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Studentenleben - Wie ist das so?
- Ersteller nex0rz
- Erstellt am
Coomassie
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Feb. 2008
- Beiträge
- 469
Richtig, aber hab mal die zeit für 5,5 monate am stück, wenn bei dir kein praxissemester vorgeschrieben ist. Ich möchte meine regelstudienzeit eigentlich nicht unnötig verlängern -.- Der bachelor hat wirklich alles viel toller gemacht ^^
Siffy schrieb:Richtig, aber hab mal die zeit für 5,5 monate am stück, wenn bei dir kein praxissemester vorgeschrieben ist. Ich möchte meine regelstudienzeit eigentlich nicht unnötig verlängern -.- Der bachelor hat wirklich alles viel toller gemacht ^^
Die Regelstudienzeit verlängert sich ja genau genommen nicht. Ich habe während meines Studiums ein sechsmonatiges Praktikum absolviert und dafür ein Urlaubssemester genommen. Dadurch konnte ich das Studium in der Regelstudienzeit von 10 Fachsemestern absolvieren.
Übrigens kann ich nur jedem wirklich dringend ans Herz legen, neben dem Studium mindesten ein mehrmonatiges Praktikum zu absolvieren, das den Namen auch verdient. Das hilft doch deutlich, den "Praxisschock" nach dem Studium zu mildern und ist auch ein entscheidender Vorteil im Bewerbungsprozess.
Zuletzt bearbeitet:
nynyny schrieb:In Jura schmeißen sie dich mit Stoff zu? Soll das ein schlechter Witz sein? Die ersten 2 Jahre sind nahezu wie Urlaub, sehe und höre das von genügend Kommilitonen
Dazu fällt mir der uralte ein:
Der Unertschied zwischen einem Maschinenbauer und einem Juristen?
WEnn beide ein 250 Seiten Skript zum auswendig lernen bekommen, ist die erste Frage des Juristen "Bis wann?" der Maschinenbauer fragt "Warum?"
Ich studiere derzeit (noch) an einer FH berufsbegleitend (Diplomarbeit geht diese Woche raus)
Stressig: Nö fand ich nicht, nach 4 Jahren Abendschule in einer HTL (5:00 morgens auf 6:00 bis 14:00 Arbeit, 17:30 bis 22:00 Anbendschule), sind maximal 3x im Monat Freitags/Samstags Ganztagesvorlesungen nicht mehr so dramatisch. Vor Klausuren hieß es büffeln, aber nichts was unschaffbar war.
Party: Gabs hin und wieder, allerdings nur wenn ich mit meinem Kumpels (sei es HTL oder FH) loszog, manchmal braucht man einfach ein Reset. Allerdings gabs die 4 Jahre Abend HTL kaum Party, da man nach 62,5h in der Woche (ohne Zeiten für Testvorbereitungen Kontruktionsübungen) recht froh ist wenn man Freitags noch schnell 1-2 Biere mit den Kollegen trinkt und dann in die Falle kommt.
Freundin: Hat mich damals dazu bewegt die HTL zu besuchen und hat sich 2 Monate vor meinem Abschluss in ihren Jugendfreund verliebt und es war aus, weil ich ja so wenig Zeit hatte (ihr Pech
Wohnung: Ja ~700€/Monat mit allem drum und dran (Internet, Strom, Fernsehen etc)
Job: Für einen Teilbereich unserer Firma verantwortlich für die mechanische Instandhaltung.
EDIT: Exfreundin studierte Umwelt und Systemwissenschaften. Ich hatte ihren Zeitaufwand der ganzen Woche bereits mittwochs zur Pausenzeit in der Firma erreicht. Dementsprechend war sie auch öfter unterwegs und erfüllte das Klischee des "ewig feiernden Studenten" war allerdings auch nur möglich weil ihr Vater extrem gut mit seiner Firma verdiente und ihr alles sponsorte.
Zuletzt bearbeitet:
Jace
Rear Admiral
- Registriert
- Feb. 2007
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- 5.500
Schwache Anekdote.
Juristen müssen einfach mehr auswendig lernen.. du kannst keine Gesetze anwenden, wenn du den genauen Wortlaut nicht kennst.. So einfach.. und da man Gesetze so oder so anwenden kann, musst du auch noch viel mehr darüber wissen. Aus dem Effeff.. Das heißt aber noch lange nicht, dass es damit getan ist.
Und was nynyny über Urlaub erzählt. Seine Freunde sollen mal soweit kommen, dass sie sich für die Staatsexamen vorbereiten. HF...
Juristen müssen einfach mehr auswendig lernen.. du kannst keine Gesetze anwenden, wenn du den genauen Wortlaut nicht kennst.. So einfach.. und da man Gesetze so oder so anwenden kann, musst du auch noch viel mehr darüber wissen. Aus dem Effeff.. Das heißt aber noch lange nicht, dass es damit getan ist.
Und was nynyny über Urlaub erzählt. Seine Freunde sollen mal soweit kommen, dass sie sich für die Staatsexamen vorbereiten. HF...
@Jace,
ist erstens uralt und zweitens nicht ernst zu nehmen, da, wie du sagst, beide Berufe sich nicht vergleichen lassen.
Das Juristen dass eher schwach finden ist auch klar
gibt sicher genug andere Anekdoten über uns Maschinenbauer. Soll ja kein Geflame sein, zum Glück gibt es viele Studienrichtungen und jede Richtung hat ihre Berechtigung.
ist erstens uralt und zweitens nicht ernst zu nehmen, da, wie du sagst, beide Berufe sich nicht vergleichen lassen.
Das Juristen dass eher schwach finden ist auch klar
GregoryH
Lt. Commander
- Registriert
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Der Unertschied zwischen einem Maschinenbauer und einem Juristen?
WEnn beide ein 250 Seiten Skript zum auswendig lernen bekommen, ist die erste Frage des Juristen "Bis wann?" der Maschinenbauer fragt "Warum?"
Und der Mediziner fragt "und wo sind Band 2 3 4 5 und 6?"
Jace schrieb:Schwache Anekdote.
Und was nynyny über Urlaub erzählt. Seine Freunde sollen mal soweit kommen, dass sie sich für die Staatsexamen vorbereiten. HF...
Also war meine Aussage doch korrekt. Wann hat man denn das erste Halbexamen? Nach 2 Jahren oder? Ich höre halt immer nur das die ersten Semester zum einschlafen sind und es erst ab dem 5. wirklich losgeht.
Das 1. Staatsexamen steht frühestens im 8. Semester an, da hat man den sog. Freischuss. Laut Stern.de liegt der Durchschnitt aber bei 10,7 Semestern beim ersten Antritt. Über zu wenig Stoff kann ich mich eig. überhaupt nicht beklagen, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass es später noch deutlich schlimmer wird. Die nächsten Semesterferien sind bei mir auch schon verplant, da dort 2 Hausarbeiten geschrieben werden wollen. Aber bei uns gibt es durchaus auch so Leute wie deine Freunde, die meinen, dass man nicht wirklich viel zu tun braucht und das am Anfang alles ganz locker ist.
Wie gesagt, ich kann die Situation nicht persönlich einschätzen.
Was ich halt immer dachte wenn ich das gehört habe, war des es logisch ist. Das Studium dreht sich ja um Rechtsparagraphen, welche man ja nachschlagen kann. Es erfordert nicht sonderlich viel Arbeit sich einzuprägen wo, was ist.
Ich kenne das aus der Wirtschaft, hatte auch einige Klausuren gebaut um Paragraphenbeweise. Ist das nicht was Juristen im Studium machen? Wie gesagt ich habe da nicht wirklich Ahnung, dachte immer nur das es so abläuft.
Natürlich haben sie wesentlich mehr Paragraphen zu beachten, wahrscheinlich zig Bücher.
Aber dreht sich das Studium noch um etwas Anderes?
Was ich halt immer dachte wenn ich das gehört habe, war des es logisch ist. Das Studium dreht sich ja um Rechtsparagraphen, welche man ja nachschlagen kann. Es erfordert nicht sonderlich viel Arbeit sich einzuprägen wo, was ist.
Ich kenne das aus der Wirtschaft, hatte auch einige Klausuren gebaut um Paragraphenbeweise. Ist das nicht was Juristen im Studium machen? Wie gesagt ich habe da nicht wirklich Ahnung, dachte immer nur das es so abläuft.
Natürlich haben sie wesentlich mehr Paragraphen zu beachten, wahrscheinlich zig Bücher.
Aber dreht sich das Studium noch um etwas Anderes?
Sie lernen das Beamtendeutsch, da sie sonst nicht in der Lage sind, Paragraphen so zu verstehen, wie man es sich ursprünglich gedacht hat. Und selbst dann gibt es oft viele unterschiedliche Deutungen und der Jurist muss herausfinden, welche gilt.
Daneben werden Abläufe (Legislative, Judikative, etwas BWL) gepaukt, das Grundgesetz auseinandergenommen, usw.
Und schließlich müssen sich die Leute auch noch spezialisieren, denn die einzelnen Rechtsgebiete sind teilweise extrem umfangreich. zB unser Steuerrecht mit seinen ganzen Ausnahmen ist das komplizierteste Steuerrecht weltweit. Damit kann man ein ganzes Bücherregal (von Fuß bis Decke) füllen, während das Strafrecht gerade mal 1-2 Bücher füllt, aber deutlich mehr Konflikt beherbergt.
Ich hab ein Semester lang Recht im Studium gehabt. Und ehrlich: Das will ich nie wieder sehen. Das ist ja so bekloppt mit seinen Formulierungen. Die fangen da erst mal an zu erklären, dass dieses und jenes Wort in der Umgangssprache und in der Rechtsprechung nicht unbedingt dieselbe Bedeutung haben. Da stehen einem die Haare zu Berge.
Daneben werden Abläufe (Legislative, Judikative, etwas BWL) gepaukt, das Grundgesetz auseinandergenommen, usw.
Und schließlich müssen sich die Leute auch noch spezialisieren, denn die einzelnen Rechtsgebiete sind teilweise extrem umfangreich. zB unser Steuerrecht mit seinen ganzen Ausnahmen ist das komplizierteste Steuerrecht weltweit. Damit kann man ein ganzes Bücherregal (von Fuß bis Decke) füllen, während das Strafrecht gerade mal 1-2 Bücher füllt, aber deutlich mehr Konflikt beherbergt.
Ich hab ein Semester lang Recht im Studium gehabt. Und ehrlich: Das will ich nie wieder sehen. Das ist ja so bekloppt mit seinen Formulierungen. Die fangen da erst mal an zu erklären, dass dieses und jenes Wort in der Umgangssprache und in der Rechtsprechung nicht unbedingt dieselbe Bedeutung haben. Da stehen einem die Haare zu Berge.
Wie es in den höheren Semester aussieht kann ich nicht sagen, da ich momentan noch im zweiten Semester bin bzw. demnächst ins dritte komme. Am Anfang hast du Vorlesungen in Zivilrecht, ÖRecht und Strafrecht. Zusätzlich musst du noch einen Schein in einem rechtsgeschichtlichen Fach wie etwa "Römischer Rechtsgeschichte" erlangen.
Man lernt nicht stur die § auswendig, die darf man in der Klausur z.B. im StGB/BGB/etc. nachschlagen. Vielmehr geht es darum zu lernen wie man ein Gutachten (du bekommst einen Fall, z.B. der X erschlägt den A mit einem Hammer und musst dazu ein Gutachten erstellen, also wer hat sich weshalb strafbar gemacht) erstellt (ist für die meisten am Anfang extrem schwer, da man etwas umdenken muss) und wie man die § richtig anwendet bzw. welche Delikte es überhaupt gibt. Dazu kommen noch die ganzen Theorienstreits, weil es eben nicht die eine richtige Meinung gibt, sondern bei Problemen meist mehrere sehr unterschiedliche existieren. Auch ist es wichtig bestimmte Wörter definieren zu können, also muss man die Definitionen auswendig lernen (z.B. hinterlistig, heimtückisch, etc.). Du lernst zu argumentieren und musst dich natürlich auch mit der deutschen Sprache auseinandersetzen, da eben diese das Werkzeug der Juristen ist.
Man lernt nicht stur die § auswendig, die darf man in der Klausur z.B. im StGB/BGB/etc. nachschlagen. Vielmehr geht es darum zu lernen wie man ein Gutachten (du bekommst einen Fall, z.B. der X erschlägt den A mit einem Hammer und musst dazu ein Gutachten erstellen, also wer hat sich weshalb strafbar gemacht) erstellt (ist für die meisten am Anfang extrem schwer, da man etwas umdenken muss) und wie man die § richtig anwendet bzw. welche Delikte es überhaupt gibt. Dazu kommen noch die ganzen Theorienstreits, weil es eben nicht die eine richtige Meinung gibt, sondern bei Problemen meist mehrere sehr unterschiedliche existieren. Auch ist es wichtig bestimmte Wörter definieren zu können, also muss man die Definitionen auswendig lernen (z.B. hinterlistig, heimtückisch, etc.). Du lernst zu argumentieren und musst dich natürlich auch mit der deutschen Sprache auseinandersetzen, da eben diese das Werkzeug der Juristen ist.
GregoryH schrieb:Und der Mediziner fragt "und wo sind Band 2 3 4 5 und 6?"![]()
Wollte natürlich keinem auf den Schlips treten.
In einem anderen Trööt wurde erwähnt: "Karo-Hemd, Brille, Samenstau, ich studiere Maschinenbau" fand ich als Maschinenbauer auch lustig.
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