Subnetz für Multimedia

Spitzbube1984

Ensign
Registriert
Dez. 2012
Beiträge
180
Hallo,

des Öfteren schon musste ich feststellen, wenn ich mal was Downloade und gleichzeitig einen Netzwerk Stream laufen habe, dass der Stream dann abbricht, da ja das Netzwerk ausgelastet ist. Daher die Idee eines Subnetzes. Ich will versuchen, die Wiedergebenden Geräte in einem gesonderten Subnetz zu packen.

Das sollte dann so aussehn


Router zum inet: 192.168.178.1

- 2 Notebooks

- 1 PC

- 1 Mac Mini

-------------------------------

- 1 AV-Reciver

- 1 XBox One

- 1 Xbox 360

- 1 Mac Mini

- 2 Airplay AirPort Express

- 1 Win Server 2012

Nun sollen bestimmte Geräte also der Mac Mini in beide Netze zugriff haben genauso wie der Server und die beiden XBoxen. Was brauch ich den alles dafür, hätte also Router ne neuere und ne ältere Fritzbox anzubieten.

Kennt sich jemand aus?
 
Primär musst du dein Class C Netz in 2 Netze unterteilen. Ich nehme an du hast so ne IP Adresse: 192.168.178.x 255.255.255.0

Wenn du die Subnetzmaske auf 255.255.255.128 stellst hast du 2 Netze.

1: 192.168.178.1 - 192.168.178.127
2: 192.168.178.129 - 192.168.178.255

Den DHCP Server auf dem Router musst du entweder ausschalten und die Adressen selbst vergeben, oder den Pool so anpassen das das Netz in dem öfters Geräte dazukommen die passenden Adressen bekommt.

Außerdem zweifel ich daran ob das Subnetten dir bei deinem Problem hilft, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

Zugriff auf das jeweils andere Netz hast du im Prinzip immer, da beide am Router hängen und er diese kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja gut so wäre mir das jetzt auch in den Sinn gekommen. Aber was kann ich deiner Meinung nach machen, wenn das Netz ausgelastet ist, ich aber den Stream trotzdem sehen oder hören will?!
 
und was soll das bringen? beides geht doch über den gleichen router/switch/wlan/lan/dlan, oder habe ich dein anliegen nicht verstanden?

hast du überall gigabit anschlüsse? vielleicht wäre ein vlan switch die lösung
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja hab überall Gigabit Switches. Das soll halt verhindern, dass der Stream nicht stockt wenn was von A nach B kopiert oder gedownloadet wird.
 
Das hört sich eher an, als ob Du traffic shaping bzw. QoS benötigen würdest. Wenn ich es richtig verstanden habe, daß sowohl der Download als auch der Stream aus der weltweiten wundertüte stammen, würde es ausreichen, traffic shaping am gateway einzurichten. Alternativ könnte Dir squid mit den delay pools weiterhelfen, die zur Verfügung stehende Bandbreite besser aufzuteilen, aber das gibt Dein gateway/router sowieso erst einmal nicht her.

Sollte sich die Stream-quelle im eigenen Netz befinden, und das Stream-Ziel auch gleichzeitig der Rechner sein, mit dem Du etwas herunterlädst, dann wirst Du einerseits den Zwischenpuffer des Streams vergrößern und andererseits die Bandbreite für den Download verkleinern müssen, wenn der Download die gesamte zur Verfügung stehende Bandbreite frisst.

Sollte sich die Stream-Quelle im eigenen Netz befinden und das Stream-Ziel nicht der Rechner sein, mit dem Du etwas herunterlädst, ist Dein Switch ein Hub.
 
Zuletzt bearbeitet:
iDont_Know schrieb:
qos ist viel zu umständlich

Traffic shaping hingegen nicht. Das würde in dem genannten Fall tatsächlich einiges bringen, wenn Stream-Quelle und Download aus der WeltWeiten Wundertüte stammen.

Alternativ eben proxy und Bandbreiten-Zuteilung per ACL.
 
Leute nicht verwechseln. Der Stream is nur lokal also wenn ich meine Musik via WLan oder Lan an meinen AirPlay Device sende. Wenn ich mal was runterlade kann ich es klar priorisieren oder auch drosseln dass der DL langsamer läuft und somit nicht das volle Netzwerk auslastet. Nur wer will das schon drosseln, deshalb mein Gedanke, alle Abspielenden Media Geräte in ein eigenes Netz packen um der Auslastung zu umgehen.
 
Im LAN über den Switch stört es nicht, wenn Gerät A mit Gerät B und gleichzeitig Gerät C mit Gerät D kommuniziert. Wenn Du allerdings von LAN auf WLAN wechselst, dann spielt vor allem die Ausstattung des APs und auch dessen Auslastung eine Rolle. Da wirst Du auch nicht besser fahren, wenn Du noch mehr Segmente hinzufügst.

Sollte es allerdings so sein, daß Gerät A gleichzeitig mit B und C kommunizieren muß, und keinerlei priorisierung stattfindet, dann gilt schlichtweg first come first served. Da könntest Du Dir höchstens noch Gedanken über Load Balancing machen, wenn Du mit mehr als einem Client mit der pro port verfügbaren Bandbreite Daten übertragen willst.
 
Zurück
Oben