Studium Medienmanagement

Xelor1887

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Hallo,

ich habe vor dieses Wintersemester an der FH Medienmanagement zu studieren. Ich hatte erst vor Tourismus zu studieren, aber da wurde mir abgeraten zwecks katastrophaler Job- und Verdienstchancen auf dem Arbeitsmarkt, so bin ich dann umgeschwenkt auf Medienmanagement (ist ja auch Schwerpunkt BWL wie Tourismus)

Zu erst würde ich gern wissen ob ihr auch Medienmanagement für sinvoller erachtet als Tourismus und dann kommt noch dazu, dass ich in der Schule immer ne 5 in Kunst hatte, also absolut nicht zeichnen kann etc.

Spielt das bei Medienmanagement ne große Rolle oder steht eher das Betriebswirtschaftliche im Vordergrund und der kreative Part wird eher bei Mediendesign gefordert?

MfG
 
Was sagt der Studienplan denn ? Wo sind die Schwerpunkte, ab wann kommen kreative Fächer (kommen die überhaupt?).

Egal was Du studieren willst, schau Dir als erstes den Studienplan an. Da siehst Du alle Fächer die Dich pro Semester erwarten.
Ansonsten vertrete ich die Meinung, dass die Medien-Branche ziemlich überlaufen ist. Zumindest hier in Berlin ist das so. Werbe-Agenturen gibt es wie Sand am Meer, ein Großteil der Mitarbeiter sind Praktikanten, Trainees die mit EUR 500,- Lohn nach Hause gehen.

Ansonsten noch ein Hinweis: Du solltest natürlich bei der Studienwahl nicht nur nach Job-Chancen orientieren. Das Studium dauert im Regelfall 3-4 Jahre. Wie also die Jobchancen in der Medienbranche in 4 Jahren aussieht, kann man heute nicht sagen. Man kann zwar Prognosen stellen, aber es kann auch immer ganz anders kommen.
Wichtig ist bei dem ganzen ja auch, dass es Dir Spass macht. Was bringt Dir später ein Job, auf den Du garkeine Lust hast.

Übrigens wäre es vielleicht auch empfehlenswert ein Praktikum in einem entsprechenden Unternehmen anzustreben. Ein Vorpraktikum wird meistens sowieso gefordert, da solltest Du dich also rechtzeitig informieren.
Ergänzung ()

Nachtrag:
Ich habe mal eben auf der Seite der FH Salzgitter geschaut (da willst Du doch noch studieren?).

Scheinbar gibt es in dem Studiengang keine echten kreativen Fächer:
http://www.ostfalia.de/cms/de/k/stu.../Sport_Tourismus_Medien/Medienmanagement.html

Da findest Du alle Fächer. Sieht also erstmal aus, wie jeder BWL-Studiengang. Es gibt halt nur die Schwerpunktfächer der Medienbranche.
 
Schaut doch einfach mal in den link den ich oben gepostet habe, dort steht doch eine Umschreibung drin.

Ansonsten sollte wohl jeder eine Vorstellung davon haben, was ein "Manager" in der Medienwirtschaft (Musik, Film, Theater, Kunst, etc.) so tut.
Beispielsweise kann ein solches Studium befähigen, eine Führungsposition bei Fernsehsender, Radiosendern, Werbeagenturen, Produktionsgesellschaften oder auch als klassischer Künstler-Manager zu agieren.
 
DirtyHarry91 schrieb:
Na, "irgendwas mit Medien"...

Gefühlt vier von fünf Azubis/Studenten scheinen sich in diese ominösen Richtungen zu orientieren.

Ich schätze, in spätestens 6 Jahren haben wir hierzulande Jugendarbeitslosenquoten wie in Südeuropa...
 
Crowbar schrieb:
Gefühlt vier von fünf Azubis/Studenten scheinen sich in diese ominösen Richtungen zu orientieren.

Ich schätze, in spätestens 6 Jahren haben wir hierzulande Jugendarbeitslosenquoten wie in Südeuropa...

Nein, die werden doch alle Medien-Manager.. und wenn es nur das Management des digitalen Musik-Archivs ist im Radiosender ist :-)
 
Crowbar schrieb:
Gefühlt vier von fünf Azubis/Studenten scheinen sich in diese ominösen Richtungen zu orientieren.
Quatsch, nur die Hälfte orientiert sich in diese Richtung. Die andere Hälfte macht "irgendwas mit Menschen."
 
lalas schrieb:
Beispielsweise kann ein solches Studium befähigen, eine Führungsposition bei Fernsehsender, Radiosendern, Werbeagenturen, Produktionsgesellschaften oder auch als klassischer Künstler-Manager zu agieren.

Zu Fuehrungspositionen in dieser Bereich braucht es wohl noch was ganz anders.

Das ist wohl doch ziemlich ueberlaufen. Wenn er dann nicht mal "medien managen" muss, also Akten sortieren oder so was.
 
Für Führungspositionen ist in jeder(!) Branche ein Studium oft eine Grundvoraussetzung. Ausnahmen sind meist nur langjährige Erfahrung oder dem Studium vergleichbare Ausbildungen, z.B. der Meister/Techniker im Handwerk.
Wer aber die rein schulische Variante bevorzugt, kommt um ein Studium meist nicht dran vorbei.

Warum sollte also ein Studium in Medienmanagement nicht dazu befähigen eine Führungsposition zu übernehmen, wenn man Berufserfahrung und "Vitamin B" mal außen vor lässt ?
 
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