Studio Soundkarte auch für Gaming?

Trestor

Ensign
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Aug. 2016
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Hallo,
als Hobbymusiker würde ich in meinen PC gerne eine simple PCIe Studio-Soundkarte (~200-300€) einbauen (geringe Latenz, ne Menge Formate etc). Sind besagte Karten auch fürs Gaming geeignet oder sind sie reine Workstation Bauteile.

Bzw.:

Wie ist es umgekehrt: Eignet sich eine qualitativ hochwertige Gaming-Soundkarte
(z.B.: Asus Strix Raid DLX) auch fürs aufnehmen und bearbeiten von Gitarre, Bass, Synth und Co. oder ist die Latenz und Unterstützung so "schlecht"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe eine ESI Julia PCI Soundkarte und spiele auch gelegentlich.
Es gibt halt über den Treiber keine Extras wie virtueller Surround oder der Gleichen.
Da ich aber eh am liebsten mit Stereo Sound spiele, vermisse ich nichts.
 
Habe leider keinen PCI Slot auf meinem Board und spiele gerne mit Surround (dank meines Roccat Cave analog sogar in echtem 5.1) :rolleyes:
 
Ich habe ja nicht gesagt, dass du die kaufen sollst. Das war nur ein beispiel, dass eine Studiokarte auch anderweitig verwendet werden kann. Ich nutze sie z.B. "nur" um den PC Sound wieder zu geben, ich habe nichts mit Recording zu tun.

(dank meines Roccat Cave analog sogar in echtem 5.1)
Ich versuche gerade ruhig durchzuatmen und einen vernünftigen Kommentar darauf zu schreiben.
Leider fällt mir nichts ein, als... ich finde Roccat Mäuse auch gut :)
 
Und wieder einer der auf das Marketing reingefallen ist. Ganz ehrlich, ein 20 € Kopfhörer wird besser sein als dein Headset. Echtes 5.1 in einem Kopfhörer ist der, sorry für den Ausdruck, absoluter Schachsinn. Wie soll dein Ohr bitte auf 2 cm Entfernung die Richtung unterscheiden können?

Und weißt du wieso du nur 2 Ohren hast und trotzdem räumlich hören kannst? Weil dein Gehirn das macht! Dein Gehirn verarbeitet die Töne und stellt fest, auf welches Ohr mit welcher Lautstärke ein Ton zuerst aufgetrofen ist und kann über die zeitliche Verzögerung, die das Geräusch bis zum zweiten Ohr brauch die Richtung festlegen.

Also bevor du 200 € in eine Soundkarte für das Headset investierst solltest du dir lieber einen ordentlichen Kopfhörer kaufen, du wirst danach nie wieder auf "echtes 5.1" im Kopfhörer zurückgreifen. Versprochen ;)
 
wenn du "echtes 5.1" hättest, würde das verteilt auf 2 Schalen 2,5 LS pro "Schale" und einen halben Subwoofer...wie soll das denn funktionieren?

Auch dein Modell hat einfach einen Treiber in jeder Schale. 5.1 wird generiert und zwar "künstlich".
 
@Rollensatz

Das widerrum ist nicht korrekt soweit ich das sehe. Das headset hat mehrere Treiber pro Seite:
04032756-photo-roccat-kave-hp.jpg
Das bedeutet aber, dass die Membranfläche der einzelnen Treiber ziemlich mickrig ist, wodurch es mit der Tonqualität insgesamt nicht weit her sein wird.
Kurzum ein ordentlicher Kopfhörer würde mehr bringen als die teuerste Soundkarte die er auf dem Markt findet.
 
Ich mache auch Musik am PC und habe die besten Erfahrung mit einer Kombination aus Beidem gemacht.

Für Gaming nutze ich die Standardsoundkarte des Mainboards (Realtek HD 892 7.1, zuvor Soundblaster X-Fi mit Frontpanel), für Audioaufnahmen mein externes Audiointerface in Form eines Behringer Xenyx QX1202 USB (vergleichbare Teile gibt's bei Thomann schon für unter 100,--).

Hat sich für mich bewährt, kein Geschiss wegen fehlender Funktionen oder schlechter Latenz usw...
 
War auch nicht ernst gemeint mit dem Roccat. :evillol: Habe eines aber es ist der absolute Müll und lag nach 3 Tagen in 1000 Teilen unterm Schreibtisch. :mad:
Aber wir sind nun durch das Roccat Bashing leicht vom Thema abgekommen :D
 
Der Begriff 5.1 ist wirklich ein Widerspruch bei Kopfhörern. Wo soll der zentrale Kopfhörer sein? Wo soll der Subwoofer sein? Es wir also eher ein 6.2 oder 6.0 sein und nennen es einfach 5.1 um ahnungslose Käufer zu finden.
 
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