News Stiftung Warentest: Facebook und Co. mangelhaft

Jirko

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#1
Die Stiftung Warentest hat sich zehn großer sozialer Netzwerke angenommen. Dabei wurden bei einem Großteil der Portale deutliche oder erhebliche Mängel festgestellt, die den Daten- oder Jugendschutz betreffen. Insbesondere US-amerikanische Plattformen wie Facebook und MySpace schnitten im Test schlecht ab.

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#2
Die meisten Facebook nutzer kümmern dies auch kaum.
Ich gehöre auch zur Facebook Usern, und mir sind die Sicherheitsmängel und alles drum herum bewusst, aber wegen diesen Test hier wechsle ich sicherlich nicht von Facebook auf eine andere Seite.
Denn ich finde, das viele nur eine zu grosses Gehype darum machen, damit Sie etwas zu reklammieren/ zu melden haben. Genauso wie beim Vogelgrippe, da gab es auch hier in der Schweiz eine gehype von der Zeitung her, aber wenniger als 10% die ich kenne sind geimpft, und alle Leben noch bzw. waren nicht krank.
 

CPat

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#3
Wirklich neu sind die Erkenntnisse ja nicht aber mal wieder schön, dass die Probleme zusammengefasst und aktualisiert wurden.

Hoffentlich macht ein renommierter Name, wie "Stiftung Warentest" ein wenig mehr Eindruck auf den ein oder anderen, sodass er seine Finger von den schlimmsten Unternehmen lässt und sich bei den weniger schlimmen zumindest vorsichtig verhält, was die Preisgabe von Bildern und persönlichen Informationen und anderen Daten betrifft.
 
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#4
Genauso wie beim Vogelgrippe, da gab es auch hier in der Schweiz eine gehype von der Zeitung her, aber wenniger als 10% die ich kenne sind geimpft, und alle Leben noch bzw. waren nicht krank.
nich nur in der schweiz wurde es gehyped .... bin leider drauf reingefallen und hab mich impfen lassen. Zum Glück wurde ich von der Impfung nicht krank ^^
 
S

Swissjustme

Gast
#5
Das ist der Grund wieso ich studivz (also Deutsch mit Deutscher AGB) bevozuge. Auf Facebook würde ich mich niemals registrieren...den Amis geb ich nix.
Es ist ja jetzt schon die Hölle, wenn man mal in die USA fliegen möchte. Nein Danke.


Nur doof, dass studivz am Aussterben ist. In der Schweiz wird der Dienst kaum noch genutzt. Jeder ist auf Facebook, dieser Gruppendruck ist omnipräsent. :rolleyes:
Lieber gar nicht als auf Facebook (und co.) registriert.
 
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dasdoenertier

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#7
Ich frage mich immer noch:
Was soll passieren? Was soll mir schlimmes widerfahren, wenn andere meinen Namen oder mein Foto oder sonst etwas von mir sehen?

Datenschutz hin oder her. Zu welchem Zweck sind diese Netzwerke erstellt worden? Muss man sich mal überlegen.
Wenn niemand irgendwelche Daten einsehen können sollte, dann hätten wir Netzwerke mit Profilen, wo ausschliesslich ein Nickname und vielleicht ein Avatar vorhanden sind und die Medien würden über etwas anderes berichten.
 

HappyMutant

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#8
selbst seiten die mit einem TÜV Siegel ausgezeichnet sind, haben teilweise gravierende sicherheitsmängel

Stiftung Warentest kann man und sollte man auch nicht alles glauben...
Der TÜV bekommt von dem Anbieter den er testet Geld, damit sie testen. Meist werden eine grundsätzliche Merkmale bewertet und als erfüllt oder nicht eingestuft. Wie genau das getestet wird und ob das unter verschärften Bedingungen wie das Ausnutzen von (unbekannten) Sicherheitslücken noch Bestand hätte, ist eben auch manchmal fraglich. Zumal Änderungen am System wohl nicht jeden Anbieter veranlassen diese Siegel auch zu erneuern. Die Stiftung Warentest testet dagegen auf eigene Rechnung und verdient durch die Publikation und durch Zuschüsse des Bundes.

Insofern kannst du dir ausrechnen, wo die Unterschiede liegen und dich stattdessen darum kümmern, deine Behauptungen auch mit irgendwas handfestem zu untermauern. Weil das hört sich irgendwie danach an, als seine die Ergebnisse manipuliert worden.
 
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#10

Rexus

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#11
Wer weiß, was da für Gelder geflossen sind.


@ dasdoenertier

Da muss ich dir Recht geben... soll doch jeder persönliche, private Daten von sich hochladen. Nicht, dass es mich interessiret, was dein Lieblingsessen ist, aber ich halte das schon allein zu Marktforschungszwecken für besonders sinnvoll!
In 10 Jahren kriegt dann jeder seine persönlichen Werbebanner auf's iPhone geklopft und wird zugemüllt... na das gefällt einem doch!
Und morgen geh' ich nach Karlsruhe und wink' die Vorratsdatenspeicherung wieder durch, um den ganzen Prozess weiter voranzubringen.
 

JägerMeister05

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#12
wen dieses Ergebnis überrascht, der ist doch eh schon verloren oO
ich bin derjenige der lachen wird wenn es mal nen richtigen Datenskandal gibt und auf einmal Millionen von privaten Profilen mit allen internen messages, kontakten, bildern, videos und alles was dazugehört für alle weltweit einsichtig ist.
 

CPat

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#13
Die Unternehmen sind mit ihren Diensten an den Start gegangen, um damit Geld zu verdienen.
Erzielt wird das dadurch, indem sie möglichst umfangreiche Datensätze über jeden Nutzer führen. Früher hätte man das als Akten bezeichnet.
Es können ja problemlos weit mehr Informationen gesammelt werden, als es bspw. über die Vorratsdatenspeicherung möglich gewesen war. Also wer der Nutzer ist, was den Nutzer interessiert, der soziale Hintergrund, das psychologisches Profil, Klick-Gewohnheiten, Nutzungszeiten, Aufenthaltsorte und was man nicht sonst noch alles erfassen kann. Man kann den Nutzer komplett durchleuchten.
Je mehr bekannt ist, desto besser ist die Akte - bzw. der Datensatz - da der Wert steigt.
Je mehr Nutzer und je mehr Informationen man zu jedem einzelnen hat, desto interessanter und wertvoller sind die Daten für potentielle Kunden.
Das ist der von dir erfragte Zweck der Unternehmen und ihrer Dienste.


Und eigentlich reicht schon ein Blick hierauf, um zu verdeutlichen, dass schon mit ganz wenig persönlichen Daten in unliebsamen Händen ganz große Probleme entstehen können.
"Datenmissbrauch - Meine Identität gehört mir!" http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung?page=all
 

Soenio

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#15
@JägerMeister05: ist es heute schon...man muss sich nur Anmelden...aber doch so schlimm dann kann es halt jeder lesen. Wenn interesierts? Es gibt ne seite, link leider vergessen, auf der am 9/11 alle SMS-Mitteilung aus NY ins Web gestellt wurden. Und das kam von ihrgendeiner Firma und war hier glaube ich auch auf CB als News...

Edit: http://www.focus.de/digital/interne...eheime-9-11-dokumente-im-netz_aid_457612.html

Auf CB hab ichs nicht gefunden, vllt. habe ich mich auch getäuscht.
 
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Child

Lt. Commander
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#17
[...] Es ist ja jetzt schon die Hölle, wenn man mal in die USA fliegen möchte. [...]
Ist das so? Komisch ... ich hab keine Hoelle gesehn - gut, man muss sich halt im Vorraus uebers Netz registriern und im Flieger die Formulare ausfuellen. Aber was ist das Problem? Die Forms im Flieger gabs schon immer. Die Kontrollen am Flughafen sind immer freundlich und schnell - abgesehen von moeglichen langen Schlangen :)

@Jaegermeister05: Soso - also ich wurde sagen: Wer tatsaechlich sensible Daten auf Facebook & Co. online stellt, der ist doch eh schon verloren.
 
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#19
Jeder soll mit seinen Daten machen was er will, wenn die bei Facebook und Twitter jeden Stuhlgang kommentieren müssen sollen sie es tun. Aber niemand soll in2-20 Jahren verwundert sein wenn ihm oder ihr der Personalchef der Firma bei der man sich bewirbt ein Foto unter die Nase hält das man damals so absolut lustig fand und jetzt die Karriere verbaut.

Auf der einen Seite lassen wir das Licht in der Wohnung brennen oder holen einen Haussitter wenn wir in Urlaub fahren, aber bei Facebook schreiben wir schön das wir in Urlaub sind, mit den Daten unserer leer stehenden Wohnung. Na Bravo zu der Logik...
 

Eon-Deon

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#20
Das größte Problem sind doch eigentlich die User selbst. Wie viele geben fast alles von sich auf diesen Seiten preis? Und dann wundern sie sich das Menschen denen sie im realen Leben begegnen, Dinge wissen die man eigentlich doch nicht so verraten wollte.
Man muss doch selbst entscheiden können und sich bewusst sein, das alles was man von sich ins Netz stellt, grade auf solchen Seiten, auch von allen mit einem Internet Zugang gelesen werden kann.
 
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