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News Stop Destroying Videogames: EU-Bürgerinitiative hat Mindestziel erreicht

In der Lobbygruppe, die sich für die unmögliche Umsetzung der Stop-Killing-Games-Initiative ausgesprochen hat, sitzen übrigens auch die Leute, die in der Diskussion zu Glücksspielmechaniken in Videopielen den Begriff "surprise mechanics" geprägt haben. ^^

Ist ne gute Truppe, die nur unser Bestes will...
 
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sodayipmancatch schrieb:
Asmongold so ziemlich das Schlimmste, was das Netz hervorgebracht hat.

Alleine schon Palästinenser als "subhuman" zu bezeichnen.

Und das von einem Typ in der westlichen Welt, dessen einzige RL Freunde Kakerlaken sind.
 
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Übrigens gibt es hier noch eine ausführlichere Stellungnahme, die ich gerade erst gesehen habe:

https://www.videogameseurope.eu/wp-...ation-of-Support-to-Online-Games-04072025.pdf

Habe gerade keine Zeit zum Lesen, fängt aber schon mal gut an. Mit einem Grammatikfehler in der Überschrift. :D

EDIT: Kleines Update von Ross dazu

 
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Habu schrieb:
Übrigens gibt es hier noch eine ausführlichere Stellungnahme, die ich gerade erst gesehen habe:

https://www.videogameseurope.eu/wp-...ation-of-Support-to-Online-Games-04072025.pdf

Habe gerade keine Zeit zum Lesen, fängt aber schon mal gut an. Mit einem Grammatikfehler in der Überschrift
An dem Positionspapier sieht man auch recht gut, dass die quasi am Thema vorbei argumentieren (oder es bewusst falsch darstellen).

Besonders, dass nach deren Ansicht durch Umsetzung der Petition die Spiele unbezahlbar würden. Bei der Schlussfolgerung gehen die schlicht von einer (absichtlich?) komplett falschen Annahme aus. Die schreiben ja über eine Seite darüber, dass der Weiterbetrieb der Onlinedienste für Spiele nicht wirtschaftlich sei, dadurch die Kosten und folglich die Spielepreise endlos steigen und es auch die wirtschaftlichen Entscheidungen der Hersteller unverhältnismäßig einschränkt.

Mag ja alles stimmen, aber die Petition fordert das doch auch gar nicht. Die Hersteller können ja weiterhin die Dienste so lange laufen lassen, wie sie es für richtig erachtet. Daran will auch die Petition nicht ändern. Die Hersteller sollen einfach nur dafür sorgen, dass nach Abschalten der Dienste die Spiele nicht unbrauchbar werden.
 
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mibbio schrieb:
Besonders, dass nach deren Ansicht durch Umsetzung der Petition die Spiele unbezahlbar würden.
Das, sowie das Argument mit den Eigentümerrechten.

Alles Schwachsinn. Gibt heute Spiele die dedizierte Server anbieten damit jeder selber was hosten kann (Minecraft zB), gab früher solche Spiele, gab auch früher Spiele die gar keine Publisherserver brauchten (Single- und Multiplayerspiele) und das war auch alles bezahlbar, warum auch nicht.

Die Publisher wehren sich weil sie nicht wollen dass man selber wieder das zockt was man will, wann man will und wie man will.
 
Azeron schrieb:
Alles Schwachsinn. Gibt heute Spiele die dedizierte Server anbieten damit jeder selber was hosten kann (Minecraft zB), gab früher solche Spiele,
Und sogar recht neue Spiele bieten Coop-/Multiplayer ohne Publisherserver. Als aktuelle Beispiele würden mir da Satisfactory oder Enshrouded einfallen (letzteres ist sogar noch im Ealry Access). Bei beiden Spielen kann man einfach andere in seine Session einladen (und man selber ist dann der Host) oder optional einen dedizierten Server aufsetzen. Den dedizierten Server an sich kann man sogar runterladen und betreiben, ohne das Spiel zu haben.

Azeron schrieb:
Die Publisher wehren sich weil sie nicht wollen dass man selber wieder das zockt was man will, wann man will und wie man will.
Die wollen sich einfach ihre geplante Obsoleszenz nicht wegnehmen lassen, wo sie alte Spiele einfach unbrauchbar machen können, damit die Leute den neueren Teil kaufen (und da alle MTX von Vorne kaufen).
 
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mibbio schrieb:
Und sogar recht neue Spiele bieten Coop-/Multiplayer ohne Publisherserver. Als aktuelle Beispiele würden mir da Satisfactory oder Enshrouded einfallen (letzteres ist sogar noch im Ealry Access). Bei beiden Spielen kann man einfach andere in seine Session einladen (und man selber ist dann der Host) oder optional einen dedizierten Server aufsetzen. Den dedizierten Server an sich kann man sogar runterladen und betreiben, ohne das Spiel zu haben.
Ja, die nutzen alle Zauberei oder so. Keine Ahnung wie die das machen. Vielleicht sollten die Großen da mal anklopfen und nachfragen wie sie dieses Kunststück kostengünstig vollbringen.
 
Azeron schrieb:
Ja, die nutzen alle Zauberei oder so. Keine Ahnung wie die das machen.
Die Spiele wollen den Leuten halt keine Skins, Battle-/Seasonpässe oder Lootboxen verkaufen. Diese Monetarisierungen funktionieren halt nur, wenn der Hersteller das Spiel und die Server vollständig kontrolliert.
 
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mibbio schrieb:
Diese Monetarisierungen funktionieren halt nur, wenn der Hersteller das Spiel und die Server vollständig kontrolliert.
Und wenn die Server abgeschalten werden dass man das Spiel gar nicht mehr spielen kann, spielt das sowieso keine Rolle mehr, dann kann man den Server auch so anbieten bzw. das Spiel so patchen dass man es Offline spielen kann. Der Publisher hat es ja bereits ad acta gelegt.
 
mibbio schrieb:
Bei beiden Spielen kann man einfach andere in seine Session einladen (und man selber ist dann der Host) oder optional einen dedizierten Server aufsetzen.
Aber hast du dabei mal an deine Sicherheit gedacht? Was machst du, wenn dich da jemand anpflaumt oder deine Mutter beleidigt. Auf einem Publisher-Server passiert sowas nicht!

Creating a private-server compatible version would be a prohibitive cost, in some cases years or decades after
the game’s initial release when only a small audience remains.
Haben sie sich überhaupt außerhalb von PirateSoftware informiert?

Der Typ ist immer noch ziemlich weit oben in den Suchergebnissen, wenn man auf YouTube nach dem Thema sucht. Ich hab einen Freund auf die Initiative hingewiesen, er wollte aber aus einer Reihe von Gründen nicht teilnehmen. Zufälligerweise genau die Gründe, die Piratesoftware anführt.

Ich bin ja offen für Hinweise auf technische Hürden, die sich nicht ohne Weiteres überwinden lassen. Spiele sind komplexer geworden und Online-Features gab es in der Form wie wir es heute kennen früher noch nicht. Aber ich hab bisher keinen ernstzunehmenden Entwickler gehört, der eine Möglichkeit der Erhaltung bei zukünftigen Spielen kategorisch ausschließen würde.

PirateSoftware ist wohl doch kein ernstzunehmender Entwickler.

So mindestens 50% der Argumenten aus der Stellungsnahme könnte man eigentlich ignorieren, wenn man das Spiel nicht mehr zum Verkauf anbieten will, nachdem der Support eingestellt ist. Oder verstehe ich da was falsch?
 
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Es haben sogar die Fans geschafft private Server für WoW aufzusetzen OHNE Blizzard (Classicserver). SO kompliziert und teuer kann das dann für den Entwickler selber nicht sein wenn das paar Enthusiasten aus der Community mal nebenbei in ihrer Freizeit machen und bei WoW reden wir schon von diesem Ausnahmefall eines MMO und dem dazugehörigen Rattenschwanz wo es noch mit an "kompliziertesten" ist und nicht von so Spielen wie CoD oder dergleichen wo bei damaligen Spielen dieser Art jeder der das Spiel hatte nen Server starten könnte wo die Leute drauf joinen können.

Die sollen mir also gar nicht erst mit "zu teuer" kommen. Das klingt halt nicht glaubwürdig vorallem dann nicht wenn es um ein Spiel geht dessen Serverversion zur Verfügung gestellt werden soll mit dem sie gegebenfalls mehrere Millionen Dollar verdient haben bis zur Abschaltung.
 
Neuigkeiten?
 
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Debatte zur Petition:

Mit Übersetzung auf Englisch:
 
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Natürlich ist Axel Voss dagegen.

Und wir alle wissen: Wenn der A sagt, sollten wir B sagen.

Ein Stellvertreter der Piratenpsrtei hat gemutmaßt, dass er (oh Wunder) den Prozess verschleppen will in eine irgendwann kommende Gesetzgebung was den ganzen Vorgang um Jahre bis Jahrzehnte verzögern kann.

Da hat irgendwer in seiner Lobby gesagt „Sei mal dagegen“.
 
Es ist ja die Frage ob es überhaupt im interesse von Hersteller und Vertrieb wäre langjährige süchtige mit der einstellung ihres Spiels plötzlich kostenlos ihrer sucht nachgehen zu lassen. Das wäre ja blödsinn. Das wäre ein Marktanteil das man sich selber absägt. Dazu sind selbige auch noch meist zahlungskräftiger als der nachwuchs.
Man muss sie nur mit nem neuen Stoff anfüttern wenn das alte zeug nicht meh genug profit abwift und gibt ihnen nicht das rezept es selber für lau herzustellen.
Der Markt ist begrenzt und hart umkämpft.
 
samuelclemens schrieb:
Es ist ja die Frage ob es überhaupt im interesse von Hersteller und Vertrieb wäre langjährige süchtige mit der einstellung ihres Spiels plötzlich kostenlos ihrer sucht nachgehen zu lassen.
Solange ein Spiel Geld bringt wird es aber doch nicht eingestellt. Oder hab ich deine Aussage falsch verstanden?
 
samuelclemens schrieb:
Es ist ja die Frage ob es überhaupt im interesse von Hersteller und Vertrieb wäre langjährige süchtige mit der einstellung ihres Spiels plötzlich kostenlos ihrer sucht nachgehen zu lassen.

Es geht ja nicht um irgendwelche MMOs. Also auch aber nicht primär.

Es geht vorallem um SP Spiele die Always Online voraussetzen. Es geht darum das dort ein Offlinepatch bereitgestellt wird. Und bei Onlinespielen halt die Serverinfrastruktur, damit die Fans dann in Eigenkosten das Spiel am Leben halten können.
 
Auch MMOs sind natürlich betroffen.
Denkt an die vielen privaten Server von World of Warcraft wo Leute gerne den Stand beliebter Erweiterungen einfrieren oder sogar erweitern um eigene Inhalte.
Da wäre es auch schön wenn die Zwischenstände archiviert würden und ggf. mit der Community gemeinschaftlich gearbeitet würde anstatt alles vor den Richter zu zerren und niederzumachen wie im Falle TurtleWoW für WoW von Microsoft&Activision oder den zahlreichen Fanprojekten und Ports seitens Nintendo.
Ich finde es gut dass sich da was tut, denn es ist auch eine Art Kulturgut und das wird für Bücher und Filme ja auch offiziell erhalten.
 
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