Studentenleben - Wie ist das so?

nex0rz

Lt. Commander
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Hey. :)

Bald ist es so weit - nächstes Jahr steht mein Abitur an! Welches ich vermutlich mit nem Schnitt von ~2,5-3,0 abschließen werde. :c

Nichts desto trotz werde ich baldmöglichst danach nach Karlsruhe gehen, um dort zu studieren. Und zwar Architektur. Erst mal muss ich genommen werden, das is mir klar. :) Aber schaun wir mal!
Zufälligerweise habe ich auch schon eine praktisch sichere Wohnung für 200€/Monat Kalt. :)

Kurz und knapp: Ich hab das Schülerleben langsam aber sicher satt. Ständig um Halb 7 aufstehen und teilweise erst um 18 Uhr wieder heim kommen. Bin mittlerweile jeden Tag fertig und würde am liebsten nur noch schlafen. /: Die Klausuren stressen, undundund.

Was ich gerne hätte, wäre eine Art Ausblick auf mein kommendes Studentenleben... Dabei geht's mir um so etwas wie "Erfahrungsberichte" von Studenten...

Was könnt ihr mir da sagen?
Was studiert ihr? Und wo?
Wie würdet ihr das aktuelle Leben mit dem Schülerleben vergleichen?
Wie sieht euer Tagesablauf aus?
Arbeitet ihr? Wenn ja, was?
Wieviel Miete zahlt ihr pro Monat?
Würdet ihr eure aktuelle Situation insgesamt als "stressig" bezeichnen?
Gibt es bei euch größere/kleinere Studentenpartys?
Wo wohnen eure Eltern? Wie oft fahrt ihr zu denen?
Welches Verkehrsmittel nutzt ihr?
Habt ihr nen Freund/ne Freundin? Wohnt ihr mit ihm/ihr zusammen? Was macht er/sie nebenher?

Wären so meine Fragen. Wäre auch super, wenn ihr allgemein tolle Dinge erzählen könntet! :D
Würde mir wirklich richtig weiterhelfen. (: Danke!

Cheers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht wie das bei Architektur aussieht, aber wenn du was richtiges studierst dann bist du noch mehr unter Feuer als in der Schulzeit, Hausarbeiten, Übungsblätter, Praktika, Seminare, und die Klausurphase mein Freund, dagegen sind Abitur(vor)klausuren wie ein Urlaub in Mallorca (zumindest bei uns Humanmedizinern^^) ;)

Dafür hast natürlich auch nen haufen geiler mädels und feiern kannst du in studentenstädten natürlich auch super.
 
GregoryH schrieb:
Ich weiß nicht wie das bei Architektur aussieht, aber wenn du was richtiges studierst dann bist du noch mehr unter Feuer als in der Schulzeit, Hausarbeiten, Übungsblätter, Praktika, Seminare, und die Klausurphase mein Freund, dagegen sind Abitur(vor)klausuren wie ein Urlaub in Mallorca (zumindest bei uns Humanmedizinern^^) ;)

Dafür hast natürlich auch nen haufen geiler mädels und feiern kannst du in studentenstädten natürlich auch super.

Ich war in der Uni Karlsruhe schon zu Besuch. c: Dabei hab ich auch nen Einblick in die Fakultät für Architektur bekommen, u.a. ne Führung. Was ich da gesehen & von den Leuten grob gehört hab, war nur positiv: Es soll extrem entspannt sein. Die haben riesige Werkräume, Materialsammlungen, etc. etc. Und: Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die hauptsächlich pro Semester eine Arbeit bzw. ein Projekt, das sie bis zum Ende fertig haben müssen. Dafür müssen sie selbst Material kaufen, dürfen aber die Arbeitsgeräte ausleihen. Und das ist (glaube ich) praktisch die Semesterarbeit. :)
 
Dann ist das wohl einer von den Chill-Studiengängen, zumindest in den NaWis, Jura und Medizin schleifen und steinigen sie dich mit dem Pensum, aber jedem das seine :9
 
Naja, ganz ehrlich: Medizin & Jura hab ich mir sowas von garnicht anders vorgestellt. :freak:
Ist ja alles Theorie ohne Ende.
 
denk aufjedenfall dran einen führerschein zu machen wenn du architektur studieren willst
 
Den hab ich schon...
Aber wofür? x:
 
Taxi fahren später :D
 
GregoryH schrieb:
Ich weiß nicht wie das bei Architektur aussieht, aber wenn du was richtiges studierst dann bist du noch mehr unter Feuer als in der Schulzeit, Hausarbeiten, Übungsblätter, Praktika, Seminare, und die Klausurphase mein Freund, dagegen sind Abitur(vor)klausuren wie ein Urlaub in Mallorca (zumindest bei uns Humanmedizinern^^) ;)

Dafür hast natürlich auch nen haufen geiler mädels und feiern kannst du in studentenstädten natürlich auch super.


also ich bin in karlsruhe beim studieren. frauenqoute 20-30%

wenn du dein abi mit 2,5-3,0 abschließt zeugt das ja nicht gerade für arbeitseifer, also wird für dich vom arbeitsaufwand aufjedenfall nicht weniger und 12h tage sind nichts ünbliches.

ich hab zB 4x die woche morgens um 8 vorlesung. also nix mit party und ausschlafen
Ergänzung ()

wofür wollen den alle architektur studieren in KA gibts schon 2 hochschulen mit vollen studiengängen. so viele werden im leben nicht gebraucht.

außer man gehört zu den guten 25%
 
Ich studiere zwar auch was Naturwissenschaftliches, aber manchmal träume ich davon, nochmal nur eine einzige Woche schule zu haben... ach waren das schöne entspannte zeiten :D

Meine cousine hatte architektur in HH studiert und nach einem semester abgebrochen, weil die dort nur geknechtet worden sind und sie so viel zeit in arbeiten gesteckt hat, die dem prof gezeigt hat und der gesagt: ist scheiße mach das nochmal... darauf hatte sie keine lust mehr... ka wie vergleichbar das ist ^^
Und klar bei solchen führungen wollen sie das einem immer schmackhaft machen, aber stell dich nicht auf ein zu chilliges leben ein ;) Und von nichts kommt nichts, ein wenig ehrgeiz sollte man auch entwickeln.

Und dieses Semester hatte ich jeden Tag um 8 Uhr vorlesung, also auch immer schick um 6:30 Uhr hoch. Klar man kann nicht hingehen, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen ;)
 
Hirschwolf schrieb:
wofür wollen den alle architektur studieren in KA gibts schon 2 hochschulen mit vollen studiengängen. so viele werden im leben nicht gebraucht.

außer man gehört zu den guten 0,25%

fixed your post :D
 
In Jura schmeißen sie dich mit Stoff zu? Soll das ein schlechter Witz sein? Die ersten 2 Jahre sind nahezu wie Urlaub, sehe und höre das von genügend Kommilitonen.

Du hast in jedem Studium einiges zu tun wenn du richtig gut sein willst. Wenn du jemand bist der eine schnelle Auffassungsgabe hat und dem ein 2.5er Schnitt reicht ist der Bachelor wie ein Urlaub. Im Endeffekt brauchst du erst 2-3 Wochen vor der Prüfung anfangen dich intensiv mit dem Stoff zu beschäftigen und solltest trotzdem locker noch bestehen, zumindest in den meisten Fächern.

Viele Leute denken einfach nur das andere nicht zu tun haben im Studium weil diese kein 50 Schaltpläne oder Formelbeweise pro Woche aufstellen müssen. Es gibt aber auch noch andere Arbeiten als Büroarbeiten.

Du wirst allerdings immer noch um 8 aufstehen müssen/sollen. Denke nicht das all deine Vorlesungen erst um 14 Uhr anfangen. Ich hatte das mal ein Semester und glaub mir, es ist nicht schön. Man sollte dazu allerdings sagen, dass dich ja niemand dazu zwingt anwesend zu sein, ergo kannst du den Stoff auch in Eigenarbeit durchgehen. Was bei vielen Professoren auch Sinn macht da sie eh nur vom Blatt ablesen.

@Hirschwolf Aussagen wie diese, das jemand der in der Schule nicht gut war kein Interesse daran hat zu arbeiten, sind der Grund wieso unser Studiensystem so lächerlich ist.

Ich persönlich kenne mehr Leute die mit 3er oder sogar 4er Schnitt ihr Abitur gemacht haben und jetzt im Studium mehr arbeiten als jeder Andere. Einfach mal das Abitur nichts mit Intelligenz zu tun hat, aber auch wirklich überhaupt nichts. Ergo hat es nahezu keinen Einfluss auf dein späteres Leben. Es ist im Endeffekt dafür da dich reifen zu lassen, oder willst du mir erzählen das 1er Schüler intelligentere Menschen sind?

Ich habe mein Abitur mit 1.9 abgeschlossen, Nichts getan und ich kenne einige Leute die einen Zacken pfiffiger sind als ich welche sich nur so durch die Oberstufe gequält haben. Also halte dich mit solchen merkwürdigen Aussagen lieber zurück, sie treffen nämlich sowas von überhaupt nicht zu.
 
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@Hirschwolf

abi? was das? ich bin dummer hauptschüler gewesen und hab mit sekundarstufe abgeschlossen, schnit 3,xx. Dann lehre gemacht (werkzeugmechaniker stanz- und umformtechnik) prakisch 2+ teorehie 3,xx. dann bund, dann bissel arbeiten... dann kam die erkenntnis: kann nicht alles gewesen sein.
also Fachhochschulreife gemacht (1 jahr vollzeit) schnitt wieder 3.

so, ab auf die fachhochschule. ok ist keine uni aber egal. Studiengang produktentwickklung, fachrichtung maschinen, fahrzeuge und geräte. vordiplom 3. abschluss 2. wo ich echt für keulen musste war mathe... da fehlte einfach viel wissen was man im abi schon vermittelt bekommt.

jetzt, nach gut 5 jahren arbeite ich bei nem großen automobilzulieferer in der vorentwicklung und habe aktuell nen projekt mit ner knappen mille an der backe. noten sind nicht alles aber ich muss dir recht geben: wenn man studiert und sich eine richtung aussucht die viele machen und der arbeitsmarkt überschaubar ist, dann "muss" man ranklotzen.

wenn ich von jemanden höre "studiere das was dir spaß macht"... da bekomme ich plack bei.

studiere das was spaß macht "und" man davon leben kann auch wenn es dann nicht der traumberuf wie archologe oder so ist. ^^ Mein tip: mach was mit technik oder elektrik. das geht immer

Kurz und knapp: Ich hab das Schülerleben langsam aber sicher satt. Ständig um Halb 7 aufstehen und teilweise erst um 18 Uhr wieder heim kommen. Bin mittlerweile jeden Tag fertig und würde am liebsten nur noch schlafen. /: Die Klausuren stressen, undundund.

... willkomen in de realen welt... ^^ link. das is das arbeitsleben für 90% ^^ bei mir. um 06.00 auf, um 17-18 wieder zu haus
 
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@Robin.
Worauf willst du mit dieser Frage anspielen? Die alten Vorurteile von wegen Abi in Bayern ist mehr wert als Abi in Brandenburg usw. sind eh für die Katz. Bei mir im Grundstudium saßen viele Biotechnologen, die damals einen NC von 1,7 hatten. Da waren auch viele aus dem süddeutschen Raum dabei. Und die waren in fast allen Prüfungen schlechter als ich mit meinem notentechnisch schlechteren Brandenburger-Abi.....
 
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Robin. schrieb:
In welchem Bundesland hast du dein Abitur gemacht?

Welche Relevanz hat das?

Richtig, keine. Sollte dies anders sein würde ich gerne wollen das du mir erläuterst inwiefern das Bundesland in dem man sein Abitur macht etwas damit zu tun hat wie intelligent man ist.
 
1. Schulzeit
2. Studium
3. Arbeitsleben

Das Arbeitsleben ist, wenn man nicht gerade an der Kasse sitzt o.ä., sicherlich die härteste Stufe.

Wenn dir das Leben als Schüler schon zu streßig ist, wie soll es dann erst später werden, wenn du nach dem Studium bestenfalls eine etwas höhere, verantwortungsvolle Position irgendwo eingenommen hast?

Das Studium kann natürlich auch hart werden. Der Vorteil ist aber einfach, dass man sich viel selbst einteilen kann und die Entwicklung, den Streßfaktor hinterher bei irgendwelchen Prüfungen, etc. größtenteils selbst beeinflussen kann.
Wer nichts macht, der wird zu den Prüfungen hin ganz schön Streß bekommen. Wer immer am Ball geblieben ist, der wird es nicht so schwer haben.
Und immer am Ball zu bleiben sollte als Vollzeit-Student wohl kein Problem darstellen. Denn im Grunde genommen ist das der Job, den man ausfüllt. Im danach folgenden Arbeitsleben kann man auch nicht wochenlang nichts tun, um dann alles nachzuholen.
 
GregoryH schrieb:
Dann ist das wohl einer von den Chill-Studiengängen, zumindest in den NaWis, Jura und Medizin schleifen und steinigen sie dich mit dem Pensum, aber jedem das seine :9
Bei deinen überheblichen sowie studiengangsverliebten Aussagen, welche vor Arroganz nur so strotzen, schleifen sie euch/dich wohl noch nicht hart genug.

tochan01 schrieb:
wenn ich von jemanden höre "studiere das was dir spaß macht"... da bekomme ich plack bei.

Und bei der Aussage sehe ich den Habitus. :-)
Und nein, mit Archäologie habe ich nichts an der Backe. Biblische und christliche Archäologie, welche leider feste Bestandteile/Module dieses Studiums sind, schmälern den Reiz.
 
weiter lesen ^^. studieren was spaß macht und wo man dann auch noch job drin bekommt ^^
 
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