Storage and Backup Solution.

Snoopy2001

Cadet 4th Year
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März 2001
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Hallo,
Ich brauche eine Lösung zum Daten speichern, synchronisieren und auch zu sichern.
Ich habe derzeit ein Notebook mit 500gb speicher. Außerdem ist meine "backup" Strategie nicht würdig sie so zu nennen. Ich speicher sporadisch auf eine externe Festplatte.

Ich hätte gerne ein NAS wo ich mein kompletten Datensatz speichern kann. Je nach bedarf sollte ich dann in einer synchonisations Software einstellen können welchen Teil ich mobil zur Verfügung haben will. Einige der gespeicherten Datensätze will ich mit Kollegen teilen können so dass sie auch darauf zugreifen können. (im Prinzip wie Dropbox nur eben privat realisiert über eine NAS. Mein Internetanschluss hat derzeit 10mbit upload ich werde ihn aber auf 50mbit upgraden).

Zusätzlich sollte dann das NAS gebackuped werden.

Ich vermute ich brauche ca 5-10TB speicher für meine diversen Datensätze.

Kann ich das alles in einem NAS verwirklichen oder ist es besser ein zweites NAS fürs backup zu haben wo ich keine Redundanz hab um kosten zu sparen, aber das nicht-backup-NAS selbst als RAID 5/6.

Oder ist es im Endeffekt effizienter ein online dienst zu nehmen?

Danke,
Johannes
 
ein NAS ist kein Backup! Ein Backup hat nur zum Zeitpunkt der Erstellung oder des Zurückspielens im System zu hängen! Ein Verschlüsselungstrojaner in deinem Netzwerk und dein Rechner plus NAS ist futsch.

Du nimmst nen NAS für deinen Verteilungswunsch und nochmals nen exterene Platte die nur beim Backup im System hängt und ansonsten sicher im Schrank/Safe/Bankschließfach liegt. Wen du es ganz sicher machen willst 2 Platten mit Backup eins zuhause eins im Bankschließfach. Und mal über rotierende Backupstrategie nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das zweite NAS nur eine Einwegverbindung zum ersten NAS hat, ist es ein Backup. Natürlich dann nicht offsite im Schließfach. Aber eben nur mit dieser Einwegverbindung.
Aber: für ein richtiges Backup sollte man mehr als ein Backupmedium haben.
 
Backup, dass Lieblingsthema schlecht hin. Alles was bei dir in der Wohung steht zählt erstmal nicht als Backup in diesem Sinne. Backup ist sinnvollerweise geographisch getrennt. Sprich wenn dir die Bude abfackelt / einbruch etc. dann hast du ein Backup was nicht betroffen ist. Die Größe deiner Backupstrategie richtet sich nach der Wichtigkeit der Daten, der Paranoia die man hat und vorallem dem Budget. Backup kostet immer Geld.
Sage ich meinen Kunden auch immer, aber erst wenn was passiert ist, wird das Interesse größer.

Grundlegend gilt, dass ein Raid KEIN Backup ist! Eine NAS kann als Backup Destination genutzt werden. Ich hab im privaten Umfeld oft so gebaut, dass ich eine NAS als zentralen Speicher verwenden und die wichtigen Daten sind noch mal gespiegelt in eine Amazon S3 zum Beispiel. Es kommt natürlich drauf an, wie viel Geld man ausgeben möchte. Es besteht auch die Möglichkeit sich 2 NAS Systeme zu kaufen. Eine local und eine zum Beispiel bei den Verwandeten Remote.
 
ein NAS ist kein Backup! Ein Backup hat nur zum Zeitpunkt der Erstellung oder des Zurückspielens im System zu hängen! Ein Verschlüsselungstrojaner in deinem Netzwerk und dein Rechner plus NAS ist futsch.

Quark. Ein Backup soll IMHO nicht nur vor Verschlüsselungstrojanern helfen, sondern auch vor Hardwareausfall.
Es kommt auf die Konfiguration deines NAS Systems an. Mal ganz ehrlich, wer steckt privat gerne jedes mal eine Platte an und wieder ab.
Ich würde einfach ein NAS nehmen, doppelte Kapazität als benötigt (oder eine einzelne große außerhalb des Raids). Dann machst du einen zweiten Bereich auf dem NAS, der von außerhalb nicht aufgerufen werden kann. Lediglich ein lokaler user des NAS Systems Backupt die Daten dann auf diesen Bereich.
Dann sind die Daten 1. Redundant abgesichert und 2. auch vor Verschlüsselungstrojanern geschützt.
Für mich persönlich die komfortabelste Art um Daten zu Backupen. Über eine externe USB Platte, die dann immer im feuerfesten Tresor deines Drittwohnsitzes in Andalusien liegt kannst du dann immer noch nachdenken.
Am Ende aber alles eine Geldfrage. Perfekt ist die obige Strategie nicht, jedoch deutlich mehr als nichts.
 
Und was ist wenn es dir das System aufgrund eines Blitzeinschlages zerschiesst?
 
Dann ist das erst mal kein Problem, ich hab die Daten dann ja noch auf dem Live System. Wenn das dann auch in dem Zeitraum abschmiert wirds problematisch. Eine gute Steckdosenleiste sollte das Problem jedoch lösen :-D
Ich find es nur teilweise übertrieben welche Empfehlungen gegeben und diese als ein absolutes MUSS angesehen werden. Klar ist man dann optimal abgesichert, der Kosten/Nutzen Faktor steht dann aber oft nicht mehr im richtigen Verhältnis.
Oder habt ihr etwa für jede Eventualität eine Versicherung? Privathaftpflicht, Lebens-, Pflege, Hausrats-, Unfall-, Berufsunfähigkeits-, etc etc étc. Auch hier sucht man sich die für sich wichtigsten aus und entscheided. Der Rest ist Risiko, welches in diesem Fall mit einem redundant abgesicherten System deutlich verringert wurde.
 
danke für die Infos.
Ich glaube ich probier mal die variante von Moe.Joe umzusetzen.
Werde mir hierzu aller vorraussicht eine DS1517 besorgen mit anfangs 3 5TB platten und einer 10TB platte.
dies sollte mir genügend flexibilität auch für späteres aufrüsten geben.

Eine weitere frage:
wenn ich 3 5TB platten im SHR verbund hab. kann ich den verbund dann stück für stück upgraden durch:
1. eine grössere 4. platte (die differenz müsste dann unbenutzt bleiben)
2. eine der 5TB platten wird dann durch eine weitere platte mit der größe der 4. genommen.

geht das hot plugable? und das teil rödelt einfach n tag oder zwei?
 
Zu 1: Ja, kein Problem. Bei z.B. einer 6TB hättest du 1TB "Verlust"

Zu 2: Sobald du dann 2 größere Platten (z.B. 6TB hast), dann kannst du auch den gewonnenen Platz verwenden.

Hier kannst du das ein wenig "durchspielen": https://www.synology.com/de-de/support/RAID_calculator

Wechsel / Austausch / Aufrüsten geht geht einfach. Neue Platte rein, 1-2 Klicks (Volumen -> vergrößern), NAS arbeitet seine Zeit und fertig. Kannst das NAS auch nebenbei nutzen, aber die Performance ist etwas schlechter.
 
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