Studentenleben - Wie ist das so?

Wow, hier geht's ja ziemlich ab. :freak:
Sorry, wenn ich hier jetzt nen Kreig ausgelöst haben sollte.

Wie komm ich zur Architektur?
Architekt will ich offen und ehrlich gesagt schon seit... 12 Jahren werden. Ich habe als kleines Kind einen Großteil meiner Freizeit mit Lego bauen verbracht, das war damals mein größtes Hobby, und wäre es bis heute. Das Interesse daran hab ich nicht verloren, im Gegenteil: Es steigt immer weiter. Denn damals wie heute fasziniert mich immer wieder eines: Wie Menschen teilweise so krasse, interessante, außergewöhnliche und komplexe Gebäuse erschaffen können. Mit Gebäuden hat man tagtäglich, immer und immer wieder zu tun. Und ich bin in gewissen Situation unheimlich kreativ, entsprechend möchte ich selber einfach Architekt werden. Es ist mein Traum, so kann man das sagen.

Na klar - ich sehe es auch nicht gerne, dass die Zahl an Architekturstudenten Jahr für Jahr so extrem zunimmt. Ich habe mich bereits informiert: Der Einstieg nach dem Studium in den Beruf wird immer teuer bzw. ist sehr teuer, die Studentenzahl nimmt wie bereits gesagt ständig zu. Womit meine Chancen leider Jahr für Jahr kleiner werden, und ich kann leider nur tatenlos zuschaun. /:

Was soll ich sagen. Wenn mich Karlsruhe nicht nimmt, weil sie mich nur für einen von vielen halten und mein Schnitt zu schlecht ist, hab ich ne große Arschkarte gezogen: Keine Wohnung, kein Traum, und keine Alternative in der Nähe (München? Chancenlos. Aachen wäre interessant, ist aber viel zu weit weg. Konstanz? Mir gefällt die Uni überhaupt nicht.).
Mir ist also klar geworden (und ich bin schon mittendrin): Ich muss mir ne Alternative überlegen. Nur braucht das Zeit, unddas soll richtig gut überlegt sein. Eine echte Alternative zur Architektur mit all den Hintergründen gibt es leider nicht.
Was ich aber auf jeden Fall machen will: Etwas technisches. Irgendwas Ingenieurwissenschaftliches, gerne!

Mein Hauptproblem ist aber - und genau DAS ist der Grund, wieso ich in der Schule permanent unter Druck stehe und nur gestresst bin -, dass ich gerade in Mathematik und Physik richtige Probleme hab. Physik ist mein LK, was an sich geht, aber es geht schon sichtbar bergab. Mathe geht garnicht. Ich hab mir vorgenommen, in den Sommerferien den Stoff der letzten 2-3 Jahre nachzuholen (da mir der einfach komplett fehlt! Ich kann kaum ableiten, bspw. O: ). 2x 3 Punkte in den jetzigen beiden Halbjahren sprechen hoffentlich für sich. Da muss sich was tun.
Hingegen habe ich in Fächern wie Wirtschaft (2x 11 Punkte) & Darstellende Geometrie (11, 12), sowie auch in Gemeinschaftskunde (was ich aber nur ein Halbjahr hatte -> 11 Punkte) und dieses Halbjahr eventuell auch Erdkunde (erstes und einzige Halbjahr in der Kursstufe; hatte in der 10. Klasse ne 1.) ne höhere Punktzahl und damit wenig Probleme. Nur macht mir der Rest wie gesagt extrem zu schaffen.

Ich stell mir das Studium einfach in sofern "chilliger" vor, als dass ich mich auf das konzentrieren kann, was mich auch wirklich interessiert und ich auch kann. Das ist jetzt eben ganz und garnicht der Fall.
 
nex0rz schrieb:
Eine echte Alternative zur Architektur mit all den Hintergründen gibt es leider nicht.
Was ich aber auf jeden Fall machen will: Etwas technisches. Irgendwas Ingenieurwissenschaftliches, gerne!

Vielleicht Bauingenieurwesen?

Manchmal muss man auch mal die Zähne zusammenbeißen und was tun für Mathe, Physik etc. Ich stand z.B. seit der 8. in Mathe glatt 5. In der 11. sogar zwischen 5 und 6 (eigentlich hätte ich die 6 verdient, aber hatte einen sehr gnädigen Lehrer). In den letzten 3,4 Monaten der Zwölf habe ich einfach mal angefangen die Hausaufgaben zu machen und konzentrierter zu zuhören und schwupps da war die 4 und auch ein deutliches Interesse an Mathematik und auch Spaß. Für den ein oder anderen keine Glanzleistung, aber es zeigt, dass man es schaffen kann wenn man will.

Wie heißt es so schön: Von nichts kommt nichts.

edit. beitrag ist zwar zu 90% bisschen Off-Topic, aber wollte einfach mal meine Erfahrung posten ;)
 
Das ich mein Chemiestudium damals abgebrochen hab, war das beste was mit passieren konnte und das, obwohl ich in der Schule der Crack in Physik, Chemie und Mathe war.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Und jetzt möchte ich dir Zähne ziehen.

Studieren was dich interessiert? Weißt du wie breitgefächert Grundstudien sind? Da ist alles drin und das meiste Langweilig - ich hab Chemie angefangen, BWL (dual) durchgezogen, den Studienverlauf meiner VWL, Politologie, Lehramt, Germanistik etc. Freunde live mitverfolgt.

Studium ist wie Schule: Das meiste brauchst du eh nicht, und wenn nur in Ansätzen. Und in der Praxis machen eh alle was anderes.

Letzlich ist es auch egal was du studierst - Wenn du nicht in der Lehre bleibst, vllt sogar keinen Master machst, lernst du nichts, was man auch nicht später schnell nachholen kann.
Was du an der Uni lernst (oder lernen sollst) ist wissentschaftlich arbeiten, dh Themengebiete erarbeiten, Quelle vergleichen, Experimente durchführen. Das ist in manchen härter, in anderen schwammiger. Das kann gut oder schlecht sein, dass kommt drauf an wie dein Prof drauf ist. NaWis sind da immer angenehm weils Regeln und Fakten gibt, die in der Literatur festgelegt sind und auf die man sich (im Grundstudium, theorethische Physik mal außenvor gelassen ;) ) verlassen kann. BWL oder besser VWL kannst du da knicken, da gibs kein richtig und falsch, da gibs nur wer hat die besseren Argumente. Deswegen gibs auch viele unfähige Manager, die viel reden können, aber nichts wirklich drauf haben.

Ums kurz zu machen: Du lernst Methodik.

Aufwandstechnisch... hmm. Ich hab für meine Abiklausuren 2 Monate gelernt. Im Studium hatte ich einzelnen KLausuren die mehr Stoff hatten als mein komplettes Abi, dafür hab ich dann 4 Woche gelernt. Meine erste Hausarbeit mit 20 Seiten hat mich 3 monate gekostet, mein Bachelorarbeit mit 80 4 Wochen, und letzte Woche hab ich auch der Arbeit ein 120 seitiges Anforderungskonzept geschrieben, naja waren vllt auch 2 Wochen.
Was ich sagen will: Du wirst immer viel machen müssen - es ist immer nur die Frage, wieviel Aufwand du reinsteckst.

Du wirst auf deinen ersten Studenplan schauen und denken: DAS IST VIEL ZU VIEL. Nach 2 Wochen weißt du dann wo du *wirklich* hinmußt und den Rest lässt du saußen und schnappst dir 4 Wochen vor klausur die Mitschrift deiner gewissenhaften, gut aussehenden Kommilitonin und während du ihr abends Wein aus der Flasche anbietest, dir das versprechen abluchst, dass sie dir morgen mal das alles erklärt. Danach ... ich schweife ab :P

Ich geh mit dem Motto meines Mathelehrers aus der 5. Klasse durchs leben und bin so super durchs Studium gekommen:
Gute Mathematiker sind Faule Mathematiker. Oder in meiner Version: Intelligente Leute sind faule Leute.

Wenn du im Berufsleben ankommst gilt das leider nicht mehr. Da heißt klotzen. Es sei denn du bist bei einem großen Konzern. Da kann man auch mal 40 Stunden sitzen in der Woche, davon 5 arbeiten und immer noch seine 42 + Bonus Einstiegsgehalt bekommen.

Es kann sogar Spaß machen.

Also studier was dir gefällt, mach viele Praktika, leg dich nicht fest, sei nicht traurig wenns nicht läuft und wenn du echt nicht weißt was du machen sollst und so -

Rainbowtours sucht immer Reiseleiter in Lloret de mar ;)
 
mal so als hinweis, in KA gibts an der Hochschule auch ne Archetektur fakultät.

kannst dich da ja auch bewerben
 
Was studiert ihr? Und wo? - Fahrzeugtechnik in Esslingen.
Wie würdet ihr das aktuelle Leben mit dem Schülerleben vergleichen? - Also meines ist gechillter, auch weil ich jetzt alleine lebe; ich bin ehrlich gesagt relativ selten zu den Vorlesungen gegangen (es gibt kaum Pflichtveranstaltungen), das würde ich jedoch nicht empfehlen, außer es gibt ein gutes Skript. Das will ich ändern.
Wie sieht euer Tagesablauf aus? Es gab im Stundenplan eklige Tage, einer ging zB von 9.15 bis 19 Uhr, natürlich mit Pausen dazwischen. Dann gabs aber wiederrum zwei Tage mit nur zwei Vorlesungen, zB von 9.15 bis 12.45. Wir mussten teilweise Übungen abgeben (in den Zeichenfächern) und ein paar Projekte machen, das war zeitraubend. Sonst aber eigentlich locker.
Arbeitet ihr? Wenn ja, was? - Ja, ich fahre Essen aus (meist wochenends); wird gut bezahlt und ist eigentlich ganz locker. Vielleicht wechsle ich aber den Job.
Wieviel Miete zahlt ihr pro Monat? - Nichts, da Eigentumswohnung der Eltern. Vermietet war sie aber für 400 kalt.
Würdet ihr eure aktuelle Situation insgesamt als "stressig" bezeichnen? - Nein!
Gibt es bei euch größere/kleinere Studentenpartys? - Ja, gibts bei mir, aber auch an anderen Hochschulen (ich wohne in Stuttgart und habe zB Esslingen, Stuttgart, Ludwigsburg um mich rum), allerdings sind diese wie ich finde nix besonderes, meist keine passenden Weiber.
Wo wohnen eure Eltern? Wie oft fahrt ihr zu denen? - 5 km, etwa alle 2,3 Tage fahre ich vorbei.
Welches Verkehrsmittel nutzt ihr? - Auto
Habt ihr nen Freund/ne Freundin? Wohnt ihr mit ihm/ihr zusammen? Was macht er/sie nebenher? - Nein.
 
Hey,
das ist natürlich alles sehr schwer pauschal zu beantworten. Als ich vor der Frage war, wo ich studiere, habe ich mir ein paar Unis angeschaut. Dafür ist es am Besten, wenn man sich die Uni-Stadt etwas genauer anschaut. Ich habe damals einige Freunde besucht, die dort studiert haben und habe mir dann ein paar Tage das Unileben angeschaut, bin in die Vorlesungen mit und auch abends weg.

Mach das doch auch einfach so.


Grüße
 
Wie viel Zeit ein Studium in Anspruch nimmt, ist so unterschiedlich, dass du es wirklich erst selbst feststellen wirst. Bei bestimmten Fächern gibt es mehr oder weniger starke Tendenzen, aber pauschal lässt sich allein vom Studiengang kaum was ableiten.
Faktoren dafür sind:
- Wie gut ist man selbst (Verständnis, Umsetzung, Spaß, ...)
- Wie sehen die einzelnen Vorlesungen aus ("Hausaufgaben", Seminararbeiten, ...)
- Anzahl der Vorlesungen und Übungen
- Welche Noten will man erreichen

Damit will ich sagen: In manche Vorlesungen geht man einfach nicht, in andere muss man gehen (z.B. weil man sonst nicht zur Klausur zugelassen wird). Manche Themen liegen einem einfach, oder eben nicht. In manchen Vorlesungen denken sich die Profs, sie müssten die Studenten mit Skripten zuschütten. In anderen geht es dafür chilliger zu.

Gute Anhaltspunkte können dir Studenten aus älteren Jahrgängen geben. Also mal eine Vorlesung raussuchen und hingehen.
 
Wie die bisherigen Antworten schon durchblicken lassen gibt es keine klaren Aussagen.

Dazu sind schon einfach die Auffassungsgaben und evtl. vorhandene Vorbildung der Leute zu unterschiedlich um zu sagen wer womit wie viel Aufwand treiben muss oder wer in welchem Fach nen lauen schieben kann.
Deine Abinote brauchst du auch nur für die Zulassung, danach ist die kaum noch was wert. Habe genau so viele Leute die mit breiter "Abi 1,0-Brust" ins Maschinenbaustudium rein sind gesehen die nach 3 Semestern ihre 3x 5,0 in Mathe 1 und damit die Exmatrikulation hatten wie Leute die irgendwie mit Mühe und Not ihr (Fach)Abi zusammengebaut haben und dann nen 1,x Diplom in knapp über Regelzeit abgelegt haben.

Was den Tagesablauf angeht: Mit Glück hast du über das gesamte Studium die meisten Vorlesungen ohne große Leerläufe dazwischen. Mit Pech hast du auch Tage wo du Vorlesungen morgens um 8:00 Uhr, Mittags um 13:Uhr und Abends um 19:00 hast, jeweils 90 bis 180 Minuten. Gerne gesehen sind auch Überschneidungen bei Wahlfächern, da kann man dann mitunter recht lange am Vorlesungsplan basteln damit was brauchbares raus kommt.

Wie schon erwähnt sind manche Vorlesungen einfach am besten und sinnvollsten wenn man die Zeit überall mit allem verbringt, außer mir der speziellen Vorlesung.

Was mich aber wirklich stutzig macht ist das du in vollem Bewusstsein in ein überlaufenes Fach gehst. Da finden sich wirklich bessere Alternativen in denen man sich kreativ Austoben kann.
 
mit nem 3er Abi kannste Architektur knicken

und Studium ist einiges stressiger als en pobliges Abi bei dem man auch mit nix lern noch ne 3 bekommt. Im Studium geht ohne lernen nix. Zumindest bei den technisch/wirtschaftlichen Sachen
 
Zuletzt bearbeitet:
Meines Erachtens ist es vor allem wichtig, effektiv zu lernen/arbeiten und sich gleichgesinnte suchen, mit denen man mal über Problemstellungen und offenen Fragen diskutieren kann.
Mein Ingenieursstudium war zwar kein Zuckerschlecken, aber es blieb genug Freizeit übrig.

Verstehe nur irgendwie nicht warum man von 7-18 in der Schule ist? Gut ich hab das Abitur noch in 13 Jahren gemacht, aber so groß sollte der Unterschied jetzt auch nicht sein.
 
Nasenbär schrieb:
Meines Erachtens ist es vor allem wichtig, effektiv zu lernen/arbeiten und sich gleichgesinnte suchen, mit denen man mal über Problemstellungen und offenen Fragen diskutieren kann.
Mein Ingenieursstudium war zwar kein Zuckerschlecken, aber es blieb genug Freizeit übrig.

Verstehe nur irgendwie nicht warum man von 7-18 in der Schule ist? Gut ich hab das Abitur noch in 13 Jahren gemacht, aber so groß sollte der Unterschied jetzt auch nicht sein.

Kann dem Ganzen nur zustimmen. Man hat halt einfach "anders" Freizeit.

Kann schon mal vorkommen das man von 8-22 beschäftigt ist, allerdings muss man auch immer wieder betonen wie lächerlich die Semesterferien sind. Ich habe nächste und übernächste Woche Prüfungen, das nächste Semester startet Mitte Oktober. Also ergo nahezu 3 Monate frei.

Natürlich ist diese Zeit für Praktika und/oder Ferienjobs gedacht, aber seien wir doch mal ehrlich wer verbringt seine komplette Zeit damit?

Wie man allerdings bis 18Uhr in der Schule verbringt ist selbst mir ein Rätsel. Bei uns war glaube nach 15Uhr nur noch der Hausmeister da.:lol:
 
Ich habe nächste und übernächste Woche Prüfungen, das nächste Semester startet Mitte Oktober. Also ergo nahezu 3 Monate frei.

Ach wie schön.

Zum Thema Freizeit:
Ich habe während der Vorlesungszeit viel mehr "Freizeit", weil bei uns in den Semesterferien die Klausuren geschrieben werden.
Wie ich mich jetzt schon freue, wenn Ende diesen Monats die erste Klausur und die letzte Ende September geschrieben wird.
 
Hab mir nicht alle Antworten durchgelesen.

Also wenn du echt ans KIT willst wirds schwer mit einem Allgemeinen Abi und dann 3er Schnitt. Aber du kannst es ja mit dem Nachrückverfahren probieren und hoffen.

@Frauen - Vergiss es - Gefühlte 10% Quote in der Oststadt.
@Aufstehen - Grad im Grundstudium sind fast alle Vorlesungen am Vormittag. Also um 8 in der Vorlesung sein!
In späteren Semestern wird es weniger - Aber ansich brauchst du ja zu fast keiner Veranstaltung kommen. Es steht dir also offen auszuschlafen - Musst halt entsprechend Nacharbeiten.
@Chilliges Leben - Ich studiert Machinenbau - Da kommts gern mal vor das man bis Abends um 7 in der Uni hockt um noch ein Teil fertig zu machen oder diverse Aufgabenblätter.
@Party - Grad Donnerstags läuft extrem viel - Wenn man keine Pflichtveranstatlung am Fr morgen hat kann man da locker hin (Vorrausgesetzt man kann es sich leisten nicht in VL's zu gehen).
@Ferien - Zu uns hies es am Anfang: "Euer nächster Urlaub wird frühestens in 5 Jahren sein!" - Damit hatten sie vollkommen recht. Das höchste der Gefühle ist Weichnachten und Neujahr wo man mal 2 Wochen frei hat. Sonst ist eigentlich durchgehened Uni oder Prüfungen.
@Architektur - VERGISS KONSTANZ(!!!) - Ich komme aus der Nähe - Und zu uns hat mal einer Chef vom Arbeitsamt KN gesagt: "In Konstanz gibt es mehr Architekten als Bauarbeiter!" - Wenn du dich dort einträgst kannst du auch gleich dein Hartz-4 Antrag stellen.

Just my 2 Cents...
Genieß deine Zeit in der Schule noch - Im Nachhinein waren die Jahre dort reiner Urlaub. Ich lern jetzt länger und intensiver auf eine Klausur als damals auf mein komplettes Abitur!!

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur bei euch Uni-Leuten ist es so, dass ihr keine Ferien habt.

An der FH schreiben wir unsere Klausuren auf einen Schlag (zwei Wochen lang) und haben dann ganz frei.

Ich habe seit dem 13.7. frei, und das Wintersemester beginnt am 2.10.
 
Partizan schrieb:
Nur bei euch Uni-Leuten ist es so, dass ihr keine Ferien habt.

An der FH schreiben wir unsere Klausuren auf einen Schlag (zwei Wochen lang) und haben dann ganz frei.

Ich habe seit dem 13.7. frei, und das Wintersemester beginnt am 2.10.

Eben nicht überall. Mein Studiengang ist komplett in Englisch und wir haben 2 Semesterphasen.

Wir schreiben im Sommersemester Klausuren Ende Mai und Ende Juli und haben dann bis Oktober frei so wie du. Im Wintersemester werden die Prüfungen kurz vor Weihnachten und um die letzte Februarwoche rum geschrieben.

An der FU Berlin hat man auch alle Klausuren innerhalb von 2 Wochen am Ende des Semesters und ziemlich lange Semesterferien. Hängt aber denke ich auch vom Studiengang ab.
 
nynyny schrieb:
Natürlich ist diese Zeit für Praktika und/oder Ferienjobs gedacht, aber seien wir doch mal ehrlich wer verbringt seine komplette Zeit damit?
*meld* :rolleyes:

Bei mir (wie vermutlich bei fast allen anderen auch) gibt's im 6. Semester nicht nur die Abschlussarbeit sondern auch ein Praktikum. Meine Kommilitonen haben da alle doof geschaut und geächzt, was das soll.
Ich hingegen habe schon ein halbes Dutzend Praktikumsbescheinigungen und weiß ziemlich genau, als was ich nach dem Studium in einer Firma nicht arbeiten will. Ich hab mir aber auch schon etwas ausgeguckt, was mich interessiert und bei dem ich keine Bedenken habe, das auch 40 Jahre lang zu machen. Und dank des Bündels Bescheinigungen nehmen einen die Firmen eher, auch falls mal eine Note nicht so gut ausfällt oder der Lebenslauf etwas chaotisch ist.

Und hey, 1 Monat zwischen Winter und Sommersemester sowie knapp 3 Monate zwischen Sommer- und Wintersemester frei... da wird man ja dämlich, wenn man nichts macht.
 
e-Laurin schrieb:
Ausnahmen bestätigen die Regel. :evillol:

Aber ich denke mal es kommt auch extrem darauf an was man studiert und auf was man sich innerhalb des Studiums spezialisiert. Für manche Bereiche ist Praktikumserfahrung definitiv nicht ansatzweise so wichtig wie für andere.
 
Ich muss auch ein Pflichtpraktikum von 4 Monaten ableisten und das werde ich auch in zwei mal zwei monate spliten und diese liegen halt in den Sommersemesterferien.

Und ich studiere an einer Uni und hab am Semesterende 2 Wochen wo die Klausuren geschrieben werden.
 
Meines erachtens machen so kurze Praktikas nicht viel Sinn. Man braucht ja doch meist ein paar Wochen um sich in ein Projekt reinzuarbeiten. In 2 Monaten schafft man ja nicht wirklich was.
Ich hab daher 5,5 Monate Praktikum am Stück gemacht. Das war dann ein umfangreiches Projekt an dem ich gearbeitet habe, eigentlich fast wie eine Diplomarbeit, nur dass ich nicht soviel dokumentieren musste ;)
 
Kommt auf die Branche drauf auf würde ich mal behaupten, aber das ist eine andere diskussion ^^
 
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