Strategie zur Datensicherung fehlgeschlagen. Brauche neues Konzept.

R

RED-Bit

Gast
ich erstelle seit Jahren eine tägliche Sicherung meiner Daten auf externe Festplatten (zusätzlich gespiegelt), inkrementell, bis 30 Tage zurück. Bisher dachte ich, dass ich damit gut fahre und sicher bin, da ich auf drei HDDS meine Daten liegen habe...bis heute: Mit Erschrecken musste ich heute feststellen, dass einige meiner Ordner leer waren, und die Bilder darin einfach weg sind. Auch in den alten Sicherungen waren diese leer. Muss also irgendwann mal einen Gau gegeben haben, ohne dass ich es bemerkt habe.
Nun suche ich eine Möglichkeit aufbauend auf dieser Vorgehensweise zusätzliche Sicherungen entweder auf Band (kenne mich damit nicht aus), auf optische Medien (langsam, teuer) oder online (teuer, Sicherheit) zu sichern. Es handelt sich dabei um 200GB Daten (anwachsend), aber inkrementell können dann schon TB daraus werden. Ich präferiere eine Art Band o.ä.. Was gibts denn da heutzutage, was man sich als Normalsterblicher leisten kann?
 
Als Privatmann? Bleib bei deinen Externen Platten, einigermaßen flott, Kostengünstig und zuverlässig. Datenverlust im Backup ohne Hardwareschaden ist ohnehin ein Fehler der auf die genutzte Software oder den Anwender (durch z.B. falsche Settings) zurück zu führen ist.
 
Scheint mir hier weniger am Speichermedium gelegen zu haben, als viel mehr an der verwendeten Software bzw. dem eigenen Wissen. Da hilft dir auch ein Band nicht...

Intressant wäre zu wissen wie Sicherungen bisher gemacht wurden (inkl. ggf. verwendeter Software).
 
ich habe jahrelang True Image benutzt und bin vor drei bis vier Monaten wegen Problemen dann auf Easeus ToDo Backup Workstation umgestiegen. Wann die Daten abhanden gekommen sind weiss ich nicht.

Das Backup wird einfach alle 4 Stunden inkrementell angestossen und nach dreissig Tagen das älteste gelöscht. Ist also nicht kompliziert
 
Ich nutze Acronis True Image seit Jahren ohne Problem und kann es nur empfehlen. Der Fehler den Du beschreibst kann doch nur durch falsche Konfiguration entstanden sein. Wahrscheinlich hast Du die Ordner gelöscht und dann wurde irgendwann das Backup mit Ordnern überschrieben. Das liegt nicht an der SW.

Ich würde das Backup mit Acronis oder ähnlichem auf ein NAS machen, welches wieder ein Backup erhält. Ich habe ein Synology 213+, welches per USB gesichert wird.
Desweiteren kann man quartalsweise wichtige Daten gesondert sichern und verwahren. Das müssen dann u.U. nicht die 200 GB sein.
 
Könnte mir gut vorstellen das das beim Sofware-Wechsel passiert ist.
Du kannst nicht einfach die Software wechseln und anfangen in die Strukturen eines anderes Programmes weiterzusichern. Das kann funktionieren, tut es aber für gewöhnlich nicht... das hättest du prüfen sollen bevor du damit anfängst.

Wie gesagt ich glaube nicht das dir Bänder oder irgend ein anderes Medium helfen. Du musst dich mit der Software ordentlich auseinandersetzen und vorallem auch die Logs oÄ. die bei der Sicherung entstehen kontrollieren.

Eine "ich stell einmal ein" Lösung die dann ohne Kontrolle bis zum Sanktnimmerleinstag läuft gibt es NICHT.
 
Wichtige Daten ausschließlich manuell und niemals per Software sichern.
Externe Laufwerke nur einzeln anschließen und nur solange der Sicherungsvorgang geht.
Images sind meiner Meinung nach hauptsächlich als Sicherheit gegen plötzlichen Ausfall (z.B. Systempartition oder -Platte) gedacht oder wenn man die Daten mal schnell oder bequem von einer Platte auf die andere übertragen will.
 
Ich habe beim Wechsel den gesamten Prozess natürlich von vorne begonnen.
Mojo1987 schrieb:
Könnte mir gut vorstellen das das beim Sofware-Wechsel passiert ist.
Du kannst nicht einfach die Software wechseln und anfangen in die Strukturen eines anderes Programmes weiterzusichern. Das kann funktionieren, tut es aber für gewöhnlich nicht... das hättest du prüfen sollen bevor du damit anfängst.

Wie gesagt ich glaube nicht das dir Bänder oder irgend ein anderes Medium helfen. Du musst dich mit der Software ordentlich auseinandersetzen und vorallem auch die Logs oÄ. die bei der Sicherung entstehen kontrollieren.

Eine "ich stell einmal ein" Lösung die dann ohne Kontrolle bis zum Sanktnimmerleinstag läuft gibt es NICHT.
 
Randy89 schrieb:
Wichtige Daten ausschließlich manuell und niemals per Software sichern.
Externe Laufwerke nur einzeln anschließen und nur solange der Sicherungsvorgang geht.
Images sind meiner Meinung nach hauptsächlich als Sicherheit gegen plötzlichen Ausfall (z.B. Systempartition oder -Platte) gedacht oder wenn man die Daten mal schnell oder bequem von einer Platte auf die andere übertragen will.

Das ist Steinzeit!
 
Und? "Steinzeit" hat sich im Gegensatz zur achsotollen Technik bewährt. ;)
Ergänzung: Denkt doch einfach mal darüber nach, was von früheren Zeiten übrig geblieben ist und was in Zukunft vermutlich noch übrig bleiben wird. Das was in der Steinzeit oder im Mittelalter war oder was wir jetzt gebaut/erschaffen haben?

edit: Oder man könnte es wenigstens so machen, dass mindestens eine Festplatte niemals die allerneusten Sicherungen erhält. Dann hat man wenn die beiden anderen Festplatten während der Spiegelung ausfallen wenigstens noch eine Kopie der Daten auf der unangetasteten Festplatte.
 
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genau sowas suche ich ja, nur eben nicht als HDD sondern....ein anderes Medium eben.

Randy89 schrieb:
edit: Oder man könnte es wenigstens so machen, dass mindestens eine Festplatte niemals die allerneusten Sicherungen erhält. Dann hat man wenn die beiden anderen Festplatten während der Spiegelung ausfallen wenigstens noch eine Kopie der Daten auf der unangetasteten Festplatte.
 
Wie wäre es mit Bilder zum Foto-Shop (oder früher hatte ich es z.B. beim Schlecker machen lassen; keine Ahnung ob andere Drogeriemärkte auch noch sowas anbieten) zu bringen und entwickeln zu lassen? :D
 
Tja, ausgedruckte Bilder auf Photopapier halten sich wohl besser als in digitaler Form und können nicht durch Viren-, Programm-, oder sonstigen, technischen Problemen zerstört werden. :evillol:

edit: als weiteren Ansatz könnte man eine alte Festplatte (oder sonstwie eine Kopie der Daten) jemand anderem zur Aufbewahrung geben, damit selbst wenn die ganze Bude abbrennt man immernoch eine Kopie von irgendwas hat. ;)
 
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wow :eek: zu dem Preis kann ich mir ein Storagesystem im Keller aufbauen. Das ist mir preislich zu overkill. Was haltet ihr von Online Festplatten? Daten würde ich zuvor verschlüsseln und dann per Script oder Windows Task einfach hochladen.
 
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