, aber der Mehrheitsbeschluss ist jetzt Gesetz.
@Tevur
Ergänzend zu deinem Beitrag hat die "Linux Corp. SSE" folgebdes zu bieten:


-Eine Geheimpolizei für GPL-Verstöße („Die Stallman-Inquisition“).
-Kernel-Code als Eid bei der Einstellung („Schworst du, nie goto zu missbrauchen?“).
-Ein jährliches „Great Patch Purge“-Festival, bei dem schlechter Code verbrannt wird.
 
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Herstellern steht es durchaus frei, mit proprietären, closed source Kernelmodulen/Treibern ihr eigenes Süppchen zu kochen. Nur kann man diese Module dann halt nicht zusammen mit dem Kernel kompilieren, sondern muss ihn über dkms "anflanschen" und bei der Kernelentwicklung wird in der Regel auch keine Rücksicht auf Kompatiblität mit solchen Kernelmodulen genommen.

Soll das Kernelmodul als "Out-of-tree Modul" zwar mit dem Kernel zusammen kompilierbar sein, muss es zwangsweise Open Source sein. Und wenn man sein Kernelmodul zur Integration in mainline Branch einreichen will, muss es zusätzlich noch ein paar andere Voraussetzungen erfüllen. Neben Open Source müssen bestimmte Coding-Richtlinien eingehalten werden und das Modul muss für die Interaktion mit anderen Teilen des Kernels auch die Standard-APIs des Kernels nutzen statt irgendwelcher Eigenentwicklungen.

Denn bei Allem, was an Code in den Kernel aufgenommen wird, soll sichergestellt sein, dass es bestimmten Qualitätsstandards entspricht und dass sich alle Kernelentwickler auf die Interoperabilität mit den Standard-APIs verlassen können.

Hat man keinen Bock auf diese Standards, wie eben Nvidia, muss man sein Kernelmodul (egal ob Open oder Closed Source) halt out-of-tree entwickeln.
 
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mibbio schrieb:
Soll das Kernelmodul als "Out-of-tree Modul" zwar mit dem Kernel zusammen kompilierbar sein, muss es zwangsweise Open Source sein. Und wenn man sein Kernelmodul zur Integration in mainline Branch einreichen will, muss es zusätzlich noch ein paar andere Voraussetzungen erfüllen. Neben Open Source müssen bestimmte Coding-Richtlinien eingehalten werden und das Modul muss für die Interaktion mit anderen Teilen des Kernels auch die Standard-APIs des Kernels nutzen statt irgendwelcher Eigenentwicklungen.
So etwas wie es nvidia umsetzt mit ihren Treibern und dem Teil im User-Space?
 
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Nvidia macht da eher eine Art Zwischenlösung. Auch mit dem quelloffenen Kernelmodul halten sie sich, meines Wissens, nicht an die Kernel-Standards mit dessen offiziellen Schnittstellen/APIs und der eigentliche Treiber ist immer noch ein proprietärer Binarblob. Das Kernelmodul ist lediglich ein Wrapper darum, der den Binärblob lädt (und ein Teil vom Treiber steckt als Firmware im GSP auf der Karte).

Im Prinzip hat Nvidia (erstmal) nur ermöglicht, dass die Distributionen (und Nutzer) das Kernelmodul selber passend zum ausgelieferten Kernel kompilieren müssen und nicht mehr darauf angewiesen sind, dass Nvidia ein zum Kernel passendes proprietäres Kernelmodul liefert, dass man per dkms ins System integrieren muss.
 
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PrussianHeathen schrieb:
Meine 4070 erkannte auch den 1080p@240Hz modus, die 9070XT erkennt das nicht.
Liegt daran, dass der Nvidia Treiber Properitär ist und dann funktioniert HDMI 2.1 auch auf Linux.
 
Dafür hat NVIDIA andere Probleme … Aber auch nicht das Thema hier. AMD macht es schon richtig und ich bin mir sicher, dass mit AMD und Valve im Rücken, sich da eine Lösung finden wird. Und wenn es am Ende ein “Leak” ist wie man das Feature ganz einfach aktiviert … ;)
 
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Ich hab jetzt den UGREEN-DP-HDMI-Adapter da. Funktioniert unter Windows so wie es soll ohne Auffälligkeiten. Erste Tests unter Linux geben schonmal volles RGB bei 4k 120Hz. Freesync/VRR geht aber erstmal nicht, dazu müsst ich, wie schon geschrieben, erst den Kernel patchen (und erstmal einlesen, wie das geht), was jetzt die Tage eher nicht meine bevorzugte Freizeitbeschäftigung ist.
Ich berichte, wenn ich dazu gekommen bin.
 
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Das HDMI Forum hat ja nur wieder Schiss um ihren Kopierschtzmüll etc.. Im Grunde ist der DP Standard HDMI ohnehin technisch überlegen, anderes Thema - aber leider eben ist im AV-Bereich der proprietäre Schund Standard.
Das Thema ist auch überhaupt gar nicht neu. Es gab dazu schon am 1.3.2024(!) einen Artikel auf Heise.
 
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HOCLN2 schrieb:
Liegt daran, dass der Nvidia Treiber Properitär ist und dann funktioniert HDMI 2.1 auch auf Linux.
Nein, das liegt daran dass NVIDIA die geschützten Techniken wie Link Training in (proprietärer) Firmware abbildet, während Intel externe DP->HDMI Konverter benutzt (ebenfalls mit proprietärer Firmware). Nur AMD macht das im GPU-Treiber.
serve1chilled schrieb:
Wenn der Fernseher nur HDMI VRR unterstützt (wie bspw. Sony), dann muss das VRR Feature auch zwingend per HDMI 2.1 angesprochen werden.
Das ist dann aber eine Entscheidung von Sony, ähnlich wie Computermonitore die FreeSync auch nur im "DisplayPort 1.2 Modus" unterstützen.
 
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