Studium oder Job - Zwickmühle...

charmin

Fleet Admiral Pro
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Mai 2004
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10.274
Moin Boardies,

zur Zeit bin ich ein wenig am grübeln was meine Zukunft angeht. Zur Situation:

- 22 Jahre alt
- zur Zeit in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis (wurde aufgrund der wirtschaftlichen Lage verlängert auf Ende des Jahres und nicht in einen unbefristeten Vertrag umgewandelt)
- Ausgebildeter Informatikkaufmann (seit Juli 08)

So, ich bin am überlegen was für mich der bessere Weg wäre. Jetzt ein Vollzeitstudium (WI o.ä.) anfangen (im SS 2010) oder, wenn möglich, bei meinem Arbeitgeber bleiben (ich muss sagen das das Umfeld dort klasse ist).
Was meint ihr. Lieber im Job bleiben und nebenher Fortbildungen besuchen und ggf. noch den Fachwirt machen oder einen Bachelor Studiengang machen um mehr Möglichkeiten in der Zukunft zu haben.

Ich habe gerade keine Ahnung was ich machen soll, auch wenn mein Umfeld der Meinung ist das ich auf jeden Fall studieren sollte (meint auch ein Teil meiner Arbeitskollegen...)

Gruß
Jens
 
auch wenn mein Umfeld der Meinung ist das ich auf jeden Fall studieren sollte (meint auch ein Teil meiner Arbeitskollegen...)


Guter Rat, höre auf die Leute! ;-)

Was hast du im schlimmsten Fall bei einem Studium zu verlieren?
3 Jahre Lebensarbeitszeit für die Rente? Ui. ;-)
Versuche, dich so hoch wie möglich zu qualifizieren, und habe nebenebei eine möglichst gute Zeit. :-)

Gruß,
David
 
Ich kann dir auch nur das Studium empfehlen. Es ist eine wunderbare Zeit, man lernt viel und ist danach auch noch qualifiziert :)
 
Also ich waere auch fuers studium!
Wenn man die moeglichkeit hat zu studieren sollte man sie ausnutzen.
Und du kannst ja nebenbei noch einen kleinen job machen wenn du unbedingt arbeiten willst :D.
 
@mdave: Keine Ahnung oder wie? Während Schulzeiten besteht Rentenanspruch! Da gibts keine Abzüge.

Topic:
Studium macht nur Sinn, wenn man es selber will. In dieser zeit muss man viel Eigeninitiative an den tag legen, in sofern ist eine gute Motivation Pflicht. Sonst wird da nicht.

PS: Ich gehe jetzt zum Wintersemester auch noch E-Technik studieren und bin auch schon 24. Mach dir wegen des Alters keinen Kopf.
Helfen kann dir hier aber keiner. Hör auf dein herz und sichere dich ab, falls du weiterarbeitest und dein Vertrag nicht verlängert wird. was machst du dannn SoSE 10 wäre da ne Option..
 
wenn du nicht den master als abschluss anpeilst (und dazu brauchst du einen sehr guten bachelor), dann würd ich das studium nicht machen. als bachelor verdienste nachher auch nicht mehr und sitzt auf den studiumskosten. als master haste dann schon andere möglichkeiten.

dann kommts drauf an was du studieren willst. wirtschaftsinformatik hat zb reichlich wenig mit programmieren im klassischen sinne zu tun, informatik ist extrem theoretisch und mathelastig.... informier dich genau wie der studiengang aufgebaut ist sonst schreibst du dich für was ein was du garnicht machen wolltest....
 
Also das Studium ist eine gut Zeit, aber man muss mit Herz bei der Sache sein, sonst wird das nichts.

Würde mich vorher mal an den Hochschulen genau informieren und wenn dir gefällt, was du mitbekommst würde ich es machen.
 
@0815burner

aber auch nur teilweise und nur bei bestehen...

er geht vom schlimmsten aus und Rente bekommt von uns hier sowieso niemand mehr...
 
Wenn der Job genug Geld bringt und sicher ist, behalte ihn.
Dann musst du dir natürlich vorstellen können, dieser Arbeit viele Jahre nachzugehen (Langeweile, Motivation, Abwechslung).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mich für etwas entscheide dann ziehe ich das im allgemeinen auch durch, auch wenn es hart wird. Hatte ich schon ab und an in der Vergangenheit.
Viele Freunde von mir studieren Informatik und ich habe auch schon mit einer Professorin der Fakultät meiner Wunschhochschule gesprochen. Ich denke daher das ich zumindest was die Inhalte angeht recht gut informiert bin. WI wäre ja auch ein Aufbau auf meine Ausbildung.
Klar, in Mathe müsste ich erst mal Nachhilfe nehmen, da ich zuletzt vor 4 Jahren Mathe hatte, aber das ich mit etwas Einsatz sicherlich auch zu meistern.
Was den Master angeht habe ich schon gehört das der im IT Bereich eigentlich gar nicht so viel bringt?

Ein Studium würde ich auch nicht in erster Linie des Geldes wegen machen da ich aktuell auf ein Jahres Brutto von rund 41k € komme. Mir geht es einfach darum wie es weitergeht wenn ich mal nicht mehr bei meinem jetzigen Arbeitgeber sein sollte. Im Normalfall wechselt man heute ja ab und an den Arbeitgeber. Und für einen solchen Fall würde ich mich mit einem Studium einfach mehr in Sicherheit wiegen... ;)


Edit:
manchmal ödet mich der Job an (ist denke ich normal) wenn keine besonderen Herrausforderungen da sind. Auf der anderen Seite gibt es dann natürlich auch Situationen in denen es dann schon mal heiß hergeht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst in dem, was du tust gut sein und es wollen. Viel mehr gibt es dazu eigentlich kaum zu sagen. Und was "die Leute" dir empfehlen, darauf würde ich mal genau rein gar nichts geben. Denn jeder wußte es besser - egal in welchen Situationen ich mich bislang befunden habe.
 
Was spricht den gegen ein Fernstudium? Vorteil man kann weiter normal arbeiten und Kohle verdienen und macht das Studium halt "nebenher", oder vllt befindet sich in deiner Nähe eine FH an der du berufsbegleitend studieren kannst.
 
ich würde mich so weit wie möglich weiterbilden .wenn du ein studium erfolgreich abschließt ,
hast du die möglichkeit mehr geld zu verdienen .in deinem jetztigen job ,
bleibst du auf dem gleichen level .
du kannst dann später auch anderen anweisungen geben ,ist ein unterschied.
 
also wegen master kann ich nur nur was auf zum wiinf sagen, was der für den normalen informatiker ausmacht weiss ich nicht genau, kann mir aber nicht vorstellen das man genauso wie mit nem bachelor dasteht, dass halte ich wirklich für unwahrscheinlich..., aber es hängt selbstredend auch davon ab wo du nachher rein willst. bachelor ist halt in meinen augen kein richtiges ganzes studium, sondern nen leicht erweitertes vordiplom, nicht halbes und schon garnichts ganzes. der studiumsschwerpunkt für nen wiinf liegt jedenfalls in der wirtschaftswissenschaft und weniger in der informatik. prozessabläufe, anwendungen und vorallem die begehrten sap/r3 projektseminare bringen einen dann erst im hauptstudium vorran, das grundstudium kann einen schonmal echt anöden wenn man gedacht hat, da macht man was mit informatik...

im prinzip gilt: wenn du dich dafür interessierst, es dir spass macht, du ein klares ziel hast, was du mit deinem abschluss erreichen willst und die disziplin mitbringst dich ca 6 wochen vor den klausuren selbsständig auf selbige vorzubereiten, ist das studium kein problem. für die mathe- und/oder statistikpflichtscheine kann man ja dann nochmal sonderschichten einplanen...

ich weiss nicht ob dus anfangen solltest nur um keine lücke im lebenslauf zu haben... versuch doch den ausstieg bei deinem jetzigen arbeitgeber quasi vorzuplanen. du rechnest quasi damit, dass dein vertrag nicht verlängert wird und schaust dich halt jetzt (oder eben bei gegebener zeit) schonmal um wo du zu dem zeitpunkt landen könntest... einschreiben kannst du dich parallel auch noch, falls es nichts wird mit nem alternativarbeitgeber.
 
Ich würde jetzt auf jeden Fall keine vorschnellen Entscheidungen treffen. An deiner Stelle würde ich mich für das Studium auf jeden Fall bewerben und falls du angenommen wirst (das ist nämlich nicht selbstverständlich) kannst du dich immernoch entscheiden, ob du das Studium wirklich antrittst.
Ich würde mich auch vorher erkundigen, wann die Zu-/Absage kommt, wegen der evtl. aufkommenden Kündigungsfrist, falls du dich dann für das Studium entscheiden solltest.
 
mdave schrieb:


Was hast du im schlimmsten Fall bei einem Studium zu verlieren?

1-2 jahre zeit? nämlich dann wenn man irgendwann merkt, dass es doch nichts für einen ist.

wenn du also überlegen musst, ob du studieren willst und von anderen leuten überzeugt werden musst, dann würde ich es gleich lassen. anspruchsvolle studiengänge kann man eigentlich nur in einer halbwegs passablen zeit abschließen, wenn man sich auch für das thema begeistern kann.
 
Moin,

schon mal danke an alle für die rege Beteiligung! :)

@Zwirbelkatz:

Da hast du natürlich auch recht, allerdings bin ich leider jemand der solche großen Entscheidungen gerne mit anderen bespricht die mich einfach sehr gut kennen.

@swz.alucard:

dagegen spricht das ich beruflich sehr eingespannt bin weshalb das imo recht schwer umzusetzten wird. Ein Arbeitskollege macht gerade seinen Fachwirt und hat dort teils schon ganz schön zu knapsen.

@westcoast:

genau das ist auch mein gedankengang, wobei ich für einen Berufsanfänger mit einer Ausbildung wirklich gut verdiene imo.

@FAT B:

es geht ja auch im WI, nicht das wir jetzt hier aneinander vorbeireden. Das ein Informatikstudium in erster Linie erst ein mal recht wenig mit Informatik zu tun hat (oder besser mit PCs) ist mir auch klar. Es geht ja darum das nötige (logische) denken zu erlernen um Probleme lösen zu können (deshalb ist imo Mathe so stark vertreten).
Mir geht es auch nicht darum eine Lücke im Lebenslauf zu füllen, sondern einfach für mich das best mögliche zu erreichen um mir später keine Vorwürfe machen zu müssen.
Das der Bachelor nur ein "Vordiplom" ist, ist denke ich ein wenig unfair. Wirklich gleichwertig zum Diplom finde ich ihn nicht, aber so schlecht wie sich das hier anhört (wäre ja kaum besser als meine Ausbildung) ist er auch nicht. Laut einem Bericht (ich weiß nicht mehr wo der stand) verdient man im Informatikbereich im normalfall als Master nicht mehr als ein Bachelor.

@SpyderHead:

Vorschnell ist das auf keinen Fall... ;) Die Möglichkeit zu studieren habe ich bereits während der Ausbildung in Betracht gezogen.
Das ich bei der FH unterkomme halte ich eigentlich für sehr wahrscheinlich, so war auch die Aussage der Professorin (sie meinte das das auf alle Fälle klappen sollte; habe eine 1,8er FH Reife und eine Berufsausbildung die angerechnet wird).
Aufgrund des befristeten Vertrags hätte ich auch keine Kündigungsfristen.

@FAK:

Das der Fachbereich was für mich ist, dessen bin ich mir eigentlich sehr sicher, da mein bisheriger Tätigkeitsbereich doch im großen und ganzen dem eines WIlers entspricht.
Für das Thema begeistern kann ich mich durchaus und ich will mich durch die Meinungen einfach nur absichern, damit ich keinen wichtigen Aspekt unbeachtet lasse. Rein logisch betrachtet ist das Studium imo einfach der nächste Schritt, bzw. sollte der nächste sein.

Es ist halt einfach eine recht umfangreiche Entscheidung, besonderst da ich ja bereits im Berufsleben stehe...
 
@0815burner

@mdave: Keine Ahnung oder wie? Während Schulzeiten besteht Rentenanspruch! Da gibts keine Abzüge.


Das ist nicht richtig.
Das Ganze ist an bestimmten Bedingungen gebunden von denen es sehr wohl möglich ist sie nicht zu erfüllen.
Du solltest dich vielleicht selber informieren, bevor du hier so rumtönst . . .
 
moin!
also, für mich ist des fakt, dass der bachelor nur nen erweitertes vordiplom ist. viel mehr steckt in dem abschluss wirklich nicht drin, glaube mir, ich habe lange genug mit bachelorstudenten zusammen in seminaren und vorlesungen gesessen, sobald die richtung master gehen wirds interessanter.... ich kann allerdings nur von den wirtschaftswissenschaften sprechen, also wiinf, vwl, bwl und wipaed. ich mein ich will dir das studium nicht madig reden sondern nur den bachelor, kannst ihn ja machen und schauen was sich ergibt, ich würde aber den master anpeilen. und nochmal zum wiinf, der schwerpunkt liegt, soweit ich das bei kommilitonen mitbekommen konnte, eher in den klassischen bereichen der wirtschaftswissenschaften (ich kenn allerdings nur diplom-wiinfler).

also ich hab zum glück noch nen diplom, aber wenn ich heute die wahl hätte nen job weiterzumachen oder nen bachelorstudiengang zu absolvieren würd ich den job machen. jedenfalls nach den erfahrungen die ich über den studiengang und das studienleben als bachelor mitbekommen habe....
 
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