Anscheinend bin ich doch schon ein echt seltsamer Gamer. Ich spiele schon seit 1994 (also mit ca. 6 Jahren angefangen) wirklich begeistert, aber konnte dem übertriebenen Hype bei den Online-Games nie so ganz folgen. Couch-Coop oder lokale Games im Multiplayer finde ich toll, aber das Konzept von stundenlangen Sessions im TS bei Online-Games fand ich immer nur kurzzeitig ansprechend. Dabei störte mich eigentlich immer die Tatsache dass man ständig am Warten ist. Auch muss man sich immer nach seinen Freunden und deren Zeiten richten, außer man will anonym gegen Unbekannte da draußen spielen. Außerdem sind vor allem im MMORPG Bereich die Quests meist viel zu seicht und nur aufs stupide Grinden ausgelegt.
Seit Jahren fahr ich deshalb die Schiene, wenn ich gerade Zeit hab und jemand den ich kenn online ist, wird einige wenige Runden gespielt und sonst werden nur Single-Player Spiele, bevorzugt mit umfangreicher Story, gespielt. Dabei möchte ich anmerken, dass ich niemanden hier was schlecht reden will, einige Multiplayer Erfahrung können unglaublich viel Spaß machen, ich hab nur das Gefühl dass die Branche nur noch die Dollar-Scheine in den Multiplayers-Online Games sieht und die Single-Player Erfahrungen abnehmen. Das fände ich einfach nur unglaublich Schade, vor allem wenn ich einfach den unfassbar exzessiven Konsum mancher Leute einfach nicht nachvollziehen kann, der ja letztendlich zu den vielen Dollar-Scheinen führt.